117,3 Millionen Menschen sind nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks weltweit auf der Flucht. Diese Menschen müssen zumindest vorübergehend eine neue Heimat finden. Wie gute Wohnraumlösungen aussehen könnten, ist Thema der internationalen Forschungsgruppe „Deconstructing ‚Displacement‘, Reconstructing Housing“ („Vertreibung“ analysieren, Wohnen neu denken), die im Mai und Juni am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld arbeiten wird. „Forscher*innen wie Mary Bunn berichten, wie Vertreibung, sei es aus politischen, ökologischen oder wirtschaftlichen Gründen, zu einer sich verschärfenden globalen Krise wird. Forschungsergebnisse zeigen, dass Vertriebene großen Belastungen ausgesetzt sind, durch Bedrohungen, Unsicherheit, Diskriminierung, den Verlust der Lebensgrundlage und der Identität. Wer die Heimat verliert, muss sich eine neue schaffen. Wohnen und Schutz spielen dabei eine zentrale Rolle“, berichtet die Organisationstheoretikerin Professorin Dr. Zelinna Pablo von der Torrens University in Sydney, Australien. Sie leitet die Forschungsgruppe zusammen mit Professorin Dr. Kerry London (Sydney), Expertin für Architektur und Stadtentwicklung und dem Rechtswissenschaftler Professor Dr. Rodelio Manacsa (Sewanee, Tennessee, USA). MaAB - Medizin am Abend Berlin Fortbildungen VOR ORT Jörg Heeren Sabine Mende, Universität Bielefeld |
MaAB - Medizin am Abend Berlin ...interdisziplinär...ganzheitliche Betreuung
Pro Bono - CHEFÄRZTLICHE - OA- FACHÄRZTLICHE SPRECHSTUNDEN / VISITEN / UNTERSUCHER/KGP STUDIEN KOLLEG / Frühe Fallfindung - : Advence Care Planning // Patientenzentriert denken, organisieren und handeln Patienten + Mediziner + Medizinische Einsatz-Team (MET): Behandlungsvertrag mit Veränderbarkeit: "Fit for the Aged": Ändern–Verändern– Medizinisches Wissenziel 2026: Wissen teilen, Gesundheit stärken MaAB/DGK/NAKO/BAGPH/ASB/VDK/Ver.di/ www.KORRESPONDENTEN.com + www.DIPLO.NEWS
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Menschen auf der Flucht
Hebammen und Geburtshilfen
Hebammen sichern ganz buchstäblich die Zukunft unseres Landes.
Sie begleiten werdende Mütter und ihre Kinder während der Schwangerschaft, bei der Geburt sowie im Wochenbett und leisten damit einen kaum zu überschätzenden Beitrag zur Versorgung von Familien. Es ist ein sehr gutes Zeichen, dass die Zahl der Hebammen in den vergangenen Jahren in Brandenburg kontinuierlich gestiegen ist. Mit der fast abgeschlossenen Umstellung auf eine rein akademische Hebammenausbildung, mit dem Runden Tisch Hebammenhilfe und mit der Hebammenförderrichtlinie verfügt die Landesregierung aktuell über wirksame Instrumente, um auch weiterhin eine verlässliche und flächendeckende Versorgung mit Leistungen der Hebammenhilfe in allen Regionen Brandenburgs zu ermöglichen.“
In diesem Frühjahr haben im Land Brandenburg insgesamt 19 Absolventinnen in der fachschulischen und akademischen Hebammenausbildung erfolgreich ihre Abschluss-prüfungen absolviert. Mehr als die Hälfte der Absolventinnen wird nach ihrer Ausbildung in Brandenburg tätig sein beziehungsweise ist dies bereits – in Brandenburger Geburtskliniken, in Frauenarztpraxen oder in der freiberuflichen Niederlassung, unter anderem in Frankfurt (Oder), Cottbus, Herzberg, Potsdam und im Landkreis Spree-Neiße.
Hintergrund:
Seit 2023 werden Hebammen in Deutschland auf der Grundlage des Hebammengesetzes ausschließlich akademisch qualifiziert. Die Übergangsphase, in der parallel noch sowohl fachschulisch als auch akademisch ausgebildet wird, läuft in diesem Jahr in Brandenburg aus.
In Brandenburg bieten zwei Hochschulen duale Hebammenstudiengänge mit einer Dauer von jeweils sieben Semestern an. Im Wintersemester 2021/2022 startete der Studiengang Hebammenwissenschaften (B.Sc.) an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) am Campus in Senftenberg. Seit dem Wintersemester 2023/2024 wird zudem an der privaten Hochschule für Gesundheitsfachberufe Eberswalde (HGE) der Bachelor-Studiengang Hebamme (B.Sc.) angeboten. Die ersten Absolventinnen werden hier im Jahr 2027 ihre Abschlüsse machen.
2025 hatten an der BTU die ersten 13 Absolventinnen erfolgreich ihre Prüfungen abgeschlossen, in diesem Jahr waren es 14. Darüber hinaus schlossen fünf Hebammen ihre fachschulische Ausbildung an der Hebammenschule in Eberswalde ab. Dies waren – bis auf eine noch ausstehende Abschlussprüfung in diesem Herbst – die letzten fachschulischen Hebammenprüfungen in Brandenburg. Zwischen 2010 und 2026 haben damit insgesamt 183 Hebammenschülerinnen in Brandenburg ihre Ausbildung zur Hebamme an den beiden Hebammenschulen in Cottbus und Eberswalde erfolgreich abgeschlossen. Damit geht die sehr erfolgreiche und qualitativ hochwertige fachschulische Hebammenausbildung in Brandenburg zu Ende.
Insgesamt sind in Brandenburg derzeit rund 580 Hebammen beruflich aktiv; rund ein Viertel davon ist sowohl angestellt als auch freiberuflich tätig. Zuletzt waren laut statistischem Landesamt 2024 insgesamt 273 Hebammen in Brandenburger Geburtskliniken angestellt. Seit 2010 hat sich diese Zahl damit mehr als verdoppelt. In Brandenburg gibt es aktuell 20 Krankenhausstandorte mit einer aktiven Geburtshilfe.
Thomas Kempf Regionaldirektor Nord bei Vivantes
Hilfe für Familien in Not
Über die Stiftung „Hilfe für Familien in Not - Stiftung des Landes Brandenburg“
Die Stiftung „Hilfe für Familien in Not“ wurde im Jahr 1992 auf Initiative der damaligen Brandenburger Sozialministerin Regine Hildebrandt gegründet. Das Grundstockvermögen beläuft sich auf 4,6 Millionen Euro. Ziel der Stiftung ist es, eine kurzfristig entstandene finanzielle Schieflage von Familien zu überbrücken, um zum Beispiel Energieabschaltungen oder Wohnungslosigkeit zu verhindern, aber auch Kinderbekleidung zu kaufen, therapeutische Maßnahmen zu ermöglichen oder eine Ausbildung zu unterstützen. Wichtige Partner sind unter anderen die Schwangeren- und Familienberatungsstellen, über die bedürftige Familien ihre Anträge stellen.
Der Stiftungsrat besteht aus neun stimmberechtigten Mitgliedern. Der Vorsitzende des Stiftungsrates wird von der für Soziales und Familie zuständigen Ministerin für fünf Jahre berufen. Dem Stiftungsrat obliegt die Aufsicht und Kontrolle über die ordnungsgemäße Verwaltung der Stiftung. Der Stiftungsrat beschließt alle grundsätzlichen Angelegenheiten der Stiftung, unter anderen die Anlage des Stiftungsvermögens, die Genehmigung des jährlichen Wirtschaftsplanes und Satzungsänderungen.
Kontakt:
Stiftung "Hilfe für Familien in Not - Stiftung des Landes Brandenburg"
Anja-Christin Faber
Breite Str. 7A | 14467 Potsdam
Tel.: 0331 / 887 248 21
Mobil: 0160 / 7663901
E-Mail: a.faber@familien-in-not.de
Klinisch relevanter Schulangst
Drei bis sieben Prozent der Kinder in Deutschland leiden Schätzungen zufolge an klinisch relevanter Schulangst. Tendenz steigend. Schulangst und Schulvermeidung können die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen gravierend und langfristig beeinträchtigen. Gefragt sind daher frühe und niedrigschwellige Präventionsmaßnahmen. Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT leitet das im März 2025 gestartete BMFTR-Verbundprojekt »angstVRei«, in dem ein Virtual-Reality-Spiel zur Behandlung von Schulangst entwickelt und erprobt wird. Im Rahmen der BMFTR-Initiative »Interaktive und Gamification-basierte Technologien zur Förderung der psychischen Gesundheit im Kindesalter (GamKi)« entwickelt ein Forschungsteam im Verbundprojekt »angstVRei« ein interaktives psychotherapeutisches Spiel, das eine Expositionstherapie für Kinder mit Schulangst in einer Virtual-Reality-Umgebung kindgerecht umsetzt. |
Urlaubsvergütung
Viele Beschäftigte planen derzeit ihren Urlaub und greifen dabei auf die zusätzliche Urlaubsvergütung zurück, die sie von ihrem Arbeitgeber erhalten. Wie verbreitet Urlaubsgeld und weitere freiwillige Zusatzleistungen („Fringe Benefits“) in der Metall- und Elektroindustrie aktuell sind, untersucht das ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft e. V. aktuell im Rahmen einer neuen Befragung zu Anreiz- und Vergütungssystemen. Laut Erhebung aus dem Jahr 2023 waren es rund 72 % der Unternehmen, die ihren Beschäftigten Urlaubsgeld zahlen. Die zusätzliche Urlaubsvergütung ist ein zentraler Bestandteil vieler Vergütungssysteme und zugleich ein wichtiges Instrument für die Gewinnung und Bindung von Fach- und Führungskräften. MaAB - Medizin am Abend Berlin Fortbildungen VOR ORT
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Vitamin B12
Strahlspaltungsansatz eröffnet neue Möglichkeiten der Untersuchung stark verdünnter Flüssigkeitsproben. Forscherinnen und Forscher am European XFEL haben eine Methode entwickelt, um Flüssigkeitsproben zu untersuchen, die für viele gängige Experimente mit Röntgenlicht zu stark verdünnt sind. Die Methode ist äußerst sensitiv. Im ersten Experiment gelang es einer Gruppe internationaler Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, wie sich Vitamin B12 in Wasser nach der Absorption von Licht verändert. Die im Journal of the American Chemical Society veröffentlichten Ergebnisse eröffnen die Möglichkeit, ein viel breiteres Spektrum chemischer und biologischer Systeme zu untersuchen als bisher.
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Tuberkulose
Unter Leitung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der University of California, San Francisco (USA), hat ein internationales Forschungsteam ein neues Verfahren zur Tuberkulose(TB)-Diagnose untersucht. Damit können TB-Bakterien unabhängig von Laboren, in kürzerer Zeit als bisher und über einen einfachen Abstrich nachgewiesen werden. Die Forschenden zeigten: Der Nachweis ist diagnostisch genau und kann auch von ungeschultem Personal durchgeführt werden. Die im New England Journal of Medicine publizierten Ergebnisse trugen maßgeblich dazu bei, dass die Weltgesundheitsorganisation den weltweiten Einsatz des Verfahrens bereits empfohlen hat.
Julia Bird Professorin Dr. Claudia Denkinger |
Darm-Hirn-Achse
Eine aktuelle Übersichtsarbeit beschreibt erstmalig Informationen und Leitlinien für Fachkräfte, die PatientInnen mit Störungen der Darm-Hirn-Achse betreuen und fasst evidenzbasierte psychosoziale Ansätze für Erwachsene und für den pädiatrischen Bereich zusammen. Erstautorin in der neuen Ausgabe von Gastroenterology ist die Universitätsprofessorin Dr. Sigrid Elsenbruch, die sowohl an der Ruhr-Universität Bochum wie an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen im Rahmen der Sonderforschungsbereiche „Extinction Learning“ und „Treatment Expectation“ wissenschaftlich arbeitet. Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Dyspepsie oder kurz zusammengefasst funktionelle Magendarmerkrankungen – die Liste der durch eine gestörte Darm-Hirn-Achse verursachten Beschwerden ist lang. Millionen Menschen sind betroffen. Zwischen Gehirn und Eingeweiden besteht eine direkte Verbindung, die sogenannte Darm-Hirn-Achse und. entlang dieser Achse läuft ein wichtiges Kommunikationsnetzwerk in beide Richtungen. Die Erkenntnisse über die wechselseitigen Einflüsse biologischer und psychosozialer Faktoren auf die Darmphysiologie, die Mechanismen des Gehirns sowie die belegten Erwartungseffekte haben in den vergangenen Jahren die Forschung, Diagnostik und Therapie maßgeblich beeinflusst. |
ChatGPT-Modelle und die Gesundheit
Laut einer Studie der TU Berlin neigen ChatGPT-Modelle zu übervorsichtigen Empfehlungen. Für die gezielte Steuerung von Patient*innen im Gesundheitssystem reicht das aktuell nicht aus Künstliche Intelligenz (KI) wird zunehmend auch für gesundheitliche Fragen genutzt. Viele Menschen verwenden Tools wie ChatGPT, um Beschwerden einzuordnen und abzuschätzen, ob sie sofort medizinische Hilfe brauchen, ärztlichen Rat einholen sollten oder zunächst abwarten können. Mit speziell für den Gesundheitsbereich positionierten Versionen wie etwa ChatGPT Health in den USA entsteht dabei leicht der Eindruck besonderer fachlicher Eignung. Wie verlässlich Empfehlungen von ChatGPT tatsächlich sind, ist bislang jedoch nur begrenzt untersucht. Dr. Marvin Kopka |

