Qualitätszirkel Nieren- und Dialysen

Kardiologie Potsdam

Cardiovascular Prevention Center @Charité

Herzinsuffizienz

Universitätzmedizin Rostock

Universitätsmedizin Greiswald

Alexianer St. Josephs Potsdam

Dialyse-Pflege-Standard

salt

PICS Ambulanz

Dr.Vetter

Woran erkranken wir in Deutschland?

BG Klinken - Post-COVID-Programm

Herz Check

EMA

Dr. Heart

Herzhose

Lauflabor

IKDT

Online Strafanzeigen

medpoint - Fortbildungskalendar

Was hab ich?

Healthtalk

BKV Info

BKG

KHS BB

KHS BB
.

Kardiologie

Urologie Berlin

bbgk

VEmaH

ProBeweis

jkb

zurück ins leben

CRO

Gewebenetzwerk

Anamnese- und Untersuchungsbogen

Diagnostische Pfade

CIRS Bayern

Gender Medizin

idw

Posts mit dem Label Kliniken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kliniken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Stroke Units - Chest Pain Units - Unfalltrauma: Behandlungsanlass – Schlaganfall, Herzinfarkt, Unfall – und Region

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Schlaganfall, Herzinfarkt, schwerer Unfall – 

  • Wege zu optimaler Versorgung unterschiedlich lang

Studie untersucht Erreichbarkeit von Kliniken 

Erreichbarkeit von Herzanfall-Notfallambulanzen

 
Im Notfall steht eine optimale, qualitativ hochwertige Versorgung an erster Stelle. 

Diese Versorgungsleistung hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Der räumliche Aspekt dabei ist die schnelle Erreichbarkeit unter anderem der nächsten für die Behandlung spezialisierten Versorgungseinrichtung.

Je nach Behandlungsanlass – Schlaganfall, Herzinfarkt, Unfall – und Region gelingt dies unterschiedlich.

Das zeigt eine Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR). Die Untersuchung bezieht sich auf Klinikstandorte für die Versorgung ausgewählter medizinischer Indikationen, bei denen neben der Behandlungsqualität auch die schnelle Erreichbarkeit therapeutischer Maßnahmen wichtig ist.

Beispiel Schlaganfall: Im April 2020 gab es in Deutschland 335 von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie und der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft zertifizierte „Stroke Units“ – also auf Schlaganfälle spezialisierte Einrichtungen.

  • Rund neun Millionen Menschen (11 Prozent der Bevölkerung in Deutschland) leben in Regionen, in denen eine „Stroke Unit“ mit dem Rettungsdienst nicht in 30 Minuten Fahrzeit erreichbar ist. 
  • Dies betrifft vor allem Teile der Altmark (Sachsen-Anhalt) und angrenzende Räume sowie den Raum Elbe-Elster/Anhalt-Wittenberg (Sachsen-Anhalt). 
  • Rund 400.000 Menschen leben sogar an Orten, die mehr als 60 Minuten Fahrzeit von einer derart spezialisierten Einrichtung entfernt sind.

Beispiel Herzinfarkt:

Im April 2020 gab es in Deutschland 290 durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie zertifizierte „Chest Pain Units“.

Sie haben sich auf Patienten mit unklaren Brustschmerzen spezialisiert und erfüllen entsprechende Notfallanforderungen.

  • Rund 14,5 Millionen Menschen (17,5 Prozent der Bevölkerung) leben in Regionen, von wo aus die Fahrt im Rettungsdienst zwischen einem Ereignisort und einem spezialisierten Krankenhaus länger als 30 Minuten dauert. 
  • Dies betrifft vor allem Teile der Altmark und der Mecklenburgischen Seenplatte, den Norden und Süden Brandenburgs sowie Mittelgebirgsregionen und einige Grenz- und Küstenbereiche. 
  • Fast eine Million Menschen erreichen von ihrem Wohnort selbst innerhalb von 60 Minuten Fahrzeit keine der zertifizierten Einrichtungen.

Beispiel Unfalltrauma: 

Die Akademie für Unfallchirurgie (ACU) führt eine Liste mit – Stand April 2020 – 668 Traumazentren in Deutschland. 

  •  Diese Einrichtungen verteilen sich deutschlandweit so, dass bei einem Schwellenwert von 60 Minuten Fahrzeit im Rettungsdienst nahezu jeder eine solche Einrichtung erreicht. 
  • Bei einem Schwellenwert von 30 Minuten weisen jedoch auch hier einige Räume ein Versorgungsdefizit auf: 
  • Rund zwei Millionen Menschen (2,5 Prozent der Bevölkerung) leben in den betroffenen ländlichen, dünn besiedelten Raumen, vor allem im Nordosten Deutschlands.

Den Schwellenwert von 30 Minuten Fahrzeit mit dem Rettungsdienst leiteten die Autoren der Analyse aus Leitlinien für die notfallmedizinische Versorgung ab, wonach die Dauer zwischen Notrufeingang in der Leitstelle und Übergabe des Patienten an ein spezialisiertes Krankenhaus maximal 60 Minuten betragen sollte.

Die Ermittlung der Fahrzeiten erfolgte für Einsatzfahrten im Rettungsdienst ohne Sonderrechte.


Erreichbarkeit von Schlaganfall-Notfallambulanzen

Die Analyse ist in der vom BBSR herausgegebenen Fachzeitschrift IzR (Informationen zur Raumentwicklung), Ausgabe 1/2020, erschienen.

Das Heft trägt den Titel „Gesundheit und Krankheit aus räumlicher Perspektive“.

Neben den Klinikstandorten mit den Qualifikationen zur Behandlung von Schlaganfall-, Herzinfarkt- und Traumapatienten geht es im IzR-Beitrag auch um Geburtskliniken, Einrichtungen der perinatalen Versorgung und Kinderkliniken.

Interessierte können die Printversion der IzR-Ausgabe oder das eJournal für 19 Euro bestellen: service@steiner-verlag.de.

Weitere Informationen zur aktuellen Ausgabe:

 https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/veroeffentlichungen/izr/2020/1/izr-1-2020.html

Karten (druckfähig) zur Erreichbarkeit der Einrichtungen sind unter folgendem Link abrufbar:

https://www.bbsr.bund.de/BBSR/DE/startseite/topmeldungen/2020-krankenhaeuser-err...

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt

www.medizin-am-abend.blogspot.com















Über Google: Medizin am Abend Berllin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Christian Schlag
Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR)
Deichmanns Aue 31-37
53179 Bonn
Telefon: +49 228 99 401-1484
christian.schlag@bbr.bund.de

***
Das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) berät als Ressortforschungseinrichtung die Bundesregierung bei Aufgaben der Stadt- und Raumentwicklung sowie des Wohnungs-, Immobilien- und Bauwesens.

 

Deutsche Operationssäle: Leistungsfähigkeit gesichert?

Medizin am Abend Berlin Fazit: OP-Barometer 2017: Kliniken mit großen OP-Bereichen haben mehr Schwierigkeiten

Befragung der Frankfurt UAS von OP- und Anästhesie-  Pflegekräften

Mitarbeiterunzufriedenheit lässt Leistungsfähigkeit sinken 
 
Personalknappheit, schlechte Organisationsstrukturen und Defizite in der Unternehmenskultur bewirken nach ersten Erkenntnissen des OP-Barometers 2017 ein Sinken der Leistungsfähigkeit in deutschen OP-Sälen.

„Der OP-Saal ist der Motor eines Krankenhauses. Wenn dieser stottert, dann bedeutet es eine Gefährdung für die gesamte Einrichtung“, sagt Prof. Thomas Busse, Direktor des Zentrums für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), der die Studie zum sechsten Mal durchführt.

Mehr als 1.950 Mitarbeitende aus den Bereichen OP-Pflege und Anästhesie-Pflege nahmen an der Befragung teil, eine Steigerung von fast 14 % im Verhältnis zur Befragung 2015. In diesem Jahr beteiligten sich u.a. Mitarbeitende von rund einem Viertel der deutschen Universitätsklinika, was laut Busse verstärkte Problemstellungen gerade in größeren Krankenhäusern signalisiere.


Prof. Thomas Busse von der Frankfurt UAS

Prof. Thomas Busse von der Frankfurt UAS Stefanie Kösling

„Nach der Datenlage aus dem OP-Barometer 2017 scheint es große Unterschiede im Hinblick auf Personal, Organisation und Patientengefährdung in den unterschiedlichen Krankenhäusern zu geben.

Manche Krankenhäuser haben in den letzten Jahren ihre Hausaufgaben gemacht, nämlich Organisationsabläufe optimiert oder beispielsweise Hygienemängel abgestellt, anderen ist dies wohl nicht gelungen.

Es ist den Patientinnen und Patienten daher anzuraten, genau hinzuschauen, in welchem Krankenhaus sie sich operieren lassen“, resümiert Busse. 
Gerade OP- und Anästhesie-Pflegekräfte aus großen Kliniken mit neun bis 12 oder über 12 Sälen schätzen die eigene Leistungsfähigkeit negativer ein als Mitarbeitende kleinerer OP-Bereiche mit bis zu acht Sälen.
Gründe hierfür dürften in großen OP-Bereichen im Wesentlichen in strukturellen Defiziten im Hinblick auf die Personalführung und -ausstattung liegen.“

Einschätzung der Patientengefährdung bleibt konstant

Als wesentliche Essenz des OP-Barometers 2017 lässt sich feststellen, dass mehr als 47 % der Befragten angeben, dass aus ihrer Sicht die Gefährdung der Patientinnen und Patienten in den letzten zwei Jahren zugenommen hat. Von den befragten Mitarbeitenden aus großen OP-Bereichen traf über die Hälfte diese Aussage. Der prozentuale Anteil der Befragten, die diese Aussage getroffen haben, ist im Vergleich zu den früheren Befragungen in etwa konstant geblieben, eine Verbesserung seit dem Jahr 2015 ist somit kaum eingetreten. Im Jahr 2015 trafen beispielsweise noch 48 % der Befragten diese Aussage. Folgende Gründe werden im OP-Barometer 2017 genannt: Nur ca. 28 % der Befragten empfinden, dass sie genügend Pflegepersonal haben, um die wachsenden Anforderungen zu bewältigen. 
  • Dabei waren es bei großen OP-Bereichen mit über 12 Sälen sogar nur 21 %. Rund 65 % aller Befragten bemängeln eine sehr hohe Krankenquote und fast die Hälfte attestiert eine hohe Fluktuationsrate bei neuen Mitarbeitenden. 
  • Rund 38 % der Befragten sehen sich in ihrem OP-Bereich in der täglichen Arbeit sogar mit dem Thema Mobbing konfrontiert.

Mangelndes Vertrauen in den eigenen OP-Bereich

Das Vertrauen in die eigene Qualität scheint in einigen OP-Bereichen nicht besonders ausgeprägt zu sein. So würden sich nur etwa 62 % aus fachlicher Hinsicht in ihrem OP operieren lassen, am wenigsten würde dies das Pflegepersonal der großen Kliniken mit über 12 Sälen tun. 

Aus dem Blickwinkel der Organisation würde nur rund die Hälfte der Befragten ihr Krankenhaus für eine OP empfehlen. Dabei sind es vor allem die Mitarbeitenden der großen Kliniken, die den Organisationsgrad ihrer OP-Bereiche als eher nicht gut einschätzen, was sich insbesondere dort in höheren unproduktiven Wartezeiten oder einer schlechten OP-Plangestaltung ausdrückt“ erklärt Busse.

Die Sterilgutversorgung wird seit 2011 eher positiv wahrgenommen: Während im Jahr 2011 noch rund 44 % die Sterilgutversorgung als problematisch einschätzten, taten dies 2017 nur noch rund 34 %. Immerhin 60 % aller Befragten sagten aus, dass die Hygienerichtlinien in ihrem OP-Saal streng eingehalten würden und 76 % gaben an, die Patientensicherheit sei in ihrem OP ein wichtiges Thema. Hier zeichneten vor allem die kleineren OP-Bereiche mit bis zu acht Sälen ein positives Bild.  

„Hygiene im Krankenhaus ist ein sensibles Thema, deshalb wird in den OP-Bereichen verstärkt viel Wert darauf gelegt“, so Busse. 

„Zufrieden kann man allerdings erst sein, wenn die Hygienerichtlinien zu 100 Prozent streng eingehalten werden, gleiches gilt für das Thema Patientensicherheit.“

Mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden sind ca. 61 % der Befragten. 

Die Zufriedenheit hat seit 2011, als noch 71 % der Befragten dies angaben, allerdings kontinuierlich abgenommen. 
  • Rund die Hälfte der Teilnehmenden äußerte, dass ihre Arbeit von der Krankenhausleitung nicht anerkannt werde.

Das OP-Barometer ist eine alle zwei Jahre von der Frankfurt University of Applied Sciences durchgeführte Befragung zur Arbeitssituation von Pflegekräften im Operations(OP)- und Anästhesie-Bereich an deutschen Krankenhäusern.

Die aufbereiteten Ergebnisse des OP-Barometers 2017 sind seit der 7. KW unter http://www.frankfurt-university.de/forschung-transfer/zentren-und-institute/zgwr... abgerufbar.

Weitere Informationen zum Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht (ZGWR) der Frankfurt UAS unter: http://www.frankfurt-university.de/zgwr

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com









Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Frankfurt University of Applied Sciences
ZGWR Zentrum für Gesundheitswirtschaft und -recht
Prof. Thomas Busse
E-Mail: busse.thomas@fb4.fra-uas.de

Nicola Veith Frankfurt University of Applied Sciences
Nibelungenplatz 1
60318 Frankfurt am Main
Deutschland
Hessen


Nicola Veith
Telefon: 069/1533-3047
E-Mail-Adresse: veith@kom.fra-uas.de


Sarah Blaß
Telefon: 069/1533 3041
Fax: 069/1533 2403
E-Mail-Adresse: blass@kom.fra-uas.de


Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteilige
http://www.frankfurt-university.de/zgwr

Die Krankenhauslandschaft im Saarland

Medizin am Abend Berlin Fazit: Krankenhauslandschaft Saarland – Gutachten zur Weiterentwicklung der stationären Versorgung


Patienten werden in saarländischen Krankenhäusern gut versorgt. Dies ist das Ergebnis eines Gutachtens des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Institute for Health Care Business GmbH (hcb), das die gesetzlichen Krankenkassen im Land in Auftrag gegeben hatten und das heute in Saarbrücken präsentiert wurde. Die Erkenntnisse dieser Analysen sollen den Dialog – auch im Zusammenhang mit dem in diesem Jahr in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) – zwischen allen Partnern fördern und eine wissenschaftlich fundierte Basis schaffen.

Medizin am Abend Berlin ZusatzFAchLink: Fallpauschalen DRG


Das RWI stellt fest:

• Die Kliniken in Saarland schneiden im Bundesschnitt bei der messbaren Qualität und der Patientenzufriedenheit gut ab. Zudem sind sie gut erreichbar und bieten eine breite Grundversorgung. Die Ausbildungsaktivitäten der Krankenhäuser im Saarland sind die höchsten im Bundesvergleich.
  • • Die hohe Krankenhausdichte und viele kleine Standorte wirken sich jedoch negativ auf die wirtschaftliche Situation der Kliniken im Saarland aus. Viele Krankenhäuser haben einen niedrigen Spezialisierungsgrad. Es gibt einige Doppelstrukturen, wie beispielsweise im Regionalverband Saarbrücken.

• Saarländer nehmen im Vergleich zu anderen Bundesländern überdurchschnittlich häufig eine Krankenhausbehandlung in Anspruch. Es werden überdurchschnittlich viele Operationen durchgeführt. Die ambulante Versorgung ist gut ausgeprägt, dennoch ist der Anteil ambulant-sensitiver, d.h. vermeidbarer stationärer Krankenhausfälle, hoch.
  • • Das Saarland hat das bundesweit zweithöchste Preisniveau der Krankenhäuser und einen überdurchschnittlich hohen Personaleinsatz, der rund 8 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt. Die hohen Ausbildungsaktivitäten werden ebenfalls von den Krankenkassen mitfinanziert.
• Die vom Saarland zur Verfügung gestellten Investitionsfördermittel sinken kontinuierlich. Gemeinsam mit Rheinland-Pfalz landet das Saarland beim Kapitaleinsatz, gemessen als Sachanlagevermögen in Relation zu den Gesamterlösen, bundesweit auf dem vorletzten Platz.

Die gesetzlichen Krankenkassen wollen mit den Partnern im Gesundheitswesen für die Menschen im Saarland die Krankenhausversorgung zukunftssicher gestalten. Die Menschen im Saarland müssen sich auch in Zukunft auf eine qualitativ hochwertige und zugleich bezahlbare, wirtschaftliche stationäre Versorgung im Land verlassen können. 

Das heißt konkret:

• Das Saarland muss seiner Finanzierungsverantwortung für die stationäre Versorgung trotz Schuldenbremse in höherem Umfang gerecht werden.

• Durch mehr Arbeitsteilung in der stationären Versorgung und mehr Spezialisierung der Krankenhäuser lassen sich Doppelstrukturen vermeiden und soll zudem die notwendige strukturelle Konsolidierung in der Krankenhauslandschaft vorangetrieben werden.

• Auch im Saarland kann durch mehr Kooperation und Spezialisierung die Qualität der Krankenhausversorgung noch erheblich gesteigert werden.

• Eine bessere Vernetzung der ambulanten und der stationären Versorgung stärkt ein patientenfreundliches Angebot und sichert die ländliche Versorgung.

Die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen vertreten rund 90 Prozent der Menschen im Saarland, wenn es um deren Betreuung im Krankheits- und Pflegefall sowie um die Gesundheit und deren Förderung geht. 

Unser zentrales Anliegen ist es, dass die Menschen im Saarland auch zukünftig qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Leistungen unabhängig von Alter, Wohnort und sozialer Herkunft zu bezahlbaren Preisen in Anspruch nehmen können.

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt 
www.medizin-am-abend.blogspot.com












Über Google: Medizin am Abend Berlin  
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
Jan Rößler
Direktion
Virchowstraße 30
67304 Eisenberg
Telefon 06351 403-419
Telefax 06351 403-701
E-Mail: jan.roessler@rps.aok.de

vdek-Landesvertretung Saarland
Axel Mittelbach
Referatsleiter Grundsatzfragen
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Saarland
Talstr. 30
66119 Saarbrücken
Tel.: 06 81 / 92 67 1 - 17
Fax: 06 81 / 92 67 1 – 28
E-Mail: axel.mittelbach@vdek.com

IKK Südwest
Martin Reinicke
Referatsleiter
Tel.: 06 81/9 36 96-3031
E-Mail: martin.reinicke@ikk-sw.de
Berliner Promenade 1
66111 Saarbrücken
Fax: 06 81/9 36 96-3015

BKK Landesverband Mitte
Angelika Christ
Geschäftsbereich Versorgung und Politik
angelika.christ@bkkmitte.de

Essenheimer Straße 126, 55128 Mainz
Telefon (06131) 33 05 - 22
Telefax (06131) 33 05 - 72

RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung
Sabine Weiler
Telefon 0201/8149-213
E-Mail: sabine.weiler@rwi-essen.de
Jörg Schäfer RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung

Krankenhauslandschaft Rheinland-Pfalz – Gutachten Krankenhausstrukturgesetz (KHSG)

Medizin am Abend Berlin Fazit:   Gutachten zur Weiterentwicklung der stationären Versorgung

Gemeinsame Information von AOK, vdek, IKK Südwest, BKK Landesverband Mitte, SVLFG - Landwirtschaftliche Krankenkassen, Knappschaft, hcb und RWI:

Patienten werden in rheinland-pfälzischen Krankenhäusern gut versorgt.
Dies ist das Ergebnis eines Gutachtens des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung (RWI) und des Institute for Health Care Business GmbH (hcb), das die gesetzlichen Krankenkassen im Land in Auftrag gegeben hatten. 
 
Und das heute in Mainz präsentiert wurde. Die Erkenntnisse dieser Analyse sollen den Dialog – auch im Zusammenhang mit dem jüngst in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetz (KHSG) – zwischen allen Partnern fördern und eine wissenschaftlich fundierte Basis schaffen.

Das RWI stellt fest:

• Die Kliniken in Rheinland-Pfalz schneiden im Bundesschnitt bei der messbaren Qualität und der Patientenzufriedenheit gut ab. Zudem sind sie gut erreichbar und bieten eine breite Grundversorgung. Die Ausbildungsaktivitäten der Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz sind überdurchschnittlich hoch.

Die hohe Krankenhausdichte und die vielen kleinen Standorte wirken sich negativ auf die wirtschaftliche Situation der Kliniken in Rheinland-Pfalz aus. Vor allem in Ballungsgebieten und an Ländergrenzen gibt es Doppelstrukturen, es ist oft keine eindeutige Spezialisierung der Standorte erkennbar.

Da es praktisch keine privaten Träger gibt, findet kaum Wettbewerb zwischen den Trägerschaften statt.

Rheinland-Pfälzer nehmen im Vergleich zu anderen Bundesländern überdurchschnittlich häufig und auch mit leichteren Erkrankungen eine Krankenhausbehandlung in Anspruch.

  • Das heißt im Durchschnitt ist der Schweregrad bei allen Patienten in Rheinland-Pfalz bundesweit am niedrigsten. 
Die ambulante Versorgung ist unterdurchschnittlich ausgeprägt und könnte entsprechend ausgebaut werden.

  • • Rheinland-Pfalz hat das bundesweit höchste Preisniveau der Krankenhäuser, insbesondere durch einen überdurchschnittlich hohen Personaleinsatz, der fast 10 Prozent über dem Bundesdurchschnitt liegt.

• Die vom Land Rheinland-Pfalz zur Verfügung gestellten Investitionsfördermittel sinken kontinuierlich. Gemeinsam mit dem Saarland landet Rheinland-Pfalz beim Kapitaleinsatz, gemessen als Sachanlagevermögen in Relation zu den Gesamterlösen, bundesweit auf dem vorletzten Platz.

Die gesetzlichen Krankenkassen wollen mit den Partnern im Gesundheitswesen für die Menschen in Rheinland-Pfalz die Krankenhausversorgung zukunftssicher gestalten. Die Menschen in Rheinland-Pfalz müssen sich auch in Zukunft auf eine qualitativ hochwertige und zugleich bezahlbare, wirtschaftliche stationäre Versorgung im Land verlassen können. Das heißt konkret:

• Rheinland-Pfalz muss seiner Finanzierungsverantwortung für die stationäre Versorgung nun endlich im vollen Umfang gerecht werden und die jährliche Förderlücke an Investitionen von über 100 Millionen Euro abbauen.

  • • Durch mehr Arbeitsteilung in der stationären Versorgung und mehr Spezialisierung der Krankenhäuser lassen sich Doppelstrukturen vermeiden und soll zudem die notwendige strukturelle Konsolidierung in der Krankenhauslandschaft vorangetrieben werden.

• Auch in Rheinland-Pfalz kann durch mehr Kooperation und Spezialisierung die Qualität der Krankenhausversorgung noch erheblich gesteigert werden.

  • • Eine bessere Vernetzung der ambulanten und der stationären Versorgung stärkt ein patientenfreundliches Angebot und sichert die ländliche Versorgung.

Die gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen vertreten rund 90 Prozent der Menschen in Rheinland-Pfalz, wenn es um deren Betreuung im Krankheits- und Pflegefall sowie um die Gesundheit und deren Förderung geht. Unser zentrales Anliegen ist es, dass die Menschen in Rheinland-Pfalz auch zukünftig qualitativ hochwertige medizinische und pflegerische Leistungen unabhängig von Alter, Wohnort und sozialer Herkunft zu bezahlbaren Preisen in Anspruch nehmen können.

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com








 Über Google: Medizin am Abend Berlin 

AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
Jan Rößler
Direktion
Virchowstraße 30
67304 Eisenberg
Telefon 06351 403-419
Telefax 06351 403-701
E-Mail: jan.roessler@rps.aok.de

vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Dr. Tanja Börner
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 22
55130 Mainz
Tel.: 0 61 31 / 9 82 55 - 15
Fax: 0 61 31 / 83 20 15
E-Mail: tanja.boerner@vdek.com

IKK Südwest
Martin Reinicke
Tel.: 06 81/9 36 96-3031
E-Mail: martin.reinicke@ikk-sw.de
Berliner Promenade 1
66111 Saarbrücken
Fax: 06 81/9 36 96-3015

BKK Landesverband Mitte
Angelika Christ
Geschäftsbereich Versorgung und Politik
angelika.christ@bkkmitte.de

Essenheimer Straße 126, 55128 Mainz
Telefon (06131) 33 05 - 22
Telefax (06131) 33 05 - 72

RWI – Rheinisch-Westfälisches Institut für Wirtschaftsforschung
Sabine Weiler
Telefon 0201/8149-213
E-Mail: sabine.weiler@rwi-essen.de


 institution logo