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360° TOP MFA - Terminhinweis: Prof. Dr. Andresen und das 25. RHYTHMOLOGISCHES EXPERTENGESPRÄCH IN BERLIN: Samstag, 13. Dezember 2014

Guten Abend,

anbei darf ich Sie aktuell auf die folgende Fachveranstaltung von
Herrn Prof. Dr. med. Dietrich Andresen hinweisen.

Bitte besuchen Sie folgenden Link:

http://www.herzmedizin.berlin/pdf_s/13_12_2014_25_rhythmologisches_expertengespraech_in_berlin.pdf

http://www.herzmedizin.berlin/pdf_s/13_12_2014_fax_21_rhythmologisches_expertengespraech_in_berlin.pdf

  
Medizin am Abend DirektKontakt:

Prof. Dr. med. Dietrich Andresen
Kardiologie an der Evangelischen Elisabeth Klinik, Berlin Mitte
Akademisches Lehrkrankenhaus der
Charité – Universitätsmedizin Berlin
Facharzt für Kardiologie u. Notfallmedizin
Herzrhythmusstörungen
Lützowstraße 24–26
10785 Berlin

Tel.: +49(0)30 250 621 9
Fax.: +49(0)30 250 633 3

E-Mail: andresen.kardiologie@pgdiakonie.de

 

http://www.dw.de/psyche-und-herz-prof-dr-dietrich-andresen-erkl%C3%A4rt-wie-sich-beides-gegenseitig-beeinflusst/a-17778428

Gen für kurzen Schlaf

Eine einzige Veränderung in einem Gen für die innere Uhr kann die Ursache dafür sein, dass ein Mensch nur fünf Stunden Schlaf braucht, berichtet die "Apotheken Umschau". Das habe ein Vergleich von Zwillingspaaren ergeben, der in der Zeitschrift der Amerikanischen Gesellschaft für Schlafforschung veröffentlicht wurde: Geschwister, die diese Genveränderung nicht hatten, schliefen durchschnittlich eine Stunde länger. Weiterhin schnitten sie nach 38-stündigem Schlafentzug in Tests schlechter ab und benötigten anschließend mehr Schlaf, um den Mangel wieder auszugleichen.

Wissenschaftliche Studie: AOK-Herzprogramm zeigt positive Effekte

Telemedizin im Betreuungsalltag erhöht Überlebenswahrscheinlichkeit für
herzschwache Patienten

Eine aktuelle Studie des Instituts für Community Medicine der
Universitätsmedizin Greifswald zeigt unter anderem: Die gut strukturierte
Versorgung im telemedizinischen Versorgungsprogramm der AOK Nordost, ‚AOK-
Curaplan Herz Plus‘, erhöht nachweislich die Überlebenswahrscheinlichkeit
der Teilnehmer in den ersten zwei Jahren nach Teilnahmebeginn. Die AOK
hatte die Studie in Auftrag gegeben, um die Wirksamkeit des Programmes
wissenschaftlich prüfen zu lassen.

Für die Analyse wurde eine Gruppe von Programmteilnehmern mit einer
Kontrollgruppe von Nichtteilnehmern verglichen.* Dabei standen zwei
Aspekte im Vordergrund: Zum einen wurde geschaut, wie hoch die
Wahrscheinlichkeit für die Patienten in der jeweiligen Gruppe war, ein
beziehungsweise zwei Jahre nach Programmbeginn noch zu leben. Zum anderen
sollte hier am konkreten Beispiel auch geprüft werden, inwieweit die
Investitionen in ein solches Versor-gungsprogramm auch zu
gesundheitsökonomischen Effekten führen können.

Die Ergebnisse zeigen eine positive Auswirkung des Programms, sowohl was
die medizini-schen als auch was die gesundheitsökonomischen Effekte
betrifft. So konnte die Analyse nachweisen: Die gut strukturierte
telemedizinische Betreuung in dem Programm erhöht nach-weislich die
Überlebenswahrscheinlichkeit der teilnehmenden Versicherten in den ersten
zwei Jahren nach Teilnahmebeginn. So wiesen die Patienten in der
Sensitivitätsanalyse*, die aktiv an AOK-Curaplan Herz Plus teilnehmen,
eine bis zu 70 Prozent höhere Überlebenswahrscheinlichkeit auf als
Nichtteilnehmer. Darüber hinaus konnten positive wirtschaftliche Effekte
nachgewiesen werden. Dabei liegen die Einspareffekte insbesondere in der
Sensitivitätsanalyse deutlich über den Programmkosten.

Im Kern geht es bei AOK-Curaplan Herz Plus darum, Zeichen einer drohenden
kritischen Verschlechterung der Herzschwäche, einer sogenannten
Dekompensation, rechtzeitig zu erkennen und sofort intervenieren zu
können. So werden die Patienten noch in der regulären ambulanten
Versorgung wieder stabilisiert und Krankenhausbehandlungen vermieden. Das
Konzept besteht dabei grundsätzlich aus zwei wichtigen Säulen: der
individuellen telefonischen Beratung und Betreuung der Patienten sowie der
telemedizinischen Über-wachung von Zeichen und Beschwerden der
Herzinsuffizienz. Zu Letzteren zählt zum Beispiel ein durch
Wassereinlagerungen ansteigendes Körpergewicht.

Mittlerweile sind mehr als 3.000 Versicherte der AOK Nordost in das
Programm eingeschrieben, das im September mit dem ersten Preis des MSD-
Gesundheitspreis 2014 ausgezeichnet wurde. ‚AOK-Curaplan Herz Plus‘ wird
von der AOK Nordost gemeinsam mit der Gesellschaft für Patientenhilfe
(DGP) und dem Unfallkrankenhaus Berlin durchgeführt. Die AOK Nordost hatte
zusammen mit der DGP die Wirksamkeit ihres Programmes bereits in der
Vergangenheit durch eigene Analysen und Patientenzufriedenheitsbefragungen
gemessen und positive Ergebnisse ermittelt. So ergaben diverse
Befragungen, dass die teilnehmenden Versicherten sich in dem Programm gut
betreut und damit auch sicherer fühlen.

*Für die Studie stellte die AOK Nordost Routinedaten von Herzinsuffizienz-
Patienten zur Verfügung, von denen 2.600 in AOK-Curaplan Herz Plus
eingeschrieben waren. Für die Hauptanalyse wurden von diesen 2.600
Patienten nach der sogenannten ‚intention to treat‘-Methode 1.943 mit
einer Kontrollgruppe von 3.719 Nichtteilnehmern verglichen. Beide Gruppen
wiesen zu Beginn der Analyse die gleichen Voraussetzungen auf, was
beispielsweise den Schweregrad der Krankheit, Alter, Geschlecht etc.
betraf. Für noch spezifischere Ergebnisse wurden in einer zusätzlichen
Sensitivitätsanalyse 1.381 Patienten, die nachweislich aktiv am Programm
teilgenommen haben, mit einer Kontrollgruppe verglichen.

Zitate

Prof. Dr. med. Wolfgang Hoffmann, Institut für Community Medicine,
Universitätsmedi-zin Greifswald: „Die Ergebnisse der Evaluation zeigen
deutlich die großen Chancen der telemedizinischen Versorgung für diese
Patientengruppe. Nach zwei Jahren war die Über-lebenswahrscheinlichkeit in
der Teilnehmergruppe signifikant besser als in der Kontrollgruppe.“

Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer
Unfallkran-kenhaus Berlin: „Das Unfallkrankenhaus Berlin behandelt täglich
Patienten mit Herzinsuf-fizienz, oft direkt, nachdem diese aus dem
Krankenhaus entlassen wurden. Als Mitbe-gründer und Initiator des
Projektes, haben wir mit der AOK Nordost einen starken Partner gefunden,
der uns bei diesem innovativen Versorgungsprogramm unterstützt. „AOK-
Curaplan Herz Plus“ hilft, notfallmäßige Krankenhausaufenthalte zu
vermeiden und damit dem berühmten „Drehtüreneffekt“ entgegenzuwirken.“

Harald Möhlmann, Geschäftsführer Versorgungsmanagement der AOK Nordost:
„Mit innovativen Versorgungsprogrammen wie AOK-Curaplan Herz Plus will die
AOK Nordost vor allem die Lebens- und Betreuungsqualität für unsere
betroffenen Versicherten verbes-sern. Die Entwicklung dieser Programme und
ihre spätere Umsetzung in der Praxis müs-sen jedoch immer wieder an
tatsächlich gemessenen positiven Effekten in der Betreuung und Versorgung
der Versicherten ausgerichtet werden. Mit der Gesellschaft für
Patientenhilfe und dem UKB haben wir wertvolle Partner für das Programm
gefunden.“

Dr. med. Steffen Mark Sonntag, Ärztlicher Direktor der Gesellschaft für
Patientenhilfe: „Das Programm „AOK-Curaplan Herz Plus“ verbindet
telefonische Schulung und Beratung zur Stärkung des Selbstmanagements,
telemetrische Früherkennung und Verzahnung mit der ärztlichen Therapie.
Damit werden Patienten nicht nur im alltäglichen Leben mit Ihrer
Erkrankung unterstützt, sondern ihre behandelnden Ärzte durch gezielte
Informationen und Zuweisung der Patienten genau zum kritischen Zeitpunkt
entlastet.“




Medizin am Abend DirektKontakt:

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse
Gabriele Rähse
Telefon: 0800 265 080-22202

Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Community Medicine
Abt. Versorgungsepidemiologie & Community Health
PD Dr. rer. med. habil. Neeltje van den Berg
Telefon: 03834-86 77 71
E-Mail: neeltje.vandenberg@uni-greifswald.de

Terminhinweisfür Mittwoch, 19.11. um 17.30 Uhr: „Gutartige und bösartige“ Herzrhythmusstörungen

Ich freue mich, Sie zu einem Vortrag einzuladen, den wir im Rahmen der Herzwochen der Deutschen Herzstiftung anbieten.

Gerne lade ich Sie zu einem sehr interessanten Thema ein:

  „Gutartige und bösartige“ Herzrhythmusstörungen

Sind meine Rhythmusstörungen harmlos? Sind sie gefährlich?
Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Oberärzte unserer Klinik für Innere Medizin, Dr. Greissinger und Dr. Safak, geben Ihnen Antworten auf diese und andere Fragen und informieren Sie zum aktuellen Stand von Diagnostik und Therapie.

MITTWOCH, 19. November 2014,
um 17.30 Uhr
James-Israel-Saal
__________________________________________________

Medizin am Abend DirektKontakt: 

Jüdisches Krankenhaus Berlin

Herrn Gerhard Nerlich 

Heinz-Galinski-Straße 1
13347 Berlin
Telefon 030-49 94- 0

Telefon-Durchwahl: 030-49 94 – 2220

E-Mail: gerhard.nerlich@jkb-online.de
web:
www.juedisches-krankenhaus.de

AWMF (Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.)


Guten Abend,

heute zum 25. Jahrestag des Mauerfall darf ich am Abend 

auf diesen ganz wichtigen Arbeitslink hinweisen.

Ganz besonders beachten Sie bitte die Leitlinien.

http://www.awmf.org/

Hintergrund:
 
Die AWMF ist das Netzwerk der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften in Deutschland

In der 1962 gegründeten Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V. (AWMF) sind derzeit 168 wissenschaftlich arbeitende medizinische Fachgesellschaften organisiert.

Die AWMF berät über grundsätzliche und fachübergreifende Fragestellungen in der wissenschaftlichen Medizin, fördert die Zusammenarbeit ihrer Mitgliedsgesellschaften bei der Wahrnehmung ihrer wissenschaftlich-medizinischen Aufgaben und Ziele sowie den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die  ärztliche Praxis. Darüber hinaus vertritt sie in Kooperation mit anderen ärztlichen Organisationen die Interessen der wissenschaftlichen Medizin gegenüber den zuständigen politischen Gremien und der Öffentlichkeit, strebt eine enge Zusammenarbeit mit vergleichbaren Organisationen an und stellt somit einen wichtigen Pfeiler in der medizinischen Organisation Deutschlands dar.
Zentrale Säulen der AWMF sind die Delegierten-Konferenz und das Präsidium. Für die Bearbeitung besonderer Fragestellungen werden Kommissionen aus den Delegierten gebildet und gegebenenfalls Sachverständige aus den Mitgliedsgesellschaften hinzugezogen. Die AWMF organisiert außerdem zwei interdisziplinäre Arbeitskreise.


Ihr Medizin am Abend Team

Besten Gruss von Günter K.V. Vetter


360° MFA - TOP-Thema: Live ab 15.11.2014 Hospitationsboerse

Bitte besuchen Sie den Link:

www.hospitationsboerse.de 

Die fachübergreifende Hospitationsbörse:

Von Ärzten für Ärzte
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Werbefrei und produktneutral




Chemosaturation: Neue Behandlungsmethode für Patienten mit Lebermetastasen an der MHH

Mit der minimal-invasiven Chemosaturation können Tumoren effektiv bekämpft
werden

Spezialisten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben erstmals
eine neue Therapie zur Behandlung von Lebertumoren erfolgreich an zwei
Patienten eingesetzt. Dabei handelt es sich um die sogenannte
Chemosaturation. Sie bietet insbesondere bei Patienten, bei denen keine
andere Behandlung mehr anspricht, die Möglichkeit, den Tumor in der Leber
effektiv zu bekämpfen. Die minimal-invasive Methode wird bislang nur an
wenigen spezialisierten Kliniken in Deutschland angewendet.

Bei der Chemosaturation fluten die Mediziner die Leber durch die
Schlagader mit einem hochdosierten Chemotherapeutikum. Während dieses
Eingriffs wird die Leber durch einen zweiten speziellen Katheter vom
übrigen Blutkreislauf des Körpers isoliert, das Leberblut wird außerhalb
des Körpers durch besondere Filter geleitet. Das gereinigte Blut fügen die
Ärzte anschließend wieder dem Blutkreislauf zu. Dadurch sind die
Nebenwirkungen des Zytostatikums geringer. Die Patienten können nach einem
Klinikaufenthalt von wenigen Tagen wieder ihren alltäglichen Gewohnheiten
nachgehen. Die Chemosaturation kann bei nicht operablen bösartigen Tumoren
der Leber oder metastasierten Tumoren, die auf die Leber beschränkt sind,
eingesetzt werden. Dazu zählen zum Beispiel Lebermetastasen beim
kolorektalem Karzinom (Darmkrebs), beim Melanom (Hautkrebs) oder beim
Aderhautmelanom im Auge. Auch lebereigene Tumoren können mit der Methode
behandelt werden.

An der MHH wird der aufwendige Eingriff von einem eingespielten Team aus
Hepatologen, Onkologen, Radiologen, Anästhesisten und Kardiotechnikern
durchgeführt. „Wir freuen uns sehr, dass das Ärzteteam mit der
Chemosaturation das Angebot der minimal-invasiven regionalen
Tumorbehandlungen in der Leber ergänzen kann und erhoffen uns davon eine
weitere Aufwertung der MHH als Spitzenzentrum bei der Behandlung von
Lebertumoren“, sagt Professor Dr. Michael Peter Manns, Direktor der MHH-
Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie. „Zusammen
mit anderen Behandlungsmethoden bieten wir mit der Chemosaturation an der
MHH nun ein sehr breites Spektrum von Therapieverfahren bei bösartigen
Lebererkrankungen an“, ergänzt Professor Dr. Frank Wacker, Direktor des
MHH-Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie. Zu dem
Behandlungsspektrum gehören außerdem die Selektive Interne Radiotherapie
(SIRT), bei der radioaktive Mikrokügelchen zur Bestrahlung der bösartigen
Zellen direkt ins Tumorgewebe gebracht werden, und die Transarterielle
Chemoembolisation (TACE), bei das Chemotherapeutikum zusammen mit einem
Embolisationsmittel in die tumorversorgenden Gefäße gegeben werden.
Darüber hinaus werden auch die Radiofrequenz- und die Mikrowellenablation
angeboten. Dabei wird das Tumorgewebe durch hochfrequenten elektrischen
Strom beziehungsweise Hitzeeinwirkung zerstört.



Medizin am AbendDirektkontakt:

Weitere Informationen erhalten Sie bei Professor Dr. Frank Wacker,
Institut für Diagnostische und Interventionelle Radiologie, Telefon
(0511) 532-3421, wacker.frank@mh-hannover.de, Professor Michael Peter
Manns, Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie,
Telefon (0511) 532-3305, manns.michael@mh-hannover.de.

Deutschland sucht den Impfpass

Die Masern sind keineswegs eine harmlose Kinderkrankheit und zählen zu den ansteckendsten Erkrankungen überhaupt. In seltenen Fällen kommt es zu einer Gehirnentzündung, die tödlich verlaufen kann. Durch einen vollständigen Masern-Impfschutz bei Kindern, Jugendlichen und nach 1970 geborenen Erwachsenen ist es dagegen möglich, die Ausbreitung der Masern zu verhindern. Angesichts vorhandener Impflücken sind derzeit in Deutschland jedoch noch unterschiedlich häufig lokale Ausbrüche zu verzeichnen. Dabei erkranken nicht nur Kinder unter einem Jahr, die noch nicht geimpft werden können, sondern häufig auch Jugendliche und junge Erwachsene.

Wurden im Jahr 2013 bundesweit mehr als 1.700 Masern-Fälle gemeldet, sind es in diesem Jahr bisher 267 Fälle. Damit die Zahl der Masernerkrankungen langfristig weiter sinkt, macht die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit ihrer bundesweiten Kampagne "Deutschland sucht den Impfpass" aktuell auf die Impfung gegen Masern aufmerksam. Auf Großflächenplakaten und mit drei neuen Hörfunkspots, die für die Sender kostenfrei sind, werden vor allem Jugendliche und junge Erwachsene zum Impfcheck gegen Masern aufgerufen.

"Durch die Impfung schützt man nicht nur sich selbst vor Ansteckung, sondern auch andere, die aus gesundheitlichen Gründen oder weil sie noch zu jung sind, nicht geimpft werden können", erklärt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. "Wenn viele geimpft sind, können Ausbrüche zum Beispiel in Kitas, Schulen, Unis, bei der Arbeit oder bei Großveranstaltungen verhindert werden."

Die Ständige Impfkommission empfiehlt für Kinder im Alter von 11 Monaten bis zum Ende des zweiten Lebensjahres zwei Impfungen gegen Masern zusammen mit der Impfung gegen Mumps und Röteln (MMR-Impfung). Zudem sollten sich alle nach 1970 geborenen Erwachsenen ohne oder mit nur einer Impfung in der Kindheit bzw. bei unklarem Impfschutz einmal impfen lassen. Verpasste Impfungen sollten möglichst bald nachgeholt werden.

Weitere Informationen unter:

- http://www.impfen-info.de/impfpass/ oder http://www.impfen-info.de

- Steckbrief Masern: http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/masern/

Medizin am Abend DirektKontakt:

Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
Dr. Marita Völker-Albert
Postfach 91 01 52
51071 Köln
Telefon: 0221 8992-0 / Durchwahl: -280
Fax: 0221 8992-300 / - 201
E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
Internet: http://www.bzga.de

Online-Ratgeber zu Folgen von Schlaganfällen und Schädel-Hirn-Traumata für Patienten und Angehörige

Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) haben einen Ratgeber zu
erworbenen Hirnschädigungen verfasst. Patienten und Angehörige finden
darin allgemein verständliche Antworten auf häufig gestellte Fragen zu
Ursachen und Folgen von Schlaganfällen und Schädel-Hirn-Traumata. Das Team
vom NeuroPsychologischen Therapie Centrum der RUB stellt den Ratgeber
kostenlos im Internet unter www.rub.de/np-ratgeber zur Verfügung.

Ratgeber kontinuierlich weiterentwickeln

Was ist eine Apraxie? Kann man nach einem Schlaganfall noch Auto fahren?
Wie therapiert man Aufmerksamkeitsstörungen? Basierend auf Fragen, mit
denen Betroffene und Angehörige häufig im Alltag konfrontiert sind, haben
die RUB-Forscher die Inhalte für den Ratgeber zusammengestellt. Er enthält
auch ein Wörterbuch mit Erklärungen für viele Fachbegriffe. Außerdem
arbeiten die Psychologen zurzeit an Podcasts, die verschiedene Themen noch
einmal in einer anderen Form aufbereiten. „Es ist uns ein Anliegen,
Patientinnen und Patienten sowie ihre Angehörigen dabei zu unterstützen,
über Ursachen, Symptome, Diagnostik und Behandlungsmöglichkeiten gut
informiert zu sein“, sagt Prof. Dr. Boris Suchan, Leiter des
Therapiezentrums.

Gemeinschaftswerk von Professor, wissenschaftlichen Mitarbeitern und
Studierenden


Prof. Boris Suchan und Dr. Patrizia Thoma verfassten den Online-Ratgeber
gemeinsam mit Studierenden und weiteren wissenschaftlichen Mitarbeitern.
„Es ist faszinierend zu sehen, wie engagiert die Studierenden an diesem
Projekt mitarbeiten“, erzählt Suchan. „Allerdings ist die Webseite noch
lange nicht fertig.“ Sie wird ständig aktualisiert, erweitert und so
angepasst, dass die Inhalte allgemein verständlich sind. „Da es ein
Projekt für Betroffene und Angehörige ist, möchten wir natürlich auch
deren Meinungen und Ideen in den Ratgeber integrieren. Das ist ein Grund,
warum wir das Projekt jetzt schon bekannt machen wollen“, so der RUB-
Forscher weiter. Den Ratgeber hat sein Team in Zusammenarbeit mit der
Helios Klinik Holthausen evaluiert.

Neuropsycholgisches Therapie Centrum
http://www.rub.de/np-ambulanz

Medizin am Abend DirektKontakt:

Prof. Dr. Boris Suchan, Leiter des NeuroPsychologischen Therapie Centrums,
Institut für Kognitive Neurowissenschaft der Ruhr-Universität, 44780
Bochum, Tel. 0234/32-27575, E-Mail: boris.suchan@rub.de

Neu: Patienten-Ratgeber zu Parodontitis und Diabetes

Wussten Sie, dass Parodontitis und Diabetes mellitus sich
gegenseitig beeinflussen? Ein schlecht eingestellter Diabetes
verschlimmert eine Parodontitis und umgekehrt kann eine unbehandelte,
schwere Parodontitis einen Diabetes verstärken. Wie diese beiden
Volkskrankheiten zusammenhängen, wie sie behandelt werden, vor allem aber,
was man tun kann, um Risiken zu verringern, dazu gibt es jetzt einen neuen
Patienten-Ratgeber „Parodontitis & Diabetes“. Darin werden beide
Krankheitsbilder beschrieben, wichtige Fachbegriffe erklärt und auf
mögliche Anzeichen für einen Diabetes oder eine Parodontitis hingewiesen.

20 Millionen Menschen in Deutschland haben Parodontitis, über sechs
Millionen leiden an einem erkannten Diabetes, Tendenz steigend. Der
Zusammenhang zwischen beiden Volkskrankheiten ist inzwischen gut erforscht
und doch wird noch zu wenig auf die Zusammenhänge geachtet. Beides sind
chronisch entzündliche Krankheiten, die oft erst spät entdeckt werden,
wenn es bereits zu Folgeschäden kommt. Parodontitis macht ähnlich wie
Diabetes selten Schmerzen und entwickelt sich schleichend. Deshalb ist es
wichtig, auf erste typische Symptome zu achten.