Beträchtlicher Zusatznutzen von Mavacamten bei hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie | |
Beträchtlicher Zusatznutzen von Mavacamten bei hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie
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Pro Bono - CHEFÄRZTLICHE - OA- FACHÄRZTLICHE SPRECHSTUNDEN / VISITEN / UNTERSUCHER/KGP STUDIEN KOLLEG / Frühe Fallfindung - : Advence Care Planning // Patientenzentriert denken, organisieren und handeln Patienten + Mediziner + Medizinische Einsatz-Team (MET): Behandlungsvertrag mit Veränderbarkeit: "Fit for the Aged": Ändern–Verändern– Medizinisches Wissenziel 2026: Wissen teilen, Gesundheit stärken MaAB/DGK/NAKO/BAGPH/ASB/VDK/Ver.di/ www.KORRESPONDENTEN.com + www.DIPLO.NEWS
Beträchtlicher Zusatznutzen von Mavacamten bei hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie | |
Beträchtlicher Zusatznutzen von Mavacamten bei hypertropher obstruktiver Kardiomyopathie
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Resistente Bakterien können jahrelang im Körper verbleiben | |
Wenn Antibiotika nicht mehr wirken, wird die Therapie gegen krankmachende Bakterien schwieriger. Insbesondere Personen mit Vorerkrankungen können über viele Jahre resistente Keime in sich tragen und immer wieder an Infektionen leiden, zeigt eine Studie der Universität und des Universitätsspitals Basel.
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Bitte besuchen Sie den Studienlink:
https://variance-studie.info/
und nehmen Sie daran teil.
Die medizinische Versorgung stark übergewichtiger Menschen ist Thema in der Antwort (20/10167) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/9995) der Unionsfraktion.
Mit dem Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetz (GVWG) vom Juli 2021 sei der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) damit beauftragt worden, für die Behandlung von Adipositas Richtlinien zu den Anforderungen an strukturierte Behandlungsprogramme (Disease Management Programme, DMP) zu erlassen, heißt es in der Antwort.
Nach Auffassung des G-BA hinterlasse das DMP Adipositas keine Versorgungslücke.
Mit dem DMP Adipositas werde angestrebt, den Verlauf der chronischen Erkrankung durch ein strukturiertes, bedarfsorientiertes und leitliniengerechtes Angebot positiv zu beeinflussen und zu unterstützen und die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen.
Wesentlich sei dabei, das zu hohe Körpergewicht zu reduzieren oder eine weitere Erhöhung zu verhindern.
Um einen Behandlungserfolg zu erreichen und dauerhaft zu sichern, erhielten die DMP-Teilnehmer neben einem differenzierten Behandlungsplan auch Schulungsangebote sowie individuelle Empfehlungen zu Ernährung und Bewegung.
Nach dem Start der Corona-Impfkampagnen ist nach Angaben der Bundesregierung der Effekt auf die Verminderung von Sars-Cov-2-Infektionen und Infektionsübertragungen untersucht worden.
Die Ergebnisse hätten gezeigt, dass der Schutz gegen Infektionen bei bis zu 90 Prozent lag, sich in Abhängigkeit von der zirkulierenden Virusvariante und dem Zeitpunkt und der Anzahl der Impfungen jedoch unterschied, heißt es in der Antwort (20/10168) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/10013) der AfD-Fraktion.
In den untersuchten Studien lag der Schutz vor einer Reinfektion bei ungeimpften Personen, die bereits mindestens eine Infektion durchgemacht hatten, den Angaben zufolge zwischen 25 und 69 Prozent. Im Vergleich dazu sei die Schutzwirkung einer zwei- oder dreifachen Impfung in jeder der untersuchten Vergleichsgruppen höher gewesen.
Aus dem Präventionsbericht 2023 des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) geht nach Angaben der Bundesregierung hervor, dass die Pflegekassen 2022 für die Gesundheitsförderung und Prävention in stationären Pflegeeinrichtungen rund 18,5 Millionen Euro aufgewendet haben. Insgesamt seien in 2.529 Einrichtungen präventive Leistungen mit Pflegekassenunterstützung dokumentiert, heißt es in der Antwort (20/10157) der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage (20/9996) der Unionsfraktion.
Auf diese Weise konnten den Angaben zufolge 101.199 Pflegebedürftige mit Präventionsleistungen erreicht werden. In den Pflegeeinrichtungen sei insbesondere die körperliche Aktivität und Mobilität gefördert worden sowie kognitive Leistungen und die psychosoziale Gesundheit. Vereinzelt wurden auch Initiativen zur Förderung von Gewaltprävention in der Pflege sowie zur Förderung anerkannter Qualitätsstandards für Ernährung in Pflegeeinrichtungen angeboten.
Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Pilotstudie: Interprofessionelles Kommunikationstraining erhöht Patientensicherheit und Versorgungsqualität
Eine gute Kommunikation und Kooperation zwischen ärztlichem und pflegerischem Personal kann Behandlungsfehlern in der stationären und ambulanten Krankenhausversorgung vorbeugen und damit für Patienten und Patientinnen mitunter lebensentscheidend sein.
Die positiven Ergebnisse einer Pilotstudie mit Medizinstudierenden der Universität Bonn und Auszubildenden in der Krankenpflege am Universitätsklinikum Bonn (UKB) untermauern diese Annahme.
Die Ergebnisse der Pilotstudie sind jetzt im Journal BMC Medical Education veröffentlicht worden.
Eine Pilotstudie zeigte, dass sich nach dem gemeinsamen Training
zweier Gesundheitsberufe die Einstellungen zur interprofessionellen
Zusammenarbeit verbessert haben. Universitätsklinikum Bonn (UKB)
Eine gute Gesundheitsversorgung kann in einer Klinik nur gelingen, wenn der Kommunikations- und Informationsfluss zwischen den verschiedenen Berufsgruppen weitestgehend reibungslos funktioniert, Zuständigkeiten und Arbeitsabläufe klar sind sowie der Patient oder die Patientin in das Zentrum der Bemühungen gestellt wird.
Innovatives Lehrprojekt trainiert interprofessionelle Zusammenarbeit
Damit Studierende der Humanmedizin an der Medizinischen Fakultät der
Universität Bonn und Auszubildende zum*zur Pflegefachmann*frau am UKB
bereits in der Ausbildung lernen, als interprofessionelles Team zu
arbeiten und zu entscheiden, wurde ein interprofessionelles
Kommunikationstraining entwickelt und im Rahmen einer Pilotstudie
begleitet. Das Projekt wurde gemeinsam von der Forschungsstelle für
Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung (CHSR) der Klinik und
Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am UKB unter
Leitung von Prof. Nicole Ernstmann, die auch an der Universität Bonn
sowie der Universität Köln forscht, sowie dem Ausbildungszentrum für
Pflegeberufe (ABZ) am UKB unter der Leitung von Dr. Sebastian Nies
umgesetzt. Das Studiendekanat hat das Forschungsprojekt im Rahmen der
Ausschreibung „Gemeinsam von und miteinander Lernen“ –
Interprofessionelle Lehrprojekte an der Medizinischen Fakultät Bonn
gefördert.
„Interprofessionelle Kommunikation beschreibt die Wortwechsel zwischen
der Ärzteschaft und der Pflege im Stationsalltag, beispielsweise während
der gemeinsamen Visite oder bei Fall- und Dienstbesprechungen.
Kommt es hierbei zu Defiziten, entstehen schnell Situationen mit Fehlern oder Beinahe-Fehlern, unter anderem im Medikationsprozess.
Diese können dann wiederum die Patientensicherheit gefährden und verursachen unnötige Kosten“, führt Dr. Lina Heier, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am CHSR, aus.
„Deshalb haben wir das gemeinsame Kommunikationstraining für Auszubildende in der Pflege und Medizinstudierende am Standort Bonn entwickelt und im Rahmen der Pilotstudie evaluiert, ob die Kommunikation bei Medikationsfehlern dadurch verbessert werden kann.
Die Ergebnisse
werden uns dabei helfen eine qualitativ hochwertige, sowie
interprofessionelle Lehre zu fördern und zu verbessern“, so Dr. Heier
weiter.
Studie erfragt Aspekte zu Machbarkeit, Zusammenarbeit und zu gewonnenen Fertigkeiten
Die quasi-experimentelle Studie verglich Medizinstudierende (3. Jahr)
und Auszubildende zum*zur Pflegefachmann*frau (2. Jahr), die ein
interprofessionelles Kommunikationstraining mit Simulationspersonen
erhielten mit einer Kontrollgruppe. Insgesamt beteiligten sich an der
Studie 154 Medizinstudenten und 67 Auszubildende zum*zur
Pflegefachmann*frau. Die Studiengruppe sowie die Kontrollgruppe füllten
vor und nach dem Training (Prä-Post-Design) identische Fragebögen aus,
wobei unter anderem eine selbst entwickelte Skala zur
interprofessionellen Fehlerkommunikation verwendet wurde. Anschließen
sind Veränderungen in der interprofessionellen Fehlerkommunikation mit
verschiedenen Methoden untersucht worden. Nach dem Training wurden
signifikante Verbesserungen in der Skala "Interprofessionelle
Fehlerkommunikation" sowie in der Subskala "Teamarbeit, Rollen und
Verantwortlichkeiten" beobachtet. Die Medianwerte der Subskala
"Patientenzentriertheit" waren sowohl in der Studien-, als auch in der
Kontrollgruppe ähnlich und blieben nach der Schulung unverändert.
Dr. Lina Heier fasst die Bedeutung der positiven, klinisch relevanten
Forschungsergebnisse nochmal zusammen: „Mit der Pilotstudie konnten wir
zeigen, dass sich nach dem gemeinsamen Training beider Gesundheitsberufe
die Einstellungen zur interprofessionellen Zusammenarbeit sowie die
interprofessionelle Fehlerkommunikation verbessert haben und die
interprofessionelle Zusammenarbeit sowie eine trainierte Kommunikation
auf Augenhöhe ein Erfolgsfaktor für eine gute Patientenversorgung sein
können.“
MaAB-Fazit: Interprofessionelles Kommunikationstraining erhöht Patientensicherheit und Versorgungsqualität
Julia Weber
Telefon: (+49) 228 287-10469
E-Mail: julia.weber@ukbonn.de
Venusberg-Campus 1
53127 Bonn
Deutschland
Nordrhein-Westfalen
Dr. Lina Heier, M.Sc. Public Health
Wissenschaftliche Mitarbeiterin
Forschungsstelle für Gesundheitskommunikation und Versorgungsforschung
der Universität Bonn
Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie
Universitätsklinikum Bonn
Tel.: +49 (0)228 287 13797
E-Mail: Lina.Heier@ukbonn.de
Petra Sandow Universitätsklinikum Bonn
Heier, L., Schellenberger, B., Schippers, A. et al. Interprofessional communication skills training to improve medical students’ and nursing trainees’ error communication - quasi-experimental pilot study. BMC Med Educ 24, 10 (2024). https://doi.org/10.1186/s12909-023-04997-5
Krank durch Lektine in Pflanzenkost? | |
Auf Dosis, Art und Zubereitung kommt es an
Diese Substanzen schützen Pflanzen vor Krankheiten und Schädlingen. Für den Menschen können sie aber schädlich sein. Dabei sind Dosis und Art entscheidend: In Maßen aufgenommen sind die meisten Lektine harmlos. Das in rohen Hülsenfrüchten vorkommende Lektin Phasin birgt aber gesundheitliche Risiken. Es verklebt die roten Blutkörperchen und kann zu Magen-Darm-Beschwerden führen. In größeren Mengen kann Phasin im Extremfall sogar tödlich sein. „Die gute Nachricht ist, dass sich Lektine durch Hitze zerstören lassen“, sagt Professorin Dr. Tanja Schwerdtle, Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). „Deshalb sollten die empfohlenen Zubereitungsmethoden für Hülsenfrüchte immer eingehalten werden.“ Ein Speiseplan mit einer vielfältigen Auswahl an Gemüse, Obst und ausreichend gegarten Hülsenfrüchten liefert wertvolle Vitamine, Mineralien und Ballaststoffe. |
Neuer Signalweg gefunden: Atherosklerose besser verstehen | |
Ein Team um die LMU-Mediziner Christian Weber und Yvonne Döring hat neue Mechanismen nachgewiesen, die an der Entstehung entzündlicher Herz-Kreislauf-Erkrankungen beteiligt sind.
Dabei spielen sogenannte dendritische Zellen eine Rolle, deren Funktion es ist, Fremdstoffe im Körper zu erkennen und eine Immunantwort dagegen einzuleiten. Sie produzieren das Signalprotein CCL17, welches einen regulatorischen Einfluss auf die Aktivität und Mobilität von T-Zellen hat, die wiederum infizierte Körperzellen aufspüren und die Krankheitserreger bekämpfen. CCL17 kann aber auch Gefäßkrankheiten begünstigen. Bei Personen, die an einer kardiovaskulären Krankheit leiden, oder besonders anfällig dafür sind, tritt der Signalstoff in erhöhtem Maße auf. Sowohl bei Menschen als auch bei Mäusen steht ein höherer CCL17-Serumspiegel in Verbindung mit einem gesteigerten Risiko für Atherosklerose und entzündliche Erkrankungen des Herz-Kreislauf- und Verdauungssystems. Wie genau das von den dendritischen Zellen hergestellte CCL17 die T-Zellen reguliert, ist jedoch noch nicht vollständig aufgeklärt. |
Herz-CT: schnell, schonend und sicher für Patientinnen und Patienten | |
Die koronare Herzkrankheit (KHK) ist die häufigste Todesursache in Deutschland. An den Folgen dieser Volkskrankheit sterben jährlich über 120.000 Menschen. Für ihre erfolgreiche Behandlung ist eine frühzeitige und genaue Diagnose entscheidend. Mit Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses vom 18. Januar steht gesetzlich Versicherten schon bald neben der Herzkatheteruntersuchung alternativ die schonende und nicht-invasive Herz-CT oder CT-Koronarangiografie zur Verfügung. Wir stellen diese aus Anlass des Tages des Patienten am 26. Januar 2024 vor.
Erste grundlegende diagnostische Tests wie ein Elektrokardiogramm oder Blutuntersuchungen können ebenfalls wertvolle Hinweise auf eine Herzkrankheit geben. Die Herz-CT kann unnötige invasive Herzkatheteruntersuchungen verhindern, da sie Patientinnen und Patienten mit geringem oder keinem KHK-Verdacht identifizieren hilft. Dies reduziert die Belastung für Patientinnen und Patienten. Sie arbeiten dabei stets eng mit anderen Fach- und Hausärzten zusammen, um Informationen auszutauschen und gemeinsam die beste Vorgehensweise für die Patientenversorgung festzulegen.
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