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Oktoberfest in München: Emotionaler Natur - rationaler Ebene - die Anomymität

Medizin am Abend Berlin Fazit: Oktoberfest: Ausgelassenheit gut für das seelische Gleichgewicht

Das größte Volksfest der Welt beginnt bald wieder – ab dem 22. September findet 16 Tage lang das Oktoberfest in München statt. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: Hitzebedingte Gesundheitsprobleme  

Letztes Jahr zählte der Veranstalter mehr als sechs Millionen Besucher aus 75 Nationen. 

Zu einem Preis von rund zehn Euro pro Mass flossen über 7,5 Millionen Liter Bier. 

Ein lukratives Geschäft für die Veranstalter. 

Warum Menschen Massenveranstaltungen wie das Oktoberfest besuchen, erklärt Prof. Dr. Thomas Fenzl, Psychologieprofessor und Experte für Massenpsychologie an der Hochschule Fresenius in München. 
 
  • Jedes Jahr pilgern Millionen Menschen zum Oktoberfest und amüsieren sich bei Musik, Bier und einheimischer Kost. 

Die Gründe, warum sich Großveranstaltungen dieser Art solcher Beliebtheit erfreuen, sind vor allem emotionaler Natur, erläutert Prof. Dr. Thomas Fenzl.

„Auf rationaler Ebene lässt sich keine Massenbewegung beschreiben“, führt er weiter aus. Das gelte für politische Bewegungen, für das Anlegerverhalten an den Finanzmärkten und eben auch für Freizeitveranstaltungen.

„Ein Motiv für den Besuch von Massenveranstaltungen ist die Anonymität, die der Einzelne in der Masse genießt:

  • Als einer von vielen liegt die Verantwortung für das eigene Handeln vermeintlich nicht mehr bei einem selbst. 

So verdeutlichte schon der Begründer der Massenpsychologie Gustave Le Bon in seinem 1895 erschienenen Werk „Psychologie der Masse“, dass in der psychologisch vereinten Masse häufig andere Gesetze und soziale Regeln für das Verhalten gelten als im Alltag.

Gesellschaftlich allgemein akzeptierte Normen, wie beispielsweise der moderate Konsum von Alkohol, werden in der Massenbewegung außer Kraft gesetzt und durch neue Regeln ersetzt.

Massenveranstaltungen sind daher für viele ein willkommener Anlass, um ihrem Alltag zu entfliehen und ihre unterdrückten Triebe bis zu einem bestimmten Grad auszuleben, ohne dafür sanktioniert zu werden. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: Anwendung von Familial Searching im Rahmen von DNA-Analysen  

Ein weiterer wichtiger Beweggrund, zum Oktoberfest zu gehen, ist das Gefühl von Zugehörigkeit“, so der Psychologe.

„Der Mensch ist von Grund auf ein soziales Wesen, das sich in einer Gruppe wohl und sicher fühlt.

Dieses Phänomen lässt sich auch bei Herdentieren beobachten.

So stellt ein alleinstehendes Zebra in der Savanne eine leichte Beute für Raubtiere dar, wohingegen es in der Gruppe besser geschützt ist.“

Auch der soziale Einfluss und die sogenannte soziale Ansteckung – ein Begriff der maßgeblich durch den Nobelpreisträger Robert J. Shiller geprägt wurde, der damit Spekulationsblasen an Finanzmärkten erklärt – spielen eine große Rolle, wenn es darum geht, Massenveranstaltungen dieser Größe aufzusuchen.

  • Das heißt, wir neigen dazu, uns daran zu orientieren, was andere machen. 

Die anderen geben uns Orientierung, oder wie es der Nobelpreisträger Thomas C. Schelling formulierte:

  • Unser Verhalten hängt vom Verhalten der anderen ab. 

„Für das seelische Gleichgewicht können solche Massenevents wichtig sein“, schlussfolgert Fenzl. 

So führe die Teilnahme an Volksfesten nicht nur zu einem positiv aufgeladenen Gemeinschaftsgefühl, sondern biete auch die Möglichkeit, sich mal gehen zu lassen. 

Das gelte jedoch nicht für alle Menschen.

„Was einem letztendlich guttut und was nicht, ist sehr individuell.

Einen seelischen Ausgleich kann man auch alleine bei einem Spaziergang durch den Wald finden.“ 

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Axialer Spondyloarthritis (AxSpA): Chronischen Wirbelsäulenerkrankung,

Medizin am Abend Berlin Fazit: Depressive Zeichen bei Wirbelsäulenleiden: Studie zur Axialen Spondyloarthritis ausgezeichnet

Menschen mit Axialer Spondyloarthritis (AxSpA), einer chronischen Wirbelsäulenerkrankung, leiden häufiger an depressiven Symptomen als Gesunde und fühlen sich weniger wohl. 

Dies zeigt eine Studie von Imke Redeker aus Berlin. 

Für ihre Ergebnisse wird die Statistikerin jetzt mit dem Hans-Hench-Preis für Rehabilitations- und Versorgungsforschung 2018 ausgezeichnet. Der mit 2.000 Euro dotierte Preis wurde am 21. September 2018 im Rahmen des 46. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) verliehen, der vom 19. bis 22. September 2018 in Mannheim stattfindet. 

Imke Redeker
Imke Redeker DRFZ
 
Die Erkenntnisse von Redeker und ihren Co-Autoren unterstreichen den Bedarf, depressive Symptome in zukünftige Behandlungskonzepte für Menschen mit AxSpa einzubeziehen. 

„Die Arbeit ist sowohl in ihrer praktischen Bedeutung, ihrer wissenschaftlichen Relevanz und Methodik von ausgezeichneter Qualität, ebenso wie in ihrer Aktualität und Originalität“, betont Jurymitglied Professor Dr. med. Dirk Meyer-Olson, Rheumatologe aus Bad Pyrmont.

Gemeinsam mit ihren Berliner Kollegen hatte Redeker das psychische Wohlbefinden von Patienten mit AxSpA mithilfe eines geprüften Screening-Instruments untersucht. Sie werteten die Fragebögen von Insgesamt 1.736 Männer und Frauen verschiedener Altersgruppen aus.

Daraus ergab sich, dass der Anteil von AxSpA Patienten mit depressiven Symptomen hoch ist: 

Nur 42 Prozent der Personen bezeichneten ihr Wohlbefinden als gut. Immerhin 28 Prozent äußerten leichte, 31 Prozent sogar mittlere bis schwere depressive Symptome. „Besonders bemerkenswert ist, dass Menschen mit AxSpa im mittleren Alter, also zwischen 40 und 59 Jahren, die höchste Prävalenz depressiver Symptome zeigten“, betont Imke Redeker.

  • Stress und wenig Bewegung seien gepaart mit dem Einfluss der Krankheit möglicherweise dafür verantwortlich. 

Dagegen gaben ältere Personen am häufigsten ein gutes Wohlbefinden an.

Aus den Ergebnissen leitet die Forscherin ab, dass bei AxSpa Patienten insbesondere im Alter zwischen 40 und 59 depressive Symptome geprüft werden sollten.

Geboren 1989 in Wilhelmshaven studierte Redeker Mathematik in Cottbus, wo sie promoviert. Seit Anfang 2017 arbeitet sie als Statistikerin am Deutschen Rheuma-Forschungszentrum DRFZ in Berlin im Programmbereich Epidemiologie. Für Ihre Publikation “Determinants of psychological well-being in axial spondyloarthritis: an analysis based on linked claims and patient-reported survey data” zeichnen die DGRh und die Hans-Hench-Stiftung sie mit dem gleichnamigen Preis aus. „Alle für den diesjährigen Preis eingereichten Arbeiten waren von herausragender Qualität“, freut sich Professor Meyer-Olson.

Die Hans-Hench-Stiftung zur Förderung der Rheumatologie e. V. in Freiburg und die DGRh verleihen in diesem Jahr zum vierten Mal einen Nachwuchspreis für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der rheumatologischen Rehabilitation und Versorgungsforschung. Der Preis ist mit 2.000 Euro dotiert. Zugelassen sind Bewerber bis 35 Jahre. Namensgeber des Preises ist Hans Hench, Diplom-Ingenieur und Unternehmer aus Inzlingen. Er gründete im Jahre 1988 die Stiftung. Sie dient der „Förderung fortbildungswilliger Doktoranden, Diplomanden, Ärzte und Therapeuten, die nicht in der Lage sind, die dafür erforderlichen Kosten selbst aufzubringen“. Den Preis verleihen Stiftung und DGRh in der Regel im Rahmen des Jahreskongresses der Fachgesellschaft.

Die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie e.V. (DGRh) ist mit mehr als 1.400 Mitgliedern die größte medizinische Fachgesellschaft in Deutschland im Bereich der Rheumatologie. Sie repräsentiert seit mehr als 90 Jahren die rheumatologische Wissenschaft und Forschung und deren Entwicklung in Deutschland. Als gemeinnütziger Verein arbeitet die DGRh unabhängig und ohne Verfolgung wirtschaftlicher Ziele zum Nutzen der Allgemeinheit.
Originalpublikation:
Literatur: Redeker I, et al.: Determinants of psychological well-being in axial spondyloarthritis: an analysis based on linked claims and patient-reported survey data; Ann Rheum Dis 2018;0:1–8. doi:10.1136/annrheumdis-2017-212629

Depressive Zeichen bei Wirbelsäulenleiden: Studie zur Axialen Spondyloarthritis ausgezeichnet



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NAFLD - Nichtalkoholische Fettleber: Dysproportionalen Fettverteilung

Medizin am Abend Berlin Fazit: Fettleber diagnostizieren und personalisiert behandeln

Fast jeder dritte Erwachsene in den Industrieländern leidet an einer nichtalkoholischen Fettleber. 

Für die Betroffenen erhöht sich damit das Risiko an Komplikationen wie Leberzirrhose, Leberkrebs, Typ-2-Diabetes sowie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall zu erkranken. 

In einem Übersichtsartikel in "The Lancet Diabetes & Endocrinology" fassen u.a. DZD-Forscher aus Tübingen aktuelle Forschungsergebnisse zusammen und zeigen auf, wie dieses Wissen künftig für eine personalisierte Risikoprognose und individualisierte Behandlung genutzt werden kann. 
 
Immer mehr Erwachsene aber auch etwa 34 Prozent der adipösen Kinder leiden an einer nichtalkoholischen Fettlebererkrankung (non-alcoholic fatty liver disease, NAFLD).

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachLink: BONUS-Studie  

Eine ungesunde Lebensweise mit wenig Bewegung und viel fettem sowie zucker- und fruchtzuckerhaltigem Essen und / oder eine genetische Vorbelastung können 
Ursachen dafür sein.

Doch Fettleber ist nicht gleich Fettleber. 

NAFLD ist eine komplexe und heterogene Krankheit, die zu verschiedenen Komplikationen führen kann wie schweren Leberschädigungen, Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauferkrankungen. „Um diese Folgeerkrankungen zu vermeiden, muss die Fettleber rechtzeitig erkannt sowie das jeweilige Risiko für Leber-, Stoffwechsel- und Herzmuskelerkrankungen genau bewertet werden. Dann lässt sich eine maßgeschneiderte Prävention und Behandlung konzipieren“, erläutert Erstautor Norbert Stefan. In den vergangenen Jahren gab es zahlreiche neue Erkenntnisse und Ergebnisse in der NAFLD-Forschung. Diese enorme Menge an neuen Daten aus der Grundlagenforschung und der klinischen Hepatologie- und Endokrinologieforschung in die klinische Praxis zu integrieren, ist schwierig. Professor Norbert Stefan und Professor Hans-Ulrich Häring – beide vom Universitätsklinikum Tübingen und dem Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen (IDM) des Helmholtz Zentrums München, einem Partner des DZD, sowie Professor Kenneth Cusi von der University of Florida (USA) haben die wichtigsten Daten der NAFLD-Forschung ausgewertet und in einem Übersichtsartikel zusammengestellt.

Die Autoren schlagen den Einsatz neuer Diagnose- und Therapieansätzen in der Klinik vor, um eine spezifische Risikoprognose für mögliche Folgeerkrankungen zu ermöglichen.

Patienten mit erhöhten Leberenzymen und dysproportionalen Fettverteilung auf Fettleber untersuchen

„Auf eine Fettleber hin sollten nicht nur Patienten mit erhöhten Leberenzymen untersucht werden, sondern auch Personen mit einer dysproportionalen Fettverteilung, d.h. einem hohen Anteil an Bauchfett und/oder einem geringen Anteil an Fett um die Hüften und Beine“, sagt Hans-Ulrich Häring, DZD-Vorstand und Ärztlicher Direktor der Abteilung Innere Medizin IV am Universitätsklinikum Tübingen. 

Darüber hinaus empfehlen die Verfasser des Reviews ein Fettleber-Screening auch für Menschen, die an einer Insulinresistenz bzw. an Typ-2-Diabetes leiden.

Doch wie lassen sich die Fettanteile in der Leber zuverlässig bestimmen und Leberschädigungen wie Entzündung und Fibrose sicher erkennen?

Dafür eignet sich in der Primärversorgung der Einsatz von einfachen Indizes oder Ultraschalluntersuchungen.

Spezialisten wie Hepatologen, Endokrinologen und Radiologen könnten bei Bedarf weitere Untersuchungen wie zum Beispiel spezielle Kernspintomografien (MRI) einsetzen.

Leiden Patienten an einer Fettleber, lassen sich mit einer Lebensstilintervention oft positive Effekte erzielen. So kann man durch eine Abnahme von etwa fünf Prozent Gewicht den Fettgehalt in der Leber um bis zu 30 Prozent reduzieren.

  • Um das Risiko für Leberentzündungen und Fibrosen zu verringern, bedarf es jedoch eines Gewichtsverlustes von etwa zehn Prozent. 

„Wenn eine solche Gewichtsreduktion nicht erreicht werden kann oder sie nicht ausreicht, um die NAFLD zu verbessern, sollte eine pharmakologische Behandlung in Betracht gezogen werden“, sagt Kenneth Cusi. Zwar sei bis heute noch kein Medikament für die NAFLD zugelassen.

„Unter bestimmten Bedingungen wie etwa dem Auftreten von Diabetes und NAFLD oder Adipositas und NAFLD können jedoch spezifische Medikamente eingesetzt werden, die unterschiedliche Auswirkungen auf Leberfettgehalt, Entzündung und Fibrose haben“, so Cusi.

Genetisch bedingte NAFLD ist mit einem höheren Risiko für Leberfibrose und Leberkrebs verbunden

Aktuelle Untersuchungen deuten darauf hin, dass eine genetisch bedingte NAFLD mit einem höheren Risiko für Leberfibrose und Leberkrebs verbunden ist. Allerdings haben die Betroffenen ein geringes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Um die Betroffenen richtig behandeln zu können, ist es wichtig zu wissen, ob eine Fettleber genetisch bedingt ist.

Die Autoren des Reviews meinen, dass die Anwendung dieser Konzepte künftig eine personalisierte Risikoprognose und eine individualisierte Behandlung einer nichtalkoholischen Fettleber ermöglicht. Zudem können Forscher in Zukunft auf Grundlage der verschiedenen Aspekte dieser Krankheit gezielt Lebensstiländerungen und Medikamente für die jeweiligen Untertypen entwickeln.


http://www.thelancet.com/journals/landia/article/PIIS2213-8587(18)30154-2/fullte...

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) e.V. ist eines der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Es bündelt Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen, maßgeschneiderten Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. Mitglieder des Verbunds sind das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrum München an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und das Paul-Langerhans-Institut Dresden des Helmholtz Zentrum München am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden, assoziierte Partner an den Universitäten in Heidelberg, Köln, Leipzig, Lübeck und München sowie weitere Projektpartner. Weitere Informationen: http://www.dzd-ev.de

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 37.000 Beschäftigten angehören. http://www.helmholtz-muenchen.de

Das 1805 gegründete Universitätsklinikum Tübingen gehört zu den führenden Zentren der deutschen Hochschulmedizin. Als eines der 33 Universitätsklinika in Deutschland trägt es zum erfolgreichen Verbund von Hochleistungsmedizin, Forschung und Lehre bei. Weit über 400 000 stationäre und ambulante Patienten aus aller Welt profitieren jährlich von dieser Verbindung aus Wissenschaft und Praxis. Die Kliniken, Institute und Zentren vereinen alle Spezialisten unter einem Dach. Die Experten arbeiten fachübergreifend zusammen und bieten jedem Patienten die optimale Behandlung ausgerichtet an den neuesten Forschungsergebnissen. Das Universitätsklinikum Tübingen forscht für bessere Diagnosen, Therapien und Heilungschancen, viele neue Behandlungsmethoden werden hier klinisch erprobt und angewandt. Neurowissenschaften, Onkologie und Immunologie, Infektionsforschung und Vaskuläre Medizin mit Diabetes-Forschung sind Forschungsschwerpunkte in Tübingen. Das Universitätsklinikum ist in vier der sechs von der Bundesregierung initiierten Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung verlässlicher Partner. http://www.medizin.uni-tuebingen.de 

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Prof. Dr. med. Norbert Stefan
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Dr. Astrid Glaser
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Birgit Niesing
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Originalpublikation:
Original-Publikation:
Norbert Stefan, Hans-Ulrich Häring, Kenneth Cusi. Non-alcoholic fatty liver disease: causes, cardiometabolic consequences, and treatment strategies. The Lancet Diabetes & Endocrinology 2018, DOI: 10.1016/S2213-8587

Arzt-Patient-Gespräch: www.h-com.eu

Medizin am Abend Berlin Fazit: Reden ist Gold! An der TU Dresden entwickelte Online-Schulung hilft beim Arzt-Patienten-Gespräch.

Eine an der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden entwickelte Online-Schulung hilft beim Arzt-Patienten-Gespräch: 

Das gemeinsam mit europäischen Projektpartnern entstandene Kommunikationstraining ist in mehreren Sprachen frei verfügbar und bietet Ärzten das nötige Wissen für schwierige Gesprächssituationen oder in der Kommunikation mit unterschiedlichen Patientengruppen. 

 Arzt-Patienten-Kommunikation.
Arzt-Patienten-Kommunikation. Foto: Medizinische Fakultät der TU Dresden / Stephan Wiegand

 
  • Eine gute Kommunikation zwischen Arzt und Patient hilft dabei, die Behandlung zu verstehen, mit dem Erfolg, dass Medikamente besser eingenommen und wichtige Therapieschritte konsequent mitgegangen werden. 

Aber wie rede ich als Arzt mit den Patienten am besten und was darf ein Patient von seinem behandelnden Arzt kommunikativ erwarten?

Speziell für Kollegen aller Gesundheitsbereiche steht ab sofort ein Training zur Arzt-Patienten-Kommunikation online. 

  • Der Kurs und alle Materialien sind für interessierte Personen nach Registrierung frei verfügbar. 

Das Trainingsprogramm umfasst Grundlagen der Kommunikation und spezifische Kommunikationskompetenzen für schwierige Gesprächssituationen im Arzt-Patienten-Kontakt.

Wie verbessere ich die Kommunikation mit meinen Patienten?

Mit dieser Frage beschäftigen sich nicht nur in Deutschland tätige, sondern auch praktizierende Ärzte und Pflegefachkräfte aus anderen europäischen Ländern. Entwickelt wurde das Training durch die europäischen Projektpartner aus Griechenland, Polen, Spanien und Zypern, Mitarbeiter des Bereiches Psychosoziale Medizin der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden sowie dem Forschungsverbund Public Health Sachsen. Aufgrund der europäischen Vernetzung des Projektes stehen alle Materialien des Trainings in fünf europäischen Sprachen (Deutsch, Englisch, Griechisch, Polnisch und Spanisch) zur Verfügung.

Gefördert wurde das Kommunikationstraining von Erasmus+ im Rahmen des Projektes "Health Communication Training for Health Professionals in Europe" (H-Com). Das Projekt hat seit 2015 das Ziel, innerhalb der EU einheitliche Standards beim Erwerb von Gesprächsführungskompetenzen im Gesundheitswesen zu fördern. Infolgedessen fanden auch Workshops in den einzelnen Projektländern statt. Hierfür reisten drei Studierende der Medizinischen und weiterer Fakultäten der TU Dresden und der Universität Chemnitz an die Universidad de Laguna, um an dem spanischsprachigen Workshop teilzunehmen. Dabei lernten sie nicht nur etwas über die Arzt-Patienten-Kommunikation, sondern konnten sich zudem mit anderen Teilnehmern aus verschiedenen Gesundheitsberufen aus Spanien und Griechenland fachlich austauschen.

„Unsere Arbeitsweise war von Anfang an praxisorientiert", sagt Victoria-Luise Batury, Koordinatorin des H-Com Projektes auf deutscher Seite. So wurden in den vergangenen beiden Jahren im Projekt unter anderem europaweit existierende Programme zur Arzt-Patienten-Kommunikation systematisch erfasst und in einer Online-Datenbank auf www.h-com.eu veröffentlicht.

Darüber hinaus fanden in allen beteiligten Ländern moderierte Gruppendiskussionen mit Ärzten, Patienten und weiteren Experten aus dem Gesundheitswesen zur Identifikation von Problemfeldern der Arzt-Patienten-Kommunikation statt. An einer europaweiten Online-Umfrage zum Thema haben sich mehr als 700 Personen beteiligt.

Eine systematische Literaturrecherche in den wichtigsten Datenbanken mündete in einem ausführlichen Überblick, der ebenfalls über die Website einsehbar ist.

„All das war für uns die Grundlage, um ein europaweit einsetzbares Workshop-Programm zu entwickeln", fügt Prof. Hendrik Berth, Leiter des deutschsprachigen H-Com Projekts, hinzu.

Und die ersten Reaktionen auf das Programm klingen ermutigend:

„Ich finde es sehr schön, dass man sich europaweit darum bemüht, die medizinische Versorgung wieder mehr patientenzentriert zu gestalten." (Elena Nikitin, Medizinstudentin im 10. Fachsemester, Workshopteilnehmerin auf Teneriffa)

„Wir finden es toll, dass nicht nur Mediziner dabei sind, sondern ein interdisziplinärer Austausch stattfindet.“ (Josell Loreto, Studentin der Soziologie und Psychologie im 6. Fachsemester, Workshopteilnehmerin auf Teneriffa)

Die Anerkennung als ärztlichen Fortbildungsveranstaltung ist bei der Sächsischen Landesärztekammer beantragt.

Das Online-Training mit allen Materialien zum Kommunikationsworkshop ist unter folgender Adresse abrufbar: 

https://elearning.h-com.eu

Reden ist Gold! An der TU Dresden entwickelte Online-Schulung hilft beim Arzt-Patienten-Gespräch.


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Psychosoziale Medizin und Entwicklungsneurowissenschaften
Forschungsgruppe Angewandte Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie
Prof. Dr. Hendrik Berth
Victoria-Luise Batury, M.Sc.
Tel.: 0351 4584028
E-Mail: Hendrik.Berth@uniklinikum-dresden.de

Forschungsverbund Public Health Sachsen
Dr. Anja Zscheppang
Tel.: 0351 3177210
E-Mail: anja.zscheppang@mailbox.tu-dresden.de


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Sachsen


Holger Ostermeyer
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Fax: 0351 / 458-884162
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Stephan Wiegand, Medizinische Fakultät der TU Dresden Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
 

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Medizin am Abend Berlin: Interdisziplinäre Fortbildung: TEAM VOR ORT

Medizin am Abend Berlin Fazit: http://www.individual-med-publishing.de/
















Krankhaftes Übergewicht: Hormon Leptin - Sättigungsgefühl

Medizin am Abend Berlin Fazit: Wider dem ständigen Hunger

Ein pflanzlicher Wirkstoff aus der chinesischen Medizin zeigt vielversprechende Ergebnisse bei der Gewichtsreduktion. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachLink: Ausbildung  

Das berichten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD), im Fachmagazin ‚Diabetes‘. 

Sollte sich der Celastrol genannte Wirkstoff auch in klinischen Studien beweisen, wäre er eine neue Behandlungsoption gegen krankhaftes Übergewicht. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: FFR Messung  

Hypothalamische Neuronen in Zellkultur, die teilweise auf Leptin reagieren (rot). Die Zellkerne sind in Blau, die Membran in Gelb angefärbt.
Hypothalamische Neuronen in Zellkultur, die teilweise auf Leptin reagieren (rot). Die Zellkerne sind in Blau, die Membran in Gelb angefärbt. Helmholtz Zentrum München


  • Mindestens fünf bis zehn Prozent weniger Gewicht im Jahr - das empfiehlt die Leitlinie ‚Prävention und Therapie der Adipositas‘ für Menschen mit krankhaftem Übergewicht je nach Body-Mass-Index. 

Doch trotz zahlreicher Diät- und Lifestyle-Angebote erreichen nur wenige dieses Ziel. „Dabei wäre das Unterschreiten dieser ‚magischen Grenze‘ so wichtig, führt es doch zu einer Verbesserung des Stoffwechsels und metabolischen Begleiterkrankungen wie beispielsweise Typ-2-Diabetes“, erklärt Dr. Paul Pfluger, Letztautor und Leiter der aktuellen Studie.

Ihm und seinem Team der Abteilung Neurobiologie des Diabetes am Helmholtz Zentrum München ist es nun gelungen, einen Beitrag zur Entwicklung neuer Anti-Adipositas-Medikamente zu leisten. Sie konnten zeigen, dass der in der chinesischen Medizin verwendete pflanzliche Wirkstoff Celastrol zu einem deutlichen Gewichtsverlust und zu einer Verbesserung des Diabetes bei fettleibigen Mäusen führt.

Wirkstoff schaltet das Sättigungsgefühl wieder an

  • Die Münchner Forscher konnten nachweisen, dass Celastrol spezifisch Sättigungszentren im Gehirn aktiviert, die bei der Steuerung des Körpergewichtes eine zentrale Rolle spielen. 

Katrin Pfuhlmann, Doktorandin und Erstautorin der Studie, beschreibt die Wirkung wie folgt:

  • “Celastrol reaktiviert die körpereigenen Mechanismen zur Gewichtssteuerung, die bei Fettleibigkeit sonst aussetzen. 
  • Normalerweise verlieren die Betroffenen ihr Sättigungsgefühl, da das entsprechende Hormon Leptin nicht mehr wirkt. 
  • Der von uns untersuchte Wirkstoff Celastrol stellt die Leptin-Sensitivität und damit die Sättigung wieder her.“

Tatsächlich beobachteten die Forscher ein deutlich verändertes Essverhalten bei den übergewichtigen Tieren. “Die Gabe von Celastrol führte im Mausmodell zu einer deutlich geringeren Nahrungsaufnahme“, berichtet Paul Pfluger. „Entsprechend konnten wir binnen einer Woche einen durchschnittlichen Verlust von rund zehn Prozent Körpergewicht feststellen.“

Inwiefern sich die Befunde auch beim Menschen bestätigen lassen, sei noch unklar, so die Autoren. Studienleiter Pfluger ist aber zuversichtlich: “Das Sättigungshormon Leptin wirkt im Menschen und der Maus nahezu identisch, Celastrol hat also großes Potential.“ Die zum Abnehmen notwendige Veränderung der Ernährungsgewohnheiten und Lebensumstände werde Celastrol zwar nicht ersetzen, es könne aber den Patienten bei seinen Bemühungen um eine nachhaltige Gewichtsreduzierung unterstützen. „Derzeit laufen in den USA klinische Studien dazu, auf erste Daten daraus sind wir sehr gespannt”, so Pfluger abschließend.

Weitere Informationen


Hintergrund:
Die Arbeit bestätigt damit eine Studie aus dem Jahr 2015 und gibt Einblicke in die Wirkweise von Celastrol: Den Mechanismus über Leptin konnten die Wissenschaftler demonstrieren, indem sie Mäuse ohne Leptin-Rezeptor beobachtete, hier zeigte Celastrol keine Wirkung mehr. Zudem konnten die Forscher in der Arbeit einen weiteren möglichen Wirkmechanismus über das uncoupling protein 1 (UCP1) ausschließen.

Leptin ist ein vom Fettgewebe gebildetes Hormon, das über eine Aktivierung der Leptin-Rezeptoren im Gehirn ein Sättigungsgefühl auslöst.  
  • In adipösen Mäusen und Menschen ist Leptin zwar in hoher Konzentration im Blut vorhanden, kann aber die Rezeptoren aufgrund einer Resistenz nicht aktivieren. 
  • Letztendlich führt dies zur fehlenden Kontrolle der Nahrungsaufnahme, mit den bekannten Folgen wie Adipositas und Typ-2-Diabetes.

Der Wirkstoff Celastrol entstammt Wilfords Dreiflügelfrucht, einem Vertreter der Spindelbaumgewächse aus Südchina. Bisher fiel die Substanz vor allem durch antientzündliche Wirkung auf.

Das Helmholtz Zentrum München verfolgt als Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt das Ziel, personalisierte Medizin für die Diagnose, Therapie und Prävention weit verbreiteter Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Allergien und Lungenerkrankungen zu entwickeln. Dafür untersucht es das Zusammenwirken von Genetik, Umweltfaktoren und Lebensstil. Der Hauptsitz des Zentrums liegt in Neuherberg im Norden Münchens. Das Helmholtz Zentrum München beschäftigt rund 2.300 Mitarbeiter und ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, der 18 naturwissenschaftlich-technische und medizinisch-biologische Forschungszentren mit rund 37.000 Beschäftigten angehören. http://www.helmholtz-muenchen.de

Die Abteilung NeuroBiologie des Diabetes (NBD) am Helmholtz Zentrum München beschäftigt sich mit der Rolle des Zentralnervensystems (ZNS) in der Entstehung der Adipositas und des Typ 2 Diabetes. Die Abteilung NBD, assoziiert mit dem IDO und Mitglied des HDC und DZD, erforscht hierbei die molekularen Grundlagen der Leptin Resistenz und des Jo-Jo-Effekts sowie unserer physiologischen Adaptationsmechanismen als Antwort auf Veränderungen der Umwelt. http://www.helmholtz-muenchen.de/nbd

Das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung e.V. ist eines der sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung. Es bündelt Experten auf dem Gebiet der Diabetesforschung und verzahnt Grundlagenforschung, Epidemiologie und klinische Anwendung. Ziel des DZD ist es, über einen neuartigen, integrativen Forschungsansatz einen wesentlichen Beitrag zur erfolgreichen, maßgeschneiderten Prävention, Diagnose und Therapie des Diabetes mellitus zu leisten. Mitglieder des Verbunds sind das Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt, das Deutsche Diabetes-Zentrum DDZ in Düsseldorf, das Deutsche Institut für Ernährungsforschung DIfE in Potsdam-Rehbrücke, das Institut für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen des Helmholtz Zentrum München an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen und das Paul-Langerhans-Institut Dresden des Helmholtz Zentrum München am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden, assoziierte Partner an den Universitäten in Heidelberg, Köln, Leipzig, Lübeck und München sowie weitere Projektpartner. http://www.dzd-ev.de

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Dr. Paul Pfluger, Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (GmbH), Abteilung Neurobiologie des Diabetes, Ingolstädter Landstr. 1, 85764 Neuherberg - Tel. +49 89 3187 2104 - E-Mail: paul.pfluger@helmholtz-muenchen.de

Sonja Opitz Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt

Ingolstädter Landstr.1
85764 Neuherberg
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Fax: 08931873324
E-Mail-Adresse: sonja.opitz@helmholtz-muenchen.de 

Originalpublikation:
Pfuhlmann, K. et al. (2018): Celastrol induced weight loss is driven by hypophagia and independent from UCP1. Diabetes, DOI: 10.2337/db18-0146

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Einladung zur Fitness-Studie für Seniorinnen/Senioren

Medizin am Abend Berlin Fazit: Studie zur Erforschung der körperlichen Alltagsfitness von Seniorinnen und Senioren

Institut für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz sucht Studienteilnehmer ab einem Mindestalter von 65 Jahren 
 
Die Abteilung Bewegungs- und Trainingswissenschaft des Instituts für Sportwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) führt unter der Leitung von Dr. Brunhilde Schumann-Schmid eine Studie zum Thema

„Wie fit sind Mainzer Seniorinnen und Senioren?“ durch. 

Dabei steht die körperliche Fitness älterer Menschen im Alltag im Mittelpunkt, mit besonderem Blick auf der:

Gleichgewichts-,
Reaktionsfähigkeit-,
Hand-, 
Arm-,
Beinkraft-,
Schulter- 
Hüftbeweglichkeit-, 
Ausdauer, 
Geschicklichkeit. 

Im Rahmen dieser Studie werden nun interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer für Testtermine im November 2018 gesucht.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Studie ist ein Mindestalter von 65 Jahren, die Fähigkeit, mindestens 6 Minuten ohne Gehhilfe gehen zu können und ggf. eine ärztliche Einverständniserklärung des Hausarztes.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten im Anschluss an den Fitnesstest kostenfrei einen Ergebnisbericht sowie auf Wunsch eine Bewegungsberatung.

Weitere Informationen zur Studie unter https://sport.uni-mainz.de/fitnesstest

Interessenten finden unter https://sport.uni-mainz.de/files/2018/09/Flyer-Seniorenfitness-Sportinsitut-JGU-... ein

Anmeldeformular sowie einen kurzen Fragebogen zum allgemeinen Gesundheitszustand.

Beides ist bitte auszufüllen und bis zum 15. Oktober 2018 per E-Mail an
seniorenfitness@uni-mainz.de oder auf postalischem Wege an folgende Anschrift zurückzusenden:

Dr. Brunhilde Schumann-Schmid
Institut für Sportwissenschaft
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Albert-Schweitzer-Str. 22
55128 Mainz

Natürlich unterliegen alle bei der Anmeldung angegebenen personenbezogenen Daten den einschlägigen Bestimmungen des Datenschutzgesetzes und werden ausschließlich zur Durchführung und Abwicklung der Veranstaltung gespeichert.

Eine Weitergabe der Daten an Dritte ist ausgeschlossen.

Studie zur Erforschung der körperlichen Alltagsfitness von Seniorinnen und Senioren


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Dr. Brunhilde Schumann-Schmid
Abteilung Bewegungs- und Trainingswissenschaft
Institut für Sportwissenschaft
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
55099 Mainz
Tel. 06131 39-23520
E-Mail: seniorenfitness@uni-mainz.de
https://sport.uni-mainz.de/fitnesstest 

Petra Giegerich Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Forum 3
55099 Mainz
Deutschland
Rheinland-Pfalz

 Telefon: 06131 39-22369
Fax: 06131 39-24139
E-Mail-Adresse: idw@uni-mainz.de



Beckenboden und Blasenschwäche: Blasenschrittmacher - Sakrale Neuromodulation

Medizin am Abend Berlin Fazit: Unbeschwerter Alltag durch schonende OP - Schrittmacher hilft bei Blasenschwäche

Viele, vor allem ältere Menschen, kennen die Situation: 

Gerade war noch alles in Ordnung und plötzlich quält ein unerträglicher Harndrang, der oft nicht kontrollierbar ist.
  • In Deutschland leiden über 30 Prozent aller Frauen, zum Teil auch jüngeren Alters, an einer Harninkontinenz. 
Am Beckenbodenzentrum der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe am Universitätsklinikum Ulm hat Oberärztin Dr. Miriam Deniz am 23. August Ulms ersten sogenannten Blasenschrittmacher implantiert.

Das OP-Verfahren kann Betroffenen helfen, bei denen konventionelle Behandlungen bisher keine Wirkung gezeigt haben. 

 Der Blasenschrittmacher wird unter der Haut im Bereich des Kreuzbeines eingesetzt.
Der Blasenschrittmacher wird unter der Haut im Bereich des Kreuzbeines eingesetzt.
Quelle: Medtronic GmbH
 
Wer an einer überaktiven Blase leidet, muss sehr häufig und dringend zur Toilette und kann dabei teilweise auch den Urin nicht halten. Die Therapie dieser Erkrankung erfordert viel Geduld, denn oft reichen auch medikamentöse Behandlungsoptionen nicht aus, um die Lebensqualität der Betroffenen wieder herzustellen.

  • „Wir können Patientinnen, bei denen bisher nichts anderes angeschlagen hat, nun mit einem Blasenschrittmacher wirkungsvoll behandeln. 

Ähnlich wie ein Herzschrittmacher kann dieser die Blasenfunktion mit Hilfe von feinen Elektroden, die die Nerven der Blase und der Blasenmuskulatur mit elektrischen Impulsen stimulieren, wieder vollständig herstellen“, erklärt die Leiterin des Beckenbodenzentrums, Dr. Deniz. Nach der Operation können die Patientinnen, die meist einen langen Leidensweg hinter sich haben, wieder ein unbeschwerteres Leben führen. Die Therapieform bringt kaum Komplikationen mit sich und kann auch bei Stuhlinkontinenz und Blasenentleerungsstörungen eingesetzt werden.

Am 23. August hat Dr. Deniz erstmals zwei ihrer Patientinnen einen Blasenschrittmacher, in der Fachsprache „Sakrale Neuromodulation“ genannt, eingesetzt.

„Um zu testen, ob die Behandlung anschlägt, implantieren wir zunächst eine Elektrode, die mit einem Schrittmacher außerhalb des Körpers verbunden ist“, erklärt Frau Dr. Deniz.

„In der anschließenden ‚Testphase‘ von zwei bis vier Wochen überprüfen wir, ob die Therapie anschlägt.

Ist dies der Fall, setzen wir den Blasenschrittmacher unter der Haut im Bereich des Kreuzbeines ein.“

Nach der schonenden, minimalinvasiven Operation ist das kleine Gerät von außen nicht zu sehen und nach einer Weile spüren die Patientinnen auch das leichte Kribbeln, das es auslöst, nicht mehr.

Denn der Schrittmacher stellt Kontakt zu den Nerven her, die vom Kreuzbein zur Blase und zur Blasenmuskulatur führen, und gibt immer wieder schwache elektrische Impulse ab. 

Durch diese Stimulation kann die Muskelaktivität nun wieder besser kontrolliert und die Beschwerden einer überaktiven Blase behoben werden. 


Am leichtesten erklärt Dr. Miriam Deniz ihren Patientinnen die Funktionen des Blasenschrittmachers an einem Modell.

Am leichtesten erklärt Dr. Miriam Deniz ihren Patientinnen die Funktionen des Blasenschrittmachers an einem Modell.Quelle: Universitätsklinikum Ulm

Bisher wird die sehr wirkungsvolle Operation deutschlandweit nur in wenigen spezialisierten Zentren durchgeführt, zu denen nun auch das interdisziplinäre Beckenbodenzentrum der Ulmer Universitätsfrauenklinik gehört. 

„Das OP-Verfahren ist ein Alleinstellungsmerkmal unseres Beckenbodenzentrums“, betont Professor Wolfgang Janni, Ärztlicher Direktor der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Ulm.

 „Es liegt uns sehr am Herzen, auch Patientinnen zu helfen, die bisher als ‚hoffnungslose‘ Fälle galten. Wir streben deshalb immer danach, unser Behandlungsspektrum um innovative Therapieformen und Methoden zu erweitern.“

Harninkontinenz ist nach wie vor ein gesellschaftliches Tabuthema. 

Häufig ist es betroffenen Menschen sehr unangenehm, über das Thema zu sprechen oder sich Hilfe zu holen, obwohl in vielen Fällen Abhilfe geschaffen werden kann.

Am Beckenbodenzentrum des Universitätsklinikums Ulm legen die Ärztinnen und Ärzte die am besten geeignete Therapie für ihre Patientinnen fest – von Akupunktur über medikamentöse Behandlungen bis hin zu operativen Methoden.

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Dr. Miriam Deniz, Leiterin Urogynäkologie & Beckenbodenzentrum
miriam.deniz@uniklinik-ulm.de
tel.: 0731 500-58688


Albert-Einstein-Allee 29
89081 Ulm
Deutschland
Baden-Württemberg


Marieke Ehlen
Telefon: 0731/500 43057
E-Mail-Adresse: marieke.ehlen@uniklinik-ulm.de


Annika Schmidt
E-Mail-Adresse: annika.schmidt@uniklinik-ulm.de


Nina Schnürer
Telefon: 0731 500 43025
Fax: 0731 500 43026
E-Mail-Adresse: nina.schnuerer@uniklinik-ulm.de

- Informationsveranstaltung des interdisziplinären Beckenbodenzentrums des Universitätsklinikums Ulm für alle Interessierten: „Beckenboden und Blasenschwäche – nur ein Problem der Frau?“, 05.11.2018, 18.00 Uhr, Stadthaus Ulm 



45. Berliner BMW Marathon: EKG-Funktion Herzrhythmusstörungen: EKG App

Medizin am Abend Berlin Fazit: Kardiologen veröffentlichen erste Einschätzung zur EKG-Funktion der Apple Watch 4

Die neue Apple Watch 4 kann mit ihrer neuen EKG-Funktion Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern früh erkennen. Doch auch wenn erste Studien die Verlässlichkeit des Devices stützen, birgt die Interpretation der Messergebnisse Risiken. 
 
Eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen ist das Vorhofflimmern.

Es kann auf das Vorliegen einer Herzerkrankung hindeuten und mit einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle einhergehen.

Das frühzeitige Erkennen von Vorhofflimmern ist somit ausschlaggebend für eine positive Prognose der Patienten. Die neue Apple Watch 4 beinhaltet einen kardialen Monitor, der dazu dient, unregelmäßigen Herzschlag zu erkennen. Dafür befinden sich auf der Rückseite der Smart Watch ein optischer Pulssensor und ein elektrischer Sensor, die von einer Elektrode in der Krone ergänzt werden. Mit einer speziellen EKG-App kann die Apple Watch 4 damit ein 1-Kanal-EKG durch einfaches Fingerauflegen aufzeichnen.

„Ziel dieser durch die American Heart Association unterstützten Apps,“ erklärt Professor Dr. med. Thomas Deneke, Sprecher der Arbeitsgruppe Rhythmologie der DGK sowie Chefarzt der Klinik für interventionelle Elektrophysiologie der Herz- und Gefäß-Klinik in Bad Neustadt, „ist es, frühzeitig einen unregelmäßigen Herzrhythmus zu erkennen, der auf Vorhofflimmern hindeutet und eine weiterführende ärztliche Abklärung einzuleiten.

Die Apple Watch 4 kann somit ein wertvolles Monitoring-Tool zur Etablierung wichtiger Informationen für Patienten und deren Ärzte darstellen.“ Voruntersuchungen zeigen tatsächlich, dass eine 95%-ige Übereinstimmung mit der von Smart Watch detektiertem Vorhofflimmern und klinisch dokumentiertem Vorhofflimmern besteht.

Die Apple Heart Study, eine Kooperation zwischen Apple und Stanford Medicine, entwickelt derzeit eine Strategie der EKG-Diagnostik (inklusive Evaluation mittels 7-Tage-Langzeit-EKG) basierend auf einer durch die Apple Watch detektierten unregelmäßigen Herzfrequenz.

Seit August ist der Einschluss in diese Studie abgeschlossen.

Professor Dr. Peter Radke, Vorsitzender des Ausschusses Electronic & Mobile Health der DGK, von der Schön Klinik in Neustadt sieht eine zwingende Notwendigkeit weiterer Studien zu dem Device:

„Die Apple Watch 4 erweitert ihr Leistungsspektrum stetig von Fitnessapplikationen hin zu medizinischen Fragestellungen, wie aktuell der Detektion von Vorhofflimmern. Bevor auf dieser Datenbasis konkrete Handlungsempfehlungen ausgesprochen werden können, beispielsweise die Einleitung einer Antikoagulation bei asymptomatischen Patienten mit einem in der Apple Watch 4 detektierten Vorhofflimmern, sind noch umfangreiche klinische Folgestudien notwendig.“

Die Zulassung durch die Amerikanische Zulassungsbehörde für Medizinprodukte (Food and Drug Administration, FDA) zeigt die zunehmende Relevanz dieser Technologien zum Monitoring gesundheitsrelevanter Informationen.

Dennoch weist die Behörde in ihrem „Device approval letter“ explizit darauf hin, dass die Ergebnisse der EKG App in jedem Fall von einem Arzt abgeklärt werden müssen. 

Professor Deneke folgt dieser Einschätzung:

„Die Apple Watch sollte nicht als Ersatz für einen Besuch beim Arzt verwendet werden, sondern kann vielmehr helfen, relevante Herzrhythmusdaten aufzuzeichnen und einen betreuenden Arzt in der Diagnostik zu unterstützen.“

Insgesamt bietet die Apple Watch eine interessante Möglichkeit zum Monitoring möglicher Herzfrequenzauffälligkeiten und kann vor allem Patienten mit bekannten Herzrhythmusstörungen bei der Nachsorge unterstützen. 

Die Nutzer der Funktion sollten aber hinlänglich über die Notwendigkeit einer ärztlichen Begleitung insbesondere bei Risikopatienten aufgeklärt werden.

Auch der Schutz von patientenbezogenen Daten ist ein relevantes Thema für die Zukunft.

Ob die App in Deutschland vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) zugelassen wird, ist derzeit noch fraglich.

Apple erwähnt die begleitende EKG-App auf der deutschen Produktseite vorerst noch nicht.

Weitere Informationen:
Apple Heart Study, https://med.stanford.edu/appleheartstudy.html
U.S. Food and Drug Administration, Center for Devices and Radiological Health.
Device approval letter, 13. August 2018. Abgerufen am 17.09.2018,
https://www.accessdata.fda.gov/cdrh_docs/pdf18/DEN180044.pdf

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Deutsche Gesellschaft für Kardiologie
Pressesprecher: Prof. Dr. Eckart Fleck (Berlin)
Hauptstadtbüro der DGK: Leonie Nawrocki, Tel.: 030 206 444 82
Kerstin Kacmaz, Tel.: 0211 600 692 43, Melissa Wilke, Tel.: 0211 600 692 13
presse@dgk.org

Prof. Dr. Eckart Fleck Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung e.V.

Grafenberger Allee 100
40237 Düsseldorf
Deutschland
Nordrhein-Westfalen


Mitglied des Vorstands
Telefon: 030/4593-2400
Fax: 030/4593-2500
E-Mail-Adresse: fleck@dhzb.de


Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie – Herz und Kreislaufforschung e.V. (DGK) mit Sitz in Düsseldorf ist eine gemeinnützige wissenschaftlich medizinische Fachgesellschaft mit mehr als 10.000 Mitgliedern. Sie ist die älteste und größte kardiologische Gesellschaft in Europa. Ihr Ziel ist die Förderung der Wissenschaft auf dem Gebiet der kardiovaskulären Erkrankungen, die Ausrichtung von Tagungen die Aus-, Weiter- und Fortbildung ihrer Mitglieder und die Erstellung von Leitlinien. Weitere Informationen unter www.dgk.org

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Wundzentrum in Deutschland: Chronische Wunden

Medizin am Abend Berlin Fazit: Für eine bessere Wundheilung

Deutschlandweit erstes 3-fach zertifiziertes Wundzentrum nach Wundsiegelkriterien und Standards der Fachgesellschaften 
 
Als erstes Wundzentrum in Deutschland, zu dem neben den Fachbereichen Dermatologie und Gefäßchirurgie jetzt auch die Angiologie zählt, wurde das Wundzentrum am Universitätsklinikum Essen jetzt zertifiziert.

Die drei Disziplinen erfüllen alle Wundsiegelkriterien der jeweiligen Fachgesellschaften. Offiziell übergab jetzt das Wundsiegelzertifikat Prof. Knut Kröger, Vorstandsmitglied der „Initiative Chronische Wunden“ (ICW e. V.), an das Team.



Prof.Dr. Knut Kröger (3. von re), Vorstandsmitglied der „Initiative Chronische Wunden“ (ICW e. V.), übereichte dem Team des Wundzentrums jetzt das Wundsiegel-Zertifikat.
 Prof.Dr. Knut Kröger (3. von re), Vorstandsmitglied der „Initiative Chronische Wunden“ (ICW e. V.), übereichte dem Team des Wundzentrums jetzt das Wundsiegel-Zertifikat. Universitätsklinikum Essen

  • Das Essener Wundzentrum hat sich der Diagnostik und Therapie von Patienten mit komplizierten und chronischen Wunden verschrieben. 

Von solchen Wunden sind in Deutschland mindestens eine Million Menschen betroffen, die oft nur unzureichend versorgt werden. 

  • Die Schwerpunkte liegen in Essen in der Behandlung von Patienten mit Wunden aufgrund von Erkrankungen der Arterien und/oder Venen ebenso wie durch Diabetes (Zuckerkrankheit). 
  • Es werden aber auch alle anderen Arten von Wundheilungsstörungen beispielsweise nach Operationen, durch Entzündungen oder nach Krebs behandelt.

Kompetente Wundbehandlung kann Amputationen verhindern
Das Ziel des zertifizierten Wundzentrums ist eine optimale Versorgung der Patienten – in jedem Stadium der Erkrankung. Die Betroffen sollen die bestmögliche Lebensqualität wieder erlangen„ Viele, der über 60.000 Amputationen, die in Deutschland pro Jahr durchgeführt werden müssen, könnten durch die frühzeitige und standardisierte Wundbehandlung und vor allem durch die Behandlung der Ursachen verhindert werden“, erklärt Prof. Dr. Joachim Dissemond, Oberarzt der Uni-Klinik für Dermatologie und ergänzt: ,

„Deshalb ist die frühzeitige systematische Abklärung jeder chronischen Wunde so wichtig.
Auf den Prüfstand gestellt wurden für die Zertifizierung die grundsätzliche Struktur, Prozess- und Ergebnisqualität des Zentrums: Nach dem Zufallsprinzip analysierten Experten im Detail beispielsweise die Akten von Patienten mit chronischen Wunden, die ambulant oder stationär am Essener Universitätsklinikum behandelt werden. Darüber hinaus wurden alle Dokumente, die Kooperationsstruktur der Kliniken sowie die ärztlichen und pflegerischen Tätigkeiten durch externe Gutachter kontrolliert. Und deren Fazit war mehr als zufriedenstellend: Das Essener Wundzentrum erreichte mit rund 90 Prozent der erreichbaren Punkte wesentlich mehr als die geforderten 55 Prozent.

Über die Essener Universitätsmedizin
Die Essener Universitätsmedizin umfasst das Universitätsklinikum Essen (UK Essen) und seine Tochterunternehmen Ruhrlandklinik, St. Josef Krankenhaus, Herzzentrum Huttrop und Westdeutsches Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universitätsmedizin ist mit ca. 1.700 Betten das führende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets: Alleine im vergangenen Jahr (2016) behandelten unsere rund 7.900 Beschäftigten fast 70.000 stationäre Patientinnen und Patienten. Herausragende Schwerpunkte sind die Onkologie, die Transplantation sowie die Herz- und Gefäßmedizin: Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum (WTZ), einem der größten Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum für Organtransplantation (WZO), ein international führendes Zentrum für Transplantation, in dem unsere Spezialisten mit Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, und dem Westdeutschen Herz- und Gefäßzentrum (WHGZ), in dem wir jährlich mehr als 2.000 Operationen durchführen, hat die Essener Universitätsmedizin eine weit über die Region reichende Bedeutung für die Versorgung von Patientinnen und Patienten. Wesentliche Grundlage für die klinische Leistungsfähigkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Onkologie, Transplantation, Herz-Gefäß-Medizin, sowie den übergreifenden Forschungsschwerpunkten Immunologie, Infektiologie und Genetik.

Für eine bessere Wundheilung


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Prof. Joachim Dissemond
Hautklinik, Tel. 0201 723-85361
email: wundambu-lanz-derma@uk-essen.de

Dr. Anna Cyrek, Gefäßchirurgie, Tel.: Tel. 0201 723-84026

PD Dr. Christos Rammos, Angiologie
Tel. 0201 723-84808, angiologie@uk-essen.de

Kristina Gronwald
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