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Notstrommanagement für Pflegeheime als Pflicht

Für Pflegeheime sind Notstromaggregate unerlässlich, um kritische Infrastruktur bei Stromausfällen zu sichern und die Bewohnerversorgung zu gewährleisten, oft mittels spezieller, leistungsstarker Diesel-Aggregate mit 72h-Autonomie oder Gas-/Hybrid-Lösungen, die eine nahtlose Hauseinspeisung über Umschaltvorrichtungen ermöglichen, wobei auch Notfall-Mietlösungen bestehen, aber die Nachrüstung durch Förderprogramme (wie in NRW) vorangetrieben wird. 
Warum Notstromaggregate in Pflegeheimen?
  • Kritische Infrastruktur: Pflegeheime sind Teil der kritischen Infrastruktur; ein Stromausfall gefährdet die Versorgung, Medizintechnik und Sicherheit der Bewohner.
  • Resilienz: Sie erhöhen die Fähigkeit der Einrichtung, einen Stromausfall zu überstehen, ohne Bewohner evakuieren zu müssen. 
Anforderungen und Arten:
  • Leistung: Muss hoch genug sein, um lebenswichtige Bereiche (Beleuchtung, Heizung, Pflegegeräte, Aufzüge) abzudecken.
  • Betriebsdauer: Längerfristiger Betrieb ist wichtig; Diesel-Aggregate eignen sich für Dauerbetrieb, Gas-Aggregate für nahezu unbegrenzte Laufzeiten.
  • Technik: Notstromschalter (z.B. von Hager, Kraus & Naimer) sind essenziell für die sichere Einspeisung ins Hausnetz und verhindern Rückspeisung.
  • Kraftstoff: Oft Diesel, aber auch Gas- oder Hybrid-Systeme sind möglich; Kraftstoffversorgung muss sichergestellt sein. 
Umsetzung:
  • Installation: Erfordert spezielle Einspeisepunkte und Sicherheitsmechanismen; Aufstellort muss belüftet sein.
  • Kosten/Förderung: Hohe Investitionen (Tausende Euro), aber Förderprogramme (z.B. Pflege-Notstrom-Richtlinie in NRW) unterstützen die Nachrüstung. 
Lösungen:
  • Kauf: Anschaffung eigener, leistungsstarker Aggregate.
  • Miete: Mobile Notstromaggregate (z.B. bei HO-MA Notstrom, acr rent) können kurzfristig gemietet werden. 
Beispiel: Ein THW-Einsatz versorgte ein 98-Betten-Pflegeheim in Berlin drei Tage lang mit Strom über ein Großaggregat, wodurch eine Evakuierung vermieden wurde. 

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