Eine neue S3-Leitlinie soll die Versorgung von Menschen mit Psychosen und einer zusätzlichen Suchterkrankung deutlich verbessern. Die Leitlinie „Psychosen mit komorbider substanzbezogener Störung“ wurde gemeinsam von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) und der Deutschen Gesellschaft für Suchtforschung und Suchttherapie (DG-Sucht) herausgegeben. Sie gibt evidenzbasierte Empfehlungen für die Behandlung dieser besonders belasteten Patientengruppe. Psychosen zählen zu den besonders schweren psychischen Erkrankungen. Sie können im Rahmen einer Schizophrenie, einer schizoaffektiven Störung oder einer bipolaren Erkrankung auftreten oder durch Drogen ausgelöst werden. Wenn Betroffene zusätzlich an einer Abhängigkeitserkrankung leiden – etwa von Cannabis, Alkohol oder Stimulanzien – verschlechtert sich der Krankheitsverlauf erheblich. Therapien werden häufiger abgebrochen, Rückfälle treten öfter auf, stationäre Aufenthalte sind wahrscheinlicher. Etwa die Hälfte aller Menschen mit Psychosen erkrankt im Laufe ihres Lebens auch an einer substanzbezogenen Störung. |
MaAB - Medizin am Abend Berlin ...interdisziplinär...ganzheitliche Betreuung
Pro Bono - CHEFÄRZTLICHE - OA- FACHÄRZTLICHE SPRECHSTUNDEN / VISITEN / UNTERSUCHER/KGP STUDIEN KOLLEG / Frühe Fallfindung - : Advence Care Planning // Patientenzentriert denken, organisieren und handeln Patienten + Mediziner + Medizinische Einsatz-Team (MET): Behandlungsvertrag mit Veränderbarkeit: "Fit for the Aged": Ändern–Verändern– Medizinisches Wissenziel 2026: Wissen teilen, Gesundheit stärken MaAB/DGK/NAKO/BAGPH/ASB/VDK/Ver.di/ www.KORRESPONDENTEN.com + www.DIPLO.NEWS
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Was hab ich?
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Anamnese- und Untersuchungsbogen
Diagnostische Pfade
Psychosen und Sucht
Herzschlag
Universitätsklinikum Freiburg macht Herzbewegung mit 3D-Animation verständlich / Bisherige Darstellungen zeigen grundlegende Fehler / Neue Animation hilft Lehre und Forschung Das Universitätsklinikum Freiburg hat eine neue Miniatur-Animation des schlagenden Herzens erstellt. Nach Kenntnis des Universitätsklinikums Freiburg ist es die erste schematische 3D-Animation, die Aufbau und Bewegung des Herzens anatomisch und zeitlich richtig zusammenführt. Sie zeigt: Das Herz drückt Blut in den Körper und saugt zugleich Blut aus den Venen an, ohne seine Gesamtgröße wesentlich zu verändern. Das kann Ärzt*innen, Forschenden und Studierenden helfen, Herzfunktion und Herzerkrankungen besser zu verstehen und zu erklären. Prof. Dr. Peter Kohl |
Blutstrominfektion
Internationale SNAP-Studie vergleicht erstmals gängige Medikamente direkt und liefert wichtige Erkenntnisse für neue Standardtherapie bei lebensbedrohlichen Blutstrominfektionen durch Staphylokokken. Eine internationale Studie mit Beteiligung der Universitätsmedizin Magdeburg zeigt: Die Antibiotika Cefazolin und Penicillin wirken bei schweren Blutstrominfektionen durch das Bakterium Staphylococcus aureus genauso gut wie das bisher gängige Standardpräparat Flucloxacillin – verursachen aber deutlich seltener schwere Nebenwirkungen. Die Ergebnisse wurden in den führenden medizinischen Fachjournalen New England Journal of Medicine und The Lancet veröffentlicht. In Deutschland ist die Universitätsmedizin Magdeburg der Koordinator für 19 deutsche Studienzentren innerhalb der SNAP-Studie (Staphylococcus aureus Network Adaptive Platform Studie) – die weltweit bislang größte Studie dieser Art. Prof. Dr. Achim Kaasch, Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, Tel.: 0391-67-13392, E-Mail: achim.kaasch@med.ovgu.de |
Die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden
Die Zahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden in der Europäischen Union und im Vereinigten Königreich hat sich im Jahre 2025 stabilisiert. Zuvor war sie mehr als ein Jahrzehnt lang kontinuierlich gestiegen. Die Gesamtzahl der Flüchtlinge und Asylsuchenden lag bei 9,59 Millionen und blieb damit gegenüber den 9,58 Millionen des Vorjahres nahezu unverändert. Dies stellt eine deutliche Wende gegenüber den rasanten Zuwächsen dar, die nach dem Einmarsch Russlands in die Ukraine zu verzeichnen waren. Dem ging jetzt ein weiterer Rückgang der Asylanträge voraus: Ihre Zahl sank im Jahr 2025 auf 770.000, nach 1,01 Millionen im Jahr 2024 und 1,1 Millionen im Jahr 2023. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse eines neuen Berichts des Centre for the Research and Analysis of Migration bei der ROCKWOOL Foundation Berlin (CReAM@RFBerlin).
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Die Tauben und das Eisen im Blut
Tauben besitzen Immunzellen in der Leber, die mit Eisen angereichert sind. Diese helfen den Vögeln, sich im Erdmagnetfeld zu orientieren. Wie Tauben Hunderte von Kilometern fliegen und dennoch den Weg nach Hause finden, fasziniert die Menschen seit langem. Nun sagen Forscher, dass eine überraschende Antwort möglicherweise nicht im Gehirn oder in den Augen der Vögel, sondern in der Leber verborgen liegt. Eine in Fachjournal 'Science' veröffentlichte Studie legt nahe, dass spezielle Zellen in der Leber von Tauben das Erdmagnetfeld wahrnehmen können und den Vögeln so einen inneren Kompass geben. |
Hitze Prognose für Land Berlinvon heute, Montag, den 15.06.2026, bis Montag, den 22.06.2026
Hitze Prognose für Land Berlin
von heute, Montag, den 15.06.2026, bis Montag, den 22.06.2026
Aktuelle Hitzewarnungen:
HEUTE:
✅ keine warnwürdige Wärmebelastung
MORGEN:
✅ keine warnwürdige Wärmebelastung
Prognostizierter Wochentrend der Wärmebelastung:
Mi 17.06.26:
✅ keine warnwürdige Wärmebelastung
Do 18.06.26:
✅ keine warnwürdige Wärmebelastung
Fr 19.06.26:
❗ Eine Warnung vor starker Wärmebelastung (Stufe 1) ist wahrscheinlich.
Sa 20.06.26:
❗ Eine Warnung vor starker Wärmebelastung (Stufe 1) ist wahrscheinlich.
So 21.06.26:
✅ Keine warnwürdige Wärmebelastung
Mo 22.06.26:
✅ Keine warnwürdige Wärmebelastung
Aktuelle Informationen zur Entwicklung in den kommenden Tagen finden Sie auch auf
Verhaltensempfehlungen zum Umgang mit Hitze finden Sie unter
https://hitzewarnungen.de/handlungsempfehlungen.jsp
Diese Prognose basiert auf aktuellen Vorhersagen. Im Verlauf des Vorhersagezeitraums
kann sich die Prognose durch aktuellere Modellberechnungen noch ändern.
ausgegeben vom Deutschen Wetterdienst
am Montag, 15.06.2026 um 12:05 Uhr.
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Ihr Ansprechpartner beim Deutschen Wetterdienst:
DWD - Medizin-Meteorologie
Email: gesundheit@dwd.de
Tel: +49(69)8062-9630
Weitere Informationen zum Deutschen Wetterdienst
finden Sie im Internet unter www.dwd.de
Deine Augen - Deine Augenlieder
Gersten- und Hagelkörner zählen zu den häufigsten Augenleiden überhaupt, die bei vielen Menschen mindestens einmal im Leben auftreten. Meist sind die korngroßen Schwellungen an Ober- oder Unterlid zwar lästig und schmerzhaft, aber harmlos, und sie heilen von allein ab. Doch bei Menschen unter anderem mit Hauterkrankungen, allergischer Neigung, Diabetes oder einem geschwächten Immunsystem können sich die Lider immer wieder neu entzünden. In seltenen Fällen kann eine hartnäckige Schwellung auch auf eine erste Tumorerkrankung hinweisen. Wie Betroffene mit Gersten- und Hagelkörnern am besten umgehen, erklärt eine Expertin der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft e.V. (DOG).
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Aufsichtsratssitzung
Am Abend vor der Aufsichtsratssitzung sitzt der Geschäftsführer noch im Büro. Der Rücktritt der Pflegedirektorin wird Thema sein. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, die Stimmung im Haus fragil bis schlecht. Erwartet wird ein klares Signal: Stabilität, Führung, Kontrolle.
Auf dem Notizblock steht: „Steuerung intensivieren. Berichtswesen nachschärfen.“ Er hält inne und beginnt ein inneres Gespräch:
- „Warum will ich die Steuerung verschärfen? – Weil ich zeigen muss, dass die Situation im Griff ist.
- Warum ist mir dieses Signal so wichtig? – Weil der Aufsichtsrat Sicherheit erwartet.
- Warum trifft mich diese Erwartung so? – Weil Vertrauen schnell kippen kann und ich dafür verantwortlich bin.
- Und warum reagiere ich darauf mit engerer Kontrolle? – Weil Kontrolle sich nach Handlungsfähigkeit anfühlt.“ Hier wird es persönlich. Es geht nicht mehr nur um Organisation, sondern um das eigene Sicherheitsbedürfnis in unsicheren Zeiten.
- Er fragt weiter: „Dient zusätzliche Steuerung tatsächlich der Stabilität des Hauses? Oder vor allem meinem Bedürfnis, Stärke zu demonstrieren?“
Die Technik ist schlicht und wirkungsvoll: dieselbe Frage wiederholen – Warum? – und sich mit der ersten vernünftigen Antwort nicht zufriedengeben. So lange, bis sich der Fokus vom operativen Argument zum eigentlichen Motiv verschiebt.
Am Ende steht auf seinem Block etwas anderes: „Prioritäten klären. Belastung prüfen. Mandat der neuen Pflegedirektion stärken.“
Gerade bei Entscheidungsträgern entscheidet diese innere Selbstbefragung manchmal über die Qualität von Führung. Wer sie überspringt, reagiert auf Druck mit mehr Druck, wer sie zulässt, gewinnt Handlungsspielraum.
Wöchentliche und Lebensarbeitszeit
Soziale Unterschiede in der Arbeitsmarktbeteiligung werden oft nur einseitig entweder über den Anteil der Erwerbstätigen oder über die wöchentliche Arbeitszeit in Stunden erfasst. Eine neue Studie des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für demografische Forschung (MPIDR) hat nun erstmals mit dem Indikator „Lebensarbeitszeit“ beide Aspekte zusammen betrachtet. Das Ergebnis: Personen mit hoher Bildung, wie etwa einem Hochschulabschluss, verzeichnen in Deutschland durchschnittlich die längste Lebenszeit in Erwerbsarbeit, gefolgt von Personen mit mittleren und niedrigen Bildungsabschlüssen. Aktuelle Zahlen für 2025 zeigen, dass die Lebensarbeitszeit bei Männern mit hoher Bildung bei 40,6 Jahren liegt. Damit ist sie mehr als neun Jahre länger als bei Männern mit niedriger Bildung (31,3 Jahre). Bei Frauen beträgt der Unterschied zwischen Personen mit hoher und niedriger Bildung sogar 14 Jahre (31,9 im Vergleich zu 17,9 Jahren). Insgesamt verzeichnen Männer eine Lebensarbeitszeit von 38,8 Jahren, während Frauen auf einen Wert von 28,8 Jahren kommen.
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Rauchende Kinder- und Jugendliche
Der Anteil rauchender und vapender Jugendlicher ist in den vergangenen Jahren wieder gestiegen. Vor allem der Konsum neuartiger Nikotinprodukte wie Mehrweg-E-Zigaretten und Nikotinbeutel nimmt deutlich zu und das obwohl sie extrem ungesund sind und schnell nikotinabhängig machen können. Das zeigen repräsentative Daten der Drogenaffinitätsstudie aus dem Jahr 2025 zum Rauchverhalten junger Menschen, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) anlässlich des Weltnichtrauchertags am 31. Mai 2026 erstmals veröffentlicht. Der Anteil rauchender und vapender Jugendlicher ist in den vergangenen Jahren wieder gestiegen. Vor allem der Konsum neuartiger Nikotinprodukte wie Mehrweg-E-Zigaretten und Nikotinbeutel nimmt deutlich zu und das obwohl sie extrem ungesund sind und schnell nikotinabhängig machen. Das zeigen repräsentative Daten der Drogenaffinitätsstudie 2025 zum Rauchverhalten junger Menschen, die das Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) anlässlich des Weltnichtrauchertags 2026 (31. Mai) erstmals veröffentlicht. |

