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Osterparty heute abend : Energydrinks ohne Alkohol bitte schön....!

Hintergrund: http://www.bnk.de/

 

Medizin am Abend Fazit: 

 

Wachheit aus der Dose / Bei Energydrinks sollte man sich an eine Höchstgrenze halten und sie nicht mit Alkohol kombinieren

Energydrinks sind in aller Regel Koffeinbomben - in Maßen genossen ein brauchbarer Wachmacher. Aber wo liegt die kritische Grenze auch für den gesunden Organismus? Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA hat nun in einer Risikobewertung eine Verzehrempfehlung für Koffein herausgegeben:

Sie liegt bei maximal drei Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht und Tag für Erwachsene und Jugendliche, berichtet die "Apotheken Umschau". Ein Liter Energydrink enthält etwa 300 mg Koffein. 

Gewarnt wird vor der Kombination mit Alkohol, da beide Stoffe Herz und Kreislauf beeinflussen. Wer dann noch ausgelassen tanzt, gerät leicht an die Belastungsgrenze. Wer es übertreibt, kann Zittern und Herzrasen bekommen, bis hin zu Herzrhythmusstörungen. Dr. Norbert Smetak vom Bundesverband der Niedergelassenen Kardiologen rät in solchen Fällen:

"Wenn es zu schlimm wird, unbedingt zum Arzt. Bei leichten Symptomen helfen Ruhe und viel Wasser trinken." 


Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 4/2015 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

Medizin am Abend DirektKontakt


Ruth Pirhalla Tel. 089 / 744 33 123 Fax 089 / 744 33 459 pirhalla@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de  

www.apotheken-umschau.de

Forderung: Professionelle Leichenschau

Medizin am Abend Fazit: BDK: Mit der Leiche alleine gelassen!

Der BDK wiederholt seit Jahren die Forderung nach der Einführung einer professionellen Leichenschau!

Zuletzt 2013 wies der BDK den Senator für Gesundheit und Verbraucherschutz, Herrn Czaja auf die dringende Notwendigkeit der Reformierung des Bestattungsgesetzes und der Leichenschau hin.

Bereits 2002 gelangte der Rechtsmediziner Brinkmann aufgrund einer Untersuchung von zwei Dritteln (23) der deutschen Institute für Rechtsmedizin zu der Schätzung, dass 1.380 Tötungsdelikte pro Jahr nicht bekannt werden. Brinkmann weist darauf hin, dass viele "Fehlklassifikationen" bereits damit zu tun haben, dass sich der Hausarzt, der den Leichenschauschein ausstellen soll, den Toten oft gar nicht genauer betrachtet. So führe nur rund jeder 10. Hausarzt (9 %) überhaupt eine Entkleidung des Verstorbenen durch.
Die durchgeführte Änderung des Bestattungsgesetzes und einhergehend mit der Vorgabe das zur Leichenschau die Leiche nun zwingend gänzlich zu entkleiden ist und bei ausreichender Beleuchtung zu erfolgen hat, stellt eine geringfügige Verbesserung dar.

Dem gegenüber steht aber immer noch eine nicht vorgeschriebene Fortbildung von Ärzten die eine Leichenschau durchführen dürfen, sowie die Tatsache, dass Leichen mit Leichenstarre nur schwerlich zu entkleiden sind und dies sicherlich in Anwesenheit der Angehörigen pietätlos erscheinen dürfte.
Es gilt nicht, die Unfähigkeit der Ärzte anzuprangern, sondern die fehlende verpflichtende Fortbildung zur Erkennung nicht natürlicher Todesursachen.
Dass ein Notarzt, der eben nur für Notfälle lebender Patienten zur Verfügung stehen soll, auch nur den Tod feststellen, aber nicht die Leichenschau durchführen soll, ist nachvollziehbar. Das nur ein Arzt die Leichenschau durchführen soll auch.

"Es ist nicht mehr nachvollziehbar, dass immer häufiger Schutz- und Kriminalpolizeibeamte bis zu 10 Std. neben der Leiche ausharren müssen, bis ein Arzt kommt, der die Leichenschau vornehmen kann. Diese Kolleginnen und Kollegen werden an anderer Stelle in dieser Stadt dringender gebraucht " sagt der Landesvorsitzende Böhl.

Die Angehörigen haben ein Anrecht auf eine zuverlässige Rechtsfindung und Trauer. Dazu gehört eine zeitnahe professionelle Leichenschau!

Medizin am Abend DirektKontakt

Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) Telefon: 0151 25 25 8210  http://www.bdk.de/

Alkoholstudie - Alkoholsucht und Allgemeinkrankenhaus

Medizin am Abend Fazit: Alkoholstudie liefert überraschende Ergebnisse

Die Sterblichkeit von Patienten mit Alkoholsucht in Allgemeinkrankenhäusern ist um ein Vielfaches höher als bei Behandelten ohne Alkoholabhängigkeit. 

Außerdem sterben sie im Schnitt rund 7,6 Jahre früher als Krankenhauspatienten ohne einen solchen Suchthintergrund. Das haben Wissenschaftler der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn mit britischen Kollegen anhand von Patientendaten mehrerer Allgemeinkrankenhäuser in Manchester (England) herausgefunden. 

Die Forscher fordern eine frühere und intensivere psychotherapeutische Begleitung von Alkoholkranken. Die Studie ist nun im Journal “European Psychiatry” veröffentlicht. 

Dr. Dieter Schoepf von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn.
Dr. Dieter Schoepf von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn. (c) Foto: privat


Wie komme ich nur an Alkohol heran? Die Gedanken der Suchtkranken verengen sich zunehmend auf diese Frage. In dem Maße wie das zwanghafte Trinkverhalten zunimmt, werden andere Interessen vernachlässigt. Als typisch gilt auch, dass Betroffene ihre Sucht leugnen, unter Entzugserscheinungen leiden und die Gewöhnung an den Alkoholkonsum zunimmt. Darüber hinaus führt Alkoholismus zu Veränderungen der Persönlichkeit sowie zu Problemen in der Familie und am Arbeitsplatz.

„Mit der Alkoholsucht sind sowohl psychische Probleme als auch erhebliche körperliche Beeinträchtigungen der Gesundheit verbunden“, sagt Dr. Dieter Schoepf von der Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Universitätsklinikums Bonn. „Im Schnitt sterben Alkoholiker, die wegen gesundheitlicher Probleme in britischen Allgemeinkrankenhäusern behandelt wurden, aufgrund des Zusammenwirkens mehrerer körperlicher Begleiterkrankungen 7,6 Jahre früher als Patienten ohne Alkoholsucht“, berichtet der Wissenschaftler. Für die Studie werteten Dr. Schoepf und Prof. Dr. Reinhard Heun vom Royal Derby Hospital in England Patientendaten von sieben Allgemeinkrankenhäusern in Manchester aus.

Es handelt sich dabei um eine Langzeitbeobachtung: Die Daten erstrecken sich über einen Zeitraum von 12,5 Jahren. Mit ihrer Hilfe analysierten die Wissenschaftler die körperlichen Begleiterkrankungen von 23.371 Krankenhauspatienten mit Alkoholsucht und verglichen sie mit einer Kontrollgruppe aus zufällig ausgewählten 233.710 Behandelten ohne Alkoholismus.

„Im Beobachtungszeitraum starb etwa jeder fünfte Krankenhauspatient mit Alkoholsucht in einem der Krankenhäuser, während es bei der Kontrollgruppe nur jeder zwölfte Patient war“, fasst Prof. Heun das Ergebnis zusammen.

Mit der Alkoholsucht traten 27 Begleiterkrankungen gehäuft auf

Insgesamt 27 körperliche Krankheiten traten gehäuft bei Patienten mit Alkoholsucht auf: etwa der Leber, der Bauchspeicheldrüse, der Atemwege, des Magen-Darm-Traktes und des Nervensystems. Im Gegensatz dazu waren etwa Herzinfarkte, Herzkreislauferkrankungen und Grauer Star bei den Patienten mit Alkoholismus weniger häufig als bei der Kontrollgruppe.

 „Patienten mit Suchtproblemen werden oft als Notfälle in Kliniken eingeliefert. Bei der Diagnose stehen dann die akuten Symptome im Vordergrund - das führt möglicherweise dazu, dass nicht alle körperlichen Erkrankungen erfasst werden“, vermutet Dr. Schoepf.

Auch ein geringeres Schmerzempfinden und Wahrnehmungsstörungen der Suchtkranken könnten dazu führen, dass bestimmte Krankheitsbilder von den Ärzten nicht erkannt werden.

Die Studie sei in dieser Form einzigartig, betonen die Wissenschaftler. Die große Zahl erfasster Patienten und die umfangreiche Kontrollgruppe erlaubten eine sehr differenzierte Auswertung. Der für solche Untersuchungen ungewöhnlich lange Beobachtungszeitraum ermögliche darüber hinaus, auch Krankheiten zu erfassen, die nur allmählich Beschwerden machen.

Dass die Untersuchung ausgerechnet mit Daten aus Großbritannien durchgeführt wurde, hängt mit dem leichteren Zugang zu den notwendigen Informationen in England zusammen. „Die Ergebnisse beziehen sich zwar auf Allgemeinkrankenhäuser in Manchester, sie sind aber aufgrund der großen Stichproben repräsentativ und lassen sich deshalb auf andere Allgemeinkrankenhäuser in anderen Ländern verallgemeinern“, sagt Dr. Schoepf.

Forscher fordern Screening und frühzeitige Therapien

Aus Sicht der Wissenschaftler verdeutlicht die erhöhte Sterblichkeit der Patienten mit Alkoholismus in Allgemeinkrankenhäusern, dass die Sucht als Ursache der vielfältigen körperlichen Folgen in einem deutlich früheren Stadium therapiert werden muss. „Durch gewissenhaftes Screening und die frühzeitige Behandlung von psychischen und körperlichen Begleiterkrankungen sollte es möglich werden, die Lebenserwartung von Alkoholkranken deutlich zu erhöhen“, sagt Prof. Heun.



Prof. Dr. Reinhard Heun vom Royal Derby Hospital in England.


Prof. Dr. Reinhard Heun vom Royal Derby Hospital in England.
(c) Foto: privat

Publikation: Alcohol dependence and physical comorbidity: Increased prevalence but reduced relevance of individual comorbidities for hospital-based mortality during a 12.5-year observation period in general hospital admissions in urban North-West England, Journal “European Psychiatry”

Medizin am Abend DirektKontakt:

Dr. Dieter Schoepf
Klinik und Poliklinik für
Psychiatrie und Psychotherapie
des Universitätsklinikums Bonn
Tel. 0228/28716198
E-Mail: Dieter.Schoepf@ukb.uni-bonn.de
Johannes Seiler Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn


Weitere Informationen für Medizin am Abend beteiligte Leser:
http://dx.doi.org/10.1016/j.eurpsy.2015.03.001 Publikation im Internet

Defekte Bauchschlagader - Hauptschlagader - BAA Bauchaortenaneursma

Medizin am Abend Fazit: Defekte Bauchschlagader: offene Operation nur noch selten

Zu den häufigsten Todesursachen bei Männern über 65 Jahre zählt die krankhaft erweiterte Hauptschlagader im Bauch, das sogenannte Bauchaortenaneurysma (BAA). Um ein lebensbedrohliches Platzen der Ader zu verhindern, muss die Aussackung rechtzeitig beseitigt werden. Dafür stehen zwei Verfahren zur Verfügung: eine Bypass-Operation über einen offenen Bauchschnitt oder das Einsetzen einer blutungssicheren Gefäßstütze, eines sogenannten Stents, über die Leiste. Daten aus 2014 zeigen nun, dass mittlerweile 70 Prozent aller BAAs mit Gefäßstütze über die Leiste versorgt werden. 
 
In welchen Fällen ein Bauchaortenaneurysma (BAA) noch offen operiert werden sollte, diskutieren Experten auf dem 132. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) in München.

Für eine offene Bypass-Operation ist ein größerer Bauchschnitt notwendig. Ist die Bauchhöhle des Patienten geöffnet, ersetzen die Chirurgen das krankhaft erweiterte Stück Schlagader durch eine stabile, dichte Kunststoffprothese. Bei der sogenannten endovaskulären Aneurysmaausschaltung (EVAR) hingegen schieben die Ärzte über einen Katheter in der Leiste des Patienten ein kleines Metallgerüst, den Stent, durch die Blutgefäße vor bis zum Aneurysma. Der Stent wird anschließend aufgespannt, um die krankhafte Schlagader abzudichten und ein Aufreißen zu verhindern. Die offene Operation wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt, während die Schlüsselloch-Variante auch in örtlicher Betäubung erfolgen kann.

Wie die Daten der Qualitätssicherung BAA für 2014 belegen, hat der Prozentsatz an EVAR-Eingriffen stetig zugenommen und liegt gegenwärtig bei über 70 Prozent. „Damit ist die endovaskuläre Aneurysmaausschaltung das bei Weitem bevorzugte Verfahren“, erklärt Professor Dr. med. Peter M. Vogt, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie (DGCH). Die Methode ist zugleich sehr sicher, wie die Auswertungen zeigen. „Beim Stent-Verfahren sterben 0,67 Prozent aller Patienten innerhalb von 30 Tagen, beim offenen Eingriff sind es 4,2 Prozent“, erläutert Professor Dr. med. Giovanni Torsello, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin und Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am St. Franziskus-Hospital Münster.

Dies entspricht Registererhebungen in den USA. So ergab das „National Impatient Sample“, dass EVAR in 74 Prozent aller BAA-Fälle zum Einsatz kam, mit einer Krankenhaussterblichkeit von einem Prozent beim endovaskulären und vier Prozent beim offenen Verfahren.

Die Zunahme an Schlüsselloch-Eingriffen ist vor allem auf den technologischen Fortschritt zurückzuführen. „Implantationstechnik und Gefäßstützen haben sich rasant weiterentwickelt“, erklärt Gefäß-Experte Torsello. So konnte bis noch vor kurzer Zeit kein Stent eingebracht werden, wenn zwischen Aneurysma und Nierenarterien nicht eine gesunde Gefäßstrecke von mindestens 1,5 Zentimetern Länge lag. Bei sehr gewundenen, verengten und verkalkten Arterien war es häufig ebenfalls nicht möglich, eine Metallstütze zu platzieren. „Mittlerweile gibt es aber auch für diese schwierigen anatomischen Verhältnisse sichere Lösungen“, erläutert Torsello.

Neben der geringeren Sterblichkeit hat das Stent-Verfahren gegenüber einer offenen Operation weitere Vorteile. „Der Eingriff dauert wesentlich kürzer und ist körperlich weniger belastend“, so Torsello. Die Patienten können die Klinik einige Tage früher wieder verlassen.

Weitere Infos zum Kongress: www.chirurgie2015.de.


Medizin am Abend DirektKontakt:

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH)
Anne-Katrin Döbler und Kerstin Ullrich
Pf 30 11 20
70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-641
Fax: 0711 8931-167
ullrich@medizinkommunikation.org

Weitere Informationen für Medizin am Abend beteiligte Leser:
http://www.chirurgie2015.de
http://www.dgch.de

360° TOP-Thema: Top Secret! Die drei Geheimnisse des Osterhasen

Medizin am Abend Fazit: Top Secret! Die drei Geheimnisse des Osterhasen

Der Feldhase - das unbekannte Wesen. Es gibt viele spannende Geheimnisse rund um den „Osterhasen“, doch eines vorweg: Die bunten Eier bringt er nicht. Die Deutsche Wildtier Stiftung verrät Wissenswertes über den Feldhasen, denn wer weiß schon, dass Hasenkinder in einem Wurf gleich mehrere Väter haben können, der Osterhase definitiv kein Kaninchen ist und er sich seine Vitamin B1-Pillen selbst „legt“. 
 
Sein reges Sexualleben und die große Hasen-Kinderschar machten den Feldhasen schon vor langer Zeit zu einem Symbol der Fruchtbarkeit. Wenn es um die Partnerwahl geht, achtet die Häsin auf gute Gene: Hasenväter müssen fit sein und das gerade jetzt vor Ostern auch mit spektakulären Wettläufen und Boxkämpfen unter Beweis stellen.

Trotzdem gibt es oft auf dem Acker nicht nur einen „Mister Right“ bei der Hasenhochzeit: Innerhalb kürzester Zeit paart sich die Häsin nämlich gleich mehrmals und kann von mehr als einem Hasen trächtig sein. Das heißt auch: In ihrer Gebärmutter können sich Embryonen in unterschiedlichen Entwicklungsstadien befinden. „Dieses Wunder der Natur nennt man Superfötation“, sagt Dr. Andreas Kinser, Feldhasenexperte der Deutschen Wildtier Stiftung.

Am Ende sind die Hasenkinder in einem Wurf keine echten „Geschwister“: Hasenkinder haben oft mehrere Väter…!

Dass der Osterhase kein Kaninchen ist, zeigen schon die langen Ohren und die staksigen Hinterbeine. Feldhasen sind außerdem größer und schwerer als Kaninchen. Ausgewachsene Exemplare wiegen bis zu fünf Kilo – ein Kaninchen bringt durchschnittlich 1,5 Kilo auf die Waage. Von Geburt an sind die Unterschiede zwischen Feldhase (Lepus europaeus) und Kaninchen (Oryctogalus cuninculus) unübersehbar. Kaninchen kommen nackt und blind in einer Erdhöhle auf die Welt; der Hasennachwuchs wird hingegen oberirdisch geboren und hat schon bei der Geburt ein Fell. Hasenjunge können sofort sehen und laufen. „Feldhasen sind Einzelgänger, Kaninchen hingegen lieben das Leben in Kolonien“, sagt Andreas Kinser.

Doch eines haben beide gemeinsam: Sie können sich ihre Vitamin B1-Pillen selbst legen.

Morgens ein Müsli, mittags Erbsen oder Linsen und abends ein saftiges Stück Schweinefleisch – und schon ist der Vitamin B1-Vorrat bei Menschen über die Nahrung aufgefüllt. Vitamin B1 ist perfekte „Nervennahrung“, hält geistig rege und körperlich fit. Um auf dem Acker zu überleben und Fressfeinden zu trotzen, braucht auch der Feldhase jede Menge Energie.

Vitamin B1 wächst dem Feldhasen in Form von Löwenzahn, Hafer, Weizen und Sonnenblumenkernen geradewegs vor der Nase. Doch der Hase hat ein Problem: Sein Körper nimmt B1 nicht direkt auf. Er muss seine „Hasen-Vitamine“ erst im Blinddarm aus der Nahrung ziehen, als vitaminreichen Nahrungsbrei wieder ausscheiden und erneut fressen, um die „Kot-Pille“ endgültig zu verdauen.

Wissenschaftler sprechen von Coecotrophie. Kurz gesagt: Des Feldhasen Lösung bei der Aufnahme von Vitamin B1 ist seine Losung! Er ist – wie das Wildkaninchen - sein eigener Vitamin-Pillenproduzent.

Medizin am Abend DirektKontakt

Eva Goris Deutsche Wildtier Stiftung

Telefon: 040 / 733 39 - 1874
Fax: 040 / 733 02 78
e.goris@dewist.de

Weitere Informationen für Medizin am Abend Beteiligte

http://www.DeutscheWildtierStiftung.de

Betriebliche Gesundheitsförderung

Medizin am Abend Fazit: Neuer Report zeigt: 

Betriebliche Gesundheitsförderung kann krankheitsbedingte Fehlzeiten um ein Viertel senken

Hier zum TOP-Link:

 

http://www.iga-info.de/fileadmin/Veroeffentlichungen/iga-Reporte_Projektberichte/iga-report-28_Wirksamkeit_Nutzen_Praevention_web.pdf 

 

Seit einem Jahrzehnt steigt die Zahl der Arbeitsunfähigkeitstage in Deutschland fast kontinuierlich an. 

Die Kosten für die ausgefallene Bruttowertschöpfung sind immens (2013: 103 Mrd. EUR). Gleichzeitig gibt es immer weniger Beschäftigte, die sich von ihrem Unternehmen bei der Gesunderhaltung unterstützt fühlen. Dabei kann betriebliche Prävention einen Beitrag zur Gesunderhaltung der Belegschaften leisten und für die Betriebe auch ökonomischen Nutzen erzielen.

Der neue Report der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) gibt dazu einen Überblick - auf Basis von rund 2.400 Studien. Aus Unternehmenssicht besonders erfreulich: Betriebliche Gesundheitsförderung lohnt sich. Die krankheitsbedingten Fehlzeiten sinken um durchschnittlich ein Viertel.

Das Kosten-Nutzen-Verhältnis (Return on Investment; ROI) ist überaus positiv: Mit jedem investierten Euro können im Ergebnis 2,70 Euro durch reduzierte Fehlzeiten eingespart werden. Für Investitionen in den Arbeitsschutz zeigt sich ein vergleichbar positives Kosten-Nutzen-Verhältnis. Und auch die Beschäftigten profitieren. Ein Großteil der Studien belegt eine Verbesserung ihrer körperlichen bzw. psychischen Verfassung. Häufig ist der Nutzen von BGF dann besonders hoch, wenn Programme verschiedene Maßnahmen berücksichtigen, sei es, dass sie die Betroffenen darin unterstützen, ihr Verhalten zu verändern und/oder ein gesundheitsförderndes Umfeld zu schaffen. Besonders deutlich wird dies bei der Prävention psychischer Erkrankungen, aber auch bei Programmen der Bewegungsförderung, der Gewichtsreduktion oder der Nikotinentwöhnung.
Dennoch gibt es für betriebliche Prävention in vielen Unternehmen noch Entwicklungspotenzial.

Der iga.Report 28 bietet belastbare Erkenntnisse, um die Entscheider in Betrieben zu überzeugen. Trotz komplexer Wirkungsweisen gibt es für BGF und Prävention ebenso wie für den Arbeitsschutz wissenschaftliche Evidenz für die Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen.


Initiative Gesundheit und Arbeit In der Initiative Gesundheit und Arbeit (iga) kooperieren gesetzliche Kranken- und Unfallversicherung. Ziel der Initiative ist es, arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren durch Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung vorzubeugen. Getragen wird iga vom BKK Dachverband e.V., der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), dem AOK-Bundesverband und dem Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek).

www.iga-info.de

Medizin am Abend DirektKontakt

Christine Richter BKK Dachverband e.V. 030/2700406-301 christine.richter@bkk-dv.de 

Stefan Boltz Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung 030/288763-768 presse@dguv.de 

Dr. Kai Behrens AOK Bundesverband 030/34646-2309 presse@bv.aok.de 

Michaela Gottfried Verband der Ersatzkassen e.V. 030/26931-1200 michaela.gottfried@vdek.com

Depressionen mit Gelenkserkrankungen

Medizin am Abend Fazit: Depressionen gehen oft mit Gelenkserkrankungen einher

Wer unter Depressionen leidet, hat auch ein erhöhtes Risiko für körperliche Krankheiten, besonders für die Gelenkserkrankungen Arthrose und Arthritis. Dies berichten Forschende der Universität Basel und der Ruhr-Universität Bochum im Fachmagazin «Frontiers in Public Health», die Daten von rund 14‘300 Personen aus der Schweiz auswerteten. 
 
Depressionen gehören zu den gravierendsten Gesundheitsrisiken und betreffen rund 350 Millionen Menschen weltweit; in der Schweiz leiden jährlich schätzungsweise rund 400’000 Personen daran. In verschiedenen Ländern konnte gezeigt werden, dass Depressionen mit einem erhöhten Risiko für verschiedene körperliche Erkrankungen einhergehen. Für die Schweiz, eines der Länder mit dem höchsten Wohlstand und einem der besten Gesundheitssysteme weltweit, war jedoch nicht bekannt, mit welchen körperlichen Krankheiten depressive Symptome verbunden sind.

Dies hat nun eine Gruppe von Forschenden um Prof. Gunther Meinlschmidt von der Fakultät für Psychologie der Universität Basel und der Fakultät für Medizin der Ruhr-Universität Bochum untersucht. Sie analysierten dafür die Daten einer repräsentativen Stichprobe aus der Schweiz, bestehend aus 14‘348 Personen im Alter ab 15 Jahren, basierend auf der Schweizerischen Gesundheitsbefragung.

Risiko für Arthrose und Arthritis

Die Psychologen stellten fest, dass bei Depressiven ein höheres Risiko besteht, allgemein unter einer körperlichen Erkrankung zu leiden: Gut ein Drittel der Befragten mit depressiven Symptomen in der Schweiz leben mit mindestens einer körperlichen Erkrankung. Dies zeigte sich im Speziellen für Arthrose und Arthritis, also degenerativen und entzündlichen Erkrankungen der Gelenke.

Der Zusammenhang zwischen Depression und Gelenkskrankheiten muss nun weiter untersucht werden. Denkbar wäre etwa, dass am Anfang Depressionen stehen, die zu Bewegungsmangel führen, was wiederum die Entwicklung von Gelenksbeschwerden fördert, so die Studie.

Es könnte aber auch umgekehrt sein: Personen mit Gelenksproblemen sind in ihren Alltagsaktivitäten so eingeschränkt, dass sich dies negativ auf ihre Stimmung auswirkt, was zu Depressionen führen kann. 

Oder aber: Gelenksbeschwerden liegen oft entzündliche Prozesse zugrunde, was in letzter Zeit auch für manche Formen von Depressionen vermutet wird, sodass es sein könnte, dass ein Entzündungsgeschehen das verbindende Element darstellt.

Wissen für bessere Versorgung

«Ein besseres Verständnis für den Zusammenhang zwischen Depressionen und körperlichen Erkrankungen in der Schweiz bildet die Grundlage für eine bessere Gesundheitsversorgung für Personen, die sowohl psychische als auch körperliche Beschwerden haben», erläutert Gunther Meinlschmidt, Autor der Studie. Dieses Wissen sei aber auch aus gesundheitspolitischer Perspektive wichtig, zum Beispiel um die gesellschaftlichen Belastungen und Kosten besser abschätzen zu können, die mit Depressionen verbunden sind.

Originalbeitrag

Donja Rodic, Andrea Hans Meyer, Gunther Meinlschmidt
The association between depressive symptoms and physical diseases in Switzerland: a cross-sectional general population study
Frontiers in Public Health, 23 March 2015 | doi: 10.3389/fpubh.2015.00047

Medizin am Abend DirektKontakt

Prof. Dr. Gunther Meinlschmidt, Universität Basel, Fakultät für Psychologie, Abteilung für Klinische Psychologie und Epidemiologie, Tel. +41 61 267 02 71, E-Mail: gunther.meinlschmidt@unibas.ch
Olivia PoissonUniversität Basel

Ärztliche Schweigepflicht - Betriebsmedizinischen Dienst - Verkehrstauglichkeit - Verkehrsführer

Medizin am Abend Fazit: Ärztliche Schweigepflicht: Einbeziehung des betriebsmedizinischen Dienstes - Rechtsgüterabwägung

 

Zum Schutz Dritter empfiehlt Professor Dr. Rainer Riedel, Leiter Institut für Medizinökonomie & Medizinische Versorgungsforschung an der Rheinischen Fachhochschule Köln (RFH), eine gesetzliche Regelung, die behandelnde Ärzte berechtigt, eine krankheitsbedingte Verkehrsuntauglichkeit ihrer Patienten dem zuständigen Betriebsarzt mitzuteilen. 

Prof. Dr. Rainer Riedel

Prof. Dr. Rainer Riedel RFH


Der Germanwingsflug wurde nach bisherigen Erkenntnissen in den französischen Alpen vorsätzlich von einem krank geschriebenen Co-Piloten zum Absturz gebracht. Nach den heute vorliegenden Erkenntnissen haben bei diesem Piloten psychosomatische Beschwerden wiederholt zu Krankschreibungen, verbunden mit einer vorübergehenden Fluguntauglichkeit geführt, welche durch die behandelnden Ärzte festgestellt wurde.

Aus nicht geklärten Umständen hat der betroffene Co-Pilot sich selbst nicht aus einer Verantwortlichkeit gegenüber den ihm anvertrauten Fluggästen an diese Krankschreibung gehalten. Warum? In Abhängigkeit des Krankheitsbildes und der Persönlichkeitsstruktur war der betroffene Co-Pilot hierzu gegebenenfalls nur bedingt in der Lage, die Situation adäquat einzuschätzen.

Haus- und Fachärzte behandeln täglich Patienten aus den Berufsgruppen wie Busfahrer, Straßenbahn-, Lokomotivführer, Taxifahrer oder Gefahrguttransporter in ihren Praxen, die aufgrund der Schwere ihrer Erkrankung nicht arbeitsfähig sind. 

Bei einer Ersterkrankung lässt man sich als erfahrener Arzt eine entsprechende Erklärung von den Patienten unterzeichnen, dass die Patienten nicht am Straßenverkehr oder bei Piloten am Flugverkehr teilnehmen.

Bei wiederholten Erkrankungen von Patienten dieser Berufsgruppen, die sich der Tragweite ihrer Erkrankung nicht bewusst und dementsprechend auch nicht einsichtig sind, dass sie als „Verkehrsführer“ krankheitsbedingt rezidivierend nicht aktiv verkehrstauglich sind, sollte zukünftig eine Regelung im Hinblick auf den Schutz Dritter erfolgen.

Dies könnte dahingehend gelöst werden, dass in diesen Fällen der behandelnde Arzt berechtigt wird, die „Verkehrsuntauglichkeit“ dem zuständigen Betriebsarzt mitzuteilen. Auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass ein verantwortbarer beruflicher Wiedereinsatz erst dann erfolgt, wenn die akute Erkrankung des Patienten abgeklungen und damit auch eine Einsatzplanung als „Verkehrsführer“ sowohl für die Passagiere als auch für das Unternehmen vertretbar ist.

Für die Umsetzung einer solchen Regelung muss eine Güterabwägung zwischen dem hohen Rechtsgut der „ärztlichen Schweigepflicht“ und dem Schutz der einem „Verkehrsführer“ anvertrauten Passagiere erfolgen.



Medizin am Abend DirektKontakt

Prof. Dr. med. Dipl.-Kfm. (FH) Rainer Riedel
Arzt für Nervenheilkunde, Psychotherapie
Institut für Medizinökonomie & Medizin. Versorgungsforschung RFH
Schaevenstr. 1b
50676 Köln
Tel. 0221 20302-30 oder 0174 3425000
E-Mail: riedel@rfh-koeln.de
http://www.rfh-koeln.de
Beatrix Polgar-Stüwe M.A. Rheinische Fachhochschule Köln

Metformin - Nierenfunktionsstörung - leichte Nierenschwäche

Medizin am Abend Fazit: In niedriger Dosierung Diabetesmedikament Metformin jetzt auch bei leichter Nierenschwäche erlaubt

 

Metformin, das bevorzugte Mittel zur Senkung des Blutzuckers beim Typ-2-Diabetes, kann jetzt auch bei Patienten mit mäßiger Nierenfunktionsstörung eingesetzt werden. Die Empfehlung beruht auf Ergebnissen neuer Untersuchungen. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) begrüßt die Ausweitung des Einsatzgebietes, rät behandelnden Ärzten aber vor allem bei älteren Patienten zur Vorsicht. So sollte bei mäßiger Nierenfunktionseinschränkung eine Metformin-Tagesdosis von 1000 Milligramm nicht überschritten und die Nierenfunktion regelmäßig überwacht werden. Sonst könnte das Risiko für eine Laktatazidose steigen, eine gefährliche Blutübersäuerung. 
 
Metformin senkt den Blutzucker, indem es die Neubildung von Glukose in der Leber hemmt. Glukose wird dort vor allem aus Laktat, sprich Milchsäure hergestellt. „Ein Übermaß an Metformin kann dazu führen, dass das Laktat in der Leber keine Verwendung mehr findet und folglich in der Konzentration ansteigt“, erläutert Privatdozent Dr. med. Erhard Siegel, Präsident der DDG. Damit wiederum droht eine Übersäuerung des Blutes, die Laktatazidose. Eine solche Komplikation ist selten, kann aber tödlich enden.

Da Metformin über die Niere ausgeschieden wird, ist eine Nierenfunktionsstörung ein wichtiger Risikofaktor für die Laktatazidose. Aus diesem Grund war der Einsatz von Metformin bisher schon bei einem mäßigen Rückgang der Nierenleistung untersagt. „Das Verbot galt bereits für Nierenschwäche Stadium 3a“, erläutert DDG-Experte Professor Dr. med. Dr. rer. nat. Hans-Georg Joost. „Es stellte eine reine Vorsichtsmaßnahme dar, die auf Modellrechnungen zur Metformin-Ausscheidung über die Nieren beruhte.“
Neuere Studien zeigen nun, dass diese Einschätzung offenbar nicht zu halten ist. Darunter eine Untersuchung vom Hersteller eines Originalpräparats: Die Analyse einer Datenbank britischer Hausarztpatienten („Clinical Practice Research Datalink“) hatte ergeben, dass es bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht zu vermehrten Komplikationen durch eine Laktatazidose gekommen war. Die Arzneimittelagenturen gaben daraufhin den Einsatz von Metformin auch bei moderater Niereninsuffizienz frei.

Die Regelung gilt nicht nur für das Originalpräparat, sondern auch für andere Metformin-Präparate. So teilte das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) auf Anfrage des Pharmakotherapieausschusses der DDG kürzlich mit, dass „die Änderungen, die sich aus dem … Verfahren ergeben haben, auch für Metformin Generika gelten, unabhängig davon, ob sie in diesem Verfahren einbezogen waren.“ Für viele Menschen mit Typ-2-Diabetes, die aufgrund ihres Alters eine leichte Nierenfunktionsstörung haben, sei dies eine deutliche Erleichterung, betont DDG-Präsident Siegel.
Allerdings rät die DDG zur Vorsicht. „Insbesondere bei älteren Menschen kann es schnell zu einer weiteren Verschlechterung der Nierenfunktion kommen, und bei Infektionen oder einer akuten Verschlechterung der Herzleistung droht ein Anstieg des Laktatspiegels“, warnt Siegel. Deshalb sollten Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion die Metformin-Dosierung grundsätzlich reduzieren. Die Fachgesellschaft empfiehlt, zu Beginn der Therapie täglich nur 500 oder 850 mg Metformin einzunehmen und eine maximale Tagesdosis von 1000 mg nicht zu überschreiten. „Zudem muss die Nierenfunktion alle drei bis sechs Monate getestet werden“, betont Siegel.

Über die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG):
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ist mit fast 9.000 Mitgliedern eine der großen medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaften in Deutschland. Sie unterstützt Wissenschaft und Forschung, engagiert sich in Fort- und Weiterbildung, zertifiziert Behandlungseinrichtungen und entwickelt Leitlinien. Ziel ist eine wirksamere Prävention und Behandlung der Volkskrankheit Diabetes, von der mehr als sechs Millionen Menschen in Deutschland betroffen sind. Zu diesem Zweck unternimmt sie auch umfangreiche gesundheitspolitische Aktivitäten.

Literatur
Richy FF, Sabidó-Espin M, Guedes S, Corvino FA, Gottwald-Hostalek U. Incidence of lactic acidosis in patients with type 2 diabetes with and without renal impairment treated with metformin: a retrospective cohort study. Diabetes Care 2014; 37:2291-5.
www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24879835

Achtung, Medienpreis zu gewinnen!
Die DDG schreibt auch in diesem Jahr drei Medienpreise aus, die mit insgesamt 6.000 Euro dotiert sind. Eingereicht werden können Artikel (Print und Online) sowie Beiträge aus Hörfunk und Fernsehen, die zwischen dem 1. August 2014 und dem 31. Juli 2015 publiziert wurden. Prämiert werden Arbeiten, denen es gelingt, eine breite Öffentlichkeit über das Krankheitsbild Diabetes mellitus aufzuklären und ein Bewusstsein für diese Krankheit und ihre Folgeerkrankungen zu schaffen. Einsendeschluss ist der 31. Juli 2015. Weitere Informationen finden Sie auf der DDG Homepage.

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Medizin am Abend DirektKontakt 

Kerstin Ullrich und Anna Julia Voormann
Postfach 30 11 20, 70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-641/552, Fax: 0711 8931-167
ullrich@medizinkommunikation.org
voormann@medizinkommunikation.org
http://www.ddg.info

Deutsche Diabetes Gesellschaft
Geschäftsstelle
Reinhardtstr. 31
10117 Berlin
Tel.: 030 3116937-11
Fax: 030 3116937-20
info@ddg.info
http://www.deutsche-diabetes-gesellschaft.de