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www.aktiv-und-gesund.org - Einladung zur Studie

Medizin am Abend Berlin Fazit: Studienteilnehmer für computergestützte Hilfsangebote gesucht (Gesundheitsförderung)

Die Universitätsmedizin Greifswald hat in Kooperation mit den Universitätskliniken Tübingen und Lübeck innovative computergestützte Beratungsangebote zur Förderung eines gesunden Lebensstils entwickelt. 

Solche arztentlastenden Systeme ermöglichen eine breitere Verfügbarkeit von Gesundheitsberatung. 

Die entwickelten Beratungsangebote haben bereits eine Testphase durchlaufen und wurden von den bisherigen Teilnehmern als hilfreich bewertet. 
 
Nun werden Interessierte zwischen 18 und 64 Jahren gesucht, um die Wirksamkeit der Angebote wissenschaftlich zu überprüfen. 

Hilfe übers Smartphone? – Für innovative Beratungsangebote werden Testpersonen gesucht.
Hilfe übers Smartphone? – Für innovative Beratungsangebote werden Testpersonen gesucht.
Foto: UMG

Für die Teilnahme an den Studien ist eine Aufwandsentschädigung vorgesehen.

Am Institut für Sozialmedizin und Prävention der Universitätsmedizin Greifswald liegt der Schwerpunkt des Beratungsangebots auf der Förderung des seelischen Wohlbefindens. 

Viele Menschen kennen Phasen von Niedergeschlagenheit, Traurigkeit oder Antriebslosigkeit.

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass langfristig viele Lebensgewohnheiten helfen können, seelisch im Gleichgewicht zu bleiben.

So hat es sich zum Beispiel als hilfreich erwiesen, für ausreichend körperliche Bewegung zu sorgen oder sich bewusst Zeit für Dinge zu nehmen, die einem wichtig sind.

Das entwickelte Angebot motiviert Teilnehmer, mittels Briefen und SMS-Kurznachrichten Strategien in ihrem Alltag auszuprobieren. 

Die für jeden Einzelnen erfolgversprechendsten Empfehlungen werden dabei über ein Computerprogramm ermittelt, das auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse die persönlichen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten berücksichtigt.

Interessierte können unter www.aktiv-und-gesund.org an einer 10-minütigen Gesundheitsbefragung teilnehmen. 

Bei Eignung erhalten diese anschließend die Möglichkeit, an einem der innovativen Programme teilzunehmen. 


Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com











Über Google: Medizin am Abend Berlin
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Universitätsmedizin Greifswald
Institut für Sozialmedizin und Prävention
Direktor: Prof. Dr. phil. Ulrich John
Studienleiter: apl. Prof. Dr. Christian Meyer
Walther-Rathenau-Straße 48, 17475 Greifswald
T +49 3834-86 77 23
E chmeyer@uni-greifswald.de
http://www.medizin.uni-greifswald.de
http://www.facebook.com/UnimedizinGreifswald
Twitter @UMGreifswald

Constanze Steinke Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald

Jan Meßerschmidt
Telefon: (03834) 86-1150
Fax: (03834) 86-1151
E-Mail-Adresse: jan.messerschmidt@uni-greifswald.de
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17489 Greifswald
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Deutschland
Mecklenburg-Vorpommern
 

360° TOP-Hinweis: Rettungsstelle-KANZEL-Einladung: Studie zu Alkohol und Depression

Medizin am Abend Berlin Fazit: Alkohol und Depressionen - Studienteilnehmer gesucht

Greifswalder Wissenschaftler haben computergestütztes Hilfsangebot entwickelt 

Viele Menschen kennen Phasen der Niedergeschlagenheit, Traurigkeit oder Antriebslosigkeit. 


Die dabei erlebte Beeinträchtigung reicht vom leichten Stimmungstief bis hin zur schwerwiegenden, behandlungsbedürftigen Depression. Auch wenn solche Phasen oft abklingen, sind Rückfälle häufig. 

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass langfristig viele Lebensgewohnheiten helfen können, seelisch im Gleichgewicht zu bleiben. 

So hat es sich zum Beispiel als hilfreich erwiesen, für ausreichend körperliche Bewegung zu sorgen oder sich bewusst Zeit für Dinge zu nehmen, die einem wichtig sind. 
 An der Studie der Unimedizin Greifswald können Interessenten aus ganz Deutschland teilnehmen.
An der Studie der Unimedizin Greifswald können Interessenten aus ganz Deutschland teilnehmen.
Foto: UMG
 
Am Institut für Sozialmedizin und Prävention der Universitätsmedizin Greifswald wird derzeit ein Informationsangebot entwickelt, das Betroffene mit Briefen und SMS-Kurznachrichten motivieren soll, derartige Strategien in ihrem Alltag auszuprobieren. 

  • Die für jeden Einzelnen erfolgversprechendsten Empfehlungen werden dabei über ein Computerprogramm ermittelt, das auf Grundlage aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse die persönlichen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten berücksichtigt.
  • Zur Weiterentwicklung des Angebotes sucht das Greifswalder Forscherteam unter Leitung der Universitätsprofessoren Christian Meyer und Ulrich John bundesweit Menschen, die regelmäßig Alkohol trinken und in den letzten zwölf Monaten eine Phase mit depressiven Symptomen erlebt haben. 
  • Für die Teilnahme an der Studie ist eine Aufwandsentschädigung vorgesehen.

Interessenten werden gebeten, sich unter der kostenfreien Rufnummer 0800/58 94 662 oder per E-Mail an gesuender-leben@uni-greifswald.de zu melden.

Hintergrund

 
Obwohl seit langem bekannt ist, dass depressive Symptome und gesundheitsriskanter Alkoholkonsum gehäuft gemeinsam auftreten und sich wechselseitig in ihrer Entstehung bedingen, fehlen bislang spezifische Beratungsansätze, die kombinierte Problemlösungen erlauben.

Eine Vielzahl von Forschungsarbeiten belegt, dass motivierende Kurzberatungen durch Ärzte und medizinisches Personal Patienten effektiv bei der Veränderung ihrer Verhaltensweisen unterstützen können.

Erfahrungen aus dem Versorgungsalltag zeigen aber auch, dass die Umsetzung der Beratungen im Alltag noch zu wenig gelingt.

Arztentlastende Computersysteme, die am Institut für Sozialmedizin und Prävention entwickelt und erforscht werden, stellen einen möglichen Ansatz dar, der eine breitere Verfügbarkeit von Gesundheitsberatung in einem vernünftigen Kostenrahmen ermöglichen könnte.

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Frauentag 08.März 2016: Stigmatisierung: Gewichtskontrolle im Kindes- und Jugendalter

Medizin am Abend Berlin Fazit:  Hänseleien wegen Übergewichts erschweren langfristiges Abnehmen

Menschen mit Übergewicht und Adipositas, die im Kindes- oder Jugendalter wegen ihres Aussehens gehänselt wurden, haben große Probleme beim langfristigen Abnehmen. Dies ergab eine Studie des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen der Universitätsmedizin Leipzig. Darüber berichten die Wissenschaftler in der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins "Appetite". 
 
Von 381 Frauen und Männern mit früherem oder anhaltendem Übergewicht gaben 14 Prozent an, im Kindes- oder Jugendalter wegen ihres Aussehens so sehr gehänselt worden zu sein, dass es sie belastet habe. 

Experten sprechen bei solchen negativen Äußerungen und Meinungen sowie Ablehnung einer bestimmten Gruppe von Stigmatisierung. Den untersuchten Personen aus dem Deutschen Gewichtskontrollregister der Medizinischen Hochschule Hannover war es gelungen, mindestens zehn Prozent ihres maximalen Körpergewichts zu verlieren. Sie konnten das reduzierte Gewicht über mindestens ein Jahr halten und nahmen nach zwei Jahren im Schnitt wieder 2,8 Kilogramm zu.

  • Die Teilnehmer, die in Kindheit und Jugend für ihr Aussehen gehänselt wurden, konnten das niedrigere Gewicht langfristig weniger halten als unbelastete Teilnehmer.
  • Als Ursache dafür zeigte sich, dass die durch Stigmatisierung belasteten Personen stärker zu emotionalem Essen neigten. Dies bedeutet, dass sie bei Ärger, Stress, Traurigkeit, Langeweile und ähnlichen negativen Emotionen versuchten, durch Essen wieder eine positivere Stimmung zu erreichen. In der Folge kann leicht ein Teufelskreis aus Hänseleien, negativen Emotionen, Frustessen und weiterem Gewichtsanstieg entstehen, der wiederum noch mehr Hänseleien nach sich zieht.

Verschiedene Studien belegen, dass Auffälligkeiten im Essverhalten, wie etwa emotionales Essen, eine langfristige Gewichtsabnahme beeinträchtigen. "Forscher und Ärzte wissen bisher aber wenig darüber, wie sich Stigmatisierung auf die Entwicklung des Gewichts auswirken", unterstreicht Prof. Dr. Anja Hilbert, Leiterin des Forschungsbereichs Verhaltensmedizin am IFB.

  • Die Stigmatisierung von Menschen mit starkem Übergewicht hat neben den geringeren und kürzeren Abnehmerfolgen viele weitere gravierende Auswirkungen wie etwa ein negatives Selbstbild, Essstörungen und sogar Depressionen. 
"Für die Therapie der Adipositas muss der Zusammenhang zwischen Stigmatisierung und einem kleineren langfristigen Abnehmerfolg beachtet werden. Denn nur ein anhaltend niedrigeres Körpergewicht hilft, die schweren Folgeerkrankungen einer Adipositas wie Diabetes, Arteriosklerose, Fettleber oder Bluthochdruck zu reduzieren", erläutert die verantwortliche Wissenschaftlerin Claudia Hübner, Psychologin im Team von Prof. Hilbert.

Derzeit schaffen es nur 17 bis 34 Prozent der Menschen mit Übergewicht und Adipositas nach einer Gewichtsreduktion, den Abnehmerfolg langfristig zu halten.

Um Adipositastherapien nachhaltiger zu machen, wäre es folglich notwendig, die gewichtsbezogene Stigmatisierung durch mehr gesellschaftliche Aufklärung zu Adipositas zu verringern und den Umgang der Betroffenen damit zu verbessern.

Letzteres geschieht zum Beispiel durch das Training von Bewältigungsstrategien. 

Dabei lernen die Betroffenen, wann sie mit Essen auf negative Gefühle reagieren und welche alternativen Verhaltensweisen möglich sind. Patienten in der IFB AdipositasAmbulanz am Universitätsklinikum Leipzig können bei Bedarf an einem entsprechenden Training zum Stressmanagement der IFB Verhaltensmedizin teilnehmen.

Wissenschaftler am IFB erforschen im Bereich Verhaltensmedizin sowie in einer speziellen Nachwuchsforschungsgruppe die Ursachen und Auswirkungen von Stigmatisierung und Diskriminierung von Menschen mit Übergewicht und Adipositas.

Fachveröffentlichung:
Weight-related teasing and non-normative eating behaviors as predictors of weight loss maintenance. A longitudinal mediation analysis, in Appetite
doi: 10.1016/j.appet.2016.02.017

Doris Gabel

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt 
www.medizin-am-berlin.blogspot.com


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Prof. Dr. Anja Hilbert
Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen, Professur für Verhaltensmedizin
Telefon: +49 341 97-15360
E-Mail: anja.hilbert@medizin.uni-leipzig.de
Web: http://www.ifb-adipositas.de
Susann Huster Universität Leipzig


Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0195666316300526

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