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CAVE-Untersucher: Selbsttötung bei Jugendlichen nach Ferienende

Medizin am Abend Berlin  MaAB-Fazit: RWI: Jugend-Suizide steigen nach Ferienende an

Unter Jugendlichen in Deutschland geht fast jeder achte Todesfall auf Selbsttötung zurück. 

Die Gründe für diesen Schritt dürften sehr unterschiedlich sein. 

Wie eine aktuelle Studie des RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, scheint die Schule dabei jedoch zum Teil eine Rolle zu spielen: 

  • Die Wahrscheinlichkeit einer Selbsttötung ist insbesondere an den ersten beiden Schultagen nach Ferienende erhöht. 

In dieser Zeit könnten gezielte Präventionsprogramme eingesetzt und Hinweise auf spezielle Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche wie die „Nummer gegen Kummer“ gegeben werden.

RWI: Jugend-Suizide steigen nach Ferienende an

Die Wahrscheinlichkeit einer Selbsttötung ist insbesondere an den ersten beiden Schultagen nach Ferienende erhöht.

Die wichtigsten Ergebnisse:

• Von rund 10 Millionen Deutschen im Alter zwischen 6 und 19 Jahren nehmen sich pro Jahr durchschnittlich 221 das Leben.

• Während der Ferien ist die Wahrscheinlichkeit einer Selbsttötung unter Kindern und Jugendlichen verringert (um 19%). Statistisch gesehen kommt es somit in dieser Altersgruppe innerhalb von acht Ferientagen deutschlandweit zu einem Suizidfall weniger als innerhalb von acht Schultagen.

• Am höchsten ist die Suizidrate an den ersten beiden Schultagen nach den Ferien. Die Wahrscheinlichkeit eines Suizids ist an diesen Tagen deutlich erhöht (um gut 30%).

• Schüler sind vom Anstieg der Suizidrate an Schultagen stärker betroffen als Schülerinnen.

• Die RWI-Studie basiert auf Daten der deutschen Todesursachenstatistik der Jahre 2001 bis 2015.

„Im Verhältnis zur großen Zahl der Personen kommen Suizide unter Jugendlichen zum Glück relativ selten vor.  

Der Anstieg der Suizidrate nach den Ferien deutet aber darauf hin, dass ein gewisser Zusammenhang zwischen der Schule und psychischen Krisen von Jugendlichen besteht“, sagt RWI-Gesundheitsökonomin Dörte Heger, eine der Autorinnen der Studie.  

Allerdings könne die Studie nicht zeigen, ob das an Problemen mit Mitschülern, Schwierigkeiten im Unterricht oder an ganz anderen Gründen im schulischen Umfeld liege.
  • „In jedem Fall sollten Eltern, Lehrer und Akteure der Bildungspolitik die psychische Verfassung der Schüler und die Gefahren von Mobbing und Schulstress noch stärker in den Blick nehmen, insbesondere an den ersten Tagen nach den Ferien“, so Heger. 
So könnten gezielte Präventionsprogramme eingesetzt und Hinweise auf spezielle Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche wie die „Nummer gegen Kummer“ (erreichbar per Telefon unter 116 111) gegeben werden.

Es kann auf der RWI-Homepage als pdf-Datei heruntergeladen werden. Eine deutsche Zusammenfassung der Studie ist als RWI Impact Note mit dem Titel „Stress in der Schule?

Mehr Suizide nach Ferienende“ ebenfalls auf der RWI-Homepage veröffentlicht.

Über die Studie berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ heute unter dem Titel „Risikofaktor Schule“.


Originalpublikation:
Ruhr Economic Paper #820. Chandler, V., D. Heger und C. Wuckel, "The Perils of Returning to School - New Insights into the Seasonality of Youth Suicides", http://dx.doi.org/10.4419/86788951


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Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit:  

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PAVK-Einsatz medikamentös beschichteter Stent- und Ballonkatheter

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: 

Neue Sicherheit: 

Studie widerlegt erhöhte Sterblichkeit durch medikamentenbeschichtete Katheter-Produkte

Eine 2018 erschienene Metaanalyse aus Griechenland sorgte für massive Verunsicherung
von Ärzten und Patienten, die mit Paclitaxel-beschichteten Stents und Ballons behandelt
wurden. Die damals gezeigte erhöhte Mortalitätsrate konnte aktuell von Wissenschaftlern
der Uni Münster widerlegt werden. 

 
Der Einsatz medikamentös beschichteter Stent- und Ballonkatheter stellt mittlerweile einen etablierten Standard in der endovaskulären Therapie der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) dar.

Millionen Patienten weltweit wurden bisher mit diesen Medizinprodukten behandelt.

  • Das mit Abstand am häufigsten für die Beschichtung eingesetzte Medikament ist Paclitaxel, welches die Zellteilung hemmt und somit einen Wiederverschluss der behandelten Extremitäten-Arterien verhindern soll.

Eine im Dezember 2018 erschienene Metaanalyse von K. Katsanos und Kollegen warf jedoch ein kritisches Licht auf die mit Paclitaxel beschichteten Katheter-Produkte. Diese Zusammenfassung verschiedener kleinerer Studien deutete auf eine erhöhte Langzeit-Sterblichkeit nach dem Einsatz dieser Katheter hin, im Vergleich mit einer mit unbeschichteten Produkten behandelten Patientengruppe. Die daraus resultierenden Sicherheitsbedenken führten zu einer enormen Verunsicherung von Patienten und behandelnden Ärzten. Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA als auch das Deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) reagierten mit
Empfehlungen zur kritischen Indikationsstellung und erweiterten Aufklärungspflicht der
betreffenden Patienten. Mehrere laufende große Anwendungs-Studien zur Erprobung neuer Paclitaxel basierter Stents und Ballons wurden vorübergehend gestoppt. Internationale Experten-Gremien diskutierten die Ergebnisse der Metaanalyse, kamen jedoch mangels belastbarer Analysen zu keiner abschließenden Beurteilung ihrer Glaubwürdigkeit.

Prof. Dr. med. Holger Reinecke, Direktor der Klinik für Kardiologie I am Universitätsklinikum Münster untersuchte mit seinem Team die Sicherheit der Anwendung Paclitaxel-beschichteter Katheterprodukte flächendeckend. Studienleiterin Dr. med. Eva Freisinger analysierte in einer groß angelegten Studie umfassende Daten der BARMER Krankenkasse von 64.771 behandelten Patienten.

Die Wissenschaftler konnten in 107.112 Kathetereingriffen unter Verwendung von insgesamt 23.137 Paclitaxel-basierten Devices keine erhöhte Langzeit-Sterblichkeit über einen Zeitraum von durchschnittlich 7,6 Jahren nachweisen.

Die Studienergebnisse widerlegen die Katsanos-Daten zumindest für Deutschland und könnten zu einer Rehabilitierung der erfolgreichen Therapie mit beschichteten Kathetern beitragen.

Die Studie wurde im renommierten European Heart Journal veröffentlicht (Freisinger et al. Eur Heart J 2019; https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehz698).

Originalpublikation:
https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehz698

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Medizin am Aben Berlin Team im Brainstorming bis 20.10.2019


Medizin am Abend Berlin Fazit: 


Wir sind wie geplant vom Dienstag, den 01. Oktober 2019 bis einschließlich Sonntag,
den 20. Oktober  2019 im inhaltlichen/thematischen Brainstorming und Fortbildungen.

TeamMitglieder bereisen unsere medizinisch-kaufmännischen Europa-Partner in Andalusien (Spanien)
und lassen sich dort über die neuesten  Entwcklungen unterrichten - und trainieren in
Gruppen die interdisziplinären Notfälle.

Unser BasisLager STAFF ist ein tolles Ferienhaus in Andalusien mit traumhaftem Ausblick auf das Mittelmeer (Costa del Sol) und die Küste von Torre del Mar sowie mit einem großen privaten Pool. Der nächstgelegene Ort Sayalonga (dieser liegt im Bezirk Axarquía - ein Teil der Provinz Màlaga) ist in gut 5 Minuten mit dem Mietwagen zu erreichen, die Strände von Algarrobo, Mezquitilla oder Almayate in rund 25 Minuten und der internationale Flughafen in Málaga in einer knappen Stunde. Die Villa el Nido ist eine sehr schöne und besonders beliebte Landhausvilla auf einem großen, eingezäunten und sehr gepflegten Grundstück mit einem herrlich großen Garten.

Von Sayalonga aus, dem nächstgelegenen Ort (Infos über dieses weiße Dorf in Andalusien finden Sie unter www.andalucia-online.de) führt ein knapp 4 km langer Weg hinauf in dieses besonders schöne Ferienhaus. Der größte Teil dieses Weges ist betoniert bzw. asphaltiert, lediglich rund 800 Meter fährt man über Feldwege, die aber in der Regel recht gut zu befahren sind. Ein Geländewagen ist nicht erforderlich, es sei denn im Herbst oder im Frühjahr hat es Bindfäden geregnet. Dann kann der Feldweg durchaus sehr holprig werden und ein Auto mit Bodenfreiheit ist von Vorteil. Vor dem Haus führt ein kaum befahrener Feldweg vorbei; eine sehr schöne, geschwungene Mauer mit einem Eingangstor trennt das Grundstück zu diesem Feldweg ab. Der Rest des großen Grundstücks ist komplett eingezäunt, so dass sich dieses Ferienhaus in Spanien auch für Gäste mit Vierbeiner hervorragend eignet.

Neben diesem Weg über Sayalonga gibt es noch einen zweiten, um einiges kürzeren Weg, der Sie direkt nach Algarrobo und von dort nach weiteren ca. 4 km hinunter zur Küste an den Strand von Algarrobo Costa führt. Dadurch reduziert sich der Weg nach Algarrobo von knapp 10 km über den Ort Sayalonga auf knapp 4 km bei Benutzung der Abkürzung. Allerdings ist dieser Weg nicht immer ganz einfach zu befahren (Feldweg mit Schlaglöcher und Schotter) und daher eher nur für den geübten Autofahrer geeignet ist. In den Sommermonaten ist diese Abkürzung aber meist sehr gut in Schuss.

Vom Flughafen in Málaga fahren Sie die Autobahn A-7 / E-15 ca. 35 Minuten in östlicher Richtung (Málaga/Motril/Almería) bis zur Ausfahrt Torrox/Cómpeta bzw. Algarrobo/Sayalonga, je nachdem wo das von Ihnen gebuchte Ferienhaus liegt. Von der jeweiligen Abfahrt aus geht es dann hoch in Richtung Algarrobo und Sayalonga bis nach Archez bzw. Torrox und Cómpeta.


Nach unserer Rückkehr sind wir wieder alle für Sie da.

Beste Grüße vom Team Medizin am Abend Berlin