Obwohl Asthma die häufigste chronische Krankheit im Kindesalter ist, lässt es sich mit heutigen Tests erst ab einem Alter von fünf Jahren diagnostizieren. Eine frühe Asthmadiagnose wäre jedoch wichtig, um Folgeschäden zu verhindern. Forschende der Empa und des Universitäts-Kinderspitals Zürich haben nun gemeinsam ein Forschungsprojekt gestartet – mit dem Ziel, ein neuartiges Diagnoseprotokoll zu erarbeiten, damit auch Babys und Kleinkinder möglichst früh eine verlässliche Diagnose erhalten. Das Projekt kann dank der grosszügigen Zuwendungen verschiedener Stiftungen durchgeführt werden.
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Pro Bono - CHEFÄRZTLICHE - OA- FACHÄRZTLICHE SPRECHSTUNDEN / VISITEN / UNTERSUCHER/KGP STUDIEN KOLLEG / Frühe Fallfindung - : Advence Care Planning // Patientenzentriert denken, organisieren und handeln Patienten + Mediziner + Medizinische Einsatz-Team (MET): Behandlungsvertrag mit Veränderbarkeit: "Fit for the Aged": Ändern–Verändern– Medizinisches Wissenziel 2026: Wissen teilen, Gesundheit stärken MaAB/DGK/NAKO/BAGPH/ASB/VDK/Ver.di/ www.KORRESPONDENTEN.com + www.DIPLO.NEWS
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Der Myokardinfarkte
Liebe Studierende, liebe Kolleginnen und Kollegen,
für ein translationales kardiovaskuläres Forschungsprojekt in unserer Cardiac Surgery Research Group suchen wir ab sofort eine hochmotivierte und Karriereorientierte Doktorandin bzw. einen motivierten Doktoranden für ein Forschungsprojekt rund um den Myokardinfarkt mit nichtobstruktiven Koronarieren.
Hintergrund:
Der Myokardinfarkte mit nicht obstruktiven Koronararterien (MINOCA) macht bis zu 12% aller Myokardinfarkte aus. Spezifische Therapien fehlen bislang. In unserem Schweinemodell des durch kardiale Mikroembolisation induzierten MINOCA konnten wir zeigen, dass der MINOCA mit einer vom klassischen Myokardinfarkt abweichenden Entzündungsreaktion einhergeht, unter anderem mit einer deutlich stärkeren Immunzellinfiltration im Bereich der Mikrothromben und einem veränderten Zytokinprofil.
Publikation: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/40512240/
Darauf aufbauend führen wir aktuell eine therapeutische Studie durch, in der MINOCA-Tiere mit dem TNF-α-Antikörper Infliximab behandelt wurden. Der tierexperimentelle Teil wird Anfang November abgeschlossen, wodurch sämtliche Gewebe- und Blutproben vorliegen. Ziel der Doktorarbeit ist die Analyse dieser Proben, um den Effekt der Anti-TNF-α-Therapie auf Gewebeschaden und Inflammation zu untersuchen. Die Arbeit ist rein laborbasiert, eine Beteiligung an Tierversuchen ist nicht erforderlich.
Deine Aufgaben:
– Histologie (H&E Färbung): Färbung & Quantifizierung von Gewebeschäden und inflammatorischer Zellinfiltration
– Multiplex-ELISA zur Bestimmung eines breiten Zytokin-Panels
– Einzel-ELISA für TNF-α & LTB4
– RNA-Isolation aus Infarktgewebe und qPCR inflammatorischer Zielgene
– Mitarbeit an der Publikation der Daten
Wir Bieten:
– Ein klar definiertes Projekt mit bereits vorhandenem Probenmaterial, Ethikantrag und damit gut planbarem Zeitrahmen – Die Arbeit soll Ende November beginnen und bis April 2027 abgeschlossen sein.
– Enge wissenschaftliche sowie Karriere-Betreuung.
– Eine Autorenschaft bei der resultierenden Publikation.
– Bei guter Zusammenarbeit die Möglichkeit für einen Forschungsaustausch in einem Partnerlabor in den USA
Deine Voraussetzungen für dieses Projekt:
– Du solltest das Ziel einer universitären Karriere verfolgen
– Eine sehr selbstständige Arbeitsweise aufweisen
– Den Umgang mit KI-Tools beherrschen
– Eine zeitliche Verfügbarkeit von 4 Monaten mitbringen
– Je mehr Laborvorerfahrung du hast, desto besser, es ist jedoch keine Voraussetzung
Sollten wir dein Interesse geweckt haben, sende ein kurzes Motivationsschreiben, deinen Lebenslauf und gegebenenfalls eine aktuelle Leistungsübersicht bis zum 20.09 an:
jasper.iske@dhzc-charite.deLiebe Grüße
Jasper Iske & Jonas Hildinger
Geflüchtetenunterkünften
Senat fördert Lohndumping bei Geflüchtetenunterkünften – ver.di, DGB, Berliner Stadtmission und AWO kritisieren Billigvergabe
In den letzten zwei Jahren hat die Berliner Stadtmission an 16 Ausschreibungen des Landesamts für Flüchtlingsangelegenheiten und Unterbringung (LFU) teilgenommen und keine gewonnen. Die AWO hat sich in den letzten drei Jahren 24 mal beworben und auch sie erhielt keinen einzigen Zuschlag.
Der Hintergrund ist, dass die Unterkünfte immer an diejenigen vergeben werden, die das billigste Preisangebot unterbreiten. In den Verfahren ist also lediglich der Preis ausschlaggebend, die Qualität der Angebote spielt bei der Vergabe keine Rolle. Keine Rolle spielt auch die Frage, ob ein Bewerber einen Tarifvertrag anwendet und ob ein Bewerber faire Löhne an seine Beschäftigten zahlt.
Für die Beschäftigten bedeutet diese Entwicklung entweder drohender Job-Verlust oder oft Einbußen beim Gehalt, wenn sie zu den neuen Betreibern wechseln.
ver.di, DGB, Berliner Stadtmission und AWO kritisieren die Vergabe nach dem billigsten Angebot scharf. Das Betreiben von Geflüchtetenunterkünften stellt eine öffentliche Aufgabe dar. Dementsprechend muss auch der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TVL) oder vergleichbare Tarifverträge der Orientierungswert für diesen Bereich sein. Die Regierungskoalition muss sicherstellen, dass das Ziel der Tarifbindung nicht durch die Form der Ausschreibungen untergraben wird.
Claus Foerster, Mitglied der ver.di Tarifkommission bei der AWO Berlin: „Es ist ein Skandal, dass der Senat in einem gesellschaftlich so sensiblen Bereich wie dem der Unterkünfte für Geflüchtete das Lohndumping fördert. Statt gleicher Lohn für gleiche Arbeit, gilt hier das Prinzip, der billigste kriegt den Zuschlag. Dieser Preiskampf auf dem Rücken von uns Beschäftigten muss sofort beendet werden.“
Dr. Timm Meike, Geschäftsführer AWO Kreisverband Berlin Mitte e.V.: „Durch unseren Tarifvertrag und unbefristete Arbeitsverträge haben wir keine Chance gegen Anbieter, die uns mit befristet eingestellten und niedrig bezahlten Arbeitskräften im Preis unterbieten.“
Katja Karger, DGB-Vorsitzende Berlin-Brandenburg: „Der Senat hat im ersten Halbjahr das Berliner Vergabegesetz reformiert. Weniger Bürokratie und gleichzeitig mehr Tariftreue sollte die Novellierung bringen. Das ist aber nicht überall der Fall: den Unterkünften für Geflüchtete. Hier zählt nur das billigste Angebot. Das ist weder unbürokratisch noch fair gegenüber den Beschäftigten. Dass die Tariftreue komplett hinten runter fällt ist inakzeptabel. Berlin will eine Stadt der Guten Arbeit sein - das muss auch für die Unterkünfte gelten. Da muss eine neue Senatskoalition ganz offensichtlich nachsteuern.“
Mia Michels (Berliner Stadtmission): „Es ist kurzsichtig und riskant, wenn allein der niedrigste Preis über die Vergabe und damit über den Erfolg von Integrationsmaßnahmen entscheidet. Damit stellt sich grundsätzlich die Frage, ob öffentliche Zuwendungen ihren eigentlichen Zweck – nämlich eine qualitativ angemessene und zukunftsorientierte Leistung sicherzustellen – noch erfüllen können. Tariflich faire und angemessene Bezahlung darf nicht zum Wettbewerbsnachteil werden. Eine gute Bezahlung nach dem TV EKBO ist eine wesentliche Grundlage für die Gewinnung und Bindung qualifizierter Fachkräfte und damit für eine verlässliche und qualitativ hochwertige und nachhaltige Arbeit. Diese Fachkräfte leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Integration und zum gesellschaftlichen Zusammenhalt.“
Für Rückfragen:
Max Bitzer, ver.di-Gewerkschaftssekretär
max.bitzer@verdi.de
0171 3600791
Heiko Linke, Unternehmenskommunikation Berliner Stadtmission
presse@berliner-stadtmission.de
Tel. 0172 4358483
Mia Michels, Fachbereichsleitung Flüchtlingshilfe Berliner Stadtmission
m.michels@berliner-stadtmission.de
Julika Krimphove, Pressereferentin AWO-Mitte
krimphove@awo-mitte.de
0172 75 26 178
Nicole-Babett Heroven, Pressesprecherin DGB-Berlin-Brandenburg
0151-63391298
nicole-babett.heroven@dgb.de
Blutstrominfektionen
Neue Studie zeigt, wie winzige Membranbläschen von Immunzellen das Überleben von Candida albicans im Blut begünstigen Candida albicans lebt bei vielen Menschen unauffällig auf Haut und Schleimhäuten. Breitet sich der Pilz jedoch über die Blutbahn im Körper aus, kann er insbesondere für Menschen mit geschwächtem Immunsystem gefährlich werden. Zu den wichtigsten Abwehrzellen gegen solche Eindringlinge gehören neutrophile Granulozyten. Diese weißen Blutkörperchen können Krankheitserreger erkennen, in ihr Zellinneres aufnehmen und unschädlich machen. MaAB - Medizin am Abend Berlin Fortbildungen VOR ORT |
Adipositas und Entzündungen
Adipositas betrifft in Deutschland etwa 19,7 Prozent der Erwachsenen. Die Fettleibigkeit belastet nicht nur die Gelenke, sondern verändert auch das Immunsystem der Betroffenen. Leipziger Forschende fanden im Blut von Menschen mit Adipositas dieselben entzündungsfördernden Immunzellen vermehrt wie bei Rheumakranken. Nach einer Magenband-Operation und starkem Gewichtsverlust bildeten sich die Veränderungen weitgehend zurück. Die Ergebnisse zeigen einen immunologischen Zusammenhang zwischen Adipositas und rheumatoider Arthritis (RA) – und werfen neue Fragen für die Behandlung auf. Im Mittelpunkt der Untersuchungen stehen sogenannte intermediäre Monozyten, eine besonders entzündungsaktive Untergruppe weißer Blutkörperchen. Bei rheumatoider Arthritis kommen diese Zellen vermehrt vor. Sie fördern die Bildung von Th17-Zellen, die für Gelenkentzündung und Knochenabbau zentral sind. Untersuchungen an insgesamt 100 fettleibigen oder normalgewichtigen Menschen zeigten: Auch bei Adipositas verschiebt sich die Zusammensetzung der Monozyten zugunsten dieser Untergruppe von Zellen. Die Veränderung hing unter anderem mit Body-Mass-Index, Körperfettanteil, Bauchumfang, Blutfetten und Langzeitblutzucker zusammen. „Dass sich bei Adipositas und rheumatoider Arthritis dieselbe entzündungsfreudige Zellpopulation vermehrt, weist auf eine mögliche gemeinsame Stellschraube hin“, betont Wagner.
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Starkes Übergewicht
Botenstoff des Immunsystems schützt die Leber – Studie aus der Gießener Gastroenterologie Starkes Übergewicht kann zu einer gefährlichen Verfettung der Leber führen. Eine neue Studie zeigt nun, dass ein Botenstoff des Immunsystems dabei eine überraschende Schutzfunktion übernehmen könnte: Interleukin-13 (IL-13) hilft der Leber offenbar, überschüssiges Fett abzubauen. Darauf deuten die Ergebnisse einer Studie unter der Leitung der Gastroenterologin Prof. Dr. Elke Roeb von der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hin, die jetzt in der Zeitschrift „Cellular and Molecular Gastroenterology and Hepatology“ veröffentlich wurde. Dies deutet darauf hin, dass IL-13 mit den positiven Veränderungen des Stoffwechsels nach einer Gewichtsreduktion verbunden sein könnte. Die Untersuchungen an Mäusen bestätigten diese Vermutung: Fehlte IL-13, sammelte sich deutlich mehr Fett in der Leber an. Gleichzeitig wurde die Verbrennung von Fettsäuren beeinträchtigt. IL-13 scheint somit wesentlich dazu beizutragen, dass die Leber überschüssiges Fett nicht nur speichert, sondern auch wieder abbauen kann. „Das Immunsystem ist offenbar nicht nur an Entzündungsprozessen beteiligt, sondern kann den Fettstoffwechsel der Leber direkt regulieren. IL-13 könnte dabei eine bislang unterschätzte Schutzfunktion besitzen.“ Der identifizierte IL-13-FOSL2-PPAR-Signalweg eröffne deshalb eine neue Perspektive für die Entwicklung zukünftiger Therapien. Ziel könnte es sein, die natürlichen Mechanismen der Leber zur Fettverbrennung gezielt zu stärken und dadurch die Fetteinlagerung zu vermindern. Die Studie liefert damit einen wichtigen neuen Ansatz: Nicht nur der Fettstoffwechsel, sondern auch das Immunsystem könnte ein Schlüssel zur Behandlung der Fettleber sein.
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Lipödem
Eine neue Studie bestätigt die Vorteile der Liposuktion bei Lipödem gegenüber der konservativen Behandlung. Gleichzeitig bedarf es bei jeder Patientin einer individuellen Risikoabwägung / Veröffentlichung in „The Lancet“ Mit der Veröffentlichung der Publikation „Liposuction versus conservative therapy for patients with lipoedema: A randomised controlled multi-centre clinical trial“ in der Fachzeitschrift The Lancet liegt erstmals eine groß angelegte, multizentrische Evidenzbasis zur operativen Behandlung des Lipödems vor. Die Ergebnisse der LIPLEG-Studie (LIP - Liposuktion, LEG – Bein), einer randomisierten kontrollierten Untersuchung an 11 Standorten in Deutschland mit insgesamt 410 Patientinnen im Stadium I bis III des Lipödems, zeigen, dass die Liposuktion der bisherigen Standardtherapie in zentralen Behandlungsergebnissen deutlich überlegen sein kann. Nach 12 Monaten zeigte sich ein deutlicher Unterschied zwischen den Gruppen: 68,3 Prozent der operierten Patientinnen erreichten eine klinisch relevante Schmerzreduktion von mindestens zwei Punkten auf einer zehnstufigen Skala, während dies in der konservativ behandelten Gruppe nur bei 7,6 Prozent der Fall war. Damit erreichten unter Liposuktion deutlich mehr Patientinnen eine relevante Schmerzverbesserung als unter Standardtherapie. Gleichzeitig zeigte sich eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität. MaAB - Medizin am Abend Berlin Fortbildungen VOR ORT |
Atherosklerose und Autoimmunerkrankung
Eine neue Studie an Mäusen und Patienten zeigt, dass Atherosklerose entscheidende Kriterien für eine Autoimmunerkrankung erfüllt. Bei Autoimmunerkrankungen wendet sich das Immunsystem in Form von krankmachenden B Zellen mit hoher Affinität oder T Zellen gegen den eigenen Körper und führt zu schweren Organschäden: Multiple Sklerose (Lähmungen des Nervensystems), Diabetes Typ 1 (Risikofaktor für Atherosklerose) und Rheumatoide Arthritis (deformierende schmerzhafte Entzündung von Gelenken) sind Beispiele für solche klinisch relevanten Autoimmunerkrankungen.
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Motto: "Was übrig bleibt"
Übrig gebliebene Speisen müssen nicht entsorgt werden. Mit dem kostenlosen Retter-Packerl 2.0 unterstützt das Kompetenzzentrum für Ernährung (KErn) an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) Veranstaltende dabei, Lebensmittel an Gäste weiterzugeben und so Lebensmittelverschwendung zu vermeiden. Anlass ist die bundesweite Aktionswoche „Zu gut für die Tonne!“. Ob Sommerfest, Jubiläum, Vereinsfeier oder Fachtagung: Bei Veranstaltungen bleiben häufig Speisen übrig, die noch bedenkenlos verzehrt werden können. Mit dem Retter-Packerl 2.0 können Gäste diese Lebensmittel ganz einfach mitnehmen. Zugleich sensibilisiert die Aktion für einen wertschätzenden Umgang mit Lebensmitteln. |
Unter Gesundheitsängsten leiden
Leide ich an einer schweren Erkrankung?“, „Hat meine Ärztin oder mein Arzt etwas übersehen?“, „Was, wenn bei einem Arztbesuch eine lebensbedrohliche Krankheit entdeckt wird?“ Solche Sorgen sind für manche Menschen eine wahre Hürde im Alltag. Damit das Leben durch die Gesundheitssorgen nicht übermäßig eingeschränkt wird, entwickeln Psycholog*innen des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit der Ruhr-Universität Bochum effiziente und schnelle Hilfe. Sie bieten ein eintägiges Gruppentraining an, das hilft, besser mit Gesundheitssorgen und Ängsten umzugehen.
Um die Wirksamkeit der Behandlung zu prüfen, sucht das Team um Privatdozent Dr. André Wannemüller ab sofort Betroffene, die im Februar 2027 am kostenlosen eintägigen Gruppentraining teilnehmen möchten. Informationen zur Studie gibt es online
(https://fbz-bochum.de/krankheitsangst)
oder per E-Mail
an
hilfe-bei-krankheitsangst@ruhr-uni-bochum.de
Neue Erfahrungen nehmen die Angst
„Wir haben solche Großgruppenbehandlungsprogramme in den vergangenen Jahren schon erfolgreich bei Menschen mit unterschiedlichsten Angstproblemen durchgeführt, darunter situations- oder reizgebundene Ängste wie Spinnenangst, Zahnbehandlungsangst, Höhenangst, Angst vor Blut, Spritzen und Verletzungen, Waschzwang und Flugangst. Jüngst konnten wir ihre Wirksamkeit auch bei Zwangs- und Panikproblemen zeigen“, erklärt André Wannemüller.
Alle angewandten Verfahren gleichen sich darin, dass sie an nur einem Tag durchführbar sind und auf der bewährten Methode der Expositionstherapie basieren: Die Teilnehmenden setzen sich gezielt mit ihren belastenden Gedanken und Befürchtungen auseinander. „Dadurch können sie den Umgang damit verbessern und neue, angstnehmende Erfahrungen machen“, so der Studienleiter.
Theorie und Praxis
Das Training besteht aus einem theoretischen Teil, in dem die Teilnehmenden Hintergrundwissen zur Entstehung und Aufrechterhaltung von Ängsten erhalten. Im praktischen Teil setzen sie sich in verschiedenen Übungen mit ihren Sorgen und Ängsten auseinander und arbeiten gemeinsam mit Psycholog*innen an einem entlastenden Umgang damit.
Das Training ist Teil eines wissenschaftlichen Forschungsprojekts, das zusätzlich von experimentell-psychologischen Untersuchungen begleitet wird. Teilnehmen können Personen ab 18 Jahren, die unter Gesundheitsängsten leiden und diese als belastend erleben. Vor der Teilnahme erfolgt ein Vorgespräch in der psychotherapeutischen Sprechstunde der Ruhr-Universität Bochum, in dem die Eignung für die Studienteilnahme überprüft wird.
MaAB - Medizin am Abend Berlin Fortbildungen VOR ORT
Privatdozent Dr. André Wannemüller
Lehrstuhls für klinische Psychologie und Psychotherapie
Fakultät für Psychologie
Ruhr-Universität Bochum
Tel. +49 234 32 23106
E-Mail: andre.wannemueller@ruhr-uni-bochum.de
Weitere Informationen finden Sie unter
- alle Infos zur Studie

