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Conterganopfer - Morgen Abstimmung im Bundestag

Medizin am Abend Berlin Fazit: Conterganopfer fordern Mitsprache in ihrer Stiftung - Geld ist nicht alles! 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: Telemonitoring  

Die Vertreter der Conterganopfer sind erbost. 

Seit Jahren fordern sie mehr Mitsprache in ihrer Conterganstiftung. Anstatt dem aber nachzukommen, hat die große Koalition ein Gesetzesvorhaben in den Bundestag eingebracht, welches am 15.12.2016 verabschiedet werden soll, wonach die Geschädigten nicht mehr, sondern weniger Rechte in der Conterganstiftung bekommen sollen. 

Hierzu führt der gewählte Betroffenenvertreter der Opfer im Stiftungsrat, Christian Stürmer, aus: "Dem Errichtungsgesetz der Conterganstiftung lagen Vereinbarungen zwischen dem Staat, der Firma Grünenthal, welche "Contergan" auf den Markt gebracht hat und den Eltern der Geschädigten zugrunde.

Danach wurden die für die Conterganopfer vorgesehenen 100 Million DM der Firma Grünenthal in die Stiftung eingezahlt. 

Mit dem Errichtungsgesetz der Stiftung wurden sämtliche Ansprüche der Geschädigten gegen die Firma Grünenthal, ihre Eigentümer und Angestellten zum Erlöschen gebracht." 

Stürmer, auch Bundesvorsitzender des Contergannetzwerkes Deutschland e.V., erläutert:

  • "Die Stiftung wurde wegen der Mitschuld des Staates als Schnittstelle zwischen dem Staat und den Geschädigten etabliert und uns Geschädigten, bzw. seinerzeit unseren Eltern, ein adäquates Mitspracherecht versprochen. 

Dem wurde man nie richtig gerecht." Zwei Betroffenenvertreter sitzen im Stiftungsrat der Conterganstiftung drei Ministerialvertretern gegenüber. Stürmer weiter: "Wir sind dort wegen der Stimmverhältnisse hoffnungslos unterlegen. Man macht dort mit uns, was man will. Wenn wir schon nicht die Mehrheit, bzw. eine paritätische Besetzung in der Stiftung bekommen, so verlangen wir jedenfalls Verhältnisse, dass wir eine Chance haben, berechtigte Anliegen durchzubringen." 

  • Sämtliche Betroffenenvertreter in der Stiftung haben daher in einem gemeinsamen Schreiben von der Politik als ersten Schritt die Hinzufügung von zwei neutralen Personen in den Stiftungsrat verlangt. 

"Wir fordern, dass man den unseren Eltern gegebenen Versprechen nunmehr endlich nachkommt", so Stürmer und ergänzt: "Wir wollen `auf Augenhöhe` behandelt werden.

Dazu sehen wir den Staat gerade angesichts seiner Mitschuld verpflichtet - Geld ist nicht alles!"

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Christian Stürmer

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360° TOP-Thema: Rettungsstelle-KANZEL: Ärztliche Anweisung

Medizin am Abend Berlin Fazit:  Arztanweisung auf dem Prüfstand

Sich schonen, mehr Bewegung, gesündere Ernährung – neben Rezepten für Medikamente bekommen Patienten von Ärzten häufig weitere Anweisungen für den Alltag an die Hand, um den Genesungsprozess zu unterstützen. 

Nach einer Verletzung der unteren Extremität soll zum Beispiel häufig das verletzte Bein für einen bestimmten Zeitraum nicht belastet werden. Aber halten sich Patienten tatsächlich an diese Anweisung? Mit dieser Frage beschäftigt sich der Dr. Alexander Eickhoff vom Universitätsklinikum Ulm. Mithilfe von elektronischen Schuheinlagen fand er nun heraus, dass sich viele Patienten nicht an die Vorgabe halten. Für seine Forschung wurde Dr. Eickhoff mit dem internationalen Preis der Orthopaedic Trauma Association (OTA) ausgezeichnet.
 Sechs Wochen das Bein nicht belasten? Vielen Patienten fällt das schwer
Sechs Wochen das Bein nicht belasten? Vielen Patienten fällt das schwer Universitätsklinikum Ulm
Sechs Wochen nach einer Verletzung das Bein nicht belasten – diese ärztliche Anweisung fällt vielen Patienten nicht leicht.

„Insbesondere bei älteren Patienten gibt es schon länger die Vermutung, dass sich viele nicht an die Verhaltensempfehlung halten und die betroffene Extremität zu stark belasten“, meint Dr. Alexander Eickhoff, Assistenzarzt der Ulmer Universitätsklinik für Unfall-, Hand-, plastische und Wiederherstellungschirurgie. 
Um zu überprüfen, inwieweit die Anweisung eingehalten wird, wurden die Patienten mit speziellen Schuheinlagen ausgestattet. Diese messen über mehrere Drucksensoren die Belastung, die auf sie ausgeübt wird. Die Daten können dann kabellos ausgelesen werden. Nach Auswertung der gesammelten Daten kam Dr. Eickhoff zu dem Ergebnis, dass die meisten Patienten der Anweisung keine Folge leisten und das verletzte Bein zu stark belasten.

Eine Forschungsarbeit, die diese Ergebnisse zusammenfasst, wurde auf dem Kongress der Orthopaedic Trauma Association (OTA) in Washington D.C. als beste internationale Arbeit ausgezeichnet. Forscher wurden weltweit dazu aufgerufen, Arbeiten einzureichen. Die Autoren der vielversprechendsten Forschungsarbeiten durften sich in Washington D.C. im Rahmen eines Vortrages vor dem Fachpublikum beweisen. Dr. Eickhoff erhielt von den drei besten vorgetragenen Arbeiten den ersten Preis.

Eine weitere Studie soll nun klären, ob und inwieweit Verletzungen bei Patienten, die sich nicht an diese Anweisung halten, schlechter heilen.

„Wenn sich zeigt, dass eine Anweisung für Patienten schwer umzusetzen ist und gleichzeitig keinen Einfluss auf den Heilungsprozess hat, sollte diese überdacht werden“, so Dr. Eickhoff. 

  • „Zeigt sich jedoch, dass Verletzungen so schlechter heilen, müssen wir gemeinsam Wege finden, um die Anweisung umsetzbarer zu machen.“

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360° TOP-Hinweis: Gefährlicher Pflegenotstand in den Krankenhäusern....

Medizin am Abend Berlin Fazit: Pflegenotstand in den Krankenhäusern

In den Krankenhäusern besteht nach Darstellung von Betriebsräten ein gefährlicher Pflegenotstand.

Anlässlich einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses des Bundestages über einen Antrag der Fraktion Die Linke (18/7568) am vergangenen Mittwoch appellierten Arbeitnehmervertreter an den Gesetzgeber, verbindliche Personalstandards in den Kliniken einzuführen. 

Die Betriebsräte warnten in ihren schriftlich an den Ausschuss übermittelten Appellen, für Pflegekräfte seien die zumutbaren Belastungsgrenzen längst überschritten. Dies berge erhebliche Gefahren für das Personal wie auch für die Patienten.

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachLink: Gute Arbeit – Gute Versorgung: Mehr Personal in Gesundheit und Pflege

Die Mitarbeitervertretung des St. Marien-Krankenhauses in der Erzdiözese Berlin sprach von "unhaltbaren Zuständen". Seit Jahren verschlechterten sich die Arbeitsbedingungen in der Pflege. Immer mehr Arbeit solle von immer weniger und geringer qualifizierten Pflegekräften bewältigt werden, bei steigenden Qualitätsanforderungen. Mitarbeiter müssten kurzfristig einspringen und würden genötigt, Dienste zu übernehmen. Die Folge seien steigende Krankmeldungen und psychische Erkrankungen sowie ein immenser Anstieg von Überstunden. Die Pflegekräfte würden zwischen Selbstausbeutung und Fremdausbeutung zerrieben.

Der Betriebsrat der AKH-Gruppe Klinikum Peine warnte, die viele Arbeit sei für die Beschäftigten nicht zu schaffen. Das bedeute für die Patienten konkret eine verzögerte Abgabe von Medikamenten und eine völlig unzureichende Versorgung. Für die Fragen von Angehörigen, allgemeine Informationen oder Zuwendung für Demenzpatienten gebe es keine Zeit. Viele Kollegen litten unter Schlafstörungen und Angstzuständen, weil sie befürchteten, eine Verordnung während der Schicht vergessen zu haben. An Pausen oder einen pünktlichen Feierabend sei nicht zu denken. Nur mit einer gesetzlichen Personalbemessung und einer adäquaten Finanzausstattung der Kliniken könnte das nötige Personal bereitgestellt werden.

Nach Angaben des Betriebsrates des Gesundheitszentrums Odenwaldkreis droht die "Abwärtsspirale für Mitarbeiter und Patienten" völlig aus dem Ruder zu laufen. Nach jahrelanger Leistungsverdichtung, Reduzierung der Fachkraftquote bei gleichzeitiger Fallzahlsteigerung und zunehmend multimorbiden Patienten glaubten Pflegekräfte nicht mehr daran, dass der Krankenhausträger allein für eine ausreichende Personalausstattung sorgen könne. Vielmehr erwarteten die Beschäftigten konkrete Hilfe vom Gesetzgeber.

Auch der Betriebsrat des Elisabeth Klinikums Schmalkalden monierte, der Kosten- und Leistungsdruck werde von oben nach unten durchgereicht. Die zu dünne Personaldecke, ein hohes Durchschnittsalter der Pflegekräfte und hoher Krankenstand brächten viele Mitarbeiter an ihr Limit. Es sei inzwischen eine echte Herausforderung, Fachkräfte aller Bereiche und geeignete Auszubildende in der Krankenpflege zu finden. Das "Holen aus dem Frei" gehöre zum Alltag in der Pflege, jeder Krankheitsfall bringe die Dienstplaner in Not. Das Pflegestellenförderprogramm habe sich als nutzlos erwiesen.

Die Gewerkschaft verdi machte die Einführung der Fallpauschalen (DRG) in den Kliniken für die Entwicklung mitverantwortlich. Die Abrechnungsmethode beinhalte einen massiven Anreiz zum Personalabbau, auch in der Pflege. Derzeit fehlten in den Kliniken 162.000 Vollzeitstellen, darunter 70.000 in der Pflege. Besonders kritisch sei die Personalsituation nachts. Es werde über gefährliche Situationen berichtet, die mit mehr Personal hätten verhindert werden können. Eine Gewerkschaftssprecherin sagte in der Anhörung: "Ohne verbindliche Vorgaben hat das Fass keinen Boden." Nötig sei eine kurzfristige Entlastung, der Markt allein richte es nicht.

Der Spitzenverband der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) wies darauf hin, dass es bereits Instrumente gebe, um die Personalausstattung in den Krankenhäusern zu verbessern. So stünden mit dem zweiten Pflegestellen-Förderprogramm im Zeitraum 2016 bis 2018 rund 660 Millionen Euro für die "Pflege am Bett" zur Verfügung. Ab 2019 verblieben jährlich rund 330 Millionen Euro dauerhaft im System. Die Fehler des ersten Pflegestellen-Förderprogramms (2009 bis 2011) dürften nicht wiederholt werden, darunter der Wegfall der Nachweispflicht zur Verwendung der Mittel nach Ende des Förderzeitraums. So sei nicht belegbar, ob die bereitstehenden Mittel tatsächlich für Pflegepersonal aufgewendet würden.

Der Versorgungszuschlag für die Kliniken im Umfang von jährlich 500 Millionen Euro werde ab 2017 in einen Pflegezuschlag umgewandelt. Die Verteilung der Mittel sei nun abhängig von den Kosten, die das Krankenhaus für pflegerisches Personal ausgebe. Kliniken mit guter Pflegepersonalausstattung hätten somit einen Anreiz, diese Stellen beizubehalten. Aus der amtlichen Statistik lasse sich zwar ablesen, dass die Zahl der Fälle pro Pflegekraft gestiegen ist, mit der Einführung des DRG-Systems sei aber die Verweildauer der Patienten in den Kliniken deutlich gesunken. Im Ergebnis sei die Zahl der belegten Betten seit 1991 um rund 30 Prozent gesunken, erklärte die GKV. Pflege finde heute vermehrt in Pflegeheimen statt.

Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) räumte ein, dass es in "pflegesensiblen Bereichen" angemessen sein könne, qualitative und quantitative Personalvorgaben festzulegen. Allgemeinverbindliche Personalvorgaben seien jedoch weder sachgerecht noch zielführend. Personalvorgaben könnten allenfalls als Orientierungswert dienen. Zudem sei eine Refinanzierung der tarifbedingten Mehrkosten unerlässlich. Nach Angaben der DKG sind die Pflegestellen in den Krankenhäusern seit 2008 stetig erhöht worden, auf nunmehr rund 321.000 im Jahr 2015. Zudem gebe es in den Kliniken zahlreiche Initiativen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Ein DKG-Sprecher wies in der Anhörung auf die erheblichen Dokumentationspflichten hin, die dazu führten, dass Ärzte und Pfleger viel Zeit mit Dingen verbrächten, für die sie nicht ausgebildet worden seien. Er forderte, den "Dokumentations-Overkill" zu beenden. Dann wäre wieder mehr Zeit übrig für die Patienten. Einfache Aufgaben in der Pflege sollten dazu an Pflegeassistenten weitergereicht werden.

  • Der Einzelsachverständige Klaus Stegmüller von der Hochschule in Fulda sagte in der Anhörung, Studien aus den USA zeigten, dass bestimmte Personalvorgaben notwendig seien. 
  • Freiwillige Selbstverpflichtungen hätten keinen Effekt. Auch seien positive Effekte nur dann sichergestellt, wenn Pflegefachkräfte eingestellt würden.

Die Fraktion Die Linke fordert in ihrem Antrag, in den Krankenhäusern mindestens 100.000 Vollzeitstellen in der Pflege zu schaffen. Die neuen Pflegestellen müssten außerhalb der Fallpauschalen finanziert werden. Zudem sollte eine verbindliche Personalbemessung in die Krankenhausplanung aufgenommen werden. Auch in der Altenpflege sei eine bundeseinheitliche, verbindliche Personalbemessung für den stationären und ambulanten Bereich einzuführen.

Die Pflegeberufe müssen durch den Abbau übermäßiger Arbeitsbelastungen attraktiver gestaltet werden. Schließlich fordert die Linksfraktion in ihrem Antrag die Einführung einer solidarischen Gesundheits- und Pflegeversicherung, um in diesem Bereich finanzielle Stabilität und Gerechtigkeit zu gewährleisten.

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Gesundheit am Arbeitsplatz

Medizin am Abend Berlin Fazit: Anreizsystemen für mehr Gesundheit am Arbeitsplatz 

Es ist im Prinzip immer gut, wenn sich ein Unternehmen um die Gesundheit seiner Mitarbeiter sorgt.

Allerdings kommt es sehr auf das Wie an, ob dieses Engagement im Sinne aller Beteiligten ausfällt.

  • Anreizsysteme, die alleine eine hohe Präsenz belohnen, wirken lediglich kurzfristig so, wie es das Unternehmen wünscht. 

Zuschüsse für gesundes Kantinenessen oder fürs Fitnessstudio sind auf Dauer betrachtet sinnvoller.

Obendrein lassen sie dem Mitarbeiter seine Entscheidungsfreiheit.

Anreizsysteme wirken fast immer zweischneidig. Sie gaukeln Entscheidungsfreiheit häufig lediglich vor.

Aber wer sich nicht gläsern macht, zahlt eben mehr, wie etwa bei der Kfz-Versicherung.

Das Thema Gesundheit ist besonders sensibel. Wann ist es so weit, dass die Krankenkasse das Tragen von Fitnessbändern oder Smartwatches belohnt? Oder auch bestraft, weil das Tracking den Urlaub in Schwarzafrika offenbart - ein erhöhtes Risiko für die Gesundheit.

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Mittelbayerische Zeitung

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Krankheitsverläufe des Pfeiffer´schen Drüsenfiebers - Epstein-Barr-Virus - EBV

Medizin am Abend Berlin Fazit:  Epstein-Barr-Virus: von harmlos bis folgenschwer

Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) suchen gezielt nach Ursachen und Biomarkern für schwere Krankheitsverläufe des Pfeiffer´schen Drüsenfiebers. 

Die Erkrankung wird durch das Epstein-Barr-Virus ausgelöst. 

 Studienlogo: das Epstein-Barr-Virus im Fokus
Studienlogo: das Epstein-Barr-Virus im Fokus

  • Mehr als 90 Prozent der Menschen infizieren sich im Laufe des Lebens mit dem Epstein-Barr-Virus, kurz EBV genannt. 
  • Die Infektion erfolgt in der Regel im Kindesalter und ohne Symptome und bleibt bei den meisten Menschen folgenlos. 
Besonders bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen kann sich die frische Infektion jedoch als sogenanntes Pfeiffer‘sches Drüsenfieber (infektiöse Mononukleose) äußern.

Ausreichend für eine Ansteckung ist meist ein Kuss mit Speichelübertragung, was der Krankheit den Spitznamen „Kusskrankheit“ einbrachte. 

  • Das Pfeiffer´sche Drüsenfieber geht typischerweise mit Fieber, Müdigkeit, Halsschmerzen und geschwollenen Lymphknoten einher, verläuft aber meist harmlos und heilt in der Regel rasch aus. 

Bei einigen Patienten zeigen sich jedoch lebensbedrohliche Komplikationen, wie Atemnot, Milzriss oder Blutzellmangel, oder außerordentlich langwierige Verläufe wie das chronische Müdigkeitssyndrom.

Auch scheint in der Folge eines Pfeiffer´schen Drüsenfiebers das Risiko für die Entwicklung einer Multiplen Sklerose oder eines Hodgkin-Lymphoms erhöht zu sein.

„Bei einigen Patienten können bestimmte angeborene Immundefekte als Ursache für ungewöhnliche Verläufe der Infektion identifiziert werden, in den meisten Fällen bleiben die Ursachen jedoch unbekannt “, erklärt Prof. Uta Behrends von der Technischen Universität München.

Die Kinderärztin koordiniert im DZIF eine umfassende Forschungsstudie, in der die Risikoparameter identifiziert und damit auch die Behandlungsmöglichkeiten verbessert werden sollen.

IMMUC-Studie erfolgreich gestartet

Diese sog. IMMUC-Studie wurde vor einem halben Jahr gestartet; sie bindet sehr spezielle experimentelle Expertisen sowie zahlreiche Kinderarztpraxen und -kliniken ein und ist damit weltweit einzigartig. 50 junge Patienten und Patientinnen mit frisch diagnostiziertem Pfeiffer´schen Drüsenfieber konnten bereits aus 23 Gesundheitseinrichtungen in der Region München für eine Teilnahme rekrutiert werden. Alle Patienten werden sechs Monate lang mit hochmodernen virologischen und immunologischen Tests untersucht und zu ihren Symptomen beraten.

„Wir erwarten, dass wir mit den Daten dieser Studie und den Tools, die wir entwickeln, viele Fragen zum unterschiedlichen Verlauf von EBV-Infektionen beantworten können“, erklärt Behrends.

Zusätzlich zur IMMUC-Studie widmen sich die Forscher auch anderen gut- und bösartigen EBV-assoziierten Erkrankungen sowie der Weiterentwicklung der EBV-spezifischen Zelltherapie und eines schützenden Impfstoffs. 

  • Dass das EBV-Virus auch nach einer überstandenen Erkrankung ein Leben lang im Körper bleibt, macht es zu einer besonderen Herausforderung für immungeschwächte Menschen. 

Hier ist die Abwehr oft nicht in der Lage, das Virus in Schach zu halten. 

Aus noch nicht geklärten Gründen erkranken im Laufe ihres Lebens aber auch immungesunde Menschen an verschiedenen EBV-assoziierten Krebsarten.

EBV-Infektionen weltweit problematisch

Bei der IMMUC-Studie handelt es sich um eine umfassende Suche nach neuen Ansatzpunkten für die Diagnose, Verlaufskontrolle, Therapie und Prävention von Erkrankungen durch das weltweit problematische EBV. Gemeinsam mit den beteiligten Forschergruppen an der Technischen Universität München, der Ludwig-Maximilians Universität München, dem Helmholtz Zentrum München, dem Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg und der Medizinischen Hochschule Hannover planen die Wissenschaftler für die nächsten zwei Jahre eine Fortsetzung der Studie mit weiteren Probanden.

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Prof. Dr. Uta Behrends
Kinderklinik der Technischen Universität München und
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 DZIF
Janna Schmidt und Karola Neubert
T +49 531 6181 1170/1154
E-Mail: presse@dzif.de
Karola Neubert Deutsches Zentrum für Infektionsforschung


Im Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) entwickeln bundesweit rund 350 Wissenschaftler aus 35 Institutionen gemeinsam neue Ansätze zur Vor-beugung, Diagnose und Behandlung von Infektionskrankheiten. Mehr Infor-mationen finden Sie unter www.dzif.de.

Sie erfrieren....., brutale Gewalt, Sie ertrinken

Medizin am Abend Berlin zum 3. Advent 2016

Im Dezember ist das Meer zu rau und das Risiko, auf der Suche nach einem neuen Leben in See zu stechen, ist selbst für jene zu hoch, die nichts mehr zu verlieren haben. Doch die Verhältnisse haben sich geändert. Wir erfahren, dass Flüchtlinge in Libyen sowie anderswo im Nahen Osten und in Afrika trotz der Kälte die Überfahrt nach Europa versuchen und ihr Ziel nicht erreichen, weil sie unterwegs erfrieren. Es ist das erste Mal, dass um diese Jahreszeit große Zahlen von Flüchtlingen die Reise versuchen, und Berichten zufolge tun viele das nicht freiwillig. Menschenschmuggler sollen Migranten mit brutaler Gewalt zwingen, in die Boote zu steigen. Dies ist eine Zeit, die moralische und praktische Führerschaft erfordert. Bislang finden es diverse Regierungen in Europa es nur dann erforderlich, auf die Flüchtlingskrise zu reagieren, wenn die öffentliche Meinung dies als vorteilhaft erscheinen ließ.

Aber wenn im Winter Tausende der Gefahr des Ertrinkens oder Erfrierens ausgesetzt sind, müssen unsere politischen Mandatsträger weltweit handeln - wie kompliziert die Welt, in der sie agieren, auch geworden sein mag.

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Schichtarbeit: Kohlenmonoxid-Stoffwechsel im Körper - Innere Uhr -

Medizin am Abend Berlin Fazit: Störungen der Inneren Uhr als Ursache für Stoffwechselprobleme

Charité-Wissenschaftler untersuchen Kohlenmonoxid-Haushalt

Chronobiologen der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten zeigen, dass der Kohlenmonoxid-Stoffwechsel des Körpers und die Innere Uhr eng zusammenarbeiten. 

Kohlenmonoxid ist nicht nur ein toxisches Gas in Autoabgasen oder Zigarettenrauch, es entsteht auch in lebenden Zellen als Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffs. 

Seine Herstellung wird tageszeitabhängig von der Inneren Uhr gesteuert, gleichzeitig reguliert Kohlenmonoxid selbst die Innere Uhr. 

Das enge Zusammenspiel dieser Regulationssysteme beschreiben die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Nature Structural & Molecular Biology*.

  • Innere Uhr und Stoffwechselprozesse sind eng miteinander verzahnt, damit der Körper je nach Tageszeit optimal auf Umwelteinflüsse, wie zum Beispiel Nahrung, reagieren kann. 
Dabei werden Stoffwechselsignale vom molekularen Uhrwerk wahrgenommen und der Zellstoffwechsel in der Folge angepasst. 
  • Sobald einer dieser Mechanismen gestört ist, funktioniert auch der andere nicht richtig, wie sich an Diabetes oder Metabolischem Syndrom bei zum Beispiel durch Schichtarbeit gestörter Innerer Uhr beobachten lässt. 
Die Wissenschaftler um Prof. Dr. Achim Kramer, Leiter des Arbeitsbereichs Chronobiologie am Institut für Medizinische Immunologie der Charité, haben nun untersucht, welche Rolle der Stoffwechsel von Häm, einem eisenhaltigen Farbstoff der roten Blutkörperchen, für das Funktionieren der Inneren Uhr spielt. Es handelt sich dabei um eine komplexe Verbindung, die als Stoffwechselsensor in zahlreichen anderen Proteinen präsent ist.

„Unsere Untersuchungen haben gezeigt, dass ein Abbauprodukt von Häm, das Kohlenmonoxid – eigentlich ein hochtoxisches Gas – für ein reibungsloses Ticken der Inneren Uhr essentiell ist“, erklärt Prof. Kramer. 

„Stört man dessen Produktion in Leberzellen, zum Beispiel durch pharmakologische Hemmung oder durch genetisches Ausschalten des verantwortlichen Enzyms Hämoxygenase, ist der molekulare Mechanismus der Inneren Uhr gestört und sie geht langsamer“, so der Wissenschaftler weiter. 

Störungen dieser Art führen zu einer massiven Fehlregulation von Hunderten von Genen, die unter anderem auch für essentielle Stoffwechselprozesse, wie die Neusynthese von Glukose, verantwortlich sind.

Die aktuellen Erkenntnisse tragen zu einem weiteren Verständnis der Zusammenhänge von Stoffwechselerkrankungen und dem Wirken der Inneren Uhr bei. 

Mit der Aufklärung der molekularen Grundlagen der Inneren Uhr könnten sich zudem gezieltere Therapien entwickeln lassen.

*Roman Klemz, Silke Reischl, Thomas Wallach, Nicole Witte, Karsten Jürchott, Sabrina Klemz, Veronika Lang, Stephan Lorenzen, Miriam Knauer, Steffi Heidenreich, Min Xu, Jürgen A Ripperger, Michael Schupp, Ralf Stanewsky & Achim Kramer. Reciprocal regulation of carbon monoxide metabolism and the circadian clock. Nature, Nov. 2016. doi: 10.1038/nsmb.3331

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Prof. Dr. Achim Kramer
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Teilhabe an den Gesundheitskosten....

Rheinische Post: Erwerbstätige Flüchtlinge verdienen doppelt so viel wie in der Heimat

Erwerbstätige Flüchtlinge, die seit Anfang 2013 nach Deutschland gekommen sind, verdienen im Durchschnitt 1122 Euro netto im Monat und damit etwa doppelt so viel wie in ihrer Heimat.

Das geht aus einem Forschungsbericht des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Er liegt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitagausgabe) vor.

Demnach verdienten die Flüchtlinge vor dem Zuzug im Durchschnitt 555 Euro im Monat.

Die höchsten Einkommenssteigerungen konnten Migranten aus den Westbalkan-Ländern erzielen.

Sie steigerten ihre monatlichen Netto-Einkommen von durchschnittlich 191 im Heimatland auf 1259 Euro in Deutschland, so die IAB-Studie.

  • Erwerbstätige Syrer dagegen erhöhten ihre Verdienste lediglich von 859 auf 1074 Euro. 

Die IAB-Untersuchung beruht auf einer im Jahr 2016 durchgeführten Befragung von 4500 Geflüchteten, die zwischen dem 1. Januar 2013 und Mitte 2016 nach Deutschland gekommen sind.

Von ihnen gaben 78 Prozent an, "ganz sicher" in der Zukunft in Deutschland erwerbstätig sein zu wollen.

  • Unter den 2015 und 2016 zugezogenen Geflüchteten waren jedoch erst 13 Prozent erwerbstätig. 

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), hatte am gestrigen Freitag ihren Bericht zu den Integrationsfortschritten vorgelegt. 

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Rheinische Post

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Messung der Lungenbelüftung - LCI - ab Säuglingsalter

Medizin am Abend Berlin Fazit: Frühdiagnose und Therapiekontrolle bei Mukoviszidose nicht-invasiv und ohne Röntgenstrahlen möglich

Heidelberger Studie bestätigt: 

Magnetresonanztomographie und Messung der Lungenbelüftung zeigen Lungenveränderungen ab dem Säuglingsalter zuverlässig an / Ergebnisse im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine erschienen 
 
  • Die Messung der Lungenbelüftung (Lung Clearance Index / LCI) zeigt frühe Lungen-veränderungen bei Kindern mit Mukoviszidose nahezu ebenso genau und zuverlässig an wie die Magnetresonanztomographie (MRT). 

Zu diesem Ergebnis ist eine Studie am Mukoviszidose-Zentrum des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin Heidelberg gekommen, die kürzlich im American Journal of Respiratory and Critical Care Medicine veröffentlich wurde.

  • Bei der MRT entdeckte Auffälligkeiten an Lungengewebe oder -durchblutung spiegelten sich bei der Mehrheit der 97 untersuchten Kinder und Jugendlichen darin wieder, dass sie das eigene Lungenvolumen häufiger als normal atmen müssen, um es komplett von einem Markergas zu befreien (erhöhte Anzahl an Lungenumsätzen). 

Dies ist die erste Studie, in der diese beiden Verfahren bei Patienten vom Säuglings- bis zum jungen Erwachsenenalter systematisch verglichen wurden.

Die Heidelberger Wissenschaftler zeigten damit erstmals, dass sich der LCI ebenso wie die MRT-Bildgebung über alle Altersklassen sehr gut dazu eignet, kleinste Veränderungen in der Lunge – ob zu Beginn der Erkrankung oder im weiteren Verlauf – nicht-invasiv und strahlenfrei zu diagnostizieren.

Die veröffentlichte Arbeit ist am Zentrum für Translationale Lungenforschung Heidelberg (TLRC) unter enger Kooperation des Mukoviszidose-Zentrums am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, der Klinik Diagnostische und Interventionelle Radiologie und der Abteilung Translationale Pneumologie am Universitätsklinikum Heidelberg entstanden und wurde vom Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), der Dietmar Hopp Stiftung und dem Mukoviszidose e.V. gefördert.

„Bislang konnte der Schweregrad früher Lungenveränderungen oder auch das Ansprechen auf Therapien nur mit Hilfe der Computertomographie, die mit Strahlenbelastung verbunden ist, oder der Lungenspiegelung unter Vollnarkose nachgewiesen werden“, sagt Professor Dr. Marcus Mall, Ärztlicher Direktor der Abteilung Translationale Pneumologie am Zentrum für Translationale Lungenforschung (TLRC) und Leiter der Sektion Pädiatrische Pneumologie und des Mukoviszidose-Zentrums am Universitätsklinikum Heidelberg. 

„Die Ergebnisse unserer Arbeit sind daher nicht nur ein Durchbruch in der Diagnostik und Verlaufskontrolle insgesamt. Sie ermöglichen es uns zudem, neue präventive therapeutische Strategien, die wir in den letzten Jahren entwickelt haben, mit diesen beiden Verfahren zu überprüfen – mit geringer Belastung für die Kinder.“

Regelmäßige Untersuchungen sind Basis für frühzeitigen Therapiebeginn



Bildzeile: Mukoviszidose-Patientin bei der Messung der Lungenbelüftung.
 Mukoviszidose-Patientin bei der Messung der Lungenbelüftung. Universitätsklinikum Heidelberg

Bei der angeborenen und unheilbaren Multiorganerkrankung Mukoviszidose verstopft zäher Schleim die Atemwege, begünstigt eine chronische Infektion und Entzündung.

Beides zerstört mit der Zeit die Lunge.

Je früher die Behandlung einsetzt und je schneller schon auf leichte Verschlechterungen adäquat reagiert wird, desto länger lassen sich Lungenschäden und Komplikationen hinauszögern.

Das Neugeborenen-Screening für Mukoviszidose, dessen deutschlandweiter Einsatz seit 2016 von den Heidelberger Ärzten und Wissenschaftlern mit vorbereitet wurde, identifiziert zwar zuverlässig betroffene Kinder.

Es gibt aber keine Auskunft darüber, wann die Erkrankung in der Lunge einsetzt.

2014 verwiesen die Heidelberger Wissenschaftler erstmals auf den Einsatz der strahlenfreien MRT im Kindesalter:

Eine Studie mit 50 Patienten im Alter von wenigen Monaten bis zu sechs Jahren ergab, dass die MRT in Diagnostik und Beobachtung des Therapieverlaufs ebenso aussagekräftig ist wie die bis dato übliche Computertomographie (CT) und Lungenspiegelung. 

Die aktuelle Studie bestätigt diese Ergebnisse für Patienten bis zu einem Alter von 21 Jahren. 

„Wir wissen nun, dass die MRT auch bei älteren Kindern und jungen Erwachsenen, bei denen die Lungenerkrankung schon weiter fortgeschritten ist, ebenso aussagekräftig ist und selbst geringe Verbesserungen oder Verschlechterungen abbildet“, erklärt Erstautorin Dr. Mirjam Stahl, Fachärztin am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin und leitende Wissenschaftlerin im Krankheitsbereich Mukoviszidose am Zentrum für Translationale Lungenforschung Heidelberg (TLRC).

Beide Verfahren vergleichbar sensibel

Die Vorgängerstudie lieferte zudem die Voraussetzung für den aktuellen Vergleich MRT- mit LCI-Messung.

„Der LCI ist ein Maß dafür, wie gleichmäßig die Lunge belüftet ist. Eine Beeinträchtigung der Atemwege durch z.B. Schleim führt zu einer ungleichmäßigen Belüftung. Dies äußert sich in der Messung dadurch, dass man das eigene Lungenvolumen häufiger als normal atmen muss, um es komplett von einem Markergas zu befreien“, erklärt Stahl.

  • Normal wären 6 bis 7,5 Umsätze, bei kleinen Kindern mit leichten Lungenschäden sind im Mittel bereits 8, bei älteren Kindern mit Mukoviszidose bereits 12 Lungenumsätze erforderlich. 

„Beide Verfahren liefern vergleichbare Ergebnisse.“

Sowohl MRT als auch LCI bieten die Möglichkeit, den Verlauf der Lungenerkrankung kontinuierlich zu verfolgen, den optimalen Therapiebeginn zu ermitteln und die Therapie individuell zu steuern. 

  • Da die Kinder und Jugendlichen bei beiden Verfahren keiner Strahlenbelastung ausgesetzt werden und auch keine Narkose benötigen, sind regelmäßige Kontrolluntersuchungen kein Problem. 
Diese werden am Heidelberger Mukoviszidose-Zentrum fortan bei allen Patienten regelmäßig durchgeführt, um die Ergebnisse dieser wissenschaftlichen Untersuchungen direkt in die Praxis umzusetzen und damit die Diagnostik und Therapie von Patienten mit Mukoviszidose weiter zu verbessern.

Das Zentrum für Translationale Lungenforschung Heidelberg (TLRC) ist ein Standort im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) und verfolgt das Ziel, die Entstehung von Lungenerkrankungen aufzuklären und die Diagnostik und Therapie zu verbessern.

Literatur:
Stahl M, Wielputz MO, Graeber SY, Joachim C, Sommerburg O, Kauczor HU, Puderbach M, Eichinger M, Mall MA. Comparison of Lung Clearance Index and Magnetic Resonance Imaging for Assessment of Lung Disease in Children With Cystic Fibrosis. Am J Respir Crit Care Med. 2016 Aug 30. [Epub ahead of print] DOI:10.1164/rccm.201604-0893OC

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Prof. Dr. Marcus Mall
Ärztlicher Direktor Abteilung Translationale Pneumologie
Zentrum für Translationale Lungenforschung Heidelberg und
Leiter Sektion Pädiatrische Pneumologie & Allergologie und Mukoviszidose-Zentrum
Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin
Tel.: 06221 / 56 4502
E-Mail: Marcus.Mall@med.uni-heidelberg.de
Julia Bird Universitätsklinikum Heidelberg

Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Sektion-Paediatrische-Pneumologie-Allergo...
Pädiatrische Pneumologie, Allergologie und Mukoviszidose Zentrum

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Welcome.132002.0.html
Zentrum für Translationale Lungenforschung Heidelberg (TLRC)

http://www.dzl.de/ Deutsches Zentrum für Lungenforschung

Regionales Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt" (Rhesa)

Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Politik Land verspekuliert sich: Herzregister vor dem Aus?

In Sachsen-Anhalt ist die Wahrscheinlichkeit, an einem Herzinfarkt zu sterben, bundesweit am höchsten.

Trotzdem steht die Finanzierung des Projekts "Regionales Herzinfarktregister Sachsen-Anhalt" (Rhesa) auf der Kippe. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Freitagausgabe). 

Das Register soll den Ursachen der überdurchschnittlich hohen Sterblichkeit auf die Spur kommen und Wege zu einer besseren ärztlichen Versorgung der Bevölkerung aufzeigen.

  • Doch momentan sieht es so aus, als ob für das Projekt, das von den Medizinischen Fakultäten in Halle und Magdeburg betreut wird, ab Januar kein Geld mehr vorhanden ist. 
Das Land hat im Doppelhaushalt 2017/2018 keine Mittel dafür eingestellt, sondern auf den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses von Kassen, Kliniken und Ärzten gesetzt.

  • Ein entsprechender Förderantrag, den die Projektverantwortlichen auf Anraten der Landesregierung dort stellten, wurde jedoch ohne Begründung abgelehnt. 

Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät Halle, erhebt nun schwere Vorwürfe gegen das Sozialministerium.

Es habe versäumt, Vorsorge zu treffen.

"Wenn das Land nicht innerhalb der nächsten vier bis sechs Wochen Möglichkeiten der Finanzierung findet, ist das Projekt Herzinfarktregister tot und auch mit dem besten Defibrillator nicht wieder zum Leben zu erwecken", sagte Gekle der Zeitung.

Benötigt werden für das Register pro Jahr etwa 210 000 Euro.

Aus dem Landes-Sozialministerium heißt es, dass nun versucht werden soll, das Register über "Umschichtungen im Landeshaushalt" zu sichern.

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Telefon: 0345 565 4200 
 
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