Qualitätszirkel Nieren- und Dialysen

Kardiologie Potsdam

Cardiovascular Prevention Center @Charité

Herzinsuffizienz

Universitätzmedizin Rostock

Universitätsmedizin Greiswald

Alexianer St. Josephs Potsdam

Dialyse-Pflege-Standard

salt

PICS Ambulanz

Dr.Vetter

Woran erkranken wir in Deutschland?

BG Klinken - Post-COVID-Programm

Herz Check

EMA

Dr. Heart

Herzhose

Lauflabor

IKDT

Online Strafanzeigen

medpoint - Fortbildungskalendar

Was hab ich?

Healthtalk

BKV Info

BKG

KHS BB

KHS BB
.

Kardiologie

Urologie Berlin

bbgk

VEmaH

ProBeweis

jkb

zurück ins leben

CRO

Gewebenetzwerk

Anamnese- und Untersuchungsbogen

Diagnostische Pfade

CIRS Bayern

Gender Medizin

idw

Posts mit dem Label Wahnvorstellungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Wahnvorstellungen werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Professor Alasdair MacLullich: CAVE: Delirium - Delirsyndrom

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Was bei Delir im Körper passiert: Neueste Forschungsergebnisse und deren Auswirkungen

  • Einer von vier älteren Menschen im Krankenhaus leidet am Delirium, kurz Delir – einem Syndrom, das sich zum Beispiel durch:
  • kognitive Defizite, 
  • Schläfrigkeit, 
  • Unruhe, 
  • Wahnvorstellungen 
  • oder Stress äußert. 
  • Ein höheres Sterberisiko, längere Klinikaufenthalte oder ein höheres Risiko für eine spätere Demenz können Folgen sein. 

Wie die Auslöser von Delir, die meist außerhalb des Gehirns liegen, auch zu Veränderungen im Gehirn führen und mit Demenz in Verbindung stehen können, wurde erst in den vergangenen zehn Jahren intensiver erforscht. 

Professor Alasdair MacLullich, Geriater an der University of Edinburgh, hat dazu einen wichtigen Beitrag mit seiner Arbeit geleistet. 

Professor Alasdair MacLullich Professor Alasdair MacLullich Foto: Umar Saleem

Einen Überblick über die neuesten Forschungsfortschritte und mögliche Resultate für die klinische Versorgung gibt er in seinem Keynote-Vortrag beim Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Geriatrie, der vom 14. bis 16. September in Frankfurt am Main stattfindet.

„Die Behandlung des Delirs konzentriert sich auf die rasche Erkennung und Behandlung der Auslöser und die Bewältigung von Symptomen wie Stress“, erklärt Professor MacLullich. 

  • Zu diesen Auslösern zählen zum Beispiel:
  •  Pneumonien
  • Harnwegsinfektionen, 
  • chirurgische Belastungen 
  • oder auch Nebenwirkungen von Medikamenten. 
  • Seit Kurzem erst liefern Studien Erkenntnisse darüber, wie diese Auslöser im Gehirn wirken, wo das Syndrom letztendlich hervorgerufen wird. 

„Diese Studien haben zum Beispiel Veränderungen des Entzündungsniveaus im Gehirn,  

Beeinträchtigungen des Energiestoffwechsels und auch Indikatoren für eine aktive Hirnschädigung zum Zeitpunkt des Deliriums gezeigt“, so MacLullich. 

In seiner mit Spannung erwarteten Keynote stellt der Experte dar, wie sich diese neuen Erkenntnisse auf das Verständnis der Pathophysiologie des Delirs auswirken – und damit auf die jetzige und künftige klinische Versorgung einschließlich potenziell neuer Medikamente.

Zur Person:

Professor Alasdair MacLullich ist seit 2009 Abteilungsleiter der Geriatrischen Medizin an der University of Edinburgh. 

Er ist Gründungsmitglied der European Delirium Association (2006), die weltweit erste internationale Organisation, die sich der Deliriumforschung und -praxis widmete, sowie Gründungsmitglied der Scottish Delirium Asscociation (2011). Aktuell ist Alasdair MacLullich unter anderem Mitglied im Forschungs- und Entwicklungsausschuss der British Geriatrics Society und stellvertretender Gründungsherausgeber der Zeitschriften Delirium und Delirium Communications – die weltweit ersten Zeitschriften, die sich mit dem Thema Delirium befassen. Zudem ist er Vorsitzender des Scottish Hip Fracture Audit der schottischen Regierung, Mitglied im Exekutivausschuss des Globalen Netzwerks für Fragilitätsfrakturen sowie Klinischer Leiter der Small Business Research Initiative für Hüftfrakturen des National-Health-Service Lothian, der Region rund um die schottische Hauptstadt Edinburgh.

Was bei Delir im Körper passiert: Neueste Forschungsergebnisse und deren Auswirkungen

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt








 

 


Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Torben Brinkema /Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG)

An der Wuhlheide 232A
12459 Berlin
Deutschland
Bayern

Telefon: 089/230696021
Fax: 089/230696041
E-Mail-Adresse: presse@dggeriatrie.de


Prof. Carlos Schönfeldt-Lecuona + Prof. Maximilian Gahr: Harmlos ist der Konsum von Cannabis auf keinem Fall

 Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Drogen-Trip ins Krankenhaus - Ulmer Studie zeigt starke Zunahme von Cannabis-Psychosen

Seit 2011 hat sich am Universitätsklinikum Ulm die Zahl der Psychiatriepatienten mit Cannabis-Psychose vervielfacht. 

Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III. 

  • Mögliche Ursache ist der hohe THC-Wert von hochpotenten Neuzüchtungen sowie von synthetischen Cannabis-Produkten. 
  • Ein weiterer Grund könnte die ab 2017 geltende gesetzliche Zulassung von medizinischem Cannabis sein, vermuten die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen. 

Veröffentlicht wurden die Ergebnisse im Journal of Clinical Psychopharmacology. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachlink: Drogenanalytik Labor 

Prof. Carlos Schönfeldt-Lecuona (links) und Prof. Maximilian Gahr Prof. Carlos Schönfeldt-Lecuona (links) und Prof. Maximilian Gahr privat

Halluzinationen, Wahnvorstellungen, Zerfahrenheit und Verhaltensstörungen: 

Diese Symptome können bei einer Cannabis induzierten Psychose auftreten. 

„Für die Betroffenen ist diese Erfahrung schockierend, denn sie verlieren nicht nur den Bezug zur realen Welt, sondern auch ihr innerstes Selbst“, erklärt Professor Carlos Schönfeldt-Lecuona von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III am Universitätsklinikum Ulm. Der Wissenschaftler hat mit weiteren Ulmer Forscherinnen und Forscher in einer Studie untersucht, wie sich die Fallzahlen der Cannabis-Psychosen von 2011 bis 2019 entwickelt haben. 

Das Ergebnis: Es gibt einen massiven Anstieg. Und das obwohl im Untersuchungszeitraum weder für andere substanzinduzierte Psychosen noch für endogene Psychosen eine Zunahme zu verzeichnen war.

 Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben dafür in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III eine Einzelzentrum-Analyse durchgeführt und hierfür die Kranken- und Behandlungsdaten von Patientinnen und Patienten untersucht, die in der Klinik stationär behandelt wurden. Diese Gesamtzahlen schwanken im Untersuchungszeitraum zwischen 1414 (2011) und 1270 (2019) und belegen, dass die Zahl der psychiatrischen Erkrankungen und Verhaltensstörungen insgesamt in dieser Zeit nicht größer geworden ist.

Während im Jahr 2011 nur 7 Patienten und Patientinnen wegen einer Cannabis-induzierten Psychose behandelt wurden, waren es fünf Jahre später bereits 24 und 2019 schließlich sogar 59. Die meisten Fälle betreffen junge Männer. Setzt man die Einzelfälle ins Verhältnis zu den Gesamtpatientenzahlen der in der psychiatrischen Klinik behandelten Menschen, wird der Anstieg noch deutlicher. So erhöhte sich die relative Häufigkeit des Auftretens von Cannabis-Psychosen von 0,5 Prozent (2011) auf 3,86 Prozent (2019). „Auch wenn die absoluten Häufigkeiten der Cannabis-Psychosen insgesamt eher gering erscheinen, zeigt sich hier bei den relativen Häufigkeiten fast eine Verachtfachung des Ausgangswerts“, erklärt Klinikkollege Professor Maximilian Gahr, der ebenfalls an der Studie beteiligt war.

Eine Ursache für den Anstieg der Patientenzahlen mit Cannabis-Psychosen sehen die Forschenden im teilweise deutlich erhöhten THC-Gehalt von genetisch veränderten Cannabis-Sorten beziehungsweise im hohen THC-Wert von synthetischem Cannabis, das immer leichter verfügbar ist.  

  • Tetrahydrocannabinol (THC) ist eine psychoaktive Substanz, die beim Kiffen von Cannabis für den Rausch verantwortlich ist
  • Der zweite Hauptwirkstoff ist Cannabidiol (CBD), dem eine entspannende bis angstlösende Wirkung nachgesagt wird, und der die Wirkung von THC möglicherweise sogar abschwächt. 

Während der THC-Wert in den letzten Jahren von ehemals rund drei Prozent auf heute über 16 Prozent angestiegen ist, enthalten viele hochgezüchteten Cannabissorten, die für den Freizeitkonsum angeboten werden, allerdings nur sehr wenig CBD. 

Mittlerweile ist bekannt, dass nicht nur ein hoher THC-Wert an sich, sondern insbesondere das Missverhältnis zwischen viel THC und wenig CBD ein erhöhtes Risiko für das Auftreten von Cannabis-Psychosen darstellt.

Ein weiterer Grund sieht das Ulmer Forschungsteam, zu dem auch Wissenschaftler der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie / Psychotherapie gehören, in der Änderung des rechtlichen Rahmens der Verschreibungspraxis. 

Denn Anfang März 2017 wurde per Gesetz eine Verordnung von Cannabinoiden auf Rezept unter gewissen Umständen ermöglicht. 

Dies hat möglicherweise zur Folge, dass die gefährlichen Nebenwirkungen vor allem von illegal erworbenen Cannabisprodukten unterschätzt werden.

Trotz ihres Potenzials als therapeutische Substanzen bei vielen Störungsbildern ist der Einsatz von Cannabinoiden mit einem nicht zu unterschätzenden gesundheitlichen Risiko verbunden.  

  • Dies gilt insbesondere für Personen mit einer psychischen Vorerkrankung. 

So sind eben immer mehr Cannabis-Psychosen zu beobachten. 

Andererseits kommt es auch verstärkt zu Abhängigkeiten und zu schädlichem Gebrauch“, erklärt Professor Schönfeldt-Lecuona. 

So lässt sich in der Studie zeigen, dass der Anstieg der Fälle ab 2017 noch einen Tick stärker ausfällt.

Eine derartige Entwicklung von Fallzahlen hat auch auf die psychiatrische Versorgung große Auswirkungen. 

Aufgrund des Zuschnitts der Studie können die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen allerdings noch nicht sagen, ob es sich um eine lokale Entwicklung oder um einen allgemeinen Trend handelt. 

„Es spricht alles dafür, dass wir es hier mit einer allgemeinen Entwicklung zu tun haben, daher halten wir es für angeraten, hier mit weiteren und umfassenderen Untersuchungen nachzuhaken“, so die Ulmer Forschenden. 

„Mit dem ‚Gesetz zur Änderung betäubungsmittelrechtlicher und anderer Vorschriften‘ vom 6. März 2017 befinden wir uns in einer Art bundesweitem Experiment. 

Doch die gesamtgesellschaftlichen Folgen sind noch unklar“, meint Professor Maximilian Gahr. 

  • Auf jeden Fall empfehlen die Autoren der Studie eine intensivere Aufklärung über mögliche Risiken des Konsums von Cannabinoiden. 
  • Die Wissenschaftler denken dabei sowohl an schmerztherapeutische Einrichtungen und Arztpraxen, die Cannabis verschreiben, als auch an Schulen und Jugendeinrichtungen. 

Denn eines ist auf jeden Fall klar: harmlos ist der Konsum von Cannabis auf keinem Fall.

Medizin am Abend Berlin  DirektKontakt
 



 

 

 

Über Google: Medizin am Abend Berlin  
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.


Prof. Dr. Maximilian Gahr, MA (maximilian.gahr@uni-ulm.de) und Prof. Dr. Carlos Schönfeldt-Lecuona (carlos.schoenfeldt@uni-ulm.de), Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie III, Universitätsklinikum Ulm

Andrea Weber-Tuckermann Universität Ulm

Helmholtzstraße 16
89081 Ulm
Deutschland
Baden-Württemberg
Telefon: 0731 - 5022024
E-Mail-Adresse: andrea.weber-tuckermann@uni-ulm.de

Originalpublikation:

Literaturhinweis:
Gahr M, Ziller J, Keller F, Schönfeldt-Lecuona C. Increasing Proportion of Cannabinoid-Associated Psychotic Disorders: Results of a Single-Center Analysis of Treatment Data From 2011 to 2019. J Clin Psychopharmacol. 2020 Nov/Dec;40(6):642-645. doi: 10.1097/JCP.0000000000001278.

CAVE: Traumatisierte Operations - Patienten - DELIR

Medizin am Abend Berlin Fazit: Neuer HAW-Newsletter beschäftigt sich mit dem Umgang mit traumatisierten OP-Patienten

Umgang mit traumatisierten OP-Patienten – ein Schwerpunkt im Masterstudiengang Pflege an der HAW Hamburg: 
  • Fünf bis 15 Prozent aller Betroffenen leiden nach einer Operation unter Narkose an einem sogenannten postoperativen, kognitiven Defizit, auch Delir genannt. 
  • Bewusstsein, Denken und Gedächtnis können dann gestört sein. 
Diese komplexe Patientenversorgung stellt besonders die Pflegenden vor große Herausforderungen. 

Die HAW Hamburg setzt hier einen Schwerpunkt im Pflegestudium und kooperiert mit Kliniken in der Metropolregion. 

Medizin am Abend Berlin Zusatzhinweis: Bitte an die frühzeitige Patientenaufklärung zur 
1 zu 1 Patientenbetreuung (Extrawache/Sitzwache/Sonderwache) incl. den Beratungen über mögliche FeM - Maßnahmenkataloge ärztlich und pflegerisch mit allen Entscheidungsträgern incl. vorab dem Patienten beraten und absichern. 

Die Aufnahmen entstanden während eines neurochirurgischen Eingriffs Die Aufnahmen entstanden während eines neurochirurgischen Eingriffs
Fotoquelle: BG Klinikum Hamburg/Fotoabteilung
 
Intensivpflegerin und Master-Absolventin Sabrina Pelz erklärt das Phänomen:

„Das Delir ist ein akuter Verwirrtheitszustand. Einen Risikofaktor stellt die Operation unter Narkose dar.
Das postoperative Delir entwickelt sich kurz nach dem Erwachen aus der Narkose, einige Stunden danach oder auch Tage später.“ 

Pelz beschäftigte sich in ihrer Abschlussarbeit im Master Pflege an der HAW Hamburg mit der pflegerischen Praxis des Delirs
  • Die klassischen Symptome reichen von fluktuierenden Phasen der Verwirrtheit, Desorientierung, psychomotorischer Unruhezuständen, Halluzinationen oder auch Wahnvorstellungen. 
  • Dabei beziehen betroffene Patienten Gegenstände und Personen in ihre subjektive Wirklichkeit mit ein. „Das kann auch bedeuten, dass sie bekannte Personen nicht erkennen oder ein aggressives Verhalten zeigen“, so Pelz.
Diese temporäre Verwirrtheit kann Spätfolgen haben. 
  • In zirka 40 Prozent der Fälle haben diese Patienten bleibende kognitive Defizite oder sind sogar pflegebedürftig. 
  • Zudem kann das Delir die Entwicklung einer Demenz begünstigen. 
Diverse Risikofaktoren können ein Delir hervorrufen: 
  • bestehende kognitive Defizite
  • Stoffwechselerkrankungen
  • große Operationen mit langer Narkose
  • der Aufenthalt auf einer Intensivstation
  • bestimmte Übermedikation (Polypharmazie).
Was können Pflegende tun?

  • In zirka 78 Prozent der Fälle wird das Delir erst spät oder gar nicht erkannt. 
Diese hohe Zahl gab den Anstoß für Sabrina Pelz, sich in ihrer Masterarbeit mit dem Thema des postoperativen Delirs zu beschäftigen. „Ich wollte wissen, was wir Pflegenden dabei tun können. Vor allem die frühzeitige Erkennung und Behandlung war mir wichtig.“

Pflegende sind die Berufsgruppe mit dem engsten Kontakt zum Patienten.

Sie überprüfen zum Beispiel die Orientierung und Aufmerksamkeit des Patienten.

Dabei spielen auch Informationen über die Kognitionsfähigkeiten des Patienten vor der Operation eine Rolle.

Bei der Reorientierung des Patienten helfen zum Beispiel die Brille, das Hörgerät oder die Zahnprothese.

Weitere Orientierungshinweise geben eine Uhr oder ein Kalender. 

Auch die Mobilisation unterstützt bei der Wiederherstellung der Orientierung im Raum, stärkt die Muskulatur und fördert den Schlaf-Wach-Rhythmus. Angehörige sind ein persönliches Bindeglied für den Patienten. Ihre Anwesenheit beschleunigt den Wiederherstellungsprozess der realen Wahrnehmung.

Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Maßnahmen, die einem postoperativen Trauma und einem Delir vorbeugen können. 
Den Schlaf-Wach-Rhythmus erhalten und fördern, Medikation vermeiden, die ein Delir auslösen oder Angstzustände hervorrufen können. 
  • Zum Beispiel zwei Stunden vor einer Operation das Trinken von Wasser schluckweise erlauben.
Die frühzeitige Mobilisierung von Patienten fördern“, resümiert Pelz.

Weitere Forschungen zu diesem Thema

„Der Umgang mit kritisch kranken und gefährdeten Menschen ist ein Schwerpunkt unserer Projekte. Zurzeit bearbeiten wir beispielsweise im Rahmen der Landesforschungsförderung eine Dissertation“, ergänzt Prof. Dr. Uta Gaidys, Professorin für Pflegewissenschaft, Ethik und Kommunikation. "Die Doktorarbeit analysiert Entscheidungsfindungen von chronisch kranken Menschen in krisenhaften Situationen anhand von Dialogen mit Sterbenden. Masterarbeiten bearbeiten den Umgang mit alkoholisierten Patienten in der Notaufnahme, das Erleben älterer, chronisch und multimorbid erkrankter Menschen vor und nach medizinischen Eingriffen.

„Dieser Schwerpunkt in unserer wissenschaftlichen Ausbildung an der HAW Hamburg ist deutschlandweit ein Alleinstellungsmerkmal“, sagt Professorin Gaidys. „Der Masterstudiengang Pflege spezialisiert Pflegende für spezialisierte Handlungsfelder, wie die komplex-intensive, onkologisch-palliative und geriatrisch-gerontologische Versorgung. Patienten in diesen Handlungsfeldern haben komplexe Bedürfnislagen. Gerade wenn ein akutes gesundheitliches Problem hinzukommt, beeinflussen sich Auswirkungen gegenseitig.“

Bei diesen relevanten Praxisforschungen kooperiert die HAW Hamburg mit dem Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), dem AGAPLESION DIAKONIEKLINIKUM HAMBURG und dem Albertinen Diakonie Werk (ADW).

Auch Sabrina Pelz‘ Erkenntnisse finden derzeit Eingang in ein großes Implementierungsprojekt für Delir-, Schmerz- und Sedierungsmonitoring am BG Klinikum Hamburg, an dem auch Pelz teilnimmt. 

Dabei spielen ihre Kompetenzen der „Advanced Practice Nurse“ eine Rolle – denn diese stellen die Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Praxis her.

Das für diese Implementierung benötigte Expertenwissen aus der forschenden Praxis sowie Kompetenzen im Bereich Zusammenarbeit und Coaching sind wesentliche Bestandteile des Master-Studiengangs Pflege. (Autoren: Moritz Heitmann/Katharina Jeorgakopulos/Sabrina Pelz)

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com























idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.
Über Google: Medizin am Abend Berlin

Department Pflege und Management
Prof. Dr. Uta Gaidys
Professorin für Pflegewissenschaft (Ethik und Kommunikation)
Tel. 040.428 75-7002
uta.gaidys((@))haw-hamburg.de

Dr. Katharina Jeorgakopulos Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
Berliner Tor 5
20099 Hamburg
Deutschland
Hamburg


Dr. Katharina Jeorgakopulos
Telefon: 040.428 75-9132
Fax: 040.428 75 90 19
E-Mail-Adresse: presse@haw-hamburg.de
Beitrag von NDR Visite mit Sabrina Pelz: Verwirrt nach Operation: Risiko senken (24.10.2017)

Weitere Themen im Newsletter sind:
- Aktionstag Fliegen am 16. Februar: Vorlesungen, Speeddating und Workshops
- Hammonia-Preis für Sozialforscherin Christine Färber: Preis für Engagement im Bereich Gender Budgetings und Frauenförderung
- Positive Bilanz für das Projekt „Grenzgänger“: psychische und soziale Betreuung von auffälligen Jugendlichen
- „Wagt den Schritt in die Selbständigkeit!“ Interview mit Start-Up Gründern der Internetplattform „Freelance Junior
- Energiewende muss verständlicher werden: Erste Ergebnisse der NEW 4.0-Akzeptanzstudie veröffentlicht

Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
https://www.haw-hamburg.de/themendienst/aktuelle-ausgabe.html

http://www.ardmediathek.de/tv/Visite/Verwirrt-nach-Operation-Risiko-senken/NDR-F...


https://www.haw-hamburg.de/studium/master.html