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Nachsorgeprogramm für junge Krebspatientinnen und -patienten

Medizin am Abend Berlin Fazit: UKE leitet Projekt mit 14 Kliniken: Bundesweites Programm für junge Krebspatienten startet heute

Unter dem Motto „Aktiv sein. Leben planen.“ startete vor einigen Tagen ein bundesweites Nachsorgeprogramm für junge Krebspatientinnen und -patienten. 

Unter Federführung des Universitären Cancer Center Hamburg des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) beteiligen sich 14 deutschen Kliniken an dem Projekt. 

Im Fokus stehen dabei die Vermeidung von therapiebedingten Langzeitfolgen und Risiken für Krebs-Neuerkrankungen. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzThema: Reha- und Vorsorge-Einrichtungen 
 
CARE for CAYA heißt das Programm, wobei die Abkürzung CAYA für children (Kinder), adolescents (Heranwachsende) und young adults (junge Erwachsene) steht. 

Es konzentriert sich insbesondere auf junge Menschen, die sich im Übergang zum Erwachsenwerden befinden. 
„Bisherige Erkenntnisse zeigen, dass Jugendliche und junge Erwachsene nach einer überstandenen Krebserkrankung eine andere Ansprache und Motivation benötigen als Kinder oder Erwachsene“, sagt Priv.-Doz. Dr. Alexander Stein, stellvertretender Direktor des Universitären Cancer Center Hamburg (UCCH), der das Programm am UKE koordiniert. 
„Neben den notwendigen medizinischen Nachsorge- und Früherkennungsuntersuchungen sind frühzeitige präventive Maßnahmen wichtig, um unsere jungen Patienten bei einer aktiven Lebensplanung zu unterstützen.“

CARE for CAYA setzt genau hier an: 

Ein Team aus Ärzten, Ernährungswissenschaftlern, Sporttherapeuten und Psychologen berät die Teilnehmenden in Lebensstil-Fragen.

In der Ernährungsberatung finden praktische Einheiten wie Kochkurse oder ein Einkaufstraining statt; darüber hinaus erhalten sie konkrete Handlungsempfehlungen für ihren Alltag und werden zu ihrer persönlichen Belastungssituation befragt.

CARE for CAYA wird im Rahmen des Innovationsfonds vom Gemeinsamen Bundesausschuss mit 3,1 Millionen Euro gefördert.

Weitere Informationen sowie eine Liste aller beteiligten Kliniken im Internet unter www.careforcaya.de

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Avin Hell
Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH)
Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)
Martinistr. 52
20246 Hamburg
Telefon: 040 7410-57835
a.hell@uke.de

Saskia Lemm Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Martinistr. 52
20246 Hamburg
Deutschland
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Saskia Lemm
Telefon: (040) 7410 56061
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Notaufnahme - Zentrale Rettungsstelle // Sicheres Silvester – Verwenden Sie nur geprüftes Feuerwerk

Medizin am Abend Berlin Fazit: DIVI widerspricht KV-Studie: „Für Ärzte in den Notaufnahmen ist Zi-Paper ein Schlag ins Gesicht“

Das  veröffentlichte Papier des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) zur Situation in den Kliniknotaufnahmen löst unter Fachleuten starken Widerspruch aus. 

„Das Papier bildet die Realität in den Notaufnahmen nicht ab“, kritisiert Professor André Gries, Ärztlicher Leiter der zentralen Notaufnahme am Uniklinikum Leipzig. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachLink: Diagnosedaten im Krankenhaus  

Medizin am Abend Berlin ZusatzThema: Cannabis - Werbung  

„Dafür ist die verwendete Methodik völlig unzureichend“, warnt der Experte von der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI). 

Prof. Dr. André Gries
Prof. Dr. André Gries 

Medizin am Abend Berlin ZusatzThema: Umfrage  

 
„Notaufnahmen leisten unverzichtbare Arbeit zum Wohl der Patienten. 

Die Qualität geht regelmäßig über das hinaus, was die Notfallversorgung der niedergelassenen Ärzte leisten kann“, betont Professor Stefan Schwab, Präsident der DIVI.

In dem Papier behaupten die Zi-Autoren, dass in den Notaufnahmen an deutschen Krankenhäusern im Schnitt nur 1,7 Patienten pro Stunde behandelt würden – ein im internationalen Vergleich niedriger Wert.

Sie werteten dafür allerdings nur jene Fälle aus, die die Krankenhäuser als ambulante Fälle bei den Kassenärztlichen Vereinigungen abgerechnet haben.

„Eine wissenschaftlich belastbare Studie ist das nicht“, erklärt Gries. 
  • Patienten, die privat versichert oder Selbstzahler sind, fließen hier ebenso wenig ein wie jene, deren Notfallbehandlung die Berufsgenossenschaften tragen, beispielsweise nach einem Arbeitsunfall.  
  • „Außerdem kann ein Krankenhaus für jeden gesetzlich Versicherten nur einmal pro Quartal die Notfallpauschale abrechnen, selbst wenn er in dieser Zeit mehrfach die Notaufnahme aufsuchen muss“, erläutert der Experte. 
  • In dem Papier gar nicht berücksichtigt sind die behandelten und dann stationär aufgenommenen Fälle der Notaufnahme. „So entsteht in dem Zi-Papier ein völlig verzerrtes Bild von der Auslastung der Notaufnahmen.“

Notaufnahmen behandeln teils mehr als 30 schwer kranke und verletzte Patienten

Die im Auftrag der Kassenärzte erstellte Auswertung zählt zudem nur die Neuaufnahmen. 

„Diese Betrachtung spiegelt jedoch nicht den Aufwand wider, den ein Patient benötigt“, so Gries.

Viele Patienten müssen aufwendig diagnostiziert und behandelt werden und verlassen die Notaufnahme erst Stunden nach ihrer Aufnahme. 

„In unserer Notaufnahme zählen wir bis zu 9,5 Neuaufnahmen pro Stunde“, erläutert Gries, „zusammen mit den Patienten, die bereits da sind, bedeutet das, dass wir mitunter mehr als 30 teils schwer kranke Patienten parallel betreuen.“ 

Der Experte schlussfolgert: „Der Artikel verhöhnt das Personal in den Notaufnahmen, das oft am Limit arbeitet, um die vielen Patienten bestmöglich zu betreuen.“ Für viele Ärzte sei das Zi-Paper wie ein Schlag ins Gesicht.


Kritik übt der Fachmann auch an dem Vergleich mit der Situation in anderen Ländern. „Die Zahlen des Zi sind nicht mit Statistiken aus den USA oder Großbritannien vergleichbar“, so Gries. Dort existieren Register, die alle Patienten direkt bei der Ankunft in der Notaufnahme zählen, während sie in Deutschland nachträglich aus dafür nicht geschaffenen Abrechnungsstatistiken ermittelt würden. „Die DIVI fordert deshalb schon länger die verpflichtende Erfassung belastbarer Kennzahlen in den Notaufnahmen“, betont Gries. Hinzu komme, dass die Notfallversorgung in diesen Ländern anders strukturiert und organisiert sei als in Deutschland.

So zählt die Notaufnahmestatistik in Großbritannien auch Besuche in sogenannten „walk-in centres“, Akutpraxen an Krankenhäusern, die kleinere Notfälle wie Insektenstiche, Heuschnupfenanfälle und Durchfälle versorgen.

Notaufnahmen fangen die unzureichende ambulante Versorgung auf

In Deutschland hingegen werden die Notaufnahmen häufig auch in Anspruch genommen, weil die Notfallversorgung durch die Kassenärzte nicht ausreicht.

„Wir wissen aus zahlreichen Studien, dass in den Notaufnahmen Patienten ambulant behandelt werden, die von niedergelassenen Kollegen zugewiesen werden, weil deren Abklärungsmöglichkeiten nicht ausreichen“, sagt Gries. 

Neben zahlreichen schwer kranken oder verletzten Patienten, die mit dem Rettungs- und Notarztdienst kommen, benötigen ungefähr 70 Prozent der ambulanten Patienten in einer Notaufnahme tatsächlich die apparative und diagnostische Ausstattung des Krankenhauses. 

„Wir sehen, dass die sogenannte ambulante Notfallversorgung durch die Kassenärzte nicht ausreichend sichergestellt wird. Außerhalb der Sprechstundenzeiten sind die Notdienste der Kassenärztlichen Vereinigungen nicht ausreichend. Und selbst innerhalb der Sprechstundenzeiten kommen zahlreiche Patienten ambulant in die Notaufnahmen.“

In ihrer Auswertung kommen die Zi-Autoren zu dem Schluss, dass Patienten, die in selten besuchten Notaufnahmen behandelt werden, ein größeres Risiko haben, bald zu sterben, als nach einer Behandlung in gut ausgelasteten Einrichtungen. „Das ist aber schon lange bekannt“, betont Gries. „Deshalb arbeitet der Gemeinsame Bundesausschuss aktuell an einer Neustrukturierung der Krankenhauslandschaft.“ Diskutiert werden dabei auch Vorgaben für die Kliniknotfallversorgung, beispielsweise die Abstufung nach Krankenhäusern, die leichte, mittlere und schwere Notfälle versorgen können. Die Idee: die Etablierung eines zentralen Notfallzentrums pro Krankenhaus statt vieler Einzelnotaufnahmen. „Diesen Ansatz unterstützen wir Notfallmediziner“, sagt der DIVI-Fachmann.

DIVI fordert bundesweite Einführung der Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin

Dabei müsse jedoch darauf geachtet werden, dass erfahrene Notfallmediziner solche Notfallzentren besetzen.

  • In Deutschland werden häufig Ärzte aus anderen Abteilungen in die Notaufnahmen abgeordnet. 

„Das übersehen die Autoren des Zi-Papiers, wenn sie die Situation beispielsweise mit den USA vergleichen.

Dort und in vielen anderen Ländern arbeiten in den Notaufnahmen Fachärzte für Notfallmedizin, in Deutschland ist eine entsprechende Zusatzqualifikation bisher nicht umfassend umgesetzt.“

Deswegen fordert die DIVI insbesondere für das Leitungspersonal der Notaufnahmen seit Jahren die bundesweite Einführung der Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin. „Das Konzept steht, der Antrag liegt den Landesärztekammern vor, wir hoffen auf eine baldige Umsetzung“, so Gries.


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Torben Brinkema Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e. V.
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Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI)

Die 1977 gegründete Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin e.V. (DIVI) ist ein weltweit einzigartiger Zusammenschluss von mehr als 2.000 Anästhesisten, Neurologen, Chirurgen, Internisten, Kinder- und Jugendmedizinern sowie Fachkrankenpflegern und entsprechenden Fachgesellschaften.
Ihre fächer- und berufsübergreifende Zusammenarbeit und ihr Wissensaustausch machen im Alltag den Erfolg der Intensiv- und Notfallmedizin aus. Insgesamt bündelt die DIVI das Engagement von mehr als 30 Fachgesellschaften und persönlichen Mitgliedern.





Medizin am Abend Berlin ZusatzThema: Sicheres Silvester – Verwenden Sie nur geprüftes Feuerwerk

 www.bam.de/silvester

Am letzten Tag des Jahres werden wieder Millionen von Feuerwerkskörpern gezündet. 

Bei nicht ordnungsgemäßer Verwendung, können diese zu Personen- und Sachschäden führen.

Funktion eines unsachgemäß angezündeten und nicht-zugelassenen Blitzknallkörpers in einer künstlichen Hand. (Foto: BAM)
 Funktion eines unsachgemäß angezündeten und nicht-zugelassenen Blitzknallkörpers in einer künstlichen Hand. (Foto: BAM) Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
 
Bevor Raketen, Knallkörper oder Verbundfeuerwerke auf den europäischen und damit auch deutschen Markt dürfen, müssen sie auf ihre Sicherheit hin geprüft werden. Geprüftes Feuerwerk ist mit einer Registriernummer und dem CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle gekennzeichnet. Prüfende Stellen sind neutrale, unabhängige Organisationen, die der EU-Kommission von den jeweiligen Mitgliedstaaten benannt werden. Derzeit gibt es neben der BAM 12 benannte Stellen in Europa die Feuerwerk gemäß der Richtlinie pyrotechnische Gegenstände [2013/29/EU] prüfen.

Neben den EU-Regeln gibt es länderspezifische Regelungen für die Verwendung von Feuerwerk.  

Beispielsweise dürfen in Deutschland Feuerwerksprodukte der Kategorie F2, zu denen auch Silvesterraketen, Feuerwerksbatterien, Knaller oder auch Fontänen zählen, nur von Personen über 18 Jahren gekauft und verwendet werden.

  • Außerdem dürfen Raketen der Kategorie F2 mit mehr als 20 g Knallsatz nur von Personen mit einer speziellen Erlaubnis oder einem Befähigungsschein erworben und gezündet werden.

„Wir raten Verbrauchern, nur geprüfte Feuerwerkskörper zu kaufen und vor dem Gebrauch die Gebrauchsanleitung gründlich zu lesen“, sagt Dr. Christian Lohrer, Pyrotechnikexperte bei der BAM.  

„Insbesondere sollte man darauf achten, die empfohlenen Sicherheitsabstände einzuhalten und Knaller nicht aus der Hand zünden.“

Neben den zugelassenen Feuerwerksartikeln gelangen jedoch nach wie vor auch illegale Pyrotechnikartikel nach Deutschland. 

Vor dem Gebrauch dieses oftmals gefährlichen Feuerwerks warnt die BAM ausdrücklich. 

„Illegale Knallkörper enthalten oft eine Mischung explosionsgefährlicher Substanzen, deren Auswirkungen unberechenbar sind“, so Heidrun Fink, Prüfleiterin bei der BAM im Bereich Explosivstoffe. 

„Sie können schwere Verletzungen oder auch die Abtrennung von Gliedmaßen verursachen.“

Die BAM rät Verbrauchern beim Kauf von Feuerwerk darauf zu achten, dass die Registriernummer und das CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle sowie eine deutsche Gebrauchsanleitung vorliegen.

Informationen, Fotos und Video auf www.bam.de 

Mehr Informationen zum Thema Feuerwerk und deren sichere Handhabung finden Sie auf unserer Website  

www.bam.de/silvester


Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Venio Quinque, M.A., LL.M./LL.B.
T: + 49 30 8104-1002
presse@bam.de
www.bam.de



Unter den Eichen 87
12205 Berlin
Deutschland
Berlin
E-Mail-Adresse: info@bam.de

M.A., LL.M./LL.B. Venio Quinque
Telefon: + 49 30 8104-1002
Fax: + 49 30 8104-71002
E-Mail-Adresse: venio.quinque@bam.de


Dr. Ulrike Rockland
Telefon: 030 / 8104 - 1002
Fax: 030 / 8104 - 2 - 1002
E-Mail-Adresse: presse@bam.de

Über die BAM
Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.
Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.
Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.




Died Migräne - Die Sehstörungen - Migräne-Aura

Medizin am Abend Berlin Fazit: Hirnaktivitäten bei durch Migräne ausgelösten Sehstörungen

Migräne ist eine häufige an den Kräften zehrende Erkrankung, die von wiederkehrenden heftigen Kopfschmerzepisoden geprägt ist. 

Etwa 10 Prozent der Gesamtbevölkerung leidet an Migräneattacken und ein Drittel davon erlebt dabei die sogenannte Migräne-Aura. 
 
Diese äußert sich beispielsweise durch Sehstörungen, die unterschiedlicher Natur sein können – von der Wahrnehmung von flimmernden Blitzen bis hin zu Gesichtsfeldausfällen. 

Die der Aura zugrundeliegenden Mechanismen sind aktuell nicht gut verstanden.

Da die Kernspintomographie (MRT) nicht nur die Beurteilung der Hirnanatomie, sondern auch der Hirnaktivität erlaubt, könnte diese Methode einen Zugang zu den neuronalen Mechanismen der visuellen Symptomen darstellen.

Aufgrund der unvorhersehbaren kurzlebigen Natur der Aura, ist es allerdings offenkundig sehr schwierig, systematische Studien bei Patienten während einer Aura durchzuführen.

Tatsächlich gab es bisher nur eine Untersuchung, in der die Aura in einem Patienten mit Hilfe von MRT-Scans detailliert wurde. Diese berichtete Signaländerungen im Gehirn, die in Übereinstimmung mit Aura-Eigenschaften waren. Dies wurde allerdings bislang weder wiederholt noch bestätigt. Daher gibt es viele unbeantwortete Fragen über die Pathophysiologie der Aura und ihrer Beziehung zur Migräne.

In einer internationalen Kooperation, deren Ergebnisse nun in einem der führenden neurowissenschaftlichen Journals, Annals of Neurology, publiziert wurden, haben Wissenschaftler des Dänischen Kopfschmerzzentrums, der Neurologie der Universität Kopenhagen und der Universitätsaugenklinik Magdeburg herausgefunden, dass verschiedene Aura-Symptome unterschiedliche Funktionsveränderungen im Gehirn widerspiegeln.

Mit funktioneller Kernspinresonanztomographie (fMRI) untersuchten sie fünf Patienten während Aura-Attacken.

Die Aura wurde dabei ausgelöst durch Inhalation von Luft mit reduziertem Sauerstoff, von atmosphärischer Luft oder durch Sport kombiniert mit Lichtstimulation. 

Sobald die Patienten das Auftreten und Fortschreiten von Sehstörungen berichteten, wurden sie sofort im Kernspintomographen untersucht. Dort wurden die Antworten der Sehrinde des Gehirns auf bewegte Schachbrettmuster gemessen.

Es zeigte sich, dass Patienten mit visuellen Aura-Symptomen wie Gesichtsfeldausfällen, erniedrigte Antworten der Sehrinde hatten, während Patienten, die beispielsweise Lichtblitze und Flimmern wahrnahmen, vergrößerte Antworten hatten. 
Betrafen die visuellen Symptome beide Gesichtsfeldhälften, so wurden die Änderungen der Aktivität der Sehrinde auch in beiden Hirnhälften beobachtet. 
Somit zeigten die Arbeitsgruppen dieses Kooperationsprojektes, dass unterschiedliche Aura-Symptome mit unterschiedlichen Antworten der Sehrinde zusammenhängen. 

Diese Studie stellt damit einen wichtigen Schritt zu einem besseren Verständnis der Migräne-Aura dar, mit mögli
chen Konsequenzen für eine effektive Behandlung.

Originalpublikation:
Heterogenous migraine aura symptoms correlate with visual cortex fMRI responses. Annals of Neurology (2017) 82:925-939 (DOI:10.1002/ana.25096)

Link: http://dx.doi.org/10.1002/ana.25096

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Prof. Dr. rer. nat. Michael Hoffmann
Sektion für klinische und experimentelle Sinnesphysiologie
Universitätsaugenklinik Magdeburg
Otto-von-Guericke-Universität
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E-Mail: michael.hoffmann@med.ovgu.de
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Kornelia Suske Universitätsklinikum Magdeburg
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Fax: 0391/67 15159
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Studienleiter Professor Ulf Landmesser von der Charité – Universitätsmedizin Berlin

Medizin am Abend Berlin Fazit: DZHK-Studie zur Schlaganfall-Prävention bei Hochrisiko-Patienten

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet die weltweit größte klinische Studie zur bestmöglichen Therapie bei Patienten mit Vorhofflimmern, die ein hohes Risiko für einen Schlaganfall und ein erhöhtes Blutungsrisiko haben. 

Dafür vergleicht die Studie CLOSURE-AF den Katheter-basierten Verschluss des linken Vorhofohres mit einer medikamentösen Blutgerinnungshemmung. 

Medizin am Abend BerlinZusatzFachLink: In medizinischen Notfällen übersetzen 

Weitere Informationen zur CLOSURE-AF-Studie sowie eine Übersicht aller teilnehmenden Studienzentren und Ansprechpartner finden Sie unter: https://closure-af.dzhk.de/


Studienleiter Professor Dr. med. Ulf Landmesser
Studienleiter Professor Dr. med. Ulf Landmesser Foto: Charité – Universitätsmedizin Berlin
 
  • Vorhofflimmern ist die häufigste Herzrhythmusstörung. 
  • Sie betrifft vor allem ältere Menschen und ist die häufigste Ursache für einen Schlaganfall. 

Denn wenn die Vorhöfe flimmern, besteht die Gefahr, dass sich Blutgerinnsel bilden.

Über 90 Prozent der Blutgerinnsel entstehen im linken Herzohr, einer Ausstülpung am linken Vorhof des menschlichen Herzens. 

Von dort können die Gerinnsel in die Blutgefäße des Gehirns gelangen und einen Schlaganfall auslösen.

Patienten mit Vorhofflimmern erhalten deshalb Blutgerinnungshemmer, die das Risiko für einen Schlaganfall um 70 Prozent reduzieren. 

Dabei handelt es sich entweder um Vitamin-K-Antagonisten oder neue nicht-Vitamin-K-abhängige orale Antikoagulantien (NOAC). Beide Arzneimittelgruppen gehen jedoch mit einem erhöhten Risiko für schwere Blutungen einher. 20 bis 25 Prozent der Patienten mit Vorhofflimmern können NOACs deshalb nicht einnehmen.

Schlaganfallgefahr abschirmen

Als Alternative zu den Blutgerinnungshemmern wurde daher ein Verfahren entwickelt, bei dem das linke Vorhofohr mit einer Art Mini-Schirm verschlossen wird, sodass von dort aus keine Blutgerinnsel mehr in das Gehirn oder den Körper gelangen können.  

Medizin am Abend Berlin ZusatzThema: Rückschlagventile bei Infusionen  

Der Verschluss wird mithilfe eines Katheters platziert.

Die Patienten müssen nach dem Eingriff nur noch so lange Blutverdünner einnehmen, bis der Verschluss eingeheilt ist.

Aktuelle wissenschaftliche Daten aus zwei kleineren Studien zeigen, dass Schlaganfälle mit einem Verschluss des linken Herzohres wirksam verhindert werden können. Es fehlen jedoch fundierte Daten zum Nutzen dieser Methode bei Hochrisiko-Patienten mit einem hohen Blutungsrisiko und einem hohen Schlaganfallrisiko. „Gerade für diese Patientengruppe ist dieses Verfahren eine wichtige Alternative“, verdeutlicht Studienleiter Professor Ulf Landmesser von der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Denn bei einigen von ihnen ist das Blutungsrisiko so hoch, dass sie gar keine Blutgerinnungshemmer mehr einnehmen können. 

Die DZHK-Studie CLOSURE-AF vergleicht deshalb den Nutzen des Verschlusses des linken Herzohrs mit der jeweils bestmöglichen medikamentösen Therapie bei dieser Hochrisikogruppe.

CLOSURE-AF ist die weltweit größte Studie zu dieser Fragestellung, über 1.500 Patienten sollen in die Studie eingeschlossen werden, 17 DZHK-Zentren und 45 weitere Zentren in Deutschland beteiligen sich daran. Das Kompetenznetz Vorhofflimmern e. V. übernimmt das regulatorische Projektmanagement der Studie.

Beginnend ab dem ersten Quartal 2018 werden Patienten in einem Zeitraum von drei Jahren für die Studie rekrutiert, deren Gesamtlaufzeit voraussichtlich fünf Jahre betragen wird. 

Die Ergebnisse der CLOSURE-AF-Studie werden in die Leitlinien zur Behandlung von Patienten mit Vorhofflimmern und einem hohen Schlaganfall- und Blutungsrisiko einfließen.

Studientitel: Left atrial appendage closure in patients with atrial fibrillation at high risk of stroke and bleeding compared to medical therapy: a prospective randomized clinical trial (CLOSURE-AF)

Studienleiter: Professor Dr. med. Ulf Landmesser, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Direktor der Medizinischen Klinik für Kardiologie, Campus Benjamin Franklin, Ärztliche Centrumsleitung CC11 Herz-, Kreislauf- und Gefäßmedizin 


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Projektkoordinator: Dr. med. Johannes Jakob Hartung, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Medizinische Klinik für Kardiologie, Campus Benjamin Franklin, Klinisches Studienzentrum, closure-af@dzhk.de

Kontakt: Christine Vollgraf, , Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK), Tel.: 030 3465 529 02, presse@dzhk.de




Prof. Dr. Landmesser
Prof. Dr. Landmesser

Leiter der Klinischen Prüfung

Direktor der Medizinischen Klinik für KardiologieÄrztliche Leitung CharitéCentrum für Herz-, Kreislauf- und GefässmedizinCharité - Universitätsmedizin BerlinCampus Benjamin FranklinHindenburgdamm 30, 12203 BerlinE-Mail: ulf.landmesser(at)charite.deTelefon: +49 30 450 513 702Fax: +49 30 450 513 999


PD Dr. Eitel
PD Dr. Eitel

Co-Leiter der Klinischen Prüfung

Medizinische Klinik II, Universitäres Herzzentrum Lübeck
Universitätsklinikum Schleswig-Holstein
Ratzeburger Allee 160, 23538 Lübeck
E-Mail: ingo.eitel(at)uksh.de


PD Dr. Boldt
PD Dr. Boldt

Co-Leiter der Klinischen Prüfung

Medizinische Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie Charité - Universitätsmedizin BerlinCampus Virchow KlinikumAugustenburger Platz 1, 13353 BerlinE-Mail: leif-hendrik.boldt(at)charite.de


Dr. Hartung
Dr. Hartung

Projektkoordinator



http://www.simparteam.de - Die Kreissal-Ambulanz: Schütteltrauma - bei Säuglingen und Kleinkindern

Medizin am Abend Berlin Fazit: Gefahr für Babys durch Schütteln wird unterschätzt - Neues „Bündnis gegen Schütteltrauma”

Wenn Eltern für einen kurzen Moment die Kontrolle verlieren und ihr schreiendes Baby schütteln, können sie ihm schwere Schäden zufügen, die zu körperlicher und geistiger Behinderung führen können. 

  • Zehn bis 30 Prozent der Kinder sterben sogar an den Folgen eines Schütteltraumas. 

Wie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung zum Schütteltrauma ist, zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH). 

Das NZFH hat es sich zusammen mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” zur Aufgabe gemacht, über die Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern aufzuklären – im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ). 
 
Wenn Eltern für einen kurzen Moment die Kontrolle verlieren und ihr schreiendes Baby schütteln, können sie ihm schwere Schäden zufügen, die zu körperlicher und geistiger Behinderung führen können. Zehn bis 30 Prozent der Kinder sterben sogar an den Folgen eines Schütteltraumas.

Wie hoch der Aufklärungsbedarf in der Bevölkerung zum Schütteltrauma ist, zeigt eine aktuelle Repräsentativbefragung des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen (NZFH).  

Nur 79 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass man Babys niemals schütteln darf. 

24 Prozent der Befragten meinen irrtümlicherweise, dass Schütteln einem Baby nicht schade.

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat es sich zusammen mit dem „Bündnis gegen Schütteltrauma” zur Aufgabe gemacht, über die Folgen des Schüttelns von Säuglingen und Kleinkindern aufzuklären – im Auftrag des Bundesfamilienministeriums (BMFSFJ).

„Leider kommt es immer wieder vor, dass Babys durch Schütteln schwer verletzt werden, manche sogar sterben.

Deshalb ist Aufklärung für Eltern notwendig. Sie müssen wissen, wo sie Hilfe bekommen, wenn sie sich überfordert fühlen“, erklärte Dr. Katarina Barley, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. „Eltern dürfen in schwierigen Situationen nicht alleine gelassen werden. Deshalb ist die Arbeit des „Bündnis gegen Schütteltrauma“ so wichtig. Ich danke allen Bündnispartnerinnen und -partnern für ihr Engagement.“

  • Das Wissen über frühkindliche Schreiphasen, die als Hauptauslöser für das Schütteln von Säuglingen gelten, ist in der Bevölkerung gering. 

Dr. Heidrun Thaiss, Leiterin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), dem Träger des NZFH, berichtet:

„Zwei Drittel der Befragten ist nicht darüber informiert, dass es intensive Schreiphasen im Säuglingsalter geben kann.

18 Prozent der Befragten glauben sogar, dass Babys manchmal nur schreien, um zu ärgern.

Deshalb ist es wichtig, dass Eltern von Babys, die viel schreien, gut informiert sind und wissen, wo sie rechtzeitig Unterstützung finden können.“

23 Verbände, Vereine und Institutionen aus dem Gesundheitswesen, dem Kinderschutz und der Kinder- und Jugendhilfe haben sich dem „Bündnis gegen Schütteltrauma“ angeschlossen.

Durch neue Informationsmaterialien werden den Eltern Wege aufgezeigt, wie sie mit der Situation besser umgehen können.

Wichtige Anlaufstellen für Eltern, deren Baby viel schreit, sind die niedergelassenen Kinderärztinnen und Kinderärzte, Frühe Hilfen in den Kommunen sowie (Familien-)Hebammen.

Aber auch Wohlfahrtsverbände, Vereine und Kinderkliniken bieten spezielle Beratungsangebote für Säuglinge mit Regulationsproblemen.

Neue Informationsangebote:

Den Flyer und einen Aufklärungsfilm zum Schütteltrauma sowie Adressen von Beratungsstellen finden Sie unter: http://www.elternsein.info

Für die Repräsentativbefragung „Bekanntheit und Wissen zu Schütteltrauma und Babyschreien in Deutschland 2017“ wurden 1.009 Personen im Alter zwischen 16 und 49 Jahren im Mai 2017 befragt.

Ein Info-Blatt mit ausgewählten Ergebnissen und Hintergrundinformationen zum Schütteltrauma finden Sie hier:

http://www.fruehehilfen.de/presse-buendnis-gegen-schuetteltrauma oder

http://www.bzga.de/presse/daten-und-fakten/nationales-zentrum-fruehe-hilfen

Das Plakat gibt es auch zum Herunterladen unter:
http://www.bzga.de/presse/pressemotive/nationales-zentrum-fruehe-hilfen

„Bündnis gegen Schütteltrauma“
Folgende Verbände, Vereine und Institutionen sind Mitglieder im „Bündnis gegen Schütteltrauma“:

• Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ
• Berufsverband der Frauenärzte e. V.
• Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V.
• Berufsverband Kinderkrankenpflege Deutschland e. V.
• Bundesarbeitsgemeinschaft der Kinderschutz-Zentren e. V.
• Bundeskonferenz für Erziehungsberatung e. V.
• Bundesverband der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes e. V.
• Deutsche Gesellschaft für Kinderschutz in der Medizin e. V.
• Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V.
• Deutsche Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin e. V.
• Deutsche Liga für das Kind e. V.
• Deutscher Hebammenverband e. V.
• Deutscher Kinderschutzbund Bundesverband e. V.
• Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband – Gesamtverband e. V.
• Deutsches Rotes Kreuz e. V.
• Diakonisches Werk der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern – Landesverband der Inneren Mission e. V.
• Frauenhauskoordinierung e. V.
• Georg-August-Universität Göttingen, Universitätsmedizin Göttingen, Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
• Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit e. V.
• Landesamt für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit Brandenburg
• Stiftung SeeYou Familienorientierte Nachsorge Hamburg
• Sozialdienst katholischer Frauen Gesamtverein e. V.
• Universitätsklinikum Heidelberg, Institut für Psychosoziale
Prävention

Träger des Nationalen Zentrums Frühe Hilfen ist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Kooperation mit dem Deutschen Jugendinstitut
e. V. Das NZFH wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Es unterstützt seit 2007 die Fachpraxis dabei, familiäre Belastungen und Ressourcen früher zu erkennen, bedarfsgerechte Angebote bereitzustellen und die Vernetzung der unterschiedlichen Berufsgruppen zu fördern.

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Dr. Marita Völker-Albert Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung

Maarweg 149-161
50825 Köln
Deutschland
Nordrhein-Westfalen
E-Mail-Adresse: marita.voelker-albert@bzga.de


Telefon: 0221-8992280
Fax: 0221-8992201
E-Mail-Adresse: marita.voelker-albert@bzga.de

 


Angst vor Zahnbehandlungen auf dem Zahnarztstuhl?

Wissenschaftler des Uniklinikums Jena wiesen jetzt nach, das Maßnahmen wie Ablenkung, Entspannung und vor allem Hypnose gegen Angst vor Zahnbehandlungen helfen.
 Wissenschaftler des Uniklinikums Jena wiesen jetzt nach, das Maßnahmen wie Ablenkung, Entspannung und vor allem Hypnose gegen Angst vor Zahnbehandlungen helfen. Foto: M. Szabó/ UKJ

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Der Kreissaal: Stillhormon - Aminosäure Prolaktin Peripartum-Kardiomyopathie

Medizin am Abend Berlin Fazit: Die Rolle genetischer Veränderungen des Hormons Prolaktin bei Netzhaut- und Herzerkrankungen

Wissenschaftler der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität am Klinikum Nürnberg haben herausgefunden, dass genetische Veränderungen des Hormons Prolaktin, auch bekannt als „Stillhormon“, einen Einfluss auf die Entstehung und den Verlauf von Erkrankungen der Netzhaut und des Herzens haben können.  
In einer bioinformatischen Analyse stellten die Wissenschaftler fest, dass genetisch bedingte Änderungen von einzelnen Aminosäuren des Prolaktins, sogenannte Punktmutationen, die enzymatische Spaltung des Prolaktins, und somit die Menge der Prolaktin- Spaltprodukte vermehren oder vermindern können. 
Die Prolaktin-Spaltprodukte, sogenannte Vasoinhibine, regulieren verschiedene Funktionen von Blutgefäßen.

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachLink: Labor Prolaktin-Untersuchung

Diese sind sowohl bei Netzhauterkrankungen von Patienten mit Diabetes Mellitus (Diabetische Retinopathie und Makula- Ödem), als auch bei einer seltenen Form der Herzschwäche, die bei schwangeren Frauen oder stillenden Müttern auftreten kann (Peripartum-Kardiomyopathie), gestört.

  • Für diese Störung der Blutgefäßfunktionen können verminderte oder vermehrte Vasoinhibin-Mengen verantwortlich sein, die infolge der Mutationen im Prolaktin- Gen entstehen können. 

Deshalb könnten Veränderungen des Prolaktin-Gens, je nach Art der Mutation, eine schützende Rolle spielen oder aber einen Risikofaktor darstellen.

Eine praktische Konsequenz für Patienten geht aus dieser Studie derzeit nicht hervor, da die Ergebnisse zunächst in experimentellen und klinischen Studien mit Patienten bestätigt werden müssen.

Die Untersuchung, die die Nürnberger Wissenschaftler um Dr. Jakob Triebel aus dem Universitätsinstitut für Klinische Chemie, Laboratoriumsmedizin und Transfusionsmedizin (Leitung: Prof. Dr. Thomas Bertsch) des Klinikums Nürnberg in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern des Instituts für Neurobiologie der Nationalen Universität Mexikos (Universidad National Autónoma de México, UNAM) durchgeführt haben, wurde am 06.11.2017 in der Zeitschrift „Frontiers in Endocrinology – Genomic Endocrinology“ publiziert.

Originalveröffentlichung:
Human Prolactin Point Mutations and Their Projected Effect on Vasoinhibin Generation and Vasoinhibin-related Diseases, November 2017, Frontiers in Endocrinology – Genomic Endocrinology, DOI: 10.3389/fendo.2017.00294

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Der Kopfball - Dein Gehirn

Welche Auswirkungen auf das Gehirn haben Kopfbälle?  Universität Paderborn, Alena Gold







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Einladung zur Kinder/Eltern Studie: Depressionen, Angststörungen, Sucht oder Schizophrenie

Medizin am Abend Berlin Fazit: Wie Kinder psychisch kranker Eltern gestärkt werden können

BMBF fördert das Forschungsprojekt „COMPARE-emotion“ an den Universitäten Gießen und Bochum mit rund 1,1 Millionen Euro – Emotionsverarbeitung und -regulation im Fokus – Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Studie gesucht 
 
Psychische Erkrankungen sind in unserer Gesellschaft weit verbreitet:

Knapp 30 Prozent aller Deutschen sind im Laufe ihres Lebens mindestens einmal betroffen. 
Depressionen, Angststörungen, Sucht oder Schizophrenie sind nicht nur mit erheblichen Leiden und Beeinträchtigungen für die Betroffenen verbunden. 
Auch das soziale Umfeld leidet unter der tabuisierten Krankheit. 

Am deutlichsten wird das, wenn psychisch erkrankte Menschen minderjährige Kinder haben.

Kinder psychisch kranker Eltern stehen daher im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts an sechs deutschen Universitäten, darunter der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) unter der Leitung von Prof. Dr. Christina Schwenck (Professur für Förderpädagogische und Klinische Kinder- und Jugendpsychologie).

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert im Rahmen der Initiative „Gesund ein Leben lang“ das Teilprojekt „Emotionsverarbeitung und -regulation bei Kindern von Eltern mit psychischer Erkrankung (COMPARE-emotion)“ in den kommenden vier Jahren mit insgesamt rund 1,1 Millionen Euro. Beteiligt sind daran auch die Professur für Psychotherapie und Systemneurowissenschaften der JLU (Prof. Dr. Rudolf Stark) und die Juniorprofessur für Entwicklungsneuropsychologie der Ruhr-Universität Bochum (Prof. Dr. Sarah Weigelt).

Das mit dem Projekt verbundene Therapieangebot ist Teil des Forschungsprojekts „Children of Mentally Ill Parents at Risk Evaluation (COMPARE)” unter der Leitung von Prof. Dr. Hanna Christiansen, Professur für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Philipps-Universität Marburg.

„Ich freue mich sehr darüber, dass unsere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der BMBF-Förderinitiative erfolgreich waren und gratuliere ihnen herzlich zu diesem Erfolg“, so JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee. „Mit ihrer Forschung tragen sie dazu bei, dringend benötigte kindgerechte Therapien und Präventionsansätze zu entwickeln, damit psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen möglichst vermieden werden können. Denn viele Therapien sind auf Menschen mittleren Alters zugeschnitten.“

Schätzungen zufolge haben rund 4,75 Millionen Minderjährige in Deutschland mindestens ein psychisch erkranktes Elternteil.  

Für sie ist es ganz besonders schwierig zu verstehen, warum Mama oder Papa sich plötzlich anders verhalten, nicht mehr mit ihnen spielen oder lachen können. 

Viele Kinder psychisch erkrankter Eltern müssen mehr Verantwortung übernehmen, als es in ihrem Alter angemessen ist. 

Sie machen sich Sorgen um ihre Eltern und suchen die „Schuld“ für das Verhalten der Eltern bei sich selbst, weil sie nicht wissen oder verstehen, worunter die Eltern leiden.
  • Hinzu kommt, dass Kinder psychisch erkrankter Eltern selbst ein deutlich erhöhtes Risiko aufweisen, an einer psychischen Störung zu erkranken. 
Dieses erhöhte Risiko ist einerseits damit zu erklären, dass psychische Störungen teilweise genetisch bedingt sind.

Zum anderen sind die Kinder durch die Erkrankung der Eltern stärker belastet.

„Es ist daher dringend notwendig, präventive Angebote zu initiieren, um den Teufelskreislauf zu durchbrechen und zu verhindern, dass die Kinder selbst erkranken“ , so Projektleiterin Schwenck.  

„Faktisch bestehen in unserem Gesundheitssystem jedoch kaum Möglichkeiten, sich diesen Kindern zu widmen, solange sie selbst noch nicht erkrankt sind.“

Auch in der Forschung wurde das Thema Kinder psychisch erkrankter Eltern bislang kaum behandelt. Im Rahmen der BMBF-geförderten multizentrischen Studie sollen Eltern, die unter einer psychischen Störung leiden und Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren haben, psychotherapeutisch behandelt werden. Die Hälfte der Eltern erhält zusätzlich ein Elterntraining, das sogenannte Positive Erziehungsprogramm (Triple P). 
  • Das Ziel der Studie ist es herauszufinden, ob sich diese zusätzliche Maßnahme positiv auf die Gesundheit der Kinder auswirkt. Für die Eltern ist die therapeutische Behandlung kostenlos, sie wird von den Krankenkassen getragen.
Am Standort Gießen werden zudem mögliche Übertragungswege der psychischen Erkrankung von den Eltern auf die Kinder untersucht. 

Dabei geht es vor allem darum, wie Kinder psychisch erkrankter Eltern Gefühle wahrnehmen, verarbeiten und steuern. 

Die Kinder nehmen an verschiedenen Verhaltensexperimenten teil. 

Von einem Teil der Kinder untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch die Gehirnaktivität mittels funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT).

 „Von dieser Studie erhoffen wir uns Aufschluss über Ansatzpunkte präventiver Maßnahmen für die Kinder psychisch erkrankter Eltern“, so Schwenck.

Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer gesucht
  • Für die Studie sucht das Gießener Wissenschaftlerteam ab Januar 2018 noch Teilnehmerinnen und Teilnehmer. 
  • Teilnehmen können Eltern mit einer psychischen Erkrankung, die Kinder im Alter zwischen 6 und 12 Jahren haben, und sich einer ambulanten psychotherapeutischen Behandlung unterziehen wollen.
  • Gleichzeitig werden Eltern ohne psychische Erkrankung mit Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren gesucht, um die Gefühlsverarbeitung der Kinder beider Gruppen vergleichen zu können. 

Selbstverständlich unterliegen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei allen Erhebungen der Schweigepflicht.

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Prof. Dr. Christina Schwenck
Abteilung für Förderpädagogische und Klinische Kinder- und Jugendpsychologie
Otto-Behaghel-Straße 10C, 35394 Gießen
Telefon: 0641 99-26333

Caroline Link Justus-Liebig-Universität Gießen
Telefon: 0641 / 99 - 12043
Fax: 0641 / 99 - 12049
E-Mail-Adresse: caroline.link@admin.uni-giessen.de

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CAVE: Psychodiabetologen - Machen Sie bitte Ihren Termin

Medizin am Abend Berlin Fazit: Menschen mit Diabetes leiden doppelt so häufig an Depressionen

In Deutschland sind 6,5 Millionen Menschen an Diabetes erkrankt. 

Davon leiden schätzungsweise 800.000 Menschen gleichzeitig an einer behandlungsbedürftigen Depression. 

„Depressionen kommen bei Menschen mit Diabetes damit doppelt so häufig vor wie in der Allgemeinbevölkerung“, sagt Professor Dr. Diplom-Psychologe Bernd Kulzer, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diabetes und Psychologie der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). 
Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: Psychatrische Hilfe 

Mit ernsten Folgen: 

Die Betroffenen haben schlechtere Blutzuckerwerte und entwickeln häufiger gefäßbedingte Folgeerkrankungen etwa an Nieren, Augen und Füßen. Betroffene sollten sich bei Warnzeichen psychologische Hilfe suchen, rät die DDG. 
 
Dafür gibt es spezielle Expertise – zum Beispiel von Fachpsychologen Diabetes der DDG.

„Depressiv erkrankte Menschen mit Diabetes können sich aber auch an jeden niedergelassenen Psychotherapeuten wenden“, ergänzt Dr. Andrea Benecke, Vorstand der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK).  

Lässt sich der Blutzucker nur schwer einstellen, helfen speziell weitergebildete Psychotherapeuten weiter.

„Depressionen bei Patienten mit Diabetes stellen ein massives und bislang unterschätztes Problem dar“, betont Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Past Präsident und Pressesprecher der DDG.

Auslöser einer begleitenden Depression sind häufig diabetesbezogene Belastungen. 

 „Patienten mit Diabetes müssen jeden Tag Verantwortung für ihre Therapie übernehmen, ihre Blutzuckerwerte genau im Blick haben, Medikamente dosieren und einnehmen, Rückschläge verarbeiten“, erläutert Kulzer. „Dies kann besonders dann sehr stressig und depressionsfördernd sein, wenn neben dem Diabetes noch andere Belastungen im Leben vorhanden sind, negative Erlebnisse wie Unterzuckerungen oder Folgeerkrankungen auftreten oder Menschen wenig Unterstützung im Umgang mit dem Diabetes erfahren.“

Die Auswirkungen einer klinischen Depression auf den Gesundheitszustand der Diabetespatienten sind gravierend.

„Depressive Stimmungseinbrüche können eine Diabetesbehandlung erheblich gefährden“, warnt BPtK-Vorstand Benecke. „Die Patienten sind nicht mehr ausreichend in der Lage, die notwendigen Blutzuckermessungen durchzuführen und sich Insulin zu spritzen.“ Sie versinken in negativen Gedanken, wie: „Ich kann den Diabetes nicht mehr ertragen”, „Ich tue mein Bestes, aber es reicht nicht”, „Ich will meine Ruhe haben und keinen Diabetes”. In der Konsequenz verschlechtert sich der Langzeitblutzuckerwert HbA1c.

Ohne eine psychotherapeutische Behandlung sei dann eine erfolgreiche Diabetestherapie kaum mehr möglich, betont Andrea Benecke.

Behandlungskosten steigen um bis zu 90 Prozent

Darüber hinaus übt die Depression einen direkten negativen körperlichen Einfluss auf die Stoffwechselstörung aus.

Grund: Die psychische Erkrankung führt über eine Aktivierung der Hypophysen-Nebennieren-Achse zu einer Erhöhung entzündlicher Prozesse an den großen und kleinen Blutgefäßen.

„Das wiederum fördert die Entstehung weiterer Folgeerkrankungen etwa an Nerven, Augen, Füßen oder Nieren“, so Kulzer. Insgesamt steigen die Behandlungskosten durch die Mehrfach-Therapie von Diabetes, Depression und Folgeerkrankungen um 50 bis 90 Prozent.1

Die Folgeerkrankungen – dazu zählen vor allem Schlaganfall und Herzinfarkt – tragen maßgeblich dazu bei, das Sterblichkeitsrisiko bei Menschen mit Diabetes und Depression zu verdoppeln.

Ein weiterer Faktor ist die erhöhte Suizidrate. 

„Wir müssen leider feststellen, dass das Suizidrisiko höher liegt als bei depressiven Menschen ohne Diabetes“, so Kulzer.

Wie eine aktuelle Studie zeigt, steigt die Suizidgefahr bei Diabetes um 50 Prozent im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung, besonders bei jüngeren Männern mit Typ-1-Diabetes. 

„Hochgerechnet auf Deutschland bringen sich täglich mehr als zwei Personen mit Depression und Diabetes um, jährlich über 800 Menschen – eine viel zu hohe Zahl“, erklärt Kulzer. „Fest steht: Depressive Diabetespatienten sind kränker und sterben früher.“

Die Hälfte aller Depressionen wird nicht erkannt
Dennoch wird die Hälfte aller Depressionen bei Diabetes nicht erkannt. „Die Diagnose wird viel zu selten gestellt“, so Kulzer. Patienten sollten daher auf entsprechende Warnzeichen achten. „Wenn die Therapie zur Last wird und mehr Energie als bisher kostet, ist das ein Alarmsignal“, erklärt der Psychologe. Dann kann unter Umständen professionelle Hilfe notwendig sein. „Diabetespatienten, die unter depressiven Stimmungen leiden, erhalten seit dem 1. April dieses Jahres schnell einen Termin in der neu eingeführten psychotherapeutischen Sprechstunde“, betont BPtK-Vorstand Benecke. „Jeder niedergelassene Psychotherapeut kann depressiv erkrankte Menschen mit Diabetes behandeln.“ Ist der Blutzucker dauerhaft nicht stabil einzustellen, kann an speziell weitergebildete Psychotherapeuten vermittelt werden.

Ressourcen stärken, negative Muster bearbeiten
Im Zuge einer Psychotherapie stärken die Experten unter anderem die Ressourcen der Diabetespatienten, ermöglichen Erfolgserlebnisse oder finden tiefer liegende negative Muster, die der Diabetesbehandlung im Wege stehen und bearbeitet werden müssen. „Ziel einer Therapie ist eine gefestigte psychische Verfassung, die eine Rückkehr zu einem verlässlichen Selbstmanagement des Diabetes ermöglicht, was sich wiederum in einem stabilen HbA1c-Wert ausdrückt“, erläutert Andrea Benecke.

Mehr Psychotherapeuten für Diabetespatienten
Um die psychosoziale Betreuung von Patienten mit Diabetes und einer begleitenden Depression zu stärken, hat die DDG bereits vor Jahren eine Weiterbildung zum „Fachpsychologen DDG“ ins Leben gerufen. Darüber hinaus wird sich auch die psychotherapeutische Versorgung für Diabetespatienten mit psychischen Störungen wie Depressionen in Zukunft verbessern. Dafür sorgte Anfang des Jahres 2017 der 30. Deutsche Psychotherapeutentag in Hannover, der die Muster-Weiterbildungsordnung der Psychologischen Psychotherapeuten um eine Weiterbildung zur „Speziellen Psychotherapie bei Diabetes“ erweiterte.

„Wir begrüßen diese Entscheidung sehr“, betont Gallwitz. „Es ist wichtig, die psychische Seite des Diabetes viel mehr als bisher zu beachten und für die Betroffenen künftig angemessene Therapieangebote zur Prävention und Behandlung von psychischen Erkrankungen zur Verfügung zu stellen.“

Wer sich depressiv fühlt, kann zunächst einen Kurztest der WHO machen:

http://www.diabetes-psychologie.de/templates/main.php?SID=705.

Bei Bedarf helfen psychologische oder psychotherapeutische Spezialisten weiter (siehe unten).

Hier gibt es spezielle Hilfe:
• Die DDG führt eine Liste aller „Fachpsychologen Diabetes DDG“, die ein spezielle diabetologische Weiterbildung erhalten haben: http://www.diabetes-psychologie.de.

Suche nach Postleitzahlen ist möglich unter: http://www.diabetes-psychologie.de/templates/main.php?SID=2798

• Auch die Bundespsychotherapeutenkammer bietet eine Suche nach Psychotherapeuten an:

 http://www.bptk.de/service/therapeutensuche.html.

In Rheinland-Pfalz gibt es erste Absolventen der neuen Weiterbildung zum Psychodiabetologen:

 https://www.lpk-rlp.de/

Quellen

1 Ciechanowski PS1, Katon WJ, Russo JE. Depression and diabetes: impact of depressive symptoms on adherence, function, and costs. Arch Intern Med. 2000 Nov 27;160(21):3278-85.

Kalsekar ID1, Madhavan SM, Amonkar MM, Scott V, Douglas SM, Makela E.The effect of depression on health care utilization and costs in patients with type 2 diabetes. Manag Care Interface. 2006 Mar;19(3):39-46.

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Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
http://www.ddg.info

http://www.diabetes-psychologie.de/templates/main.php?SID=705

http://www.diabetes-psychologie.de

http://www.diabetes-psychologie.de/templates/main.php?SID=2798

http://www.bptk.de/service/therapeutensuche.html

https://www.lpk-rlp.de/