Qualitätszirkel Nieren- und Dialysen

Kardiologie Potsdam

Cardiovascular Prevention Center @Charité

Herzinsuffizienz

Universitätzmedizin Rostock

Universitätsmedizin Greiswald

Alexianer St. Josephs Potsdam

Dialyse-Pflege-Standard

salt

PICS Ambulanz

Dr.Vetter

Woran erkranken wir in Deutschland?

BG Klinken - Post-COVID-Programm

Herz Check

EMA

Dr. Heart

Herzhose

Lauflabor

IKDT

Online Strafanzeigen

medpoint - Fortbildungskalendar

Was hab ich?

Healthtalk

BKV Info

BKG

KHS BB

KHS BB
.

Kardiologie

Urologie Berlin

bbgk

VEmaH

ProBeweis

jkb

zurück ins leben

CRO

Gewebenetzwerk

Anamnese- und Untersuchungsbogen

Diagnostische Pfade

CIRS Bayern

Gender Medizin

idw

Posts mit dem Label Kita werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Kita werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Einladung zur Online-Umfrage: Familienwohl

Medizin am Abend Berlin Fazit: Evangelische Hochschule Dresden befragt Eltern im Landkreis Pirna/Sächsische Schweiz-Osterzgebirge  

Was verbinden Familien heutzutage mit Glück, wie passen Betreuungszeiten in der Kita, der Kindertagespflege und im Hort zur beruflichen Situation von Eltern?

Diese und weitere Fragen stellen das Forschungszentrum der Evangelischen Hochschule Dresden (ehs) gemeinsam mit der „Netzwerkstelle Kita-Plus“ des Landratsamtes Pirna. Eltern im Landkreis Pirna/Sächsische Schweiz-Osterzgebirge mit mindestens einem Kind im Alter von 0 bis 10 Jahren sind dazu eingeladen, ihre Erfahrungen und Wünsche bei der online-Umfrage zu äußern.

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: Vegane Ernährung  


Die Befragung findet im Rahmen einer Studie statt, die den Beitrag von Kinderkrippe, Kindertagespflege, Kindergarten und Hort zum Wohl und zur Lebensqualität der Familien untersucht.

Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Bundesprogramms "KitaPlus:

Weil gute Betreuung keine Frage der Uhrzeit ist", einem Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Es verfolgt die Zielstellung, Kommunen und Träger dabei zu unterstützen, Familien eine bedarfsgerechte flexible öffentliche Kindertagesbetreuung zur Verfügung zu stellen.


Noch bis zum 23. September 2018 können sich Eltern an der Online-Befragung unter dem Link

Medizin am Abend Berlin: ZusatzLink: Online-Umfrage  

beteiligen. 


Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com




















Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Kathleen Neher
Kathleen.Neher@ehs-dresden.de

Götz Schneiderat
goetz.schneiderat@apfe-institut.de

Dürerstraße 25
01307 Dresden
Postfach 200143
01191 Dresden
Deutschland
Sachsen


Dr. Cornelia Fischer
Telefon: 0351/469 02 45
Fax: 0351/469 02 99
E-Mail-Adresse: cornelia.fischer@ehs-dresden.de




Frauentag 2018: Mütter und kostenlose Kindertagsbetreuung

Medizin am Abend Berlin Fazit: Beitragsfreie Kita-Betreuung führt nicht dazu, dass Frauen mehr arbeiten

Mütter weiten ihr Arbeitsangebot nicht aus, wenn ihnen eine kostenlose Kindertagesbetreuung zur Verfügung steht. 

Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das Bonner Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht hat. 

  • Zwar steigert die Beitragsfreiheit die Kita-Besuchsquote von Kleinkindern, doch das familienpolitische Ziel einer Stärkung der Frauenerwerbstätigkeit wird verfehlt. 
Die Autorinnen halten es für sinnvoller, die Kita-Gebühren nach Haushaltseinkommen zu staffeln und die eingesparten Mittel in die Betreuungsqualität zu investieren. 
 
Die Studie von Anna Busse und Christina Gathmann, Ökonominnen an der Universität Heidelberg, untersucht anhand von Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) aus den Jahren 2010 bis 2015, wie sich die Abschaffung der Gebühren für Kindergärten und Kindertagesstätten in verschiedenen Bundesländern auf die Betreuungssituation, Erwerbstätigkeit und kindliche Entwicklung ausgewirkt haben. 

  • Das letzte Kindergartenjahr ist inzwischen in neun der elf alten Bundesländer beitragsfrei. 
Drei dieser Länder haben die Beitragsfreiheit bereits auf jüngere Kinder ausgeweitet.
  • Die Einführung des kostenlosen letzten Kindergartenjahres hatte auf die Besuchsquote, die in dieser Altersgruppe bereits vor der Beitragsfreiheit bei 97 Prozent lag, praktisch keinen Einfluss. 
  • Bei den Zwei- bis Dreijährigen erhöhte die Reform hingegen die Besuchsquote um 8 Prozentpunkte. 
  • Besonders stark fiel der Anstieg bei Kindern aus einkommensschwachen Familien aus. 
„Diese Entwicklung ist positiv zu bewerten, da Kinder aus ärmeren Bevölkerungsschichten in einem qualitativ hochwertigen Betreuungsangebot besser ihre Fähigkeiten und Kompetenzen entwickeln können“, erklärt Wirtschaftsprofessorin Christina Gathmann. Insbesondere Mädchen profitieren der Studie zufolge von der außerhäuslichen Betreuung.

Insgesamt habe die Einführung der Beitragsfreiheit aber hauptsächlich zu „Mitnahmeeffekten“ geführt, die zwar das Familienbudget erhöhen, jedoch die gewählte Kinderbetreuung nur unwesentlich beeinflussen.

Außerdem fanden die Forscherinnen kaum positive Wirkungen auf die Erwerbsbeteiligung oder die wöchentliche Arbeitsstundenzahl von Müttern.

  • Eher scheinen die Familien das zusätzliche Einkommen zu nutzen, um das Arbeitsangebot der Mütter zu verringern.

Das Ziel, durch die Bereitstellung beitragsfreier Betreuungsplätze die Erwerbstätigkeit und damit die ökonomische Eigenständigkeit von Frauen, vor allem von Alleinerziehenden, zu erhöhen, werde jedenfalls durch diese Politik nicht erreicht, so das Fazit der Untersuchung. 

Die Förderung des Kita-Besuchs von Kindern aus ärmeren Familien sei kostengünstiger durch die vielerorts bereits übliche Staffelung der Gebühren nach Haushaltseinkommen zu erreichen.

Die so eingesparten Mittel könnten dann in die Qualität der Kinderbetreuung investiert werden, von der alle Vorschulkinder profitieren würden.

Download der englischsprachigen Studie:

Anna Busse, Christina Gathmann: Free Daycare and its Effects on Children and their Families
IZA Discussion Paper No. 11269
http://ftp.iza.org/dp11269.pdf

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com
















Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Schaumburg-Lippe-Str. 5-9
53113 Bonn
Deutschland
Nordrhein-Westfalen 

Mark Fallak
Head of Communications, IZA
(0228) 3894-223
fallak@iza.org




Kinder in den Kindergarten

Medizin am Abend Berlin Fazit: Gebührenfreie Kita: Was kostet das die öffentliche Hand? DJI/TU Dortmund geben Schätzung ab

In der politischen Öffentlichkeit wird derzeit die Abschaffung der Kita-Gebühren diskutiert. 

Nach aktuellen Berechnungen wurden 2015 von den Eltern schätzungsweise 3,8 Milliarden EUR für die Nutzung von Kitas und Kindertagespflege ausgegeben. 

Zusätzlich wenden die Bundesländer für Beitragsbefreiungen mehr als 550 Millionen EUR im Jahr auf. 

Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Berechnung, die vom Forschungsverbund DJI/TU Dortmund erstellt wurde. 

„Bei dem Thema Befreiung von Kita-Gebühren ist es wichtig, auch über eine seriöse Datengrundlage zu verfügen, damit eine realistische Folgenabschätzung möglich wird“, so der Direktor des Deutschen Jugendinstituts, Prof. Dr. Thomas Rauschenbach.  
  • In Deutschland existieren keine einheitlichen Kriterien und Verfahren bei der Erhebung der Kita-Gebühren. 
Dies bedeutet, dass Länder, Kommunen, Städte und einzelne Kitas – je nach landesrechtlicher Regelung – festlegen, wie hoch der Elternbeitrag für die Nutzung einer Kita ist. 

  • In Düsseldorf können Eltern von Kindern zwischen drei Jahren bis zum Schuleintritt beispielsweise ihre Kinder umsonst in die Kita schicken; in anderen Bundesländern wie Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein sind Kinder ab einem bestimmten Alter oder Betreuungsumfang von Gebühren befreit.

Die geschätzte Gesamtsumme von über 4,4 Mrd. Euro, die von Eltern und Ländern 2015 insgesamt gezahlt wurde, setzt sich zusammen aus:
• 1,36 Mrd. Euro Elternbeiträgen bei öffentlichen Trägern;
• 2,47 Mrd. Euro Elternbeiträgen bei freien Trägern und
• 0,55 Mrd. Euro Landeszuschüssen.

„Ich gehe davon aus, dass die Elternbeiträge in der Summe seit 2015 weiter gestiegen sind, inzwischen also schon höher liegen als wir das mit amtlichen Daten abbilden können“, vermutet Prof. Dr. Thomas Rauschenbach. 

So seien in einigen Ländern und Kommunen die Kita-Gebühren erhöht worden. 
  • Außerdem sei die Zahl der betreuten Kinder durch die Bevölkerungsentwicklung, insbesondere auch durch den Geburtenanstieg und die Zuwanderung von geflüchteten Kindern, wieder gestiegen. 
Hinzu komme, dass immer mehr Eltern von unter Dreijährigen ihre Kinder in einer Kita betreuen lassen möchten – Tendenz steigend. 2016 wünschten sich schon 46 Prozent der Eltern einen Platz für ihre Kleinkinder.

Literatur
Christiane Meiner-Teubner (2017): Gebührenfreie Kita – was kostet das? Eine Abschätzung zur Höhe der gezahlten Elternbeiträge. Dortmund/München

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com
 



 





Über Google: Medizin am Abend Berlin
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Christiane Meiner-Teubner
Technische Universität Dortmund
Forschungsverbund DJI/TU Dortmund
Tel. 0231 755-8188
christiane.meiner@tu-dortmund.de

Dr. Felicitas von Aretin
Deutsches Jugendinstitut
Abteilungsleitung
Medien und Kommunikation
Tel. 089 62306-258
aretin@dji.de

Susanne John Deutsches Jugendinstitut e.V.

Nockherstraße 2
81541 München
Postfach 900352
81503 München
Deutschland
Bayern


Susanne John
E-Mail-Adresse: john@dji.de



Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
http://www.dji.de/fileadmin/user_upload/bibs2017/meiner_teubner_kita_kostenfreih...