Qualitätszirkel Nieren- und Dialysen

Kardiologie Potsdam

Cardiovascular Prevention Center @Charité

Herzinsuffizienz

Universitätzmedizin Rostock

Universitätsmedizin Greiswald

Alexianer St. Josephs Potsdam

Dialyse-Pflege-Standard

salt

PICS Ambulanz

Dr.Vetter

Woran erkranken wir in Deutschland?

BG Klinken - Post-COVID-Programm

Herz Check

EMA

Dr. Heart

Herzhose

Lauflabor

IKDT

Online Strafanzeigen

medpoint - Fortbildungskalendar

Was hab ich?

Healthtalk

BKV Info

BKG

KHS BB

KHS BB
.

Kardiologie

Urologie Berlin

bbgk

VEmaH

ProBeweis

jkb

zurück ins leben

CRO

Gewebenetzwerk

Anamnese- und Untersuchungsbogen

Diagnostische Pfade

CIRS Bayern

Gender Medizin

idw

Posts mit dem Label Urinprobe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Urinprobe werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Älter als 80 Jahre...? Blutdruckwerte nach Schlaganfall oder Herzinfarkt?

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Im Alter gelten andere Regeln

10 Jahre BIS: Erkenntnisse zur Nierenfunktion bei Hochbetagten

Seit zehn Jahren untersuchen Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin in der Berliner Initiative Studie (BIS), wie sich die Funktion der Nieren im Alter verändert. 

Das Resultat sind zwei Formeln, mit der Ärzte die Nierenfunktion bei Älteren heute präziser abschätzen können. 
  • So lässt sich zum Beispiel eine zu hohe Dosierung von Medikamenten vermeiden. 
  • Die Studienergebnisse haben außerdem verdeutlicht, dass eine Senkung des Blutdrucks bei bestimmten Hochbetagten sogar das Sterberisiko erhöhen kann. 
 
Dass die Leistungsfähigkeit der Nieren im Alter abnimmt, ist schon lange bekannt.

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: E-Zigaretten und Liquids 

Doch welche Nierenfunktion ist bei älteren Personen normal, bei wie vielen von ihnen ist sie eingeschränkt? Und wie rapide schreitet der Funktionsverlust normalerweise fort? Antworten auf diese Fragen sind insbesondere relevant für Menschen, die Medikamente einnehmen:

Wenn die Nieren einen Wirkstoff nicht mehr schnell genug ausscheiden können, droht eine Überdosierung – mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen. 

Deshalb schätzen Ärzte die Nierenleistung ab, bevor sie die Dosis bestimmter Medikamente festsetzen. Das Problem: Dazu standen ihnen nur Formeln zur Verfügung, die anhand der Daten jüngerer Menschen entwickelt worden waren.

Um das Wissen zur Nierenfunktion im Alter zu erweitern, startete das Team um Prof. Dr. Elke Schäffner, Stellvertretende Direktorin des Instituts für Public Health der Charité, 2009 die Berliner Initiative Studie. Ziel des Forschungsvorhabens war es, mehr als 2.000 Menschen ab 70 Jahren aus Berlin und Brandenburg über mehrere Jahre lang zu begleiten und in regelmäßigen Abständen eingehend zu untersuchen. „Angesichts eines durchschnittlichen Alters der Probanden von 80 Jahren, verbunden mit alterstypischen Begleiterkrankungen und häufig auch Gebrechlichkeit, war das kein leichtes Unterfangen“, betont Prof. Schäffner.

Die Teilnehmenden wurden fünf Mal im Abstand von zwei Jahren zu ihren Gewohnheiten, Erkrankungen und Medikamenten befragt. Zusätzlich wurden ihr Blutdruck und ihre Nierenfunktion gemessen sowie Blut- und Urinproben untersucht. Der Aufwand zahlte sich aus: Die Forschungsgruppe erarbeitete einen bislang einmaligen Datenschatz zum Gesundheitszustand älterer Menschen – und ihrer Lebensgewohnheiten: Ein Fünftel der Studienteilnehmenden gab an, täglich Alkohol zu trinken. Die Hälfte der Befragten hatte in ihrem Leben geraucht oder rauchte noch immer. Je ein Viertel der Personen war übergewichtig, hatte Krebs und/oder Diabetes. Und knapp 80 Prozent der Probanden nahmen blutdrucksenkende Mittel ein. Diese Patienten nahm die Forschungsgruppe für eine Untersuchung zum Einfluss des Blutdrucks auf die Gesamtsterblichkeit besonders in den Fokus.

  • Wie sie feststellte, ist es nicht für alle älteren Personen gesünder, wenn ihr Blutdruck auf unter 140/90 mmHg gesenkt wird. Im Gegenteil: 
  • Bei Menschen, die älter als 80 Jahre sind oder bereits einen Schlaganfall oder einen Herzinfarkt hatten, steigt das Sterberisiko sogar.

Die neuen Daten zur Nierenfunktion, der sogenannten glomerulären Filtrationsrate, zeigten außerdem:

Etwa bei der Hälfte der Probanden arbeiteten die Nieren nur eingeschränkt.

Zusätzlich stellten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler fest, dass die bisher genutzten Gleichungen zur Einschätzung der Filtrationsrate die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Nieren bei älteren Menschen überschätzen.

  • „Das bedeutet, dass Ärzte aufgrund der ungenauen Schätzwerte möglicherweise eine Medikamentendosis festsetzen, die für die Patienten eigentlich zu hoch ist“, erläutert Prof. Schäffner. 
Medizin am Abend Berlin ZusatzLink: Laborrechner  

Um hier Abhilfe zu schaffen, entwickelte das Team um die Nephrologin und Epidemiologin 2012 eine Berechnungsmethode, mit der die Nierenfunktion bei Menschen ab 70 Jahren präziser als bisher abgeschätzt werden kann: die BIS1- bzw. BIS2-Formel.

„Ärztinnen und Ärzte können beide Formeln heute ganz einfach und kostenfrei über einen Online-Rechner nutzen.

Auch eine Reihe von Laborverbünden hat diese Methode mittlerweile in ihr Portfolio aufgenommen“, sagt Prof. Schäffner.

Die Medizinerin freut sich über die vielen Ergebnisse der Studie:

„Die Berliner Initiative Studie hat dazu beigetragen, dass wir mehr über den Gesundheitszustand älterer Menschen wissen und diese Altersklasse stärker in den Fokus rücken.“ Zusammen mit ihrem Team ist sie derzeit dabei, die Daten weiter zu analysieren, um beispielsweise herauszufinden, wie sich im Alter die Abnahme der Nierenfunktion über die Zeit verhält und wodurch sie beeinflusst wird.

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com















Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Prof. Dr. Elke Schäffner
Stellvertretende Direktorin des Instituts für Public Health
Charité – Universitätsmedizin Berlin
t: +49 30 450 553 131
E-Mail: elke.schaeffner@charite.de


Charitéplatz 1
10117 Berlin
Deutschland
Berlin


Manuela Zingl
Telefon: 030 / 450 570 400
Fax: 030 / 450 570 940
E-Mail-Adresse: manuela.zingl@charite.de

Originalpublikation:
www.doi.org/10.7326/0003-4819-157-7-201210020-00003

Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
https://bis.charite.de/ Berliner Initiative Studie (BIS)

https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/den_blutdruck_zu_... Pressemitteilung zu neuen Erkenntnissen zum Blutdruck im Alter vom 7.3.2019

https://www.charite.de/service/pressemitteilung/artikel/detail/vorsorgestudie_ge... Pressemitteilung zum Start der BIS-Studie vom 17.11.2009

https://iph.charite.de/ Institut für Public Health

 

Metabolische Störungen: Taillenumfang - Abdominell

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Bereits im Kleinkindalter folgen auf Übergewicht häufig Stoffwechselerkrankungen

Es ist keine schöne Botschaft: 

Sind Kinder erst einmal übergewichtig, dann entwickeln sie in den Folgejahren oft auch metabolische Störungen:

wie etwa Bluthochdruck, 

schlechte Blutfettwerte, 

erhöhte Glukose-

oder Insulinwerte– 

¬Risikofaktoren für Diabetes Typ 2 oder Herzkreislauferkrankungen. 

Das ist das Ergebnis einer vor Kurzem im Fachmagazin International Journal of Epidemiology veröffentlichten Studie, an der zehn europäische Institutionen unter Federführung des Leibniz-Instituts für Präventionsforschung und Epidemiologie – BIPS beteiligt waren. 
 
Es gibt diese Redensart: 

Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. In der Neurologie wurde sie schon lange widerlegt. Menschen können auch noch spät im Leben Gitarrespielen oder Jonglieren lernen.  

Beim Stoffwechsel scheint diese Weisheit jedoch leider zu stimmen – zumindest meistens.

  • Ist Hänschen stark übergewichtig, dann wird es Hans vermutlich auch sein. 

Und er trägt damit oft auch ein deutlich erhöhtes Risiko für weitere teils schwerwiegende Krankheiten mit sich herum. Zu diesem Schluss kommt ein europäisches Studienteam, zu dem Claudia Börnhorst, Maike Wolters, Timm Intemann, Anna Floegel und Wolfgang Ahrens vom BIPS zählen.

Es wollte wissen, wie sich der metabolische Status vom Kleinkindalter bis hin in die Jugend entwickelt.


Die Antwort auf diese Frage lieferten Daten, die im Rahmen der europäischen IDEFICS/I.Family-Kohortenstudie erhoben wurden.

Bei der vom BIPS geleiteten IDEFICS-Studie wurden mehr als 16.000 Kinder im Alter von 2 bis 9 Jahren in acht europäischen Ländern (Belgien, Deutschland, Estland, Italien, Spanien, Schweden, Ungarn und Zypern) untersucht, um den Einfluss von Ernährung und Lebensstil auf ihre Gesundheit zu erforschen.

Im Rahmen der ebenfalls BIPS-geführten Folgestudie I.Family wurde ein großer Teil der Kinder – nun zwischen 7 und 17 Jahre alt – zu einem späteren Zeitpunkt erneut untersucht. Darüber hinaus wurden auch Familienmitglieder befragt.


„Ausgewertet wurden hier Daten von 6.768 Kindern, die über eine 6-Jahres Spanne wiederholt untersucht wurden. Die Erhebungen umfassten neben Fragebögen auch körperliche Untersuchungen sowie die Sammlung von Blut-, Speichel- und Urinproben.

,Insbesondere Blutparameter sind bei jungen Kindern schwierig zu erheben, was unsere Datenbasis so außergewöhnlich und selten macht. Diese Daten ermöglichten es uns, Veränderungen im metabolischen Status von Kleinkindern bis hin in die Jugend zu analysieren“, so Studienerstautorin Dr. Claudia Börnhorst vom BIPS.


Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten fünf zentrale Gruppen identifizieren: Die meisten Kinder waren zur Basiserhebung metabolisch gesund (61,5 Prozent), 15,9 Prozent hatten einen erhöhten Taillenumfang und galten somit als abdominell übergewichtig, 9 Prozent wiesen eine Fettstoffwechselstörung auf, 7 Prozent litten unter Bluthochdruck und 6,6 Prozent vereinten mehrere Komponenten des sogenannten Metabolischen Syndroms.

Dazu zählen:

Adipositas, Bluthochdruck, Lipidstörungen (schlechte Blutfettwerte) und erhöhte Glukose-/Insulinwerte. 

Sie alle gelten als Anzeichen einer metabolischen Störung. 

Sobald drei oder gar vier der oben genannten Risikofaktoren vorgegebene Grenzwerte überschreiten, wird von einem Metabolischen Syndrom gesprochen.


„Abdominelles Übergewicht scheint tatsächlich bereits bei Kindern der Startpunkt für weitere metabolische Störungen wie beispielsweise Bluthochdruck oder Lipidstörungen zu sein“, führt Börnhorst weiter aus. 
Sie fügt an:
„Überraschend fanden wir, dass es selbst in dem betrachteten 6-Jahres Zeitraum kaum ein Kind aus der Gruppe mit mehreren Komponenten des Metabolischen Syndroms zurück in den metabolisch gesunden Status schaffte. 

CAVE-Untersucher: Dies unterstreicht nochmal, wie wichtig es ist, frühzeitig zu intervenieren.

Schon bei ersten Tendenzen in Richtung Übergewicht sollte gegengelenkt werden, damit Kinder erst gar nicht in den kaum reversiblen metabolisch ungesunden Status gelangen.“


Waren Kinder bei der ersten Messung metabolisch gesund, dann blieben sie es mit großer Wahrscheinlichkeit auch bis zur Folgeerhebung (86,6 Prozent).

Kinder, die bei der ersten Datenerhebung lediglich als übergewichtig galten, entwickelten in 18,5 Prozent der Fälle mehrere Komponenten des Metabolischen Syndroms.

Wiesen Kinder bereits bei der ersten Messung mehrere metabolische Störungen wie Bluthochdruck oder erhöhte Insulinwerte auf, dann behielten sie diese mit sehr großer Wahrscheinlichkeit auch über den gesamten Untersuchungszeitraum bei.

Die Erkenntnisse der Studie zeigen außerdem, wie wichtig es ist, die Probandinnen und Probanden über längere Zeiträume wissenschaftlich zu begleiten.

Nur so lassen sich die langfristigen Folgen verschiedener Lebensstile identifizieren.

Deshalb plant das Forschungsteam für dieses Jahr eine erneute Befragung der dann 12 bis 22 Jahre alten Studienteilnehmenden.

Originalpublikation:
Originalveröffentlichung: Börnhorst C, Russo P, Veidebaum T, Tornaritis M, Molnar D, Lissner L, Marild S, De Henauw S, Moreno LA, Intemann T, Wolters M, Ahrens W, Floegel A, on behalf of the IDEFICS and I.Family consortia. Metabolic status in children and its transitions during childhood and adolescence - The IDEFICS/I.Family study. International Journal of Epidemiology. 2019; (Epub 2019 May 16). http://dx.doi.org/10.1093/ije/dyz097

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com












Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Achterstr. 30
28359 Bremen
Deutschland
Bremen


Nils Ehrenberg
E-Mail-Adresse: cloes@leibniz-bips.de





TOP-Einladung zur Ernährungsstudie Kleinkinder, Kinder, Jugendliche

Medizin am Abend Aberlin Fazit: -Youth-Studie sucht ab sofort Teilnehmer zwischen 6 und 18 Jahren in Berlin, Ruhrgebiet, Stuttgart

Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM), die Universität Bonn, die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Universität Witten-Herdecke, das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke sowie die Filderklinik in Filderstadt-Bonlanden starten mit einer gemeinsamen Ernährungsstudie, der VeChi-Youth-Studie (Vegetarian and Vegan Children and Youth Study). 

  • Was essen Kinder und Jugendliche in Deutschland und wie ist ihre Nährstoffzufuhr? 
 
Die Fachhochschule des Mittelstands (FHM), die Universität Bonn, die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Universität Witten-Herdecke, das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke sowie die Filderklinik in Filderstadt-Bonlanden starten mit einer gemeinsamen Ernährungsstudie, der VeChi-Youth-Studie (Vegetarian and Vegan Children and Youth Study). 

Was essen Kinder und Jugendliche in Deutschland und wie ist ihre Nährstoffzufuhr? 

Um diese Fragen zu beantworten, werden ab sofort Teilnehmer im Alter von 6 bis einschließlich 18 Jahren in den Studienregionen Berlin, Ruhrgebiet und im Raum Stuttgart gesucht, die sich vegetarisch, vegan oder mit Mischkost ernähren. 

Angesprochen sind ausdrücklich auch nicht-vegetarisch/vegane Kinder und Jugendliche. 

Mehr Informationen zum Ablauf der Studie sowie zur Online-Anmeldung auf www.vechi-youth-studie.de.

Die Anzahl von Vegetariern und Veganern in Deutschland nimmt immer weiter zu.

Aber nicht nur Erwachsene wählen diese Form der Ernährung:

Auch Kinder und Jugendliche essen vermehrt vegetarisch oder vegan.

Wie genau gegessen wird und wie die Nährstoffversorgung bei Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6-18 Jahren ist, darüber gibt es nur wenige oder meist veraltete Studien.

Die neue VeChi-Youth-Studie (Vegetarian and Vegan Children and Youth Study) der Fachhochschule des Mittelstands (FHM), der Universität Bonn, der Charité Universitätsmedizin Berlin, der Universität Witten-Herdecke, dem Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke und der Filderklinik in Filderstadt-Bonlanden will dies nun ändern und sucht ab sofort in den Studienregionen Berlin, Ruhrgebiet und im Raum Stuttgart Studienteilnehmer im Alter von 6-18 Jahren, die sich vegetarisch, vegan oder aber mit Mischkost ernähren.

Aus den Ergebnissen der Studie sollen wissenschaftlich gestützte und praxisnahe Empfehlungen für eine vegetarische, vegane und Mischkost-Ernährung von Kindern und Jugendlichen abgeleitet werden.

„Viele vegetarisch und vegan lebende Eltern möchten auch ihre Kinder fleischlos oder rein pflanzlich ernähren. Dass dies möglich ist, zeigen viele Einzelbeispiele.

Was uns aber fehlt, sind wissenschaftlich gesicherte Daten, die mögliche Probleme aufzeigen und aus denen dann Beratungskonzepte für Eltern, Kinderärzte und Ernährungsfachkräfte entwickelt werden können“, sagt Dr. Markus Keller, Studienleiter und Hochschullehrer an der FHM sowie wissenschaftlicher Studiengangsleiter des Bachelor- Studiengangs Vegan Food Management. 

„Leider sehen wir relativ häufig Kinder, die durch Fehlernährung gesundheitliche Probleme erlitten haben.

Deshalb ist es uns so wichtig, mit dieser Studie gesicherte wissenschaftliche Daten zu erheben, die es uns ermöglichen, praktische Ernährungstipps für eine sichere und gesunde Ernährung geben zu können“, so Prof. Alfred Längler von der Universität Witten/Herdecke, der das Studienzentrum in Herdecke leitet.

Die teilnehmenden Familien sollen an drei aufeinanderfolgenden Tagen alle Lebensmittel und Getränke, die sie gegessen und getrunken haben, wiegen und protokollieren und einen Fragebogen zu Gesundheit und Lebensstil ausfüllen.

Außerdem werden Körpergröße, - gewicht und Hautfaltendicken erhoben, der Blutdruck gemessen sowie Blut- und  Urinproben entnommen.

Hierfür ist eine einmalige Untersuchung in einem der drei Studienzentren in Herdecke, Berlin oder Filderstadt nötig. 

Alle Teilnehmer bekommen als Dankeschön eine einmalige Aufwandsentschädigung von 50 € sowie die Auswertung des Ernährungsprotokolls und die Ergebnisse der Blut- und Urinuntersuchung.

Angesprochen sind insbesondere auch nicht-vegetarische Kinder und Jugendliche. 

Mehr Informationen zum Ablauf der Studie sowie zur Online-Anmeldung auf www.vechi-youthstudie.de.

Bereits Anfang des Jahres ist die noch laufende VeChi-Diet-Studie (Vegetarian and Vegan Children Study) gestartet, in der bis einschließlich Dezember 2017 erhoben wird, was vegetarisch, vegan und mit Mischkost ernährte Kleinkinder im Alter von 1 bis 3 Jahren essen.

Für diese Studie werden bundesweit noch weitere Teilnehmer gesucht, um ein dreitägiges Ernährungsprotokoll zu führen.

Eine Blutentnahme findet nicht statt www.vechi-studie.de.

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com












Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.


Ravensberger Straße 10G
33602 Bielefeld
Deutschland
Nordrhein-Westfalen
E-Mail-Adresse: pressestelle@fhm-mittelstand.de

Melanie Heger
Telefon: 0521. 966 55 122
E-Mail-Adresse: heger@fh-mittelstand.de


Lena Kuhmann
Telefon: 0521 96655243
E-Mail-Adresse: kuhmann@fh-mittelstand.de


Franziska Pollei
Telefon: 05 21 / 966 55 222
Fax: 05 21 / 966 55 11
E-Mail-Adresse: pollei@fh-mittelstand.de