Qualitätszirkel Nieren- und Dialysen

Kardiologie Potsdam

Cardiovascular Prevention Center @Charité

Herzinsuffizienz

Universitätzmedizin Rostock

Universitätsmedizin Greiswald

Alexianer St. Josephs Potsdam

Dialyse-Pflege-Standard

salt

PICS Ambulanz

Dr.Vetter

Woran erkranken wir in Deutschland?

BG Klinken - Post-COVID-Programm

Herz Check

EMA

Dr. Heart

Herzhose

Lauflabor

IKDT

Online Strafanzeigen

medpoint - Fortbildungskalendar

Was hab ich?

Healthtalk

BKV Info

BKG

KHS BB

KHS BB
.

Kardiologie

Urologie Berlin

bbgk

VEmaH

ProBeweis

jkb

zurück ins leben

CRO

Gewebenetzwerk

Anamnese- und Untersuchungsbogen

Diagnostische Pfade

CIRS Bayern

Gender Medizin

idw

Posts mit dem Label Hauttumoren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Hauttumoren werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Die Haut als Abwehr und Zielorgan

Medizin am Abend Berlin Fazit: Personalisierte Dermatologie stärken

Prof. Dr. Kamran Ghoreschi ist neuer Klinikdirektor an der Charité

Prof. Dr. Kamran Ghoreschi übernimmt die Professur für Dermatologie, Venerologie und Allergologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. 


Mit der Professur ist die Leitung der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie am Campus Charité Mitte und Campus Benjamin Franklin verbunden. 

Der Experte hat sich zum Ziel gesetzt, eine personalisierte Dermatologie zu entwickeln, um zukünftigen Herausforderungen zu begegnen. 

Prof. Dr. Kamran Ghoreschi
 Prof. Dr. Kamran Ghoreschi  Privat
 
  • Die Haut ist funktionell das vielseitigste Organ des menschlichen Organismus. 

So dient sie beispielsweise der Abgrenzung von Innen und Außen sowie dem Schutz vor Umwelteinflüssen.

Zudem übernimmt die Haut wichtige Funktionen im Bereich des Stoffwechsels und der Immunologie und verfügt über vielfältige Anpassungsmechanismen.

Prof. Ghoreschi beschäftigt sich insbesondere mit der Haut als Abwehr- und Zielorgan.

  • Die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Entzündungskrankheiten der Haut sowie klassischen Autoimmunkrankheiten und Hauttumoren stehen dabei im Fokus seiner klinischen Arbeit.

„Die Wissenschaft der Hautkrankheiten ist eine der innovativsten und spannendsten Fachgebiete innerhalb der Medizin“, sagt Prof. Ghoreschi. „In der Dermatologie wurden in den letzten Jahren sehr viele bedeutsame Therapien entwickelt, von denen Patienten stark profitieren können“, ergänzt er. Für den Dermatologen steht die enge Verknüpfung von Klinik und Forschung im Vordergrund.  
In seiner Forschungstätigkeit beschäftigt er sich mit der molekularen Immunologie.

„Das Verständnis über Immunzellen und Signalwege ermöglicht die Entwicklung moderner Immuntherapien“, erklärt Prof. Ghoreschi.

In der Forschung und der medizinischen Versorgung soll stets der Mensch im Mittelpunkt stehen. 

„Unser Ziel ist eine individuelle Versorgung auf hohem Niveau“, erklärt Prof. Ghoreschi seine Vision und fügt hinzu: „Mein Wunsch ist es, dass unsere Patienten von einer modernen und zukunftsweisenden Dermatologie profitieren können.“

Kurzvita
Kamran Ghoreschi studierte Humanmedizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München und promovierte dort 2001. Die Facharztqualifikation für Haut- und Geschlechtskrankheiten erwarb er 2006, 2008 folgte die Zusatzbezeichnung Allergologie. Im selben Jahr erhielt der Dermatologe das NIH Stipendium für Postdoktoranden. 2013 war Ghoreschi Europäischer Redner der "International Investigative Dermatology" für die Rising Star Lecture. Zudem erhielt er 2014 den Paul-Langerhans-Preis der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Forschung. Ab 2014 war Ghoreschi als Leitender Oberarzt an der Universitäts-Hautklinik Tübingen tätig und wurde 2017 als Professor für Dermatologie, Allergologie und Immunologie der Medizinischen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen berufen.

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com


















Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Prof. Dr. Kamran Ghoreschi
Direktor der Klinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie
Charité – Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 570 400
kamran.ghoreschi@charite.de

Charitéplatz 1
10117 Berlin
Deutschland
Berlin
E-Mail-Adresse: presse@charite.de

Manuela Zingl
Telefon: 030 / 450 570 400
Fax: 030 / 450 570 940
E-Mail-Adresse: manuela.zingl@charite.de


Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
https://derma.charite.de/

360° TOP-Hinweis: Behandlung von Erektionsproblemen + Vorher zum Hausarzt? Vorher zum Hautarzt?

Medizin am Abend Berlin Fazit:  Potenzmittel Sildenafil kann Wachstum von Hauttumoren verstärken

Tübinger Biochemiker entdecken Signalweg in Zellen des malignen Melanoms, der von dem Medikament beeinflusst wird 

Medizin am Abend Berlin ZusatzfachLink hier  
 
  • Tübinger Wissenschaftler haben neue Hinweise gefunden, dass die Einnahme des Wirkstoffs Sildenafil das Wachstum von Hauttumoren anregen kann. 
  • Sildenafil wird häufig bei Männern zur Behandlung von Erektionsproblemen eingesetzt.  
Professor Robert Feil und seine Arbeitsgruppe vom Interfakultären Institut für Biochemie der Universität Tübingen konnten im Tierversuch und an menschlichen Zellkulturen nun nachweisen, dass Sildenafil offenbar stimulierend in die Wirkung des Botenstoffes cyclisches Guanosinmonophosphat (cGMP) eingreift, was wiederum das Wachstum von bereits bestehenden bösartigen Melanomen anregt.

Ein Angriff auf den cGMP-Signalweg in Melanomzellen könnte im Gegenzug möglicherweise für die Behandlung von Hautkrebs genutzt werden. Die Forschungsergebnisse wurden jetzt in der Fachzeitschrift Cell Reports veröffentlicht.
Der Signalstoff cGMP spielt in vielen komplexen Stoffwechselwegen eine wichtige Rolle, von den Zellen der Blutgefäße und des Herzens bis hin zu Nerven- und Sinneszellen.
Seine genaue Wirkung auf erwünschte und unerwünschte Wachstumsprozesse im Körper ist noch weitgehend unbekannt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtete 2013 zum Thema „cGMP-Signalwege beim Zellwachstum und Überleben“ eine Forschergruppe an der Universität Tübingen ein.

„Wir haben entdeckt, dass auch Zellen des malignen Melanoms den cGMP-Signalweg für ihr Wachstum nutzen“, sagte Feil. Normalerweise sorge in der Zelle ein Enzym, die Phosphodiesterase 5 (PDE5), dafür, dass neu gebildetes cGMP kontinuierlich abgebaut werde. Sildenafil wiederum hemme die Wirkung von PDE5. „PDE5 wirkt in der Zelle wie eine Bremse auf das cGMP“, sagte Feil:

  • „Die Einnahme von Sildenafil schaltet diese Bremse gewissermaßen aus.“ Die Folge sei, dass die Melanome stärker zu wachsen beginnen. Dieser biochemische Mechanismus könnte erklären, warum Sildenafil das Melanomrisiko bei Männern erhöht.
  • Ein möglicher Zusammenhang zwischen der Einnahme von Sildenafil und Krebs wird in der Forschung seit mehreren Jahren diskutiert. 
  • Bei der Auswertung einer Langzeitstudie an rund 15.000 Männern in den USA hatte sich 2014 der Verdacht ergeben, dass die Einnahme von Sildenafil mit einem erhöhten Risiko für bösartige Melanome verbunden ist. 
Dieser Verdacht erhärtete sich 2015 durch eine weitere Studie an etwa 24.000 Männern aus Schweden. Die beiden Untersuchungen konnten jedoch nicht abschließend klären, ob das erhöhte Melanomrisiko tatsächlich auf eine biologische Wirkung des Arzneimittels auf die Tumorzellen zurückzuführen ist. Nicht ausgeschlossen wurde, dass das vermehrte Auftreten von Hautkrebs bei Männern, die Sildenafil einnehmen, auch eine Folge ihres Lebensstils sein könnte, der durch zahlreiche Urlaube mit intensiven Sonnenbädern oder Besuche in Solarien geprägt war.

Der Tübinger Biochemiker betonte, auch vor dem Hintergrund der neuen Ergebnisse bestehe kein Anlass, Männern generell von der gelegentlichen Einnahme von PDE5-Hemmern zur Behandlung von Erektionsstörungen abzuraten.

Zunächst seien weitere Untersuchungen notwendig, um die Übertragbarkeit der Ergebnisse auf den Menschen abzuschätzen.

  • Es sei aber eher unwahrscheinlich, dass der Wirkstoff bereits die Entstehung von Melanomzellen begünstige. „Wir gehen davon aus, dass Sildenafil und möglicherweise auch andere PDE5-Hemmer in erster Linie das Fortschreiten bereits vorhandener Melanome verstärken könnten, vor allem wenn diese Medikamente dauerhaft in hohen Dosen eingenommen werden“, sagte Feil.
Die Ergebnisse anderer Forschungsgruppen deuteten zudem darauf hin, dass der Wirkstoff auf weitere Tumorarten möglicherweise positive Effekte hat, so etwa das Wachstum bestimmter Darmtumore hemmen könnte.
Melanompatienten allerdings sollten die Verwendung solcher Medikamente mit ihren Ärzten abklären.

 „Letztlich sollten wir alle daran denken, unser Melanomrisiko zu reduzieren, indem wir unsere Sonnenexposition vermindern und wirksamen UV-Schutz verwenden“, sagte Feil.

Publikation:
Sandeep Dhayade, Susanne Kaesler, Tobias Sinnberg, Hyazinth Dobrowinski, Stefanie Peters, Ulrike Naumann, He Liu, Robert E. Hunger, Martin Thunemann, Tilo Biedermann, Birgit Schittek, Hans-Uwe Simon, Susanne Feil, and Robert Feil: Sildenafil Potentiates a cGMP-Dependent Pathway to Promote Melanoma Growth. Cell Reports (2016), http://dx.doi.org/10.1016/j.celrep.2016.02.028

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt: 
www.medizin-am-abend.blogspot.com


 















Über Google: Medizin am Abend Berlin

Prof. Dr. Robert Feil
Universität Tübingen
Interfakultäres Institut für Biochemie
Telefon +49 7071 29-73350
robert.feil[at]uni-tuebingen.de
Dr. Karl Guido Rijkhoek Eberhard Karls Universität Tübingen

institution logo