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Muskelbildung für 2015

Medizin am Abend Fazit:
Muskelbildung – auf die richtigen Verbindungen kommt es an

Unser Körper besitzt verschiedene Arten von Muskeln. Während der
Herzmuskel Blut durch die Gefäße pumpt, können wir mit Hilfe der
Skelettmuskeln Gewichte stemmen oder einen Marathon laufen. Durch einen
speziell angepassten Bauplan sind die einzelnen Muskeln optimal für ihre
jeweilige Funktion gerüstet.

Diese Anpassungen kommen durch verschiedene Varianten der Protein-Bausteine zustande, die die kontraktilen Muskelmaschinen bilden:

die Sarkomere.

Forscher am Max-Planck-Institut für
Biochemie haben nun anhand von Flugmuskeln der Taufliege Drosophila ein
wichtiges Prinzip entdeckt, das erklärt, wie die unterschiedlichen
Proteinvarianten in den entsprechenden Muskeln produziert werden.

Jeder Muskel besteht aus Hunderten von kontraktilen Minimaschinen, den
sogenannten Sarkomeren. Je nach Art und Eigenschaft des Muskels
unterscheiden sich diese Maschinen in ihrem molekularen Aufbau. Diese
verschiedenen Varianten der Sarkomere wirken sich auf die
Kontraktionsgeschwindigkeit oder die Kraft der Muskeln aus. Die
Flugmuskeln der Taufliege Drosophila etwa müssen extrem schnell
kontrahieren (200 Mal pro Sekunde), um ihnen das Fliegen zu ermöglichen.
Wissenschaftler um Frank Schnorrer haben dieses Fliegenmodell untersucht,
um zu klären, wie die unterschiedlichen Kompositionen der Sarkomere
zustande kommen.

„Wir konnten zunächst zeigen, dass in der schnellen Flugmuskulatur mehr
als 700 Proteine in einer anderen Variante vorlagen als in der langsamen
Beinmuskulatur“, berichtet Maria Spletter, die Erstautorin der Studie.
„Die verschiedenen Proteinvarianten bilden also Sarkomere mit
unterschiedlichen mechanischen Eigenschaften.“ Was den Wissenschaftlern
besonders auffiel: oft gingen die unterschiedlichen Proteinvarianten auf
das gleiche Gen zurück. Die Gene beinhalten die Baupläne für Proteine.
Vereinfacht gesagt, wurde also der Bauplan für das spätere Protein
unterschiedlich interpretiert. Dies geschah durch einen Mechanismus, den
Forscher als „alternatives Splicing“ bezeichnen: Gene bestehen aus
mehreren kleinen Einheiten, den Exons, die von der Zelle abgeschrieben,
zusammengeklebt und dann in ein Protein übersetzt werden. Alternatives
Splicing bezeichnet das unterschiedliche Zusammenkleben von mehreren Exons
und führt so zu verschiedenen Proteinvariationen des gleichen Gens.

Bis zum Zerreißen gespannt

Doch woher weiß der Flugmuskel, welche Varianten der Proteine er nun
benötigt? In weiteren Untersuchungen identifizierten die Wissenschaftler
ein Protein mit dem Namen „Arrest“, was die richtigen Exons erkennt und
aneinanderklebt. „Wenn die Funktion von Arrest gestört ist“, so Spletter,
„werden im Flugmuskel die falschen Exon-Kombinationen zusammengeführt und
so Proteinvarianten gebildet, die sonst nur in Beinmuskeln vorkommen.“ Die
Folgen sind dramatisch: die Fliegen können nicht mehr fliegen und
schlimmer noch, ihre Flugmuskeln werden durch eine zu starke Kontraktion
sogar in Stücke gerissen.

Und auch für uns Menschen könnten diese Ergebnisse von Bedeutung sein.

„Arrest-verwandte Proteine kommen auch in den Muskeln von Säugetieren vor,
daher könnte dieser Mechanismus auch beim Menschen eine Rolle spielen“
schlägt Schnorrer die Brücke. Die Entdeckung des neuen Mechanismus‘ wirft
also weitere Fragen auf, denen sich die Forscher in Zukunft widmen werden.

Sie wollen klären, wie alternatives Splicing bei Sarkomer-Proteinen zu
einem gesunden oder kranken Muskel führt. [HS]


Originalpublikation:
M. Spletter, C. Barz, A. Yeroslaviz, C. Schönbauer, I. Ferreira, M. Sarov,
D. Gerlach, A. Stark, B. Habermann and F. Schnorrer: The RNA binding
protein Arrest (Bruno) regulates alternative splicing to enable myofibril
maturation in Drosophila flight muscle. EMBO Reports, December 22, 2014.
DOI: 10.15252/embr.201439791


Medizin am Abend DirektKontakt

Dr. Frank Schnorrer
Muskeldynamik
Max-Planck-Institut für Biochemie
Am Klopferspitz 18
82152 Martinsried
E-Mail: schnorrer@biochem.mpg.de
www.biochem.mpg.de/schnorrer

Anja Konschak
Max-Planck-Institut für Biochemie
Am Klopferspitz 18
82152 Martinsried
Tel. +49 89 8578-2824
E-Mail: konschak@biochem.mpg.de

Notrufsystem eCall

Notruf in 45 Sekunden

Im Herbst 2015 wird in Deutschland das automatische Notrufsystem eCall (emergency call) eingeführt. Alle Autohersteller, die ab dem 01. Oktober 2015 eine Erlaubnis zur Herstellung eines neuen Fahrzeugs in Deutschland bekommen wollen, sind verpflichtet das eCall-System in ihren Kfz einzubauen. Im Falle eines Unfalls soll eCall innerhalb von 25 bis 45 Sekunden automatisch eine Verbindung zur Notrufzentrale herstellen. Dadurch könnten Rettungskräfte verletzten Autofahrern deutlich schneller helfen.

Luftverschmutzung contra Gesundheit - LKW Maut in Deutschland

Medizin am Abend Fazit:

Ab heute gelten neue Tarife, die Kosten für Infrastruktur und Luftverschmutzung enthalten

Seit heute 00:00 Uhr gelten die neuen Mauttarife für Lkw ab 12 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht in Deutschland.

Die neuen Tarife wurden in den Wochen vor Weihnachten mit einem Software-Update per Mobilfunk auf mehr als 810.000 Fahrzeuggeräte verteilt.

Die Aktualisierung der rund 3400 Mautstellen-Terminals und des Internet-Einbuchungssystems wurde anforderungsgemäß drei Tage früher abgeschlossen, damit die Fahrer im manuellen Einbuchungssystem die Tickets für den 1. Januar buchen konnten.

 

Die neuen Mauttarife setzen sich aus zwei Mautteilsätzen zusammen: einem für die Infrastrukturabgabe und einem für die Kosten der Luftverschmutzung, die die Lkw verursachen. Letzterer ist von der Schadstoffklasse abhängig.

Gleichzeitig wurde ein Mautsatz für schwere Lkw der Schadstoffklasse Euro 6 eingeführt. Für diese modernen Fahrzeuge werden keine Kosten für die Verursachung von Luftverschmutzung berechnet. 

So wird die Maut berechnet: Der Gesamtbetrag ergibt sich aus der Strecke, die ein Fahrzeug oder eine Fahrzeugkombination auf mautpflichtigen Straßen zurücklegt und einem Mautsatz je Kilometer, der die Infrastrukturkosten und die Kosten für die verursachte Luftverschmutzung enthält. 

- Der Mautteilsatz für die Infrastrukturkosten unterscheidet zwischen Lkw mit bis zu drei Achsen und Lkw mit vier oder mehr Achsen.

- Der Mautteilsatz der Kosten für die verursachte Luftverschmutzung richtet sich nach der Schadstoffklasse. Jedes Fahrzeug wird aufgrund seiner Schadstoffklasse einer der sechs Kategorien A, B, C, D, E und F zugeordnet.

Dabei gilt: Je moderner die Abgastechnik des Lkws ist, desto günstiger wird der Mautteilsatz für die Luftverschmutzung. 

Fahrzeuge der Schadstoffklasse Euro 6 sind in die Kategorie A eingruppiert und zahlen nur die Infrastrukturkosten. 

Die neuen Mauttarife sind im Bundesfernstraßenmautgesetz festgeschrieben und basieren auf den Erkenntnissen des Wegekostengutachtens, das im März 2014 veröffentlicht wurde.

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Weitere Informationen unter www.toll-collect.de

Claudia Steen +49(30)740772200

Das Silikonherz mit der defekten Aortenklappenprothese


Bad Oeynhausen: Dank Silikonherz zur passenden Herzklappe

Für eine Hochrisikopatientin mit einer defekten Herzklappenprothese haben
Spezialisten der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie des Herz-
und Diabeteszentrum NRW (HDZ NRW), Bad Oeynhausen, unter der Leitung von
Prof. Dr. Jan Gummert erstmals eine sehr individuelle Therapie entwickelt:

Vor einer minimalinvasiven transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI-
Verfahren) wurden entscheidende Teile des Patientenherzens aus Silikon
originalgetreu nachgebaut.

Im Vorfeld des Eingriffs haben sich die Herzchirurgen in Zusammenarbeit
mit dem Helmholtz-Institut der Rheinisch-Westfälischen Technischen
Hochschule (RWTH) in Aachen zu wichtigen Untersuchungen und Simulationen
an diesem Silikonherzen zusammengesetzt, um die bestmöglichste Therapie
für ihre Patientin auszuwählen. Auf diese Weise konnte die neue Herzklappe
ideal platziert und mit dem geringstmöglichen Risiko eingesetzt werden.

Die 80-jährige Elfriede M. ist kurzatmig und kann sich nur noch mit einem
Rollstuhl fortbewegen. Ihre bereits vorhandene Aortenklappenprothese ist
stark verkalkt. Die Klappensegel öffnen sich nicht mehr weit genug, um
ausreichend Blut in den Körperkreislauf zu pumpen. Ihr hohes Alter, ihre
Vorerkrankungen und die Voroperation an der Aortenklappe machen eine
herkömmliche Operation am offenen Herzen riskant für Elfriede M. Speziell
für Hochrisikopatienten wie sie hat deshalb Prof. Dr. Stephan Ensminger,
Oberarzt der Klinik für Thorax- und Kardiovaskularchirurgie, innerhalb
einer Forschungskooperation mit dem Helmholtz-Institut der RWTH in Aachen
eine neue und sichere Vorgehensweise entwickelt.

Detailgetreue 3-D-Nachbildung gibt den entscheidenden Hinweis

Zunächst wurden dazu Teile des Herzens der Patientin originalgetreu in
einem modernen 3D-Druckverfahren aus Silikon nachmodelliert. Die bereits
vorhandene biologische Prothese wurde in das Modell eingesetzt, sodass ein
genaues Abbild des Herzens der Patientin entstand. Gemeinsam überlegten
die Ingenieure aus Aachen mit den Experten am HDZ NRW, welche neue
Herzklappe am besten in ihre defekte Prothese passt. In zahlreichen
Testläufen, unter anderem auch mit Einsatz einer Highspeed-Kamera, wurden
die Segelbewegungen der möglichen neuen Klappe beurteilt.

Welche Prothese sitzt perfekt in der defekten Aortenklappe?

Aus einer Auswahl verschiedener Klappenarten, -größen und –positionen
entschied sich das Team für eine Klappe der Firma Edwards, die besonders
gute Ergebnisse und eine hohe Funktionalität hatte. „Dank unserer Tests im
Vorfeld der Operation haben wir die optimale Position der Katheter-
Herzklappe in der defekten Aortenklappenprothese für unsere Patientin
bestimmen können“, so Prof. Ensminger. „Die Klappensegel funktionieren
jetzt einwandfrei.“

Elfriede M. war die erste Patientin weltweit, deren TAVI-Operation mit
Hilfe einer originalgetreuen Herznachbildung so präzise geplant werden
konnte. „Die Situation ergab sich, weil wir für jeden Patienten die
individuell bestmögliche Behandlungsstrategie erreichen wollen“, betont
Prof. Gummert. „Das Verfahren ist ebenso zukunftsweisend wie schonend und
verspricht Aussichten auch für Patienten, die im allgemeinen als nicht
mehr operabel gelten.“

Bereits neun Tage nach dem Eingriff konnte Elfriede
M. das Bett verlassen und mit einer Gehhilfe erste kleine Ausflüge
unternehmen. Ihre Lebensqualität hat sich bereits spürbar verbessert.
Einen Rollstuhl braucht sie nicht mehr.

  • Hintergrundinformation:
  • Das „TAVI“-Verfahren ist die erst seit wenigen Jahren angewendete
  • minimalinvasive transkatheter-Aortenklappenimplantation am schlagenden
  • Herzen, den die Bad Oeynhausener Herzspezialisten ohne den sonst
  • notwendigen Einsatz der Herz-Lungen-Maschine vornehmen. Die
  • Aortenklappenprothese (Ersatzklappe) wird hierbei im zusammengefalteten
  • Zustand mittels Katheter entweder von der Leistenarterie ausgehend in das
  • Herz eingeführt (transfemoraler Zugang) oder sie wird direkt über die
  • Herzspitze in die linke Herzkammer eingebracht (transapikaler Zugang). Für
  • welchen Patienten welche Herzklappe am besten geeignet ist und von welchem Verfahren er voraussichtlich langfristig am meisten profitiert, darüber berät im Herz- und Diabeteszentrum NRW grundsätzlich ein Herzteam, das sich aus erfahrenen Kardiologen und Herzchirurgen zusammensetzt.
 Prof. Dr. Jan Gummert (r.) und Prof. Dr. Stephan Ensminger mit dem 3D-Modell

Medizin am Abend DirektKontakt

Herz- und Diabeteszentrum Nordrhein-Westfalen
Universitätsklinik der Ruhr-Universität Bochum
Anna Reiss
Kerstin Konze
Georgstr. 11
32545 Bad Oeynhausen
Tel. 05731 / 97 1955
Fax 05731 / 97 2028
E-Mail: info@hdz-nrw.de

Weitere Informationen finden Sie unter
http://www.hdz-nrw.de

Neue Medikamente 2015

"2014 war ein bedeutendes Jahr für die Medizin; und für 2015 zeichnen sich weitere wichtige Fortschritte für viele Patienten und Patientinnen ab, dank der Arzneimittelentwicklung forschender Pharma-Unternehmen". Das kündigte Birgit Fischer, die Hauptgeschäftsführerin des Verbands der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa), in Berlin mit Blick auf die laufenden Zulassungsverfahren an.


So dürfte eine zweistellige Zahl neuer Krebsmedikamente die Zulassung erhalten - darunter mehrere gegen den Schwarzen Hautkrebs und weitere gegen Lungen-, Magen- und Eierstockkrebs, Leukämien, Lymphome und das multiple Myelom.

Mehrere dieser Medikamente nutzen immun-onkologische Wirkprinzipien: Sie bringen beispielsweise Tumorzellen mit ihren "Gegnern", bestimmten Immunzellen, in engsten Kontakt oder lenken die Aufmerksamkeit des Immunsystems mit Hilfe von Viren auf den Tumor.

Für Patienten mit stark erhöhtem Cholesterinspiegel und entsprechend hohem Infarkt- und Schlaganfallrisiko dürfte eine neue Klasse von Cholesterinsenkern verfügbar werden. Mediziner nennen sie PCSK-9-Inhibitoren.

Das Sortiment hoch wirksamer Medikamente zur Heilung von Hepatitis C dürfte 2015 weiter wachsen, da ein weiterer Anbieter den Markt erreichen kann.

Ebenso dürften weitere Antibiotika gegen den problematischen Klinikkeim MRSA verfügbar werden. Diese Medikamente werden vielen Patienten zu Gute kommen.

Mehrere Medikamente dürften für die Behandlung von Patienten mit den schweren Gerinnungsstörungen Hämophilie A und B herauskommen. Sie zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass sie seltener injiziert werden müssen als bisherige Mittel oder auch dann einsetzbar sind, wenn bisherige Präparate bei einem Patienten aufgrund von Immunreaktionen nicht mehr wirken. "An diesen Beispielen wird anschaulich, welchen Nutzen auch Weiterentwicklungen auf Basis bekannter Wirkprinzipien für die Patienten bringen können", so Birgit Fischer.

An vorbeugenden Medikamenten könnten 2015 weitere Mittel gegen Schlaganfälle und Thrombosen den Markt erreichen; ein Impfstoff soll vor noch mehr Stämmen von humanen Papillom-Viren (HPV) schützen, die Gebärmutterhalskrebs hervorrufen können.

Voraussichtlich werden 2015 mehr als zehn der neuen Medikamente ausdrücklich der Behandlung von Patienten mit seltenen Krankheiten dienen; darunter solchen mit mehrere Erbkrankheiten, seltenen Krebsarten und neurologischen Störungen.

"Die forschenden Pharmafirmen haben über viele Jahre erhebliche Anstrengungen unternommen, um diese neuen Therapiemöglichkeiten zu entwickeln. Es steht zu hoffen, dass die Medikamente dann auch die Patienten erreichen, die sie benötigen", so Birgit Fischer. "Das war bei den meisten Arzneimitteln, die in den letzten Jahren auf den Markt kamen, leider meist nicht der Fall. Oft wurden sie weniger als einem Drittel der Patienten verordnet, für die die Selbstverwaltung des deutschen Gesundheitswesens sie als überlegen ansieht - und das, obwohl die Krankenkassen mit den Herstellern entsprechende Erstattungsbeträge ausgehandelt haben. 2015 sollten Wege zu einer besseren Versorgung der Patienten in Deutschland gefunden werden!"


Medizin am Abend DirektKontakt

Dr. Rolf Hömke
Tel: +49 30 20604-204
Fax: +49 30 20604-209
mailto:r.hoemke@vfa.de

Weitere Informationen unter:

www.vfa.de/hepatitis-c
www.vfa.de/neue-antibiotika

Ab 1. Januar gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte eGK


Medizin am Abend Fazit:

Beim Arztbesuch daran denken:
Ab 1. Januar gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte


Wer am Neujahrstag einen Arzt aufsuchen muss, sollte daran denken: Ab jetzt gilt nur noch die elektronische Gesundheitskarte (eGK), die der gesetzlich Versicherte von seiner Krankenkasse erhält beziehungsweise hoffentlich inzwischen erhalten hat. Nur mit ihr lässt sich beim Arzt oder Psychotherapeuten ab dem 1. Januar 2015 der Besuch und die erbrachte Leistung „auf Kasse“ abrechnen – sprich: der Patient muss die Untersuchung nicht selbst bezahlen, sondern seine Karte dafür einlesen lassen.

Die elektronische „Gesundheitskarte“ löst mit Ende 2014 somit endgültig die alte „Krankenversichertenkarte“ ohne Lichtbild ab. 

Eine solche Karte gilt dann nicht mehr, und zwar unabhängig davon, welches Gültigkeitsdatum auf ihr abgedruckt ist. 

Vertragsärzte und –psychotherapeuten dürfen diese alten Chipkarten nur noch bis zum 31. Dezember 2014 akzeptieren.

Danach müssen Patienten, die keine eGK vorlegen, ihre Behandlung privat bezahlen.

Anschließend haben sie zehn Tage Zeit, eine gültige Karte oder einen sonstigen Versichertennachweis in der Praxis vorzulegen.
Anderenfalls muss der Arzt oder Psychotherapeut dem Patienten eine Privatrechnung ausstellen. Aus eigener Tasche muss dieser ohne Vorlage einer gültigen Gesundheitskarte dann zum Beispiel auch Medikamente oder Physiotherapie bezahlen.

Nicht relevant ist die Neuregelung für privat krankenversicherte Patienten und Versicherte sogenannter „sonstiger Kostenträger“ (hierzu zählt beispielsweise die Polizei): Sie erhalten keine eGK und können weiterhin mit der alten Karte zum Arzt oder Psychotherapeuten gehen.


Elektronischen Gesundheitskarte (eGK)

Auf massiven Druck des Bundesgesundheitsministeriums wurde der 1. Januar 2015 zum Tag X der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) ausgerufen: Ab dann sollen Ärzte ihre Patienten nur noch gegen Vorlage dieser neuen Karte auf Kassenkosten behandeln. Und wer keine eGK besitzt, soll das spüren: Trotz bezahlter Beiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung bekommen "eGK-Verweigerer" eine Privatrechnung. Bei Arzneimitteln, Krankengymnastik und Hilfsmitteln müssen sie in diesem Fall zudem in Vorkasse gehen. "Datenschutzkritische Bürger sollen zur Strafe also extra zahlen", sagte die Sprecherin der Aktion "Stoppt die e-Card", Dr. Silke Lüder, heute in Hamburg. Derzeit besitzen geschätzt fünf Prozent der Versicherten noch keine eGK - das sind mehrere Millionen Bürger.

Auch für die Ärzte ist diese neue Regelung eine Zumutung. "Es kann nicht unsere Aufgabe sein, ab Januar Patienten, die mit ihrer bisherigen, noch gültigen Krankenversicherungskarte zu uns kommen, entweder nach Hause zu schicken oder ihnen eine Rechnung zu stellen", kritisierte die Allgemeinärztin. "Wie verantwortungslos und unsozial ist das? Es gibt viele Patienten, die sich eine Privatrechnung oder Vorkasse nicht leisten können. Haftet Minister Gröhe für die gesundheitlichen Folgeschäden? Es ist unglaublich unverschämt, dass wir Ärzte unsere Patienten nicht mehr problemlos behandeln dürfen. Und es ist peinlich für das Pleitenprojekt eGK, dass es nach zehnjähriger Planungsphase nun mit Zwang gegen Bürger und Ärzte durchgesetzt werden muss."

Krankenkassen und Kassenärztliche Bundesvereinigung setzen Ärzte unter Druck: Entweder könnten sie ohne eGK ihre Leistungen eben nicht abrechnen oder sie müssten eine Privatrechnung erstellen, heißt es aus diesen Kreisen. "Es gibt aber noch eine andere Möglichkeit", erläuterte Lüder. "Legt der Patient beim Arztbesuch oder nachträglich einen Versicherungsnachweis auf Papier vor, dann kann er auf Kassenkosten behandelt werden - das hat die Bundesregierung kürzlich bestätigt." Eine bereits ausgestellte Privatrechnung müsse der Arzt dann allerdings mit großem bürokratischen Aufwand wieder zurückzahlen.

Auch den Patienten wird dieses sogenannte Ersatzverfahren so schwer wie möglich gemacht: "Nach unserer Erfahrung stellen viele Kassen jetzt schon Bürgern ohne eGK, die bei ihnen als "Verweigerer" geführt werden, nur noch Versicherungsnachweise für einen Tag aus. Eine unglaubliche Schikane", empört sich Gabi Thiess, Patientensprecherin der Bürgerinitiative. "Ich kann jeden kritischen Versicherten nur auffordern, ab dem 1. Januar von seiner Kasse einen Nachweis für ein ganzes Quartal zu verlangen. Das erhält man bei jeder anderen Versicherung auch."

Dass es bei dem eGK-Projekt gar nicht um die kleine Karte an sich geht, machte Kai-Uwe Steffens, Informatiker und Sprecher des Arbeitskreises Vorratsdatenspeicherung in der Aktion "Stoppt die e-Card", noch einmal deutlich.

"Die eGK ist der Schlüssel für die digitale Speicherung aller Patientendaten außerhalb der jetzigen Speicherorte in Kliniken und Praxen. Es geht darum, die Verfügung über alle Daten hier faktisch in die Hände von Krankenkassen und Gesundheitsindustrie zu legen." Ausführende Organe seien private Providerfirmen und niemand könne diese Daten auf Dauer zu schützen. Steffens: "Die ärztliche Schweigepflicht wäre dann Geschichte."

  • Über die Aktion "Stoppt die e-Card"
  • "Stoppt die e-Card" ist ein breites Bündnis von 54 Bürgerrechtsorganisationen, Datenschützern, Patienten- und Ärzteverbänden. Unter anderem gehören dazu: Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung, Digitalcourage, Chaos Computer Club, IPPNW, Freie Ärzteschaft e. V., NAV-Virchowbund, Deutsche AIDS-Hilfe. Das Bündnis lehnt die eGK ab und fordert, das milliardenschwere Projekt einzustampfen. 

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Dr. Silke Lüder, E-Mail: silke.lueder@stoppt-die-e-card.de Grachtenplatz 7, 21035 Hamburg

Quelle des Ebolafieber-Ausbruchs in Westafrika

Ein Team von Wissenschaftlern unter Federführung des Robert Koch-Instituts
hat die Wildtier-Quelle des Ebolafieber-Ausbruchs in Westafrika
eingegrenzt und bisherige Vermutungen zum Reservoir des Virus in
Wildtieren bestätigt.

Die Arbeiten sind in der Fachzeitschrift EMBO Molecular Medicine erschienen, in der Januarausgabe 2015, die am 30.12.2014 veröffentlicht wurde.

GenderMedizin: Männer sind anders, Frauen auch



"Männer sind anders, Frauen auch": Unter diesem Motto widmet sich die Apotheken Umschau zum Jahresauftakt in zwei Schwerpunkt-Heften den Unterschieden zwischen den Geschlechtern. Zahlreiche Beiträge beleuchten Gesundheitsthemen konsequent aus der männlichen oder weiblichen Perspektive.

Wort und Bild - Apotheken Umschau
 Die Ausgabe vom 1. Januar 2015 widmet sich mit dem Titelthema "Männer leben riskanter" den Ursachen des vermeintlich typisch männlichen Lebensgefühls und seinen Folgen - etwa der geringeren Lebenserwartung im Vergleich zu Frauen. Die Geschichte eines Mannes, der unter Spielsucht leidet, illustriert die zerstörerische Macht des Nervenkitzels. Ein Rückblick auf 15 Jahre Viagra und seine Nachfolger beschreibt, wie die Mittel gegen Erektionsstörungen den Sex in Deutschland verändert haben. Und unter dem Titel "Heute kocht Papa" finden Männer Rezepte in unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden, mit denen sie sich auch am heimischen Herd beweisen können.

In der Ausgabe vom 15. Januar 2015 geht die Apotheken Umschau mit dem Titelthema "Frauen - Zwischen Anspruch und Alltag" der Frage nach, wie sich die Erwartungen an die moderne Frau auf ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden auswirken. Ein Report erläutert, wie sich der Wunsch nach einem Kind mit den neuesten Methoden der Reproduktionsmedizin verwirklichen lässt - und zu welchem Preis. Der Herzinfarkt, bislang als männertypische Erkrankung angesehen, zeigt sich bei Frauen durch andere Symptome, mit oft verheerenden Konsequenzen. Und der Mythos des gesundheitsbewussten Geschlechts bekommt Kratzer, wie ein Beitrag über die zunehmende Raucherquote bei Frauen dokumentiert.

Chefredakteur Dr. Hans Haltmeier erklärt: "Frauen- und männerspezifische Gesundheitsthemen sind seit jeher ein fester Bestandteil der Apotheken Umschau. Die Bündelung in zwei Schwerpunkt-Heften eröffnet jedoch einen Blick auf Zusammenhänge und Facetten, die unseren Leserinnen und Lesern die große Bedeutung der Gender-Medizin vor Augen führen sollen."

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Sonja Lex Tel. 089 / 744 33 343 Fax 089 / 744 33 459 E-Mail: sonja.lex@wortundbildverlag.de www.wortundbildverlag.de www.apotheken-umschau.de

Typ-1-Diabetes: Fr1da-Früherkennungsstudie für alle Kinder in Bayern

Am 1. Januar startet die Fr1da-Studie, ein Screening-Projekt in Bayern zur Früherkennung von Typ-1-Diabetes bei Kindern. Ziel ist es, durch eine frühe Diagnose die betroffenen Kinder bestmöglich zu behandeln. Nach einer im Herbst erfolgreich verlaufenen Testphase beginnt mit dem neuen Jahr die reguläre Studie, bayernweit haben sich bereits mehr als 200 Kinderarztpraxen dem Projekt angeschlossen.

Die Fr1da-Studie wird vom Helmholtz Zentrum München geleitet und von
zahlreichen Partnern und Förderern* unterstützt.

„Die Zahl der Menschen mit Diabetes in Deutschland steigt dramatisch,
dabei bleibt die ebenfalls kontinuierlich wachsende Zahl von Menschen mit
Typ-1-Diabetes häufig unerwähnt“, sagt Rüdiger Landgraf, Bevollmächtigter
des Vorstands der Deutschen Diabetes-Stiftung (DDS). „Wir brauchen
unbedingt Früherkennungsprogramme, um eine Behandlung so früh und so gut
wie möglich durchzuführen. Die DDS unterstützt daher das Fr1da-Projekt, da
wir von den wissenschaftlichen Ansätzen überzeugt sind und damit eine
verbesserte Versorgung der meist Kinder und Jugendlichen mit
Typ-1-Diabetes und deren Angehörigen umsetzbar wird.“

Typ-1-Diabetes durch einfachen Bluttest vorhersagbar

Typ-1-Diabetes ist die häufigste Stoffwechselerkrankung des Kindes- und
Jugendalters. Bundesweit leben 30.000 Kinder und Jugendliche unter 19
Jahren mit Typ-1-Diabetes, jährlich kommen über 2000 Neuerkrankungen
hinzu. Oftmals wird die Erkrankung erst erkannt, wenn es zu einer – unter
Umständen lebensbedrohlichen – Entgleisung des Blutzuckers kommt. Die
Diagnose bedeutet für die Betroffenen eine drastische Umstellung ihres
Alltags durch die komplexe Therapie, viele Familien berichten von einer
Überforderung und Traumatisierung.

Wie Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München zeigen konnten, sind
bei Typ-1-Diabetes schon Monate bis Jahre vor Ausbruch der Krankheit
Diabetes-typische Antikörper im Blut nachweisbar. Dies ermöglicht eine
frühe Diagnose noch bevor es zu Krankheitssymptomen kommt. Diese
Möglichkeit der Früherkennung will die Fr1da-Studie nutzen:

Mit einem einfachen Bluttest bei Kindern zwischen zwei und fünf Jahren können Betroffene frühzeitig erkannt werden.
Logo Fr1da-Studie

Die jungen Patienten und ihre Familien erhalten dann eine umfangreiche
medizinische Betreuung sowie Schulungsangebote in Wohnortnähe, um die
Bewältigung der Erkrankung im Alltag langsam zu erlernen sowie
Komplikationen frühzeitig zu verhindern.

Erfolgreiche Testphase – Studienstart in über 200 Kinderarztpraxen

Nach einer erfolgreichen Testphase mit zehn ausgewählten Kinderarztpraxen
startet nun zum 1. Januar das bayernweite Screening-Programm. „Wir freuen
uns sehr, dass sich schon über 200 Kinderarztpraxen an dem Projekt
beteiligen wollen. Unser Ziel ist es, die Früherkennungsuntersuchung allen
Kindern in Bayern zugänglich zu machen“, sagt Studienleiterin Anette-
Gabriele Ziegler vom Helmholtz Zentrum München und von der Technischen
Universität München. Die Fr1da-Studie wurde im Vorfeld auf mehreren
fachärztlichen Tagungen vorgestellt, u.a. beim Kinderärzte-Kongress
„Pädiatrie zum Anfassen“ in Bamberg, und von den Experten stets sehr
positiv aufgenommen. Auch haben sich bereits zahlreiche Schulungszentren
für das Projekt gefunden, die die Betreuung der betroffenen Familien
mitgestalten werden und spezielle Schulungen für den sogenannten
Prädiabetes etablieren wollen.

Günther Wess, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Helmholtz Zentrums
München, betont die medizinisch-wissenschaftliche Bedeutung der Fr1da-
Studie: „Prävention ist eine der wichtigsten Säulen der modernen
Gesundheitsforschung, die Fr1da-Studie kann für Typ-1-Diabetes einen
Meilenstein setzen. Dies zeigt auch das große nationale wie internationale
Interesse an dem Vorhaben und wir freuen uns über die vielfältige
Unterstützung, beispielsweise durch die Stiftungen JDRF und DDS sowie
durch die bayerischen Kinderärzte und Apotheker.“

Weitere wissenschaftliche Ziele der Fr1da-Studie sind die
Ursachenforschung zu Typ-1-Diabetes sowie die Weiterentwicklung
interventioneller Präventionsstudien.

Zur Website der Fr1da-Studie: ausführliche Informationen für Teilnehmende
und Ärzte zu Zielen und Ablauf des Screenings

http://www.typ1diabetes-frueherkennung.de

Weitere Informationen

* Die Fr1da-Studie wird vom Helmholtz Zentrum München in Kooperation mit
der Technischen Universität München, dem Berufsverband der Kinder- und
Jugendärzte e.V., dem Landesverband Bayern und PaedNetz Bayern sowie dem
Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und dem
Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege durchgeführt.
Unterstützer sind die Deutsche Diabetes-Stiftung, die US-amerikanische
Förderorganisation zur Diabetesforschung JDRF, der Landesverband Bayern
der Betriebskrankenkassen und der Bayerische Apothekerverband.
Schirmherrin des Projekts ist die bayerische Staatsministerin für
Gesundheit und Pflege Melanie Huml, MdL. Botschafter für die Fr1da-Studie
ist die bekannte bayerische Kindermusikgruppe Sternschnuppe mit Margit
Sarholz und Werner Meier.

Fr1da-Studie: Testlauf für ein nationales Screening, Artikel des Deutschen
Ärzteblatts zur Fr1da-Studie, in: Perspektiven der Diabetologie, Oktober
2014

http://www.aerzteblatt.de/archiv/162946/FR1da-Studie-Testlauf-fuer-ein-nationales-Screening

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Deutsches Forschungszentrum für
Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose,
Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes
mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das
Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz
des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum
München beschäftigt rund 2.200 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-
Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-
biologische Forschungszentren mit rund 34.000 Beschäftigten angehören. Das
Helmholtz Zentrum München ist Partner im Deutschen Zentrum für
Diabetesforschung e.V. www.helmholtz-muenchen.de

Das Institut für Diabetesforschung (IDF) befasst sich mit der Entstehung
und Prävention von Typ 1 Diabetes und Typ 2 Diabetes als Spätfolge eines
Gestationsdiabetes. Ein vorrangiges Projekt ist die Entwicklung einer
Insulin-Impfung gegen Typ 1 Diabetes. In groß angelegten Langzeitstudien
untersucht das IDF den Zusammenhang von Genen, Umweltfaktoren und
Immunsystem für die Pathogenese von Typ 1 Diabetes. Mit den Daten der
Geburtskohorte BABYDIAB, die 1989 als weltweit erste prospektive Diabetes-
Geburtskohorte etabliert wurde, konnten Risikogene sowie Antikörperprofile
identifiziert werden. Diese lassen Vorhersagen über Entwicklung und
Ausbruch von Typ 1 Diabetes zu und werden die Klassifizierung und den
Diagnosezeitpunkt verändern. Das IDF ist Teil des Helmholtz Diabetes
Center (HDC).

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. bündelt Experten auf dem
Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung,
Epidemiologie und klinische Anwendung. Mitglieder des Verbunds sind das
Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für
Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Helmholtz Zentrum
München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, die Paul
Langerhans Institute des Carl Gustav Carus Universitätsklinikums Dresden
und der Eberhard-Karls-Universität Tübingen sowie die
Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz e.V. und die
Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren. Ziel des DZD ist es,
über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz Antworten auf offene
Fragen in der Diabetesforschung zu finden und einen wesentlichen Beitrag
zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes
mellitus zu leisten.



Medizin am Abend DirektKontakt

Prof. Dr. Anette-Gabriele Ziegler, Helmholtz Zentrum München - Deutsches
Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Institut für
Diabetesforschung, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel.:
089-3187-3405 - E-Mail: anette-g.ziegler@helmholtz-muenchen.de