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Zum Frühstück: Hebammenbefragung und Entbindungspfleger - j e t z t --

Medizin am Abend Berlin Fazit: Hebammenbefragung in Nordrhein-Westfalen geht an den Start

Für eine Befragung sucht die Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum Hebammen und Entbindungspfleger in Nordrhein-Westfalen. 

Ab jetzt ist die Befragung online. 

Sie hat das Ziel, die geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen und Entbindungspfleger in NRW darstellen zu können. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: Berlin und die Geburt  

Hebammen und Entbindungspfleger werden gebeten, ab jetzt an der Befragung teilzunehmen.
Hebammen und Entbindungspfleger werden gebeten, ab jetzt an der Befragung teilzunehmen.
Abbildung: HebAb.NRW / hsg
 
Damit die aktuelle Situation der Hebammenversorgung in Nordrhein-Westfalen mit Zahlen belegt werden kann, ist seit dem 1. Februar 2018 die Hebammenbefragung im Forschungsprojekt ‚HebAB.NRW – Geburtshilfliche Versorgung durch Hebammen in Nordrhein-Westfalen‘ online.

Auf der Website www.hebab.nrw können alle Hebammen, die in Nordrhein-Westfalen leben oder arbeiten, den Link zur Befragung finden.

Die landesweite Befragung möchte alle Hebammen und Entbindungspfleger erreichen, die klinisch oder freiberuflich tätig, in der Ausbildung, Lehre oder Forschung arbeiten. Und auch die, die sich in Elternzeit befinden oder ganz aus dem Beruf ausgestiegen sind.

„Die angespannte Situation in der geburtshilflichen Versorgung verlangt aktuell mehr denn je nach Daten, Zahlen und Fakten.

Noch ist es unklar, welche Auswirkungen die Schließungen von geburtshilflichen Abteilungen und ein Rückzug von Hebammen aus der Versorgung für die schwangeren Frauen, Gebärenden, Wöchnerinnen und ihre Familien haben. 

Um Antworten auf diese Fragen zu finden, müssen zunächst Daten erhoben werden.

Deshalb bitten wir alle Hebammen und Entbindungspfleger sowie Ehemaligen, an unserer Umfrage teilzunehmen“, erklärte Prof. Dr. Nicola Bauer, Leiterin des Studienbereichs und Professorin für Hebammenwissenschaft an der Hochschule für Gesundheit (hsg) in Bochum.

„Uns ist es wichtig, Gründe zu identifizieren, die den Hebammen die Berufsausübung erschweren oder sogar dazu führen, dass Hebammen aus dem Beruf aussteigen.“

Das Forschungsprojekt HebAB.NRW wird von einem Projektteam im Department für Angewandte Gesundheitswissenschaften (Studienbereich Hebammenwissenschaft) an der hsg durchgeführt. Die Finanzierung erfolgt durch das Landeszentrum Gesundheit Nordrhein-Westfalen (LZG.NRW).


Das Forschungsteam HebAB.NRW (im Bild v.l.n.r.): Prof. Dr. Nicola Bauer, Mirjam Peters, Prof. Dr. Thomas Hering, Andrea Villmar und Prof. Dr. Rainhild Schäfers.


Das Forschungsteam HebAB.NRW (im Bild v.l.n.r.): Prof. Dr. Nicola Bauer, Mirjam Peters, Prof. Dr. Thomas Hering, Andrea Villmar und Prof. Dr. Rainhild Schäfers.
Foto: HebAb.NRW / hsg

Im Rahmen des hsg-Projekts führt Dr. Nicola Bauer, Professorin für Hebammenwissenschaft, zusammen mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Andrea Villmar die Hebammenbefragung durch. Für die Mütterbefragung ist Dr. Rainhild Schäfers, Professorin für Hebammenwissenschaft, unter Mitarbeit von Mirjam Peters, wissenschaftliche Mitarbeiterin, verantwortlich. Zur methodischen Beratung steht Dr. Thomas Hering, Professor für quantitative Methoden, für beide Teilprojekte zur Verfügung.

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Dr. Christiane Krüger Hochschule für Gesundheit

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44801 Bochum
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Dr. Christiane Krüger
Telefon: 0234 / 77727 - 124
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Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
http://www.hebab.nrw - Link zur Befragung der Hebammen und Entbindungspfleger

Elterngeld - Mehr Väter (kurz) in Elternzeit

Medizin am Abend Berlin Fazit:   UDE: Untersuchung zum Elterngeld - Mehr Väter (kurz) in Elternzeit

Das Elterngeld wird weit überwiegend (75,1 Prozent) von Frauen in Anspruch genommen, aber immer mehr Männer beteiligen sich an der Betreuung der Kinder. So stieg ihr Anteil am Elterngeld von 17,7 Prozent beim Geburtsjahrgang 2008 auf inzwischen rund ein Viertel. Jeder dritte Vater geht dagegen in Elternzeit. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des Instituts Arbeit und Qualifikation (IAQ) der Universität Duisburg-Essen (UDE), die jetzt im Informationsportal Sozialpolitik aktuell veröffentlicht wurde. 

 
Den insgesamt positiven Trend beobachtet die IAQ-Forscherin Jutta Schmitz sowohl in den alten als auch in den neuen Bundesländern: „Dabei nimmt der Männeranteil in Ostdeutschland stärker zu als im Westen“. Allerdings zeige diese Entwicklung noch keinen generellen Wandel in der familiären Rollenverteilung:

  • Die Väter beschränken sich überwiegend auf die so genannten Partnermonate. 

Mehr als 75 Prozent beanspruchen für höchstens zwei Monate Elterngeld; in Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen und Thüringen sind es sogar mehr als 80 Prozent. 

  • Während Frauen im Durchschnitt für 11,6 Monate Elterngeld bekommen, liegt die Bezugsdauer der Männer bei 3,1 Monaten.

„Von einem generellen Umdenken in der Gesellschaft kann daher nicht die Rede sein“, stellt Jutta Schmitz fest.

Neben traditionellen Rollenmustern gibt es dafür auch ökonomische Erklärungen:

  • Im Unterschied zu Müttern hängt bei den Vätern die Dauer des Leistungsbezugs davon ab, ob sie vor der Geburt des Kindes gearbeitet haben. Wer nicht erwerbstätig ist, beansprucht Elterngeld deutlich länger. Wer dagegen einen Job hat, fürchtet neben Einkommenseinbußen und Karrierenachteilen auch den Druck von Kollegen und Vorgesetzten. 

Ob die Neuregelungen des Elterngelds bzw. Elterngelds Plus, die seit dem 1.7.2015 in Kraft getreten sind, diese Bilanz verändern, ist noch nicht abzusehen.


Weitere Informationen:

http://www.sozialpolitik-aktuell.de/tl_files/sozialpolitik-aktuell/_Politikfelde...



Medizin am Abend Berlin DirektKontakt

Jutta Schmitz
Tel. 0203/379-2254
jutta.schmitz@uni-due.de

Claudia Braczko
Tel. 0170/8761608
presse-iaq@uni-due.de

Katrin Koster Universität Duisburg-Essen