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Einladung zur Fitness-Studie für Seniorinnen/Senioren

Medizin am Abend Berlin Fazit: Studie zur Erforschung der körperlichen Alltagsfitness von Seniorinnen und Senioren

Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sucht Studienteilnehmer ab einem Mindestalter von 65 Jahren 
 
Die Abteilung Bewegungs- und Trainingswissenschaft des Instituts für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) führt unter der Leitung von Dr. Brunhilde Schumann-Schmid eine Studie zum Thema

„Wie fit sind Mainzer Seniorinnen und Senioren?“ durch. 

Dabei steht die körperliche Fitness älterer Menschen im Alltag im Mittelpunkt, mit besonderem Blick auf der:

Gleichgewichts-,
Reaktionsfähigkeit-,
Hand-, 
Arm-,
Beinkraft-,
Schulter- 
Hüftbeweglichkeit-, 
Ausdauer, 
Geschicklichkeit. 

Im Rahmen dieser Studie werden nun interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Testtermine im November 2018 gesucht.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie ist ein Mindestalter von 65 Jahren, die Fähigkeit, mindestens 6 Minuten ohne Gehhilfe gehen zu können und ggf. eine ärztliche Einverständniserklärung des Hausarztes.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten im Anschluss an den Fitnesstest kostenfrei einen Ergebnisbericht sowie auf Wunsch eine Bewegungsberatung.

Weitere Informationen zur Studie unter https://sport.uni-mainz.de/fitnesstest

Interessenten finden unter https://sport.uni-mainz.de/files/2018/09/Flyer-Seniorenfitness-Sportinsitut-JGU-... ein

Anmeldeformular sowie einen kurzen Fragebogen zum allgemeinen Gesundheitszustand.

Beides ist bitte auszufüllen und bis zum 15. Oktober 2018 per E-Mail an
seniorenfitness@uni-mainz.de oder auf postalischem Wege an folgende Anschrift zurückzusenden:

Dr. Brunhilde Schumann-Schmid
Institut für Sportwissenschaft
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Albert-Schweitzer-Str. 22
55128 Mainz

Natürlich unterliegen alle bei der Anmeldung angegebenen personenbezogenen Daten den einschlägigen Bestimmungen des Datenschutzgesetzes und werden ausschließlich zur Durchführung und Abwicklung der Veranstaltung gespeichert.

Eine Weitergabe der Daten an Dritte ist ausgeschlossen.

Studie zur Erforschung der körperlichen Alltagsfitness von Seniorinnen und Senioren


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Dr. Brunhilde Schumann-Schmid
Abteilung Bewegungs- und Trainingswissenschaft
Institut für Sportwissenschaft
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
55099 Mainz
Tel. 06131 39-23520
E-Mail: seniorenfitness@uni-mainz.de
https://sport.uni-mainz.de/fitnesstest 

Petra Giegerich Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Forum 3
55099 Mainz
Deutschland
Rheinland-Pfalz

 Telefon: 06131 39-22369
Fax: 06131 39-24139
E-Mail-Adresse: idw@uni-mainz.de



Morbus Parkinson: motorische und kognitive Effekte (THS - Tiefe Hirnstimmulation)

Medizin am Abend Berlin Fazit: Wirkung der Tiefen Hirnstimulation bei Parkinson

Bessere Effekte für die Beweglichkeit und weniger Nebenwirkungen möglich 
 
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben motorische und kognitive Effekte der Tiefen Hirnstimulation bei Patienten mit Morbus Parkinson untersucht. 
  • Die Ergebnisse zeigen, dass unerwünschte Nebenwirkungen der Tiefen Hirnstimulation, die die Kognition betreffen, über eine andere Nervenbahn verlaufen als die gewünschte Verbesserung der Beweglichkeit der Patienten. 
Dieses Wissen trägt dazu bei, Therapien für Patienten mit Parkinson zu optimieren. 

Die Studie ist jetzt in der Fachzeitschrift Brain* erschienen.


Das menschliche Gehirn als Computersimulation: Durch die implantierten Elektroden der Tiefen Hirnstimulation erhält man Einblicke in die neuronalen Funktionen der Basalganglien und deren Nervenbahnen

Das menschliche Gehirn als Computersimulation: Durch die implantierten Elektroden der Tiefen Hirnstimulation erhält man Einblicke in die neuronalen Funktionen der Basalganglien und deren Nervenbahnen Neumann/Charité

  • Die Tiefe Hirnstimulation (THS) ist eine effektive Therapiealternative für Patienten mit Morbus Parkinson, die nicht genügend auf eine medikamentöse Behandlung ansprechen. 

Die Zielstruktur der THS ist der Nucleus subthalamicus, ein Teil des Zwischenhirns. 

Dieser Knotenpunkt aus verschiedenen Nervenbahnen ist vor allem für Bewegungsabläufe verantwortlich, spielt aber auch bei kognitiven Prozessen, wie dem Treffen von Entscheidungen oder der Reaktionsfähigkeit, eine wichtige Rolle.

Forscherinnen und Forscher der Klinik für Neurologie am Campus Charité Mitte haben jetzt den Einfluss der THS auf die kognitiven und motorischen Nervenbahnen geprüft. In einem Verhaltensexperiment in Kombination mit bildgebenden und simulierenden Netzwerkanalysen konnten sie darstellen, dass motorische Effekte, wie die Verbesserung der Beweglichkeit, und unerwünschte kognitive Effekte, zum Beispiel vorschnelles Handeln in Entscheidungssituationen, über unterschiedliche neuronale Pfade vermittelt werden.

  • Die gewonnenen Erkenntnisse erweitern das Verständnis über die beim Parkinson betroffenen neuronalen Netzwerke, liefern Einblicke in die Pathophysiologie der Parkinson-Erkrankung und erlauben Rückschlüsse über den Wirkmechanismus der THS. 

„Nur mit einem besseren Verständnis über den therapeutischen Mechanismus ist es möglich, die Hirnstimulation effektiver zu machen, Nebenwirkungen zu verringern und somit die Lebensqualität von Patientinnen und Patienten mit Parkinson zu verbessern“, erklärt der Erstautor der Studie Dr. Wolf-Julian Neumann, Wissenschaftler in der Klinik für Neurologie.

In einem nächsten Schritt möchte das Forscherteam der Arbeitsgruppe Bewegungsstörungen und Neuromodulation mit Hilfe von Messungen der Nervenaktivität bei Patienten krankheitsspezifische Muster von gesunden Verhaltensmustern unterscheiden.

„So können wir in Zukunft die Hirnstimulation an die individuellen Anforderungen des Patienten in Echtzeit anpassen.

Dies ist ein wichtiger Schritt zur Entwicklung einer intelligenten, individualisierten und bedarfsgerechten Therapie“, sagt Prof. Dr. Andrea A. Kühn von der Klinik für Neurologie und Leiterin der Arbeitsgruppe.

Wirkung der Tiefen Hirnstimulation bei Parkinson


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Dr. Wolf-Julian Neumann
Klinik für Neurologie
Arbeitsgruppe Bewegungsstörung und Neuromodulation
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E-Mail: julian.neumann@charite.de


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Berlin


Manuela Zingl
Telefon: 030 / 450 570 400
Fax: 030 / 450 570 940
E-Mail-Adresse: manuela.zingl@charite.de


Originalpublikation:
* Neumann WJ et al. Functional segregation of basal ganglia pathways in Parkinson's disease. Brain. 2018 Aug 6. doi: 10.1093/brain/awy206.

Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
https://neurologie.charite.de/forschung/arbeitsgruppen/bewegungsstoerungen_andre...
http://www.kfo247.de/

Reaktionsfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Seh- und Hörvermögen sowie Beweglichkeit.

Medizin am Abend Berlin Fazit: Orthopäden und Unfallchirurgen sehen Bedarf bei Unfallprävention für älterer Verkehrsteilnehmer

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) sieht Handlungsbedarf beim Schutz älterer Autofahrer. 

Anlass ist die  vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Verkehrsunfallstatistik 2016: 

3.206 Menschen wurden im vergangenen Jahr auf deutschen Straßen getötet. 

Davon machen die über 75-Jährigen mit 698 tödlich Verunglückten die größte Gruppe aus. 

„Wir müssen auch für ältere Verkehrsteilnehmer Präventionsprogramme entwickeln und dürfen uns nicht wie bisher nur auf die Fahranfänger konzentrieren“, sagt DGOU-Generalsekretär Professor Dr. Reinhard Hoffmann. 
 
Die DGOU rät daher, die Forschungsbemühungen zur Entwicklung von Präventionsprogrammen für ältere Verkehrsteilnehmer zu verstärken.

  • Bei einem schweren Verkehrsunfall sind betagte Patienten besonders gefährdet: 
  • Sie kämpfen ungleich härter ums Überleben als jüngere. ,
  • Denn viele von ihnen haben Vorerkrankungen, die sich bei einer schweren Verletzung ungünstig auf den Allgemeinzustand auswirken. 

Orthopäden und Unfallchirurgen rechnen entsprechend der demografischen Entwicklungen in den nächsten 10 bis 20 Jahren mit einer Verdopplung bzw. Verdreifachung älterer Verkehrsteilnehmer und damit auch Verletzter.

Die DGOU sieht daher Bedarf bei der Entwicklung von Präventionsmaßnahmen zur Stärkung bzw. Sicherung der Verkehrskompetenz von Senioren. 

Dabei ist ein anderer Ansatz als bei Präventionsprojekten für Jugendliche nötig.

„Senioren fallen im Gegensatz zu jungen Verkehrsteilnehmern nur selten durch Unfallursachen wie überhöhte Geschwindigkeit oder Alkohol am Steuer auf“, erklärt Dr. Christopher Spering, DGOU-Sektionsleiter für Prävention.

Demnach seien es eher Kompetenzen, die sich im Alter ungünstig entwickeln:

Reaktionsfähigkeit, Leistungsfähigkeit, Seh- und Hörvermögen sowie Beweglichkeit. 

Die in diesem Zusammenhang diskutierten verpflichtenden medizinischen Fahreignungsprüfungen für Führerscheininhaber greifen der DGOU zu kurz.

„Zum einen würden die Fahrradfahrer und E-Bike-Fahrer durch das Raster fallen – sie machen aber einen großen Anteil der Verletzten aus. 

Zum anderen reichen die derzeit zur Verfügung stehenden Testverfahren nicht aus, um über die Fahreignung Älterer zu entscheiden“, sagt Spering.

Denn Auto- und Fahrradfahren erfordere eine sehr komplexe körperliche und psychomentale Leistung, die über eindimensionale Tests, wie beispielsweise den Sehtest, nicht ermittelt werden könne. 

„Ein geeignetes Testverfahren muss noch gefunden werden. Dazu ist aber schlichtweg mehr Forschung nötig“, sagt Spering, der als Vertreter der Fachgesellschaft auch im Vorstandsausschuss Verkehrsmedizin des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) mitarbeitet.

Um auf den zukünftigen Präventionsbedarf vorbereitet zu sein, hat die DGOU in einem ersten Schritt ihre Sektion Prävention mit einem Konzeptaufbau für die wissenschaftliche Erarbeitung eines mehrdimensionalen Testverfahrens – das die Anforderungen an die sichere Verkehrsteilnahme erheben kann – beauftragt.

Prinzipiell vertritt die DGOU die Ansicht, dass ein Test- und Präventionsprogramm nötig ist, bei dem der Betroffene im Falle der fehlenden Fahreignung selbst zu der Einsicht kommt, dass er das Auto oder das Fahrrad besser stehen lassen sollte.

Hintergrund:
Um eine optimale unfallchirurgische Versorgung älterer Menschen zu ermöglichen, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) 2014 die Initiative AltersTraumaZentrum DGU® gegründet. Sie ergänzt die bereits seit 2006 bestehende Initiative TraumaNetzwerk DGU®, deren Ziel die flächendeckende leistungsstarke Versorgung Schwerverletzter ist – 365 Tage im Jahr, rund um die Uhr. Denn jährlich erleiden in Deutschland ca. 33.000 Menschen schwere Verletzungen bei Verkehrs-, Arbeits- oder Freizeitunfällen. Ihre Rettung und Behandlung ist ein Wettlauf gegen die Zeit, bei dem jeder Handgriff sitzen muss.

An der Initiative TraumaNetzwerk DGU® nehmen gegenwärtig 649 Kliniken aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Niederlande, Belgien und Luxemburg teil.

Die Kliniken haben sich regional und grenzüberschreitend zu 54 zertifizierten Traumanetzwerken zusammengeschlossen. So ist die deutsche Unfallchirurgie in der Lage, jedem Schwerverletzten an jedem Ort zu jeder Zeit bestmögliche Überlebenschancen unter standardisierten Qualitätsmaßstäben zu bieten und auch außerhalb der Ballungszentren eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Mit dem Unfallpräventionsprogramm P.A.R.T.Y. richtet sich die DGU an Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren. Ziel des P.A.R.T.Y.-Programms ist es, Jugendliche darin zu bestärken, dass sie im Straßenverkehr keine unnötigen Risiken eingehen. Es wird gegenwärtig an 40 deutschen Unfallkliniken und für insgesamt 100 Schulklassen pro Jahr angeboten. Das P.A.R.T.Y.-Programm zählt seit über 25 Jahren zu den erfolgreichsten Präventionsprogrammen weltweit. Es wurde ursprünglich in Kanada entwickelt, um der hohen Zahl an Verkehrsverletzten unter jungen Menschen entgegenzuwirken. In Deutschland setzt die AUC - Akademie der Unfallchirurgie das P.A.R.T.Y.-Programm seit 2012 im Auftrag der DGU um. Partner und Unterstützer der deutschen P.A.R.T.Y.-Initiative sind der Deutsche Verkehrssicherheitsrat e.V. (DVR) und der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV).

Referenzen:
Statistisches Bundesamt (Destatis): Verkehrsunfallstatistik 2016
www.destatis.de


Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com




 





Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Susanne Herda und Swetlana Meier
Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) e.V.
Straße des 17. Juni 106-108, 10623 Berlin
Telefon: +49 (0)30 340 60 36 -06 oder -16
Telefax: +49 (0)30 340 60 36 01
E-Mail: presse@dgou.de


Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
http://www.alterstraumazentrum-dgu.de

http://www.traumanetzwerk-dgu.de

http://www.party-dgu.de