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Nur Porno im Kopf

Liebe Medizin am Abend Leser,
Liebe Zuschauer,

am kommenden Donnerstag, 16. Oktober 2014 - um 20.15 Uhr - sehen Sie folgende Wissenschaftsdoku:

Nur Porno im Kopf

Martin Daubney, Journalist und Vater eines Jungen, der mit zehn Jahren bald in dem Alter sein wird, in dem Kinder heute zum ersten Mal Pornografie sehen, fragt Neurowissenschaftler, Therapeuten und Erziehern, aber auch Jugendliche selbst: Ist Pornografie wirklich schädlich für Kinder und Jugendliche? Welche wissenschaftlichen Beweise gibt es dafür?

Während die Jugendlichen selbst eher kein Problem mit Pornografie haben und sich ihr Sexualverhalten offenbar durch das Anschauen von Pornos nicht verändert hat, gibt es doch einen Hinweis darauf, dass gerade für Jugendliche der regelmäßige Konsum nicht ohne Nebenwirkungen bleibt: Eine Studie der University of Cambridge belegt, dass die Gehirne junger Männer, die sich selbst als "Porno-süchtig" bezeichnen, die typischen Merkmale von Sucht aufweisen. Und Jugendliche sind offenbar anfälliger für die Entwicklung von Suchtverhalten, weil ihr Gehirn sich noch im Umbau befindet.

Martin Daubney sucht auch nach Lösungen: Er prüft, ob technische Hilfsmittel den Zugang zu Pornografie effektiv unterbinden können und spricht mit Experten, die eine sachliche Aufklärung über Sex, Beziehungen und Pornografie in der Schule fordern. Daubney kommt zu dem Schluss, dass dies weitaus früher geschehen muss als es Eltern und Erziehern lieb ist, damit schon Kinder Pornografie als das erkennen können, was es ist: Schauspielerei.

Die Wissenschaftsdoku untersucht die Auswirkungen von regelmäßigem Porno-Konsum auf die Entwicklung von Jugendlichen.

Wir wünschen Ihnen, Liebe Medizin am Abend Leser, und Ihrer Familie der Generationen eine gute Unterhaltung.





In Zusammenarbeit mit www.gendermedizin.de
Ihr Wissenschaftsdoku-Team ( http://www.3sat.de/wissenschaftsdoku )

Vorhofflimmer-Unit

In Deutschland leiden fast 1,8 Millionen Menschen an Vorhofflimmern. Es
handelt sich dabei um die häufigste und klinisch bedeutsamste
Herzrhythmusstörung. Atemnot, eine plötzlich aufsteigende Wärme im Kopf,
ein beklemmendes Gefühl in der Brust und ein Herz, das sprichwörtlich bis
zum Halse schlägt: So beschreiben viele Patienten ihren ersten Anfall von
Vorhofflimmern. Unbehandelt kann Vorhofflimmern lebensbedrohliche
Folgeerkrankungen nach sich ziehen und Schlaganfälle oder Organinfarkte
auslösen.

Freiverkäufliche Schmerzmittel nur kurzfristig einnehmen

Freiverkäufliche Schmerzmittel sind nicht harmlos«, warnt Dr. Gerhard M
üller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin im
Vorfeld der 17. Südwestdeutschen Schmerztage, die am 17. und 18. Oktober
in Göppingen stattfinden. Studien, die auf der Tagung in Göppingen
präsentiert werden, zeigen, dass weit verbreitete Schmerz- und
Entzündungshemmer wie Diclofenac und Ibuprofen nicht nur schwere
Nebenwirkungen im Magen-Darm-Trakt und Herz-Kreislaufsystem verursachen,
sondern bei Risikopatienten auch die Leber schädigen können.

Das freiverkäufliche Schmerzmittel Paracetamol gibt es seit einiger Zeit
nur noch in Kleinpackungen, da es in höherer Dosierung die Leber schädigt
und an höchstens vier bis fünf Tagen hintereinander eingenommen werden
darf.
Doch Paracetamol ist nicht das einzige freiverkäufliche
Schmerzmittel, das Experten Sorgen bereitet. Auch weit verbreitete
Schmerz- und Entzündungshemmer wie Diclofenac und Ibuprofen haben nicht
nur unerwünschte Nebenwirkungen auf Magen, Darm, Herz und Kreislauf,
sondern können auch die Leber schädigen – bis hin zum Leberversagen. «Und
dies kann auch bei der üblichen therapeutischen Dosierung passieren, wie
eine große Studie an sieben europäischen Transplantationszentren zeigt»,
erklärt Prof. Dr. Jürgen Borlak von der Medizinischen Hochschule Hannover.
Weil schwere Leberschädigungen aber vergleichsweise selten sind, kann das
Risiko in der Prüfungsphase eines Arzneimittels praktisch nicht
nachgewiesen werden.

Mehrere Faktoren sind bedeutsam.
Fatal an diesen Leberschädigungen ist auch, dass sie durch das
Zusammenspiel mehrerer Faktoren verursacht werden. Beteiligt ist nicht nur
das toxische Potenzial der Medikamente. Bedeutsam sind auch die genetische
Ausstattung eines Menschen, individuelle Stoffwechselprozesse, «absurde»
Immunreaktionen auf das Medikament und nicht zuletzt Risikofaktoren wie
Übergewicht und die hieraus oftmals resultierende Fettleber.

«Wir verstehen aber zunehmend besser, welche Menschen vor allem gefährdet
sind», sagt Professor Borlak. Risikofaktoren sind Leberfunktionsstörungen,
weibliches Geschlecht, ein Body-Mass-Index über 30, die Zuckerkrankheit
Diabetes, Autoimmun-Hepatitis, eine Co-Medikation mit potenziell
leberschädigenden Arzneistoffen, Life-Style Faktoren (Missbrauch von
Alkohol, Drogen oder Arzneimitteln) sowie ein niedriger Spiegel des
körpereigenen Radikalfängers Glutathion.

Suche nach Biomarkern.
Ebenso fahnden die Wissenschaftler nach einfach zu bestimmenden Biomarkern
im Blut, die Hinweise auf das Risiko vor Behandlung mit einem
Schmerzmittel geben können. «Zu diesen gehört beispielsweise das
C-reaktive Protein, ein Entzündungsmarker, oder das Haptoglobin, ein
Transportmolekül, das in der Leber gebildet wird», sagt Professor Borlak.

Chronische Schmerzen: Mechanismen analysieren.
»Patienten müssen darum wissen, dass freiverkäufliche Schmerzmittel ohne
ärztliche Kontrolle nicht für den Langzeitgebrauch geeignet sind«, sagt
Dr. Gerhard H. H. Müller-Schwefe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für
Schmerzmedizin. Wenn Patienten unter wiederkehrenden oder chronischen
Schmerzen leiden, spielt daher die Analyse des Schmerzmechanismus eine
entscheidende Rolle. «Wenn ein Schmerz nicht durch eine Entzündung
verursacht wird, müssen andere Schmerzmittel eingesetzt werden und keine
Entzündungshemmer.» Eine hochkomplexe Erkrankung wie die Schmerzkrankheit
bedarf darum einer komplexen Diagnostik und Therapie. Das belegt
inzwischen eine Fülle von Forschungsergebnissen. So genannte multimodale
Therapien, bei denen verschiedene medizinische und psychologische
Strategien mit Bewegungstherapien kombiniert werden, sind Monotherapien
überlegen, wie die Experten immer wieder betonen.

Die Therapie chronischer Schmerzen erfordert Experten.
Doch Spezialisten und Zentren, die solche Therapien anbieten, sind in
Deutschland noch immer Mangelware: »Weder diese Spezialisten noch solche
Zentren sind im System vorgesehen«, kritisiert Müller-Schwefe. Die
Versorgung der Patienten müsse sich an deren Bedarf und nicht an falschen
gesundheits- und standespolitischen Rahmenbedingungen oder den
Facharztgrenzen orientieren. «Da chronische Schmerzen den ganzen Menschen
betreffen ist ein einzelnes Fachgebiet damit auch überfordert», erklärt Müller-Schwefe. «Wir brauchen daher kurzfristig Rahmenbedingungen, welche
die interdisziplinäre Zusammenarbeit und multidisziplinäre Zentren
unterstützen aber langfristig brauchen wir den Facharzt für
Schmerzmedizin.«

Ihr Medizin am Abend DirektKontakt:

Dr. Müller-Schwefe:
Elfriede Andonovic · Tel. 07161 976476 · elfriede.andonovic@mueller-
schwefe.com

Blutdruck der Deutschen ist gesunken - junge Männer profitieren nicht von diesem Trend

Der durchschnittliche systolische Blutdruck der deutschen Bevölkerung ist
laut einer Erhebung des Robert-Koch-Instituts innerhalb von zehn Jahren
von 129 auf 124 Millimeter Quecksilbersäule gesunken. Die Anzahl der
Menschen mit Bluthochruck (Hypertonie) ist jedoch mit rund 20 Millionen
etwa gleich geblieben, betroffen ist also jeder dritte Erwachsene. Als
hoher Blutdruck gelten Werte über 140/90. Bei Männern zwischen 18 und 29
Jahren stieg der Blutdruck entgegen dem Gesamttrend sogar leicht an.

Die 2008-2011 in ganz Deutschland erhobenen Daten haben Forscher des
Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) am Robert Koch-
Institut in Berlin jetzt mit Zahlen von 1998 verglichen. Sie berichten
darüber im Journal of Human Hypertension. Das Ergebnis: Immer mehr
Menschen wissen über ihren hohen Blutdruck Bescheid. Heute sind es 80
Prozent, 1998 waren es nur knapp 70 Prozent. Dementsprechend mehr lassen
sich behandeln. Dadurch stieg die Zahl derjenigen, deren Blutdruck auf
Grund einer Behandlung unter den Grenzwert von 140/90 sank auf über die
Hälfte aller Hypertoniker, sie haben somit einen kontrollierten Blutdruck.
1998 hatten nur weniger als ein Viertel der Hypertoniker einen
kontrollierten Blutdruck.

Männer haben von der Pubertät an bis etwa zu einem Alter von 50 bis 60
Jahren generell einen höheren Blutdruck als Frauen, danach holen die
Frauen auf. Nach Ansicht der Autorin der Studie, Hannelore Neuhauser,
lässt sich der Blutdruckanstieg bei jüngeren Männern durch die etwas
gestiegene Zahl an krankhaft Übergewichtigen in dieser Altersgruppe nicht
hinreichend erklären. Auch das diese Personengruppe weniger zum Arzt geht,
könnte zum höheren Blutdruck beitragen. Um dies aber eindeutig zu klären,
sei aber noch Forschung nötig.

Neuhauser kann trotz des gesunkenen Blutdrucks in der Gesamtbevölkerung
keine Entwarnung geben. Bluthochdruck sei der wichtigste Risikofaktor für
Herz-Kreislauf-Erkrankungen und diese seien nach wie vor die Todesursache
Nummer eins in Deutschland. „Was viele nicht wissen: Auch ein Blutdruck
unter dem Grenzwert kann schon das Risiko für Herz-Herz-Kreislauf-
Erkrankungen erhöhen“, so die Medizinerin. Daher gelte nur ein Blutdruck
unter 120/80 mmHg als optimal. Werte zwischen diesem optimalen Wert und
dem Grenzwert würden in der Regel nicht behandelt, seien aber keineswegs
harmlos. Neuhauser weiter: „Mit durchschnittlich 124 mmHg ist der
Blutdruck der Deutschen nicht optimal. 60 Prozent aller Erwachsenen
zwischen 18 und 79 Jahren haben demnach einen nicht optimalen Blutdruck
und somit ein erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko.“

Um Herz-Kreislauf-Erkrankungen weiter zurück zu drängen, müssen die
Risikofaktoren für Bluthochdruck verringert werden, darin sind sich
Experten einig. Zu den Risiken zählen vor allem Bewegungsmangel, hoher
Alkohol- und Salzkonsum, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Stress.
Zahlen aus einer 2002 in der Zeitschrift The Lancet erschienen Studie
verdeutlichen den Einfluss des Blutdrucks auf das Herz-Kreislauf-Risiko:
Demnach führen 2 mmHg Blutdrucksenkung in der gesamten Bevölkerung zu 10
Prozent weniger Todesfällen durch Schlaganfall und 7 Prozent weniger Herz-
Kreislauf-Toten.

Originalveröffentlichung: Journal of Human Hypertension (2 October 2014),
doi:10.1038/jhh.2014.82

Ihren Medizin am Abend DirektKontakt:

Christine Vollgraf, Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung,
  Tel.: 030 4593 7102,
christine.vollgraf@dzhk.de,

GlaxoSmithKline-Forschungsstipendium für klinische Pneumologie: 10.000 EURO

Neuausschreibung des mit 10.000 EURO dotierten und von GlaxoSmithKline,
München, gestifteten Forschungsstipendium für klinische Pneumologie.

Bis zum 15. Januar 2015 haben junge Wissenschaftler erneut die Chance,
sich um das mit 10.000 EURO ausgestattete und von GlaxoSmithKline,
München, gestiftete Forschungsstipendium für klinische Pneumologie zu
bewerben. Mit diesem Stipendium möchte GlaxoSmithKline zusammen mit der
Deutschen Atemwegsliga e.V. den wissenschaftlichen Nachwuchs in der
Pneumologie fördern.

Neue Endoskopie-Technik „made in Germany“: Kleine Darmtumoren ohne Operation entfernen

Kleine Darmtumoren könnten künftig mit einem neuartigen Gerät
schon während einer Darmspiegelung entfernt werden.

Volkskrankheiten in Deutschland


TOP: Medizin am Abend für Sie:

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/18/027/1802723.pdf


Mehrere Millionen Menschen in Deutschland leiden an sogenannten Volkskrankheiten. Diese seien auch vor dem Hintergrund des demografischen Wandels von besonderer gesundheitspolitischer Bedeutung, schreibt die Regierung in ihrer Antwort (18/2723) auf eine Kleine Anfrage (18/2557) der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen zum Thema nichtübertragbare Krankheiten (Non-Communicable Diseases NCD).

So erkrankten in Deutschland jedes Jahr rund 477.000 Menschen an Krebs, und mehr als 218.000 Krebspatienten stürben an den Folgen der Tumorerkrankung. Von der reinen Zahlenseite noch dramatischer ist die Lage bei der Zuckerkrankheit. Experten schätzen die Zahl der Menschen hierzulande, die an der Stoffwechselkrankheit Diabetes mellitus leiden, auf rund 6,7 Millionen. Hinzu kommen zahlreiche Fälle von starkem Übergewicht (Adipositas), Lungenleiden und Herz-Kreislauf-Schwäche.

Oftmals träten die Volkskrankheiten bei Patienten nicht einzeln auf, sondern in einer Kombination (Multimorbidität) und basierten zudem auf gemeinsamen Risikofaktoren, schreibt die Regierung. Die vier bedeutendsten Risikofaktoren sind demnach ungesunde Ernährung, Bewegungsmangel, Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum.

Um den lebensstilbedingten Krankheiten entgegenzuwirken, liege ein Schwerpunkt auf der Gesundheitsförderung und der Vorbeugung. So werde derzeit ein Präventionsgesetz erarbeitet, um die Risikofaktoren für die Entstehung nichtübertragbarer, oft chronischer Krankheiten zu reduzieren. Das Gesetz zielt auf Institutionen wie Kitas, Schulen, Betriebe und Pflegeheime.
In den vergangenen Jahren habe es auch schon Erfolge im Kampf gegen Volkskrankheiten gegeben. So sei die Sterblichkeit an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zurückgegangen, und die Überlebensaussichten bei Krebserkrankungen hätten sich verbessert. Erfolge in der Früherkennung von Krankheiten, Fortschritte in der Therapie, medizinischer Fortschritt und verbesserte Versorgungsstrukturen hätten zu dieser Entwicklung beigetragen.

Durchfall-Beschwerden: Morbus Crohn/Colitis - GenderMedizin

Wer mit Durchfall-Beschwerden zum Arzt geht, erhält häufig die Diagnose Reizdarm. Der Begriff ist zum Modewort in der Medizin geworden. Dabei kann der Durchfall organische Ursachen haben, warnt die Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung (DCCV), der Selbsthilfeverband für Menschen mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Vor allem die Symptome der mikroskopischen Kolitis, einer wenig bekannten, aber zunehmend verbreiteten Darmerkrankung, sind dem Reizdarmsymptomen sehr ähnlich.

Durchfall kann Hinweis auf mikroskopische Kolitis sein.

"Ein Reizdarm und die mikroskopische Kolitis lassen sich auf den ersten Blick kaum voneinander unterscheiden", sagt Prof. Andreas Tromm vom Evangelischen Krankenhaus in Hattingen. "Bei beiden Erkrankungen ist wässriger Durchfall das Leitsymptom." Einzig eine Darmspiegelung mit Entnahme von Gewebeproben bringt Klarheit, denn die mikroskopische Kolitis ist nur unter dem Mikroskop diagnostizierbar.

Die Erkrankung trifft vor allem eine Bevölkerungsgruppe: "75-80 Prozent der Patienten sind Frauen über 50 Jahre", erläutert Tromm. Einmal erkannt, ist die mikroskopische Kolitis gut behandelbar. "Bei den meisten Patienten verschwindet der Durchfall bereits kurz nach Therapiestart. Die Betroffenen gewinnen enorm an Lebensqualität zurück."

www.dccv.de www.facebook.com/dccv.de www.youtube.com/dccvvideo
 
Medizin am Abend in Zusammenarbeit mit:

Ihre Ansprechpartnerin: Ella Wassink, Mitglied der Geschäftsführung Telefon:
030 - 2000 392-70 

Fahrradhelme - weniger lebensbedrohliche Kopfverletzungen

Fahrradhelme können die meisten lebensbedrohlichen Kopfverletzungen verhindern oder abmildern. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unfallforschung der Versicherer (UDV). Zusammen mit dem Institut für Rechtsmedizin München und dem Universitätsklinikum Münster wurden 543 Unfälle mit verletzten Radfahrern aus den Jahren 2012 und 2013 detailliert untersucht. Außerdem wurde die Datenbank getöteter Verkehrsopfer der Ludwig-Maximilians-Universität München genutzt.
Von 117 tödlich verunglückten Radfahrern trugen nur sechs einen Helm. Über 50 Prozent der getöteten Radfahrer starben an einem Schädel-Hirn-Trauma. "Man sieht deutlich, wie wirksam ein guter Radhelm sein kann", so Siegfried Brockmann, Leiter der UDV, "viele getötete Radfahrer hätten überleben können." Auch bei Unfällen mit Verletzten zeigt sich die Schutzwirkung des Radhelms deutlich: Von den Radfahrern mit schweren Kopfverletzungen hatten alle keinen Helm auf. Auffallend war, dass mehr als die Hälfte aller verletzten Radfahrer allein, also ohne Unfallgegner, verunglückt sind.
Typische Unfallszenarien wurden mit Hilfe von Computersimulationen untersucht. Stürzt ein Radfahrer auf die Seite und prallt mit dem Kopf auf die Fahrbahn, reduziert ein Helm die auf den Kopf einwirkende Energie um zwei Drittel. Das Risiko einer schweren Gehirnerschütterung sinkt dadurch um etwa 30 Prozent. Beim Sturz über den Lenker und bei frontalem Kopfanprall wird für Helmträger eine Minderung des Risikos für eine Blutung unterhalb der harten Hirnhaut um mehr als 90 Prozent vorhergesagt. Auch bei der Kollision mit einem Auto dämpft ein Helm den Anprall für Schädel und Hirn deutlich, jedoch zeigt die Schutzwirkung heutiger Helme hier ihre Grenzen.

Fakten zur Studie für Sie als Medizin am Abend hier:

360° MFA Medizin am Abend: Deutschland Medikamente

Der deutsche Arzneimittelmarkt wird streng überwacht. 40 einzelne Ämter sind zuständig. Es kann nichts passieren - das glaubten selbst Experten. Seit einem halben Jahr ist ihr Glaube erschüttert. In immer kürzeren Abständen tauchen in Deutschland Medikamente aus Italien und jetzt Rumänien auf, die dort in großem Umfang geraubt wurden. Sie sind manipuliert und damit weniger wirksam - oder könnten es sein. In allen Fällen geht es um Substanzen, die Schwerstkranken helfen sollen. Es ist keine Beruhigungspille, dass bisher keine gesundheitlichen Schäden nachweisbar sind. Entscheidend ist: Wer steckt dahinter? Wo sind Lecks? Staatsanwälte glauben, dass die Mafia mitmischt - und einen sensiblen Kanal für illegale Arznei-Transporte nach Deutschland nutzt: den Parallelimport. Über den kommen legal hochwertige Medikamente ins Land, die im Ausland billiger sind. Eine Brustkrebstherapie kann 50000 Euro kosten. Verständlich, dass Krankenkassen drängen, gerade diesen Vertriebsweg zu nutzen. Doch wird die Welle der gefälschten Arzneien nicht gestoppt, muss der Staat entscheiden, ob diese Versorgungslinie noch sicher genug ist. Die Kostenfrage muss dann zweitrangig sein.