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Ramadan-Fasten: Entgleister Diabetesstoffwechsel - COVID-schwerer Krankheitsverlauf

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Fastenmonat Ramadan: Alte und neue Herausforderung für chronisch Erkrankte während der Corona-Pandemie

Für die etwa 4,7 Millionen in Deutschland lebenden Muslime hat der Ramadan begonnen. 

  • Obwohl Menschen mit chronischen Erkrankungen wie einem Diabetes mellitus von der Pflicht zu fasten befreit sind, machen trotzdem viele von dieser Ausnahme keinen Gebrauch. 

Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) rät Menschen mit Diabetes jedoch, nur unter ärztlicher Begleitung zu fasten – Risikopatienten sollten darauf besser ganz verzichten. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachLink: Glukose Risikomarker  

  • Zudem geht während der Corona-Pandemie ein entgleister Diabetesstoffwechsel mit einem erhöhten Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einher. 
 
Etwa 100 000 Muslime in Deutschland haben einen diagnostizierten Diabetes mellitus Typ 2. 

Viele von ihnen möchten den Ramadan ebenso begehen wie ihre stoffwechselgesunden Familienmitglieder.

„Der Ramadan ist nicht nur ein religiöses Dogma“, erklärt Dr. med. Mahmoud Sultan von der AG „Diabetes und Migranten“ der DDG. „Der Fastenmonat geht auch mit sozio-kulturelle Aspekten, wie das gemeinsame Fastenbrechen am Abend, einher.

„Wer daran nicht teilnimmt, kann sich schnell ausgeschlossen fühlen.“

Daher bestehen viele Diabetespatientinnen und -patienten trotz ihrer chronischen Erkrankung auf die Einhaltung der religiösen Pflicht, obwohl beispielsweise Schwangere, Alte und Menschen, die dauerhaft schwere körperliche Arbeit verrichten, befreit wären. 

Eine Studie ergab, dass fast 80 Prozent aller Muslime mit einem Diabetes Typ 2 für mindestens 15 Tage fasten.1

„Es ist daher besonders wichtig, diese Menschen in ihrer Diabetestherapie kulturell sensibel zu betreuen und ihnen das Fasten zu ermöglichen, soweit es medizinisch möglich ist“, erklärt Diabetes- und Diätassistentin VDD Johanna Karapinar aus Osnabrück.

Insbesondere während der jetzigen Corona-Pandemie gebe der Ramadan der Glaubensgemeinschaft noch mehr Zusammenhalt und stärke die durch das „Social Distancing“ geschwächte individuelle Psyche. „Wir beobachten derzeit in der Praxis, dass das Bedürfnis der Patienten nach Fasten besonders hoch ist – es gibt ihnen eine Aufgabe.“ Zudem könne sich die Fastenzeit positiv auf die körperliche Gesundheit auswirken. „Viele haben in der Zeit der heimischen Isolation auch aus Langeweile gekocht und gegessen. Eine durch das Fasten reduzierte Kalorienaufnahme könne helfen, die Therapieziele bei Diabetes und Übergewicht besser zu verfolgen. „Dabei empfehlen wir Patienten, beim abendlichen Fastenbrechen darauf zu achten, möglichst wenig Kohlehydrate zu sich zu nehmen.“ Brot, Kartoffeln und Reis sowie süße Baklava oder gesüßte Getränke sollten in geringen Mengen konsumiert werden. So wäre auch eine medikamentöse Anpassung einfacher.

  • Denn der stark veränderte Tag-Nacht-Rhythmus, den die Ramadan-Fastenden durchleben, stellt die Diabetestherapie vor große Herausforderungen: 

So drohen über den entbehrungsreichen Tag Unterzuckerungen (Hypoglykämien) und beim ausgiebigen abendlichen Mahl Überzuckerungen (Hyperglykämien).

  • Das Risiko für Hypoglykämien ist in dieser Zeit um das Siebenfache und für schwere Unterzuckerungen mit Krankenhausaufenthalt um das Fünffache erhöht. 

„Um diese Gefahr therapeutisch abzufedern, müssen die Medikamente angepasst und die Therapieumstellung gut geplant werden“, führt Sultan, niedergelassener Diabetologe aus Berlin, aus.

Antidiabetika wie Metformin, DPP-4-Inhibitoren, SGLT-2-Inhibitoren oder GLP-1-Analoga können meist unverändert weiter eingenommen werden. 

Hier ist nur eine entsprechende Anpassung bei Veränderungen der Kalorienzufuhr beziehungsweise schwerer körperlicher Arbeit zu beachten.

Sulfonylharnstoffe hingegen bergen ein erhöhtes Risiko für Hypoglykämien und somit für kardiovaskuläre Komplikationen. 

Diese sollten während des Ramadans nur vor dem Fastenbrechen genommen werden. 

Die Insulintherapie können Patienten individuell nach Kalorienaufnahme anpassen.

Insbesondere ist die morgendliche Dosierung von Insulin und anderen Medikamenten, die eine gefährliche Unterzuckerung über den Tag auslösen können, stets zu überprüfen. 
  • Die beiden Experten raten, das Fasten umgehend zu unterbrechen, sobald der Blutzucker auf Werte unter 70 mg/dl abfällt beziehungsweise auf über 300 mg/dl ansteigt, Symptome der Unterzuckerung, Dehydrierung oder akute Krankheitssymptome auftreten.* 
„Eine genaue Beobachtung des Blutzuckerspiegels ist nun in der aktuellen Corona-Pandemie wichtiger denn je“, betont Sultan.

„Im Falle einer Erkrankung mit COVID-19 könnte ein durch Fasten beeinträchtigter Diabetesstoffwechsel mit einem schwereren Infektionsverlauf einhergehen.“

Den meisten Patienten gelänge die Umstellung ohne größere Probleme, berichtet Sultan.

Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes und Diabetespatienten mit einer Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung oder fehlender Bereitschaft, den Blutzucker regelmäßig zu prüfen, rät er hingegen, mit täglichen Essens- oder Geldspenden andere Gläubige zu unterstützen und so ihre religiösen Pflichten zu erfüllen.

  • Denn diesen Patienten würden in der Fastenzeit vermehrt gefährliche Unter- oder Überzuckerungen drohen. 
  • Auch Menschen mit Vorerkrankungen – beispielsweise an Herz, Kreislauf und Nieren – sollten vom Fasten absehen.

Mit der umfassenden Leitlinie „Diabetes and Ramadan“ stellt die International Diabetes Federation (IDF) medizinischem Personal praktische Handlungsempfehlungen und Hintergrundinformationen bereit, um ihre Patientinnen und Patienten in der Fastenzeit sicher zu betreuen.2 Auf der Homepage von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe können sich Betroffene ausführlich zum Fasten mit Diabetes informieren: https://www.diabetesde.org/ramadan-fasten

Dann besteht ein sehr hohes/hohes Risiko für Komplikationen durch das Fasten:
- Schwere Hypoglykämien innerhalb der zurückliegenden drei Monate vor dem Ramadan
- Aktuelle Erkrankungen
- Schwangerschaft
- Nierenprobleme/Dialyse
- Typ-1-Diabetes
- Besonders intensive körperliche Arbeit
- Hohes Alter mit schlechtem Gesundheitszustand
________________________________________________________________________
*Symptome der Unterzuckerung (Hypoglykämie) sind: 

Zittern, Schwitzen/Frieren, Empfindung von Herzrasen, Hunger, veränderter Geisteszustand, Verwirrung, Kopfschmerzen. 

Symptome der Überzuckerung (Hyperglykämie) sind: 

Durst, Hunger, häufiges Wasserlassen, Müdigkeit, Verwirrtheit, Übelkeit/Erbrechen, Bauchschmerzen.

Literatur:

- 1 Salti I, Bénard E, Detournay B, Bianchi-Biscay M, Le Brigand C, Voinet C, Jabbar A; EPIDIAR study group, A population-based study of diabetes and its characteristics during the fasting month of Ramadan in 13 countries: results of the epidemiology of diabetes and Ramadan 1422/2001 (EPIDIAR) study, Diabetes Care. 2004 Oct;27(10):2306-11. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15451892
- 2 IDF-Guidelines zu Diabetes und Fasten: https://idf.org/e-library/guidelines/87-diabetes-and-ramadan-practical-25

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Liveübertragung des Onlinekongresses: Diagnostikverfahren bei Blutvergiftung (Sepsis)

Medizin am Abend Berlin Fazit:  Neue Diagnostikverfahren bei Blutvergiftung (Sepsis) retten Menschenleben

Unimedizin überträgt ersten Welt-Sepsis-Kongress live im Hörsaal Süd

Zusammen mit Wissenschaftlern der Friedrich-Schiller-Universität Jena sind Greifswalder Mediziner seit vielen Jahren führend auf dem Gebiet der Sepsisforschung und im Kampf gegen die hohe Sterblichkeitsrate. 


In einer wissenschaftlichen Studie sollen die neuen Diagnoseschnellverfahren auf ihre Praxistauglichkeit untersucht werden.
In einer wissenschaftlichen Studie sollen die neuen Diagnoseschnellverfahren auf ihre Praxistauglichkeit untersucht werden. Foto: Dr. Matthias Gründling/UMG
 
Die Blutvergiftung ist weltweit die häufigste Todesursache infolge einer Infektion. In der Universitäts- und Hansestadt konnte nachgewiesen werden, dass mit konkreten Maßnahmen auch die Sterblichkeit deutlich gesenkt werden kann und sich die Heilungschancen verbessern. Jetzt testen die Greifswalder Wissenschaftler in der Klinik für Anästhesiologie sowie in der Klinik für Innere Medizin A ein neues Diagnostikverfahren, bei dem die Sepsiserreger schon nach sechs statt nach 48 Stunden im Blut nachgewiesen werden können.

Diese Innovation spielt auch auf dem ersten Welt-Sepsis-Kongress eine Rolle, der wird am 8. und 9. September online im Hörsaal Süd (Klinik-Hauptgebäude, Sauerbruchstraße) übertragen wird. Dazu sind alle Interessenten recht herzlich eingeladen.

Die Sepsis ist eine häufige Erkrankung, die sehr oft noch tödlich verläuft. Allein in Deutschland erkranken nach Daten des Kompetenznetzwerkes SepNet jährlich ca. 154.000 Patienten. Etwa 56.000 überleben die Erkrankung nicht. Weltweit erkranken jährlich etwa 50 Millionen Menschen an einer Blutvergiftung. In den vergangenen Jahren wurden zwar durch die Einführung einfacher und standardisierter Richtlinien Verbesserungen bei der Behandlung der Erkrankung erzielt, trotzdem weist die internationale Entwicklung eine zunehmende Tendenz bei der Verbreitung der Sepsis auf.


Eine Blutvergiftung tarnt sich oftmals als Begleiterscheinung einer anderen Erkrankung oder Operation und wird deshalb zu spät erkannt. Die Sepsis ist die aggressivste Form einer Infektion, hervorgerufen durch Mikroorganismen wie Bakterien oder Pilze und deren Gifte. Innerhalb weniger Stunden weisen alle lebenswichtigen Organe des Menschen durch außer Kontrolle geratene Entzündungsreaktionen Störungen auf und drohen zu versagen. Der Tod kommt quasi im Zeitraffer.

  • Frühe und oft im Krankenhausalltag verkannte Symptome einer Sepsis, gerade bei älteren Patienten, sind hohes Fieber, beschleunigte Atmung, schnellerer Herzschlag, niedriger Blutdruck und nachlassende Urinausscheidung sowie sehr häufig Verwirrtheit.

Höchste Überlebensquote bei Sepsis in Greifswald 

Greifswalder Forschern des Sepsisdialoges, eines Qualitätsprojektes zu Verbesserung der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung der Sepsis an der Universitätsmedizin Greifswald, ist es gelungen, die Krankenhaussterblichkeit von schweren Verlaufsformen (schwere Sepsis, septischer Schock) in den vergangenen 7,5 Jahren von 61,1 Prozent auf 40,2 Prozent zu reduzieren und somit mehr als 300 Patienten das Leben zu retten.

„Durch intensive Schulungsprogramme zur Früherkennung, mit einem PC-Programm zur Schnellauswertung von Laborwerten und eine zügige Erstbehandlung septischer Patienten konnte das Sepsis-Notfallmanagement Schritt für Schritt optimiert werden“, sagte Projektleiter Dr. Matthias Gründling von der Klinik für Anästhesiologie. 

„Unsere Patienten erhalten eine schnellere mikrobiologische Diagnostik, die richtigen Antibiotika werden zügiger verabreicht und die Organfunktionen der Patienten somit rascher stabilisiert. Wir liegen mit diesen Ergebnissen an der Spitze im bundesweiten Vergleich.“ Eine aktuelle Auswertung von Abrechnungsdaten für die Krankenkassen aus dem ersten Quartal 2016 (Quelle: Deutsche Qualitätsbündnis Sepsis - icosmos) zeigt, dass die Krankenhaussterblichkeit mit 31 Prozent in Greifswald deutlich geringer ausfällt als in den anderen teilnehmenden deutschen Kliniken (44 %).

„Diese in Deutschland einmaligen Ergebnisse sind nur durch das langjährige gemeinsame Engagement von Pflegekräften, Ärzten, Hygienikern und Mikrobiologen möglich geworden“, betonte der Direktor der Klinik für Anästhesiologie, Prof. Klaus Hahnenkamp. „Darauf wollen wir uns jedoch nicht ausruhen, sondern weitere Verbesserungen erarbeiten“, so Hahnenkamp.

Ein gewaltiger Zeitgewinn von 42 Stunden 

Wesentlich für den Erfolg der Behandlung bei einer Blutvergiftung ist die gezielte und zügige Therapie von Sepsispatienten mit Antibiotika.

Um dieses zu ermöglichen, werden den Betroffenen Blutproben entnommen (Blutkulturen) und in speziellen Brutschränken bei 37 °C untersucht.

Wenn in einer Blutkultur Bakterien wachsen, dann schließen sich weitere Untersuchungen an, die in der Regel nach etwa 48 Stunden vorliegen und genaue Auskunft über den Erreger und dessen Empfindlichkeit gegenüber Antibiotika geben.

„Im Greifswalder Team des Sepsisdialoges werden nun neueste Techniken eingesetzt (Accelerate Pheno™ System, Accelerate Diagnostics, Inc. USA und Univero-System, Curetis GmbH, Deutschland), die es ermöglichen, diese Ergebnisse bereits nach vier bis sechs Stunden zu erhalten“, erläuterte Dr. Matthias Gründling. „Für die Patienten bedeutet dieser Zeitgewinn, dass die Sepsiserreger noch schneller und effektiver bekämpft werden können. Bei Sepsis kommt es auf jede Stunde an.“

„Die neuen Diagnostikverfahren sollen im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie in Greifswald erstmals für Patienten auf der Intensivstation und in der internistischen Notaufnahme eingesetzt werden“, kündigte Prof. Markus M. Lerch, Direktor der Klinik und Poliklinik für Innere Medizin A, an. „Wir setzen große Erwartungen in die schnellen Diagnoseverfahren, die die bisherige positive Entwicklung noch weiter befördern sollen. Es kommt immer darauf an, sowohl den medizinischen Notfall einer Blutvergiftung möglichst frühzeitig zu erkennen als auch sofort entsprechend zu handeln. Jeder Zeitgewinn ist dabei kostbar. Dieses konsequente Vorgehen rettet, wie die bisherigen Greifswalder Ergebnisse eindrucksvoll belegen, vielen Sepsiskranken das Leben.“

Wie die Welt gegen Sepsis kämpft
 
Anlässlich des jährlichen Weltsepsistages am 13. September findet vom 8. bis 9. September 2016 der erste Welt-Sepsis-Kongress statt. Für Interessenten hat das Team des Sepsisdialoges Greifswald im Hörsaal Süd des Klinikums eine Liveübertragung des Onlinekongresses organisiert. Internationale und nationale Sepsisexperten berichten über die globalen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Erkrankung und neueste wissenschaftliche Erkenntnisse.



1. Welt-Sepsis-Kongress
Programm http://www.worldsepsiscongress.org/program
Die Zeitverschiebung von +2 Stunden beachten!

Donnerstag, 8. September 2016, 15:30-23:00 Uhr
Freitag, 9. September 2016, 09:00-23:00 Uhr
Klinik-Hauptgebäude, Hörsaal Süd, Sauerbruchstrasse
Der Eintritt ist frei!


Bei einer Blutvergiftung ist die Zeit der entscheidende Faktor, um zügig helfen zu können.




Bei einer Blutvergiftung ist die Zeit der entscheidende Faktor, um zügig helfen zu können.
Foto: Dr. Matthias Gründling/UMG

Weitere Informationen

http://www.sepsisdialog.de
  http://www.kompetenznetz-sepsis.de
  http://www.worldsepsiscongress.org

http://www.world-sepsis-day.org



Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
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Universitätsmedizin Greifswald
Klinik für Anästhesiologie
Anästhesie-, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin
Direktor: Prof. Dr. med. Klaus Hahnenkamp
Ferdinand-Sauerbruch-Straße,17475 Greifswald
T +49 3834 86-58 00
E anaesthesiologie@uni-greifswald.de

Qualitätsmanagementprojekt Sepsisdialog
Projektleiter: Dr. med. Matthias Gründling
Qualitätsmanagementprojekt Sepsisdialog
T +49 3834 86-58 62
M +49 173-20 35 446
E sepsis@uni-greifswald.de
http://www.sepsisdialog.de

Klinik und Poliklinik für Innere Medizin A
Direktor: Prof. Dr. med. Markus M. Lerch
Ferdinand-Sauerbruch-Straße, 17475 Greifswald
T +49 3834 86-72 30
E gastro@uni-greifswald.de
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Constanze Steinke Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald