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Oberstarzt Prof. Dr. Peter Zimmermann: Bundeswehrangehörigen und die Wochenendbeziehungen und Herausforderungen von Auslandseinsätzen

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Neues Kinderbuch für Soldatenfamilien thematisiert psychische Erkrankungen

„Wie Papa wieder lachen lernt“ – unter diesem Titel hat das Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft (ZFG) der KU ein neues Kinderbuch herausgegeben. 

Es versteht sich als „Mutmachbuch für Soldatenfamilien, wenn ein Elternteil seelisch erkrankt ist“.

Der im Herder-Verlag erschienene Band ist entstanden im Rahmen des „Mutmacher“-Projektes, für das die Deutsche Härtefallstiftung und die Katholische Familienstiftung für Soldaten mit dem Psychotraumazentrum der Bundeswehr kooperieren. 

Zielgruppe des neuen Buches sind Kinder zwischen vier und acht Jahren, aber auch Angehörige und Betroffene.

Zielgruppe des neuen Buches sind Kinder zwischen vier und acht Jahren, aber auch Angehörige und Betroffene. Constantin Schulte Strathaus Schulte Strathaus/upd

  • Ziel ist es dabei, für die Behandlung der Krankheitsbilder Angst und Depression ergänzende Hilfsangebote zu entwickeln und umzusetzen. 

Stabshauptmann Sven Loik von der Deutschen Härtefallstiftung und Vorstand Rainer Krotz von der Katholischen Familienstiftung überreichten den Band symbolisch bei einem Treffen in Berlin an Militärgeneralvikar Reinhold Bartmann für die Katholische Militärseelsorge, Militärgeneraldekan Matthias Heimer für die Evangelische Militärseelsorge und Andras Hecker für die Jüdische Militärseelsorge. 

  • Das neue Kinderbuch soll durch die Militärseelsorge, den Sanitätsdienst, den Psychologischen Dienst der Bundeswehr und den Sozialdienst der Bundeswehr in der Arbeit mit Soldatenfamilien eingesetzt werden, wenn eine entsprechende seelische Belastung bei Eltern vorliegt.


Der Band richtet sich an Kinder von vier bis acht Jahren und wurde seitens des ZFG von Dr. Peter Wendl, Alexandra Ressel und Peggy-Puhl-Regler gemeinsam mit der Illustratorin Ilonka Baberg konzipiert und umgesetzt. 

Die fachliche Beratung erfolgte durch Oberstarzt Prof. Dr. Peter Zimmermann vom Psychotraumazentrum der Bundeswehr. 

„Angst und Depression sind als Krankheitsbilder in unserer Gesellschaft stark verbreitet. 

 Bundeswehrangehörige können in ihrem Beruf wiederum speziellen Belastungen ausgesetzt sein – etwa durch Einsätze in Krisengebieten oder jahrelange Pendler- und Fernbeziehungen. 

Liegt tatsächlich eine seelische Erkrankung vor, wirkt sie sich auch auf das familiäre Umfeld und insbesondere die Kinder von Betroffenen aus“, erläutert Dr. Peter Wendl.

Altersgerecht erklärt das Buch, warum Mama oder Papa verändert und oft traurig sind. 

Damit will das Autorenteam den Kindern dabei helfen, ihre eigene Wahrnehmung besser einzuordnen und Bedürfnisse und Ängste zu artikulieren. Wendl schildert: 

„Kinder haben am allerwenigsten die Möglichkeit, starke Veränderung bei den Eltern zu verstehen und suchen deswegen nicht selten die Schuld bei sich selbst oder werden immer stiller, um kranke Eltern nicht zu stören.“

  • Beim Vorlesen des Kinderbuches können aber auch erwachsene Angehörige und Betroffene Impulse für sich selbst erhalten bzw. kann die Therapiearbeit durch den Band bereichert werden. 

Zudem ist es ein Anliegen der Beteiligten, einer generellen gesellschaftlichen Unsicherheit mit Krankheitsbildern wie Angst, Depression oder auch Traumata entgegenzuwirken.

Das Buch setzt zugleich eine Kinderbuchreihe des ZFG fort, die in Kooperation mit dem Katholischen Militärbischofsamt (KMBA) vor einigen Jahren rund um Wochenendbeziehungen und Herausforderungen von Auslandseinsätzen begonnen wurde. 

In ihrem jüngsten Jahresbericht führt die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Dr. Eva Högl, explizit diese Reihe als Beispiel an „für das Engagement der Seelsorge, um Soldatinnen und Soldaten mit Kinder im Alltag beizustehen“. 

Das ZFG kooperiert seit über 20 Jahren mit dem KMBA zur Erforschung der Auswirkungen des Soldatenberufs auf Partnerschaft, Familie und Erziehung sowie für die Begleitung von Familien und Paaren im Kontext von Auslandseinsätzen, Fernbeziehungen oder Krisenphasen.

  • Alle Bundeswehrangehörigen können ein kostenloses Exemplar des Buchs in ihrem Militärpfarramt, im Bundeswehrkrankenhaus oder Sanitätsunterstützungszentrum, dem Sozialdienst oder dem Psychologischen Dienst der Bundeswehr anfordern, solange der Vorrat reicht. 

Der Band kann außerdem im Buchhandel erworben werden über die ISBN: 978-3-451-71705-5. 

Neues Kinderbuch für Soldatenfamilien thematisiert psychische Erkrankungen

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Dr. Peter Wendl (wissenschaftlicher Projektleiter am Zentralinstitut für Ehe und Familie in der Gesellschaft ZFG

peter.wendl@ku.de

 Dipl.-Journ. Constantin Schulte Strathaus 

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Denn bei höherem Blutdruck steigt auch die Schmerzschwelle (körperlichen und sozialen Schmerz oder größerem Stress)

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Wie sich hoher Blutdruck auf die psychische Gesundheit auswirkt

Unsere psychische Gesundheit und die unseres Herz-Kreislauf-Systems stehen in einer komplexen Wechselwirkung. 

  • Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften (MPI CBS) in Leipzig zeigt nun die Zusammenhänge zwischen höherem Blutdruck und depressiven Symptomen, Wohlbefinden und emotionsbezogener Hirnaktivität auf, die für die Entwicklung von Bluthochdruck relevant sein könnten. 

Psychische Gesundheit und die unseres Herz-Kreislauf-Systems stehen in einer komplexen Wechselwirkung.

Psychische Gesundheit und die unseres Herz-Kreislauf-Systems stehen in einer komplexen Wechselwirkung. Blueastro/Shutterstock.com 

  • Mehrere Studien haben bereits über einen Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Bluthochdruck berichtet, mit gemischten oder sogar widersprüchlichen Ergebnissen. 

Die ForscherInnen vom MPI CBS haben nun in ihrer Studie die Beziehung zwischen psychischer Gesundheit, höherem Blutdruck und Bluthochdruck bei Mitte 60-Jährigen tiefgehend analysiert, anhand umfangreicher psychologischer, medizinischer und bildgebender Daten aus der älteren Bevölkerung. 

„Um statistisch belastbare Antworten zu erhalten, nutzten wir den extrem großen Stichprobenumfang der UK Biobank mit über 500.000 Studienteilnehmer:innen. 

  • Wir konnten zeigen, dass ein höherer Blutdruck mit weniger depressiven Symptomen, größerem Wohlbefinden und geringerer emotionsbezogener Gehirnaktivität verbunden ist – was zunächst überrascht, aber durch unsere weiteren Ergebnisse erklärt werden kann.“, berichtet Lina Schaare, Erstautorin der Studie.
  • Interessanterweise finden die WissenschaftlerInnen außerdem, dass ein drohender Bluthochdruck (Hypertonie) mit einer schlechteren psychischen Gesundheit zusammenhängt, und zwar schon Jahre bevor die Hypertonie diagnostiziert wird. 
  • „In der Klinik beobachten wir, dass die Betroffenen sich häufig müde und abgeschlagen fühlen und dann ihre Medikamente gegen den höheren Blutdruck nicht nehmen, weil das zusätzlich auf die Stimmung schlägt.“, erklärt Arno Villringer, der die Abteilung Neurologie am MPI CBS leitet und Letztautor der Studie ist. 
  • „Auf der anderen Seite vermuten wir, dass bei Personen, die sich mit vorübergehend höherem Blutdruck mental gut fühlen, ein Verstärkungslernen letztlich zur Entwicklung von dauerhaftem Bluthochdruck beiträgt. 

Denn bei höherem Blutdruck steigt auch die Schmerzschwelle. 

Das gilt nicht nur für körperlichen, sondern auch sozialen Schmerz oder größeren Stress. 

  • Sie halten den Schmerz oder Stress also aus und werden dann zehn Jahre später mit einer Hypertonie diagnostiziert.“


Die ForscherInnen sind davon überzeugt, dass diese Ergebnisse die Grundlage für neue Überlegungen über den Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und die Ursachen einer Hypertonie legen. 

Für die Volkskrankheiten Depression und Bluthochdruck könnte solch ein Perspektivenwechsel neue Ansätze für Therapie und Prävention ermöglichen, die die Wechselwirkung von psychischer und physischer Gesundheit in den Vordergrund stellen. 

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Dr. Lina Schaare
Postdoc
schaare@cbs.mpg.de

Bettina Hennebach Max-Planck-Institut für Kognitions- und Neurowissenschaften

Stephanstraße 1a
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04303 Leipzig
Deutschland
Sachsen

Bettina Hennebach
Telefon: 0341 9940-148
E-Mail-Adresse: hennebach@cbs.mpg.de
Originalpublikation:

H. Lina Schaare, Maria Blöchl, Deniz Kumral, Marie Uhlig, Lorenz Lemcke, Sofie L. Valk & Arno Villringer 
„Associations between mental health, blood pressure and the development of hypertension“
In: Nature Communications
https://www.nature.com/articles/s41467-023-37579-6


Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte

https://www.cbs.mpg.de/2124535/20230413?c=2470



Prof. Dr. Matthias Totzeck: Die CAR-T-Zelltherapie auf das Herzkreislaufsystem: Denkt an das Herz....!!!! Kardiologischen Voruntersuchungen - Kardiotoxischen und kardiokprotektiven Maßnahmen

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: CAR-T-Zelltherapie: Denkt an das Herz!

Die CAR-T-Zelltherapie ist eine der modernsten Formen der Krebsbehandlung und hat die Therapie von Blut- und Lymphdrüsenkrebserkrankungen revolutioniert. 

Bei dieser Art der Immuntherapie wird das körpereigene Immunsystem darauf trainiert, den Kampf gegen die Tumorzellen wieder aufzunehmen. 

  • Aber wie andere Therapieformen birgt auch die CAR-T-Zelltherapie Risiken, unter anderem für Patient:innen, die bereits unter Bluthochdruck, Vorhofflimmern oder Herzinsuffizienz leiden. 

Das bestätigt eine kürzlich von Mahmood et al im European Heart Journal veröffentlichte Studie.

Das US-amerikanische Forschungsteam hat anhand der Daten von über 200 Patient:innen retrospektiv untersucht, wie sich die CAR-T-Zelltherapie auf das Herzkreislaufsystem auswirkt. 

Kardioonkologische Experten der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen und des Universitätsklinikums Essen haben diese Studie nun im Editorial des European Heart Journal aufgegriffen und ein Fazit gezogen: „Denkt an das Herz!“.

„In den letzten zehn Jahren wurden neue Wirkstoffe und zellbasierte Therapien zugelassen, die einen großen Fortschritt für die Tumortherapie bedeuten, aber deren kardiotoxisches Spektrum bisher nur unvollständig bekannt ist“, so Prof. Dr. Matthias Totzeck vom Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ) des Universitätsklinikums Essen. „Diese Studie erlaubt einige Einblicke in das Feld, führt uns aber auch deutlich den intensiven Forschungsbedarf vor Augen.“

„Die vorliegende Studie unterstreicht außerdem die Bedeutung von frühzeitigen kardioprotektiven Maßnahmen. 

Wir sollten deshalb in Erwägung ziehen, sowohl die kardiologischen Voruntersuchungen als auch die Nachsorge bei Patient:innen, die eine CAR-T-Zelltherapie erhalten, zu intensivieren“, so Prof. Dr. Tienush Rassaf, Direktor der Klinik für Kardiologie und Angiologie am WHGZ Essen.


Originalpublikation:

CAR T-cell cancer therapies: do not forget the heart:

https://academic.oup.com/eurheartj/advance-article/doi/10.1093/eurheartj/ehad175...

Biomarkers and cardiovascular outcomes in chimeric antigen receptor T-cell therapy recipients
https://academic.oup.com/eurheartj/advance-article-abstract/doi/10.1093/eurheart...

 
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Dr. Milena Hänisch Universitätsklinikum Essen

Hufelandstraße 55
45147 Essen
Deutschland
Nordrhein-Westfalen

Dr. Milena Hänisch
Telefon: 0201-723-1615
E-Mail-Adresse: milena.haenisch@uk-essen.de

Martin Rolshoven
Telefon: 0201-723-6274
E-Mail-Adresse: martin.rolshoven@uk-essen.de


Prof. Giorgia Silani: Soziale Homöostatische Anpassungsreaktion - Sozialen Homöostase - Alleinsein - Vereinsamung

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Müde vom Alleinsein: 

Wie sich soziale Isolation auf unser Energieniveau auswirkt

Acht Stunden ohne soziale Kontakte können zu einem ähnlichen Energieabfall führen wie acht Stunden ohne Essen

In einer Studie, die sowohl im Labor als auch während der COVID-19-Lockdowns durchgeführt wurde, berichteten Testpersonen nach acht Stunden sozialer Isolation über ein höheres Maß an Müdigkeit. 

Die Ergebnisse legen nahe, dass niedrige Energie eine grundlegende menschliche Reaktion auf einen Mangel an sozialen Kontakten sein könnte. 

Die an der Universität Wien durchgeführte und in Psychological Science veröffentlichte Studie zeigte auch, dass diese Reaktion von den sozialen Persönlichkeitsmerkmalen der Testpersonen beeinflusst wird.

Wenn wir über einen längeren Zeitraum nichts essen, laufen eine Reihe biologischer Prozesse ab, die ein Verlangen hervorrufen, das wir als Hunger empfinden. 

Als soziale Spezies sind wir aber auch auf andere Menschen angewiesen, um zu überleben.  

Es ist erwiesen, dass ein Mangel an sozialen Kontakten ein dem Hunger vergleichbares Verlangen in unserem Gehirn auslöst, das uns motiviert, wieder Kontakte zu knüpfen. 

Die damit verbundene Hypothese der "sozialen Homöostase" besagt, dass es ein spezielles homöostatisches System gibt, das unser Bedürfnis nach sozialen Kontakten autonom („selbständig“) reguliert. 

Über die psychologischen Reaktionen auf soziale Isolation ist allerdings nur wenig bekannt. 

Außerdem ist unklar, wie sich diese Erkenntnisse auf die soziale Isolation übertragen lassen, die wir in unserem täglichen Leben erleben, einschließlich des einzigartigen Kontextes der COVID-19-Lockdowns.

Eine Gruppe von Wissenschafter*innen unter der Leitung von Giorgia Silani von der Universität Wien untersuchte die Auswirkungen sozialer Isolation unter Anwendung vergleichbarer Methoden in zwei Kontexten: im Labor und zu Hause während des COVID-19-Lockdowns. Für die Studie kamen 30 weibliche Versuchsteilnehmerinnen an drei verschiedenen Tagen ins Labor und verbrachten acht Stunden ohne sozialen Kontakt oder ohne Essen oder mit sozialem Kontakt und Essen.  

Im Laufe des Tages gaben sie mehrmals ihr selbst wahrgenommenes Stressniveau, ihre Stimmung und ihre Müdigkeit an, während physiologische Stressreaktionen, wie Herzfrequenz und Cortisol, von den Wissenschafter*innen aufgezeichnet wurden. Um die Ergebnisse der Laborstudie validieren zu können, wurden diese mit Messwerten einer Studie verglichen, die während des Lockdowns in Österreich und Italien im Frühjahr 2020 durchgeführt wurde. Aus dieser wurden Daten von 87 Teilnehmer*innen verwendet, die mindestens einen achtstündigen Zeitraum in Isolation verbracht hatten und bei denen die Auswirkungen auf Stress und Verhalten mit denselben Messwerten über sieben Tage lang mehrmals täglich erhoben wurden.

  • "In der Laborstudie fanden wir auffallende Ähnlichkeiten zwischen sozialer Isolation und Nahrungsentzug. 
  • Beide Zustände führten zu verminderter Energie und erhöhter Müdigkeit, was überraschend ist, wenn man bedenkt, dass wir durch Nahrungsentzug buchstäblich an Energie verlieren, während dies bei sozialer Isolation nicht der Fall ist", so die Erstautor*innen Ana Stijovic und Paul Forbes. 

Dieses Ergebnis wird auch durch den Vergleich mit den Daten aus den Lockdowns untermauert: Teilnehmer*innen, die während der Lockdowns allein lebten und im Allgemeinen geselliger waren, berichteten ebenfalls über eine geringere Energie – und zwar an Tagen, an denen sie sozial isoliert waren, im Vergleich zu Tagen, an denen sie soziale Kontakte hatten.

  • Die Autor*innen vermuten, dass die geringere Energie ein Teil unserer homöostatischen Reaktion auf den Mangel an sozialen Kontakten und ein möglicher Vorläufer einiger schädlicherer Auswirkungen der langfristigen sozialen Isolation sein könnte. 

"Es ist bekannt, dass langfristige Einsamkeit und Müdigkeit zusammenhängen, aber wir wissen wenig über die unmittelbaren Mechanismen, die diesem Zusammenhang zugrunde liegen. 

Die Tatsache, dass wir diesen Effekt schon nach einer kurzen Zeit der sozialen Isolation beobachten, lässt vermuten, dass niedrige Energie eine 'soziale homöostatische' Anpassungsreaktion sein könnte, die langfristig maladaptiv werden kann", erklärt Silani.

Die Studie ergab auch, dass Kontext- und Persönlichkeitsfaktoren die Auswirkung sozialer Isolation auf die Müdigkeit modulieren, so dass künftige Studien die Personen identifizieren müssen, die am stärksten von den Auswirkungen sozialer Isolation bedroht sind.

Schwerpunkt Coronavirus: Wie es unser Leben verändert

Von neuen familiären Abläufen bis hin zu Logistikketten: Expert*innen der Universität Wien sprechen über die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die unterschiedlichsten Lebensbereiche. In der Rudolphina, dem Forschungsmagazin der Universität Wien.
https://rudolphina.univie.ac.at/coronavirus-wie-es-unser-leben-veraendert

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Assoz. Prof. Giorgia Silani
Institut für Klinische und Gesundheitspsychologie, Universität Wien
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Ana Stijovic, MSc
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Alexandra Frey Universität Wien

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Cornelia Blum
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E-Mail-Adresse: cornelia.blum@univie.ac.at


Originalpublikation:

Publikation in Psychological Science:
Stijovic, A., Forbes, P. A. G., Tomova L., Skoluda, N., Feneberg, A. C., Piperno, G., Pronizius, E., Nater, U. M., Lamm, C., & Silani, G. Homeostatic Regulation of Energetic Arousal During Acute Social Isolation: Evidence From the Lab and the Field. Psychological Science, 2023.
DOI: 10.1177/09567976231156413
https://doi.org/10.1177/09567976231156413

 

Prof. Dr. med. Leif-Hendrik Boldt: Prof. Dr. Gerhard Hindricks: Die Ablationstherapie des Vorhofflimmerns bei Herzinsuffizienz-Patient:innen (Elektroporation) http://www.dhzc.charite.de

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Studie zur Ablation von Vorhofflimmern bei Herzinsuffizienz CABA-HFPEF-DZHK27 geht in die klinische Phase

Die Herzinschwäche zählt zu den häufigsten Todesursachen. 

Rund eine Million der Herzinsuffizienz-Patient:innen leiden zugleich an Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung mit unkontrollierten Erregungen im Bereich der Herzvorhöfe und unregelmäßigem Herzschlag. 

Mit der sogenannten Katheterablation kann diese Herzrhythmusstörung meist wirksam behandelt werden. 

Studienteam und Patient Detlef B.

Foto: v.l.n.r.: Prof. Dr. med. Leif-Hendrik Boldt (komm. Klinikdirektor der DHZC-Kardiologie am CVK/Mittelallee), Linda Utomo (Projektmanagement), Dr. med. Abdul S. Parwani (Gesamt-Studienleiter und Leiter der Elektrophysiologie am DHZC, CVK/Mittelallee), Patient Detlef B., Vlada Bazan (HK-Funktionsdienst, CVK/Mittelallee), Dr. med. Andreas Merz (klinisches Projektmanagement) und Jacqueline Trinks (HK-Pflegeleitung, CVK/Mittelallee) 

Kann die Therapie des Vorhofflimmerns mit Hilfe der Katheterablation die Prognose für Herzinsuffizienz-Patient:innen mit einer erhaltenen oder nur leicht reduzierten Auswurfleistung und Vorhofflimmern im Vergleich zur medikamentösen Standardbehandlung verbessern? 

Gesamt-Studienleiter ist Dr. med. Abdul Parwani vom DHZC.

Die Herzinsuffizienz (Herzschwäche) ist mit geschätzt rund 2,5 Millionen Betroffenen in Deutschland eine echte Volkskrankheit und zählt auch zu den häufigsten Todesursachen. Rund eine Million der Herzinsuffizienz-Patient:innen leiden zugleich an Vorhofflimmern, einer Herzrhythmusstörung mit unkontrollierten Erregungen im Bereich der Herzvorhöfe („Flimmern“) und unregelmäßigem, oft zu schnellem Herzschlag. 

  • Weil sich dabei Blutgerinnsel im Herzen bilden können, ist das Risiko für Schlaganfälle bei Patient:innen mit Vorhofflimmern deutlich erhöht.

Mit der sogenannten Katheterablation kann diese Herzrhythmusstörung meist wirksam behandelt werden. 

  • Über einen Katheter, der über die Blutgefäße in der Leiste bis zum linken Herzvorhof vorgeschoben wird, werden bestimmte Areale des Herzgewebes um die Lungenvenen gezielt verödet und die schädliche Erregungsausbreitung damit unterbrochen.


Wie wirkt sich die Ablationstherapie des Vorhofflimmerns bei Herzinsuffizienz-Patient:innen auf den Verlauf der Herzschwäche aus? 

Auf diese Frage soll „CABA-HFPEF-DZHK27“ Antworten geben. Eine internationale Studie, an der sich europaweit 60 Zentren beteiligen und die vom Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK) mit 3,2 Millionen Euro maßgeblich co-finanziert wird. 

Gesamt-Studienleiter ist Dr. med. Abdul Shokor Parwani, Leiter der Elektrophysiologie am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC, Campus Virchow-Klinikum/Mittelallee).

Das Studienkürzel CABA-HFPEF steht für „CAtheter-Based Ablation of atrial fibrillation compared to conventional treatment in patients with Heart Failure with Preserved Ejection Fraction“, denn die Wissenschaftler:innen konzentrieren sich bei ihrer Studie auf Herzschwäche- Patient:innen mit einer erhaltenen (Heart Failure with Preserved Ejection Fraction, HFpEF) oder nur leicht reduzierten Auswurfleistung.

 „Dabei ist die Herzkraft zwar noch weitgehend erhalten, der Herzmuskel ist aber bereits versteift, sodass die Herzkammern sich nicht ausreichend mit Blut füllen können“, erläutert Studienleiter Parwani.

Diese Form der Herzinsuffizienz mache mehr als die Hälfte aller Herzschwäche-Erkrankungen aus, es gebe aber noch kaum Therapien, die den Zustand und die Prognose dieser Patient:innen verbessern, so der DHZC-Kardiologe: 

„Wir wollen deshalb herausfinden, ob eine Katheterablation des Vorhofflimmerns bei dieser Patient:innengruppe der bisherigen medikamentösen Standardbehandlung überlegen ist, ob die Leistungsfähigkeit also zu- und die Häufigkeit der Klinikeinweisungen sowie die Sterblichkeit dagegen abnehmen.“

Entsprechend sollen europaweit fast 1550 Patient:innen mit genau definierten Ein- und Ausschlusskriterien nach dem Zufallsprinzip entweder abladiert oder medikamentös behandelt werden. 

Mit Detlef B. aus Berlin ist nach intensiven Vorarbeiten nun der erste dieser Patient:innen in die Studie eingeschlossen worden. 

Der 59-Jährige leidet sowohl unter HFpEF als auch unter Vorhofflimmern. 

Detlef B. wurde nach dem Zufallsprinzip dem „Ablation-Arm“ der Studie zugeordnet und mithilfe der Elektroporation behandelt, einem neuen, besonders effektiven und zugleich schonenden Ablationsverfahren, das in Berlin und Brandenburg bislang nur an der DHZC-Kardiologie am Campus Virchow-Klinkum/Mittelallee vorgenommen wird. 

Der Eingriff verlief komplikationslos, Detlef B. konnte am Folgetag entlassen werden. 1549 Patient:innen in 60 Kliniken sollen ihm nun folgen.

„Dies war ein großer und wichtiger Schritt, um unser Wissen über die therapeutischen Optionen der Katheterablation von Vorhofflimmern bei Herzinsuffizienz-Patient:innen zu erweitern – Gratulationen an Dr. Parwani und sein Team“, sagt Prof. Dr. med. Gerhard Hindricks, Chief Integration Officer am DHZC.

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Telefon: 493045931211
Fax: 493045932100
E-Mail-Adresse: christian.maier@dhzc-charite.de





PD Dr. Claudia Crocini: Das Protein Myosin

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Frauen- und Männer-Herzen: Was ist anders?

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind bei Frauen und Männern weltweit die häufigste Todesursache. 

Es gibt jedoch zahlreiche Unterschiede zwischen den Herzen der beiden Geschlechter. 

Die neue Nachwuchsgruppe des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) von PD Dr. Claudia Crocini schaut sich diese Unterschiede auf zellulärer Ebene an. 

Ihr Ziel ist es, neue Regulationsmechanismen der Herzfunktion zu entdecken, um Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschlechtsspezifischer und somit besser behandeln zu können. 

Sie erhält für ihre Nachwuchsgruppe 1,65 Millionen Euro in den nächsten sechs Jahren. 

Dr. Claudia Crocini schaut sich mit ihrer neuen Nachwuchsgruppe Unterschiede zwischen Frauen- und Männerherzen auf zellulärer Ebene an. Dr. Claudia Crocini schaut sich mit ihrer neuen Nachwuchsgruppe Unterschiede zwischen Frauen- und Männerherzen auf zellulärer Ebene an. privat

https://dzhk.de/forschung/forschungsgruppen/nachwuchsgruppen/dr-rer-nat-claudia-crocini/ 

  • Männliche und weibliche Herzen sind selbst bei gesunden Menschen verschieden, etwa bezüglich der Herzfrequenz, des Stoffwechsels oder wie ihr Erbgut reguliert wird. 
  • Auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen können unterschiedlich verlaufen und das Risiko zu erkranken variiert. 

Trotzdem sind Frauen in klinischen Studien unterrepräsentiert und in Labor-Studien an Herzzellen wird das biologische Geschlecht selten beachtet.

Dr. Claudia Crocini möchte das ändern und erforscht deshalb mit ihrer neuen DZHK-Nachwuchsgruppe an der Charité – Universitätsmedizin Berlin, wie sich männliche und weibliche Herzzellen unterscheiden.  

Dafür züchtet sie aus induzierten pluripotenten Stammzellen von gesunden Männern und Frauen Herzmuskel- und Bindegewebszellen, beides Zelltypen, die im Herzen vorkommen. Um die Unterschiede im Herz aufzuspüren, untersucht die Biotechnologin, wie gut sich die Herzmuskelzellen zusammenziehen können; ebenso analysiert sie Ionenströme und wie Impulse weitergeleitet werden. Außerdem schaut sie sich mit ihrem Team an, welche geschlechtsabhängigen Faktoren die Aktivität der Gene regulieren.

Weniger anfällige Bindegewebszellen im weiblichen Herz

„Bindegewebszellen aus dem Herz von Frauen sind weniger anfällig dafür, sich krankhaft zu vermehren.  

Dafür finden sich Hinweise in der Fachliteratur“, sagt Crocini. 

So ein krankhaftes Wachstum von Bindegewebszellen tritt bei vielen Herzerkrankungen auf, so auch bei der hypertrophen Kardiomyopathie. 

Bei dieser Erkrankung ist die Wand der linken Herzkammer verdickt. 

Die hypertrophe Kardiomyopathie kann genetische Ursache haben, zum Beispiel unterschiedliche Mutationen im Myosin-Gen. 

  • Dieses Gen trägt die Information für das Protein Myosin, das zusammen mit anderen Proteinen im Herzmuskel dafür sorgt, dass er sich zusammenziehen kann.


Sobald die Untersuchungen an gesunden Herzmuskelzellen abgeschlossen sind, plant Crocini Analysen an einer Zellinie von Patienten mit hypertropher Kardiomyopathie, die eine bestimmte Mutation im Myosin-Gen aufweisen. 

„Bei dieser Mutation sieht das Herzgewebe von Männern und Frauen anders aus. 

Auch aus dem Tiermodell sind Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen bekannt“, so Crocini. Unter anderem will sie mit ihrer Gruppe herausfinden, wie Herzmuskelzellen und Bindegewebszellen miteinander kommunizieren.

Florenz, Boulder, Berlin

Bevor sie nach Berlin kam, arbeitete Crocini als Postdoc an der University of Colorado Boulder, USA. 

Der Wechsel zurück nach Europa hatte auch persönliche Gründe. 

Denn die Reisebeschränkungen während der Corona-Pandemie erlaubten es ihr lange nicht, ihre Familie in Italien zu besuchen. Dort ist sie aufgewachsen und studierte an der Universität Florenz Biotechnologie mit den Schwerpunkten Medizin und Pharmakologie. Bereits in den USA arbeitete sie an Projekten zu Hertzmuskelerkrankungen. Mit ihren aktuellen Forschungsprojekten hofft sie, die Basis für die Entwicklung von Therapien zu legen, die Unterschiede zwischen Frauen- und Männerherzen gezielt adressieren. 

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Dr. Claudia Crocini, Charité – Universitätsmedizin Berlin, Max Rubner Center (MRC) für kardiovaskuläre-metabolische-renale Forschung, claudia.crocini(at)charite.de

Potsdamer Str. 58
10785 Berlin
Deutschland
Berlin

Christine Vollgraf
Telefon: 030 3465 52902
E-Mail-Adresse: christine.vollgraf@dzhk.de

Sarah Mempel
Telefon: 030 3465 529-18
E-Mail-Adresse: sarah.mempel@dzhk.de
Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte

https://dzhk.de/forschung/forschungsgruppen/nachwuchsgruppen/dr-rer-nat-claudia-... > zur DZHK-Nachwuchsgruppe von Claudia Crocini


Prof. Michael Albrecht: Sicherheitskonzept für die Hochschulmedizin Dresden zu Ostern 2023

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Dresdner Universitätsklinikum betreibt Wachschutz künftig selbst

Das Universitätsklinikum Cal Gustav Carus Dresden hat zum 1. April 2023 das Team des Sicherheits- und Pfortendienstes vom bisher beauftragten Dienstleister übernommen. 

Im Rahmen eines Betriebsübergangs sind die 26 Kolleginnen und Kollegen nun Angestellte der klinikumseigenen UKD Service gGmbh. 

Das Angebot, zu dem neuen Arbeitgeber zu wechseln, hat das komplette, zum großen Teil bereits seit vielen Jahren für das Uniklinikum und die Fakultät tätige Team angenommen. 

Für die Mitarbeitenden des Sicherheits- und Pfortendienstes gelten die tariflichen Konditionen für diese Branche ebenso unverändert weiter. 

Der  Leiter des Sicherheits- und Pfortendienstes (links) und einer der Schichtleiter mit einem der beiden neuen Dienstfahrzeuge.

Der Leiter des Sicherheits- und Pfortendienstes (links) und einer der Schichtleiter mit einem der beiden neuen Dienstfahrzeuge. Kirsten Lassig Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden 

„Mit dem Wechsel möchten wir einen nachhaltigen Impuls für mehr Sicherheit auf dem Campus setzen und freuen uns darüber, das komplette Wachschutzteam übernehmen zu können“, sagt der Medizinische Vorstand Prof. Michael Albrecht. 

Diesem Start folgen nun zeitnah Neueinstellungen, die die Basis dafür sind, das Sicherheitskonzept an die sich kontinuierlich ändernden Bedingungen anzupassen. 

Dabei werden auch die von den Mitarbeitenden der Hochschulmedizin Dresden geäußerten Wünsche zu sicherheitsrelevanten Punkten einbezogen. Das Aufgabengebiet und die Jobkonditionen sind offenbar attraktiv: Die in den vergangenen Wochen veröffentlichten Stellenausschreibungen sind auf eine große Resonanz gestoßen und die ersten Bewerbungsgespräche vielversprechend verlaufen.

„Im Rahmen der Übernahme des Wachschutzes werden wir das Sicherheitskonzept für die Hochschulmedizin Dresden weiterentwickeln“, kündigt der Kaufmännische Vorstand des Uniklinikums Frank Ohi an. „Im ersten Schritt geht es nun erst einmal darum, das Team wieder auf die vorgesehene Sollstärke zu bringen. Bei einem persönlichen Treffen im Rahmen des Betriebsübergangs habe ich sehr motivierte und positiv gestimmte Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und bin sicher, dass das Team die anstehenden Aufgaben gut meistern kann. Dazu setzen wir auch auf kontinuierliche Schulungen und geben den Mitarbeitenden die Chance, sich persönlich weiterentwickeln zu können.“ Die Übernahme des Sicherheits- und Pfortendienstes bedurfte intensiver Vorbereitungen. Damit das Uniklinikum die Verantwortung für die Sicherheit übernehmen durfte, waren behördliche Genehmigungen sowie eine spezielle Versicherung nötig. Auch ein Kontrollsystem für die Streifengänge und zwei elektrisch betriebene Dienstfahrzeuge, die ab April auf dem Campus unterwegs sein werden, galt es anzuschaffen.

Für die Arbeit beim Sicherheits- und Pfortendienst gibt es unterschiedliche Voraussetzungen. 

Neben einer Vielzahl an Quereinsteigenden, die eine mehrmonatige IHK-Ausbildung absolviert haben, gibt es bei diesem Berufsbild auch die Möglichkeit, eine duale Berufsausbildung zur „Fachkraft für Schutz und Sicherheit“ zu absolvieren. 

Unabdingbar ist zudem ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragung. 

Die Arbeitsbedingungen und die Gehälter sind über einen länderspezifischen Tarifvertrag für das Sicherheitsgewerbe geregelt. Das Team des Sicherheits- und Pfortendienstes am Dresdner Uniklinikum profitiert zudem von den klinikumseigenen Regelungen zu Jobticket und Bike-Leasing. 

Auch können sie das Gesundheitszentrum Carus Vital und den Personalkauf der Klinikapotheke nutzen.

Die wichtigsten Arbeitsaufgaben des Sicherheits- und Pfortendienstes am Uniklinikum sind die Kontrolle an der Hauptpforte sowie der mit Schranken versehenen Nebeneinfahrten via Überwachungskameras, das Befördern des innerklinischen Notfallteams, die Betreuung der beiden Hubschrauberlandeplätze bei Starts und Landungen sowie Kontrollgänge tagsüber. 

Weitere Aufgaben sind die Vor-Ort-Überwachung der Zugänge Chirurgische Notaufnahme und Haus 27 (rund um die Uhr) sowie nachts im Haus 21 und Streifengänge in der Nacht – zu Fuß oder bei externen Liegenschaften mit dem Auto. 

Hinzu kommen die Absicherung und Kontrolle der Zugänge zu den Baustellen auf dem Klinikumscampus.

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