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Prof. Dr. Martin Reincke: Volkskrankheit Adipositas (Fettleibigkeit): Cushing-Sysndrom mit rundem Gesicht und Stiernacken per Harnsteroidanalyse

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Wie Stresshormone Fettleibigkeit beeinflussen können

Gießener und Münchner Forschende entwickeln neue Methode zur Diagnose des lebensbedrohlichen Cushing-Syndroms 

Das Muster der Steroidhormone (Pfeile), die Verteilung der Patientinnen und Patienten (Punkte) und die ermittelten Cluster (farbige Flächen) weisen auf die Ursache des jeweiligen Cushing-Syndroms (Subtyp) hin. Grafik: Jörn Pons-Kühnemann Das Muster der Steroidhormone (Pfeile), die Verteilung der Patientinnen und Patienten (Punkte) und die ermittelten Cluster (farbige Flächen) weisen auf die Ursache des jeweiligen Cushing-Syndroms (Subtyp) hin. Grafik: Jörn Pons-Kühnemann

Die Volkskrankheit Adipositas (Fettleibigkeit) birgt schwerwiegende gesundheitliche Risiken wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs. 

  • Nicht immer ist das jeweilige Essverhalten die Ursache – auch ein Überschuss am Stresshormon Kortisol kann Adipositas begünstigen. 

Die Betroffenen leiden dann am sogenannten „Cushing Syndrom“, das sich neben einem stark erhöhten Körpergewicht auch durch ein extrem rundes Gesicht und einen Stiernacken äußert. 

Bislang war die genaue Diagnostik dieses Syndroms aufwendig und langwierig. 

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universitäten Gießen und München haben nun eine Methode entwickelt, mit dem das Cushing-Syndrom schnell und sicher diagnostiziert werden kann. 

Die Ergebnisse dieser Studie sind in der Lancet-Fachzeitschrift „EBioMedicine“ veröffentlicht worden.

Um die hormonellen Ursachen der Erkrankung zu ermitteln, untersuchten die Forschenden den Urin von betroffenen Patientinnen und Patienten im Steroidforschungslabor der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). Dazu wendeten sie die Analysetechnik Gaschromatographie-Massenspektrometrie an. Die erforderlichen Proben wurden von Prof. Dr. Martin Reincke, Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des LMU Klinikums München, zur Verfügung gestellt. 

Er gründete und leitet das Deutsche Cushing-Register, die weltweit umfangreichste Datensammlung zu dieser Erkrankung. 

Die Ergebnisse der Harnuntersuchung wurden anschließend am Institut für Medizinische Informatik der JLU unter Leitung von Dr. Jörn Pons-Kühnemann ausgewertet.

„Die neue Methode zur Abklärung des Cushing-Syndroms ist das Ergebnis einer überaus erfolgreichen Zusammenarbeit – und vor allem ein großer medizinischer Fortschritt“, erläutert Prof. Dr. Stefan Wudy, Leiter des Gießener Forschungslabors, das zu den weltweit führenden Institutionen auf dem Gebiet zählt. 

„Diese Harnsteroidanalyse ist für die Patientinnen und Patienten nicht belastend und das Ergebnis liegt deutlich schneller vor als bei herkömmlichen Tests.“ 

Bislang seien dafür mehrere Blutentnahmen, teilweise auch ein stationärer Krankenhausaufenthalt mit komplizierten Eingriffen nötig gewesen. Außerdem hätten die Betroffenen monatelang auf eine effektive Therapie warten müssen.

Mithilfe der neu entwickelten Hormonanalyse konnten die Forschenden aber nicht nur schnelle, sondern auch umfangreiche Informationen über die genauen Ursachen des Cushing-Syndroms im Körper erhalten. 

„So wiesen Betroffene mit Tumoren der Hirnanhangdrüse deutlich andere Verteilungsmuster der Steroidhormone auf als solche, die Tumoren oder Vergrößerungen der Nebennieren hatten“, erläutert die Erstautorin der Studie, PD Dr. Leah Braun, Assistenzärztin an der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des LMU Klinikums.

Um die Ergebnisse der Studie langfristig auch in der medizinischen Praxis zu verankern, soll die erfolgreiche Kooperation zwischen Gießen und München in Folgeprojekten fortgesetzt werden. 

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Originalpublikation:

Delineating endogenous Cushing's syndrome by GC-MS urinary steroid metabotyping. Braun LT, Osswald A, Zopp S, Rubinstein G, Vogel F, Riester A, Honegger J, Eisenhofer G, Constantinescu G, Deutschbein T, Quinkler M, Elbelt U, Künzel H, Nowotny HF, Reisch N, Hartmann MF, Beuschlein F, Pons-Kühnemann J, Reincke M, Wudy SA. EBioMedicine. 2023 Dec 20; 99:104907. Online ahead of print. PMID: 38128413

https://doi.org/10.1016/j.ebiom.2023.104907


 

Pupillometrie: Neurotransmitter Noradrenalin: Pupillenreaktion bei Depression - Symptome wie Antriebslosigkeit

Medizin am Abend  Berlin - MaAB-Fazit: Ein-Blicke in die Depression

In einer Studie fanden Forschende einen deutlichen Zusammenhang zwischen der Pupillenreaktion und dem Verlust, Freude zu empfinden. 

Diese Entdeckung trägt dazu bei, die physiologischen Mechanismen hinter einer Depression besser zu verstehen. 

Mit einer Hochgeschwindigkeitskamera können WissenschaftlerInnen u.a. die Veränderung der Pupillengröße beobachten Mit einer Hochgeschwindigkeitskamera können WissenschaftlerInnen u.a. die Veränderung der Pupillengröße beobachten Martin Otter MPI Psychiatrie

WissenschaftlerInnen des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie maßen die Pupillenreaktion von TeilnehmerInnen während sie eine Aufgabe lösten. 

  • Bei gesunden ProbandInnen erweiterten sich die Pupillen bei der Erwartung auf eine Belohnung während der Aufgabe, wohingegen diese Reaktion bei TeilnehmerInnen mit Depressionen weniger ausgeprägt war: 
  • „Besonders deutlich war die geringere Pupillenreaktion bei PatientInnen, die keine Freude mehr empfinden konnten und von einem Mangel an Energie berichteten“, so Andy Brendler, Erstautor der Studie. 

Diese beschriebene Antriebslosigkeit ist eines der meist beobachteten Symptome der Depression.

"Diese Erkenntnis hilft uns, die physiologischen Mechanismen, die hinter Antriebslosigkeit stecken, besser zu verstehen", erklärt Forschungsgruppenleiter Victor Spoormaker. 

Die Pupillenreaktion ist unter anderem ein Marker für die Aktivität im Locus Coeruleus, eine Gehirnstruktur mit der größten Ansammlung noradrenerger Neuronen im zentralen Nervensystem. 

Noradrenerge Nervenzellen reagieren auf den Neurotransmitter Noradrenalin. 

Der ist ein wichtiger Bestandteil der Stressreaktion sowie der Hochregulierung des Arousals, also der Aktivierung des Nervensystems. 

"Die geringere Pupillenreaktion bei PatientInnen, die unter höherer Antriebslosigkeit litten weist darauf hin, dass eine mangelnde Aktivierung des Locus Coeruleus einen entscheidenden physiologischen Prozess darstellt, der dem Gefühl der Antriebslosigkeit unterliegt", so Spoormaker. 

Die Pupillenreaktion war umso schwächer, je mehr depressive Symptome die Teilnehmenden zeigten. 

Diesen Zusammenhang hatten die Forschenden schon in einer früheren Studie gefunden. 

Die Reproduzierbarkeit neuropsychiatrischer Methoden ist eher die Ausnahme und zeigt die Zuverlässigkeit von Pupillometrie-Messungen.

Die Pupillometrie könnte als ergänzende Methode zur Diagnosestellung eingesetzt werden. 

Sie könnte auch dazu beitragen, individualisierte Behandlungsstrategien für Depression zu entwickeln. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachLink: Pupillenreaktionsuntersuchung 

Wenn beispielsweise ein/e PatientIn starke Beeinträchtigungen in der Pupillenreaktion zeigt, könnten Antidepressiva, die auf das noradrenerge System wirken, effektiver als andere Medikamente sein. 

Auch könnte die Medikamentendosierung anhand der Pupillenreaktion optimiert werden. 

Etwa 30 Prozent aller depressiven PatientInnen sprechen auf eine medikamentöse Behandlung nicht an . 

Ein verbessertes Verständnis der physiologischen Mechanismen der Depression und eine entsprechende Weiterentwicklung von Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten ist daher dringend erforderlich. 

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Anke Schlee Max-Planck-Institut für Psychiatrie

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Originalpublikation:

Scientific reports 14, 2024
https://doi.org/10.1038/s41598-023-48792-0



Behandlung einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD)- COPD-Schub: Dreifachkomibination: bronchenerweiternd und entzündungshemmend

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Cochrane Review: 

  • Dreifachtherapie verbessert die Lebensqualität bei schwerer COPD

Bei der Behandlung einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) kombiniert man oft mehrere Wirkstoffe zum Inhalieren. 

  • Ein Cochrane Review bestätigt nun, dass eine Dreifachkombination mit zwei bronchienerweiternden und einem entzündungshemmenden Wirkstoff gegenüber der verbreiteten Zweifachtherapie den Betroffenen weitere Vorteile bringt.
  • Medikamente zum Inhalieren können bei chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) die Beschwerden lindern und Atemproblemen vorbeugen. 

Die dafür gebräuchlichen Inhalatoren können einen oder mehrere verschiedene Wirkstoffe enthalten. 

In Frage kommen einerseits lang wirksame Bronchodilatatoren zur Erweiterung der Atemwege wie langwirksame Beta‐2‐Agonisten (LABA) und langwirksame Muskarin‐Antagonisten (LAMA)

  • Eine weitere Stoffklasse sind inhalierbare Kortikosteroide (ICS) wie Fluticason, Beclometason oder Budesonid, die entzündungshemmend wirken.

Es hat sich gezeigt, dass sich die Therapietreue und die Ergebnisse für die Betroffenen verbessern, wenn man zwei atemwegserweiternde Mittel (LABA und LAMA) kombiniert anwendet. 

Kommt es dennoch häufig zu akuten Verschlechterungen, kann diese Kombination um ein Kortikosteroid zu einer Dreifachtherapie erweitert werden. 

Ob eine solche Dreifachkombination zusätzliche Vorteile und Risiken mit sich bringt, war Frage des aktuellen Cochrane Reviews.

Die Autor*innen fanden vier Studien mit insgesamt mehr als 15.000 COPD‐Patient*innen, in denen die LABA/LAMA/ICS-Dreifachtherapien mit LABA/LAMA‐Zweifachtherapien verglichen wurden. 

Die meisten Studienteilnehmenden waren Mitte sechzig, litten unter schweren oder sehr schweren COPD‐Symptomen und hatten in letzter Zeit mindestens einen COPD‐Schub erlitten. 

An den Studien nahmen mehr Männer als Frauen teil.

Evidenz von hoher Vertrauenswürdigkeit zeigt, dass sich die Lebensqualität der Betroffenen mit der Dreifachtherapie im Vergleich zur LABA/LAMA‐Zweifachtherapie verbessert. 

Die mit der Dreifachtherapie behandelten Personen haben jedoch wahrscheinlich ein höheres Risiko für eine Lungenentzündung (moderate Vertrauenswürdigkeit der Evidenz nach GRADE).

  • Die Dreifachtherapie könnte sich im Vergleich zu den Zweifach-Inhalationen auch positiv auf die Häufigkeit von COPD‐Schüben auswirken. 

Dies ist jedoch unsicher, da sich hier die Ergebnisse der einzelnen Studien deutlich unterschieden. 

Eine mögliche Erklärung: 

Möglicherweise senkt die Dreifachkombination die Zahl akuter Schübe in besonderem Maße bei Patient*innen mit einer großen Menge bestimmter weißer Blutkörperchen (Eosinophile) im Blut.


Originalpublikation:

van Geffen WH, Tan DJ, Walters JAE, Walters EH. Inhaled corticosteroids with combination inhaled long‐acting beta2‐agonists and long‐acting muscarinic antagonists for chronic obstructive pulmonary disease. Cochrane Database of Systematic Reviews 2023, Issue 12. Art. No.: CD011600. DOI: 10.1002/14651858.CD011600.pub3

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Medizinischen Behandlung stark übergewichtiger Menschen

 

Medizinische Behandlung stark übergewichtiger Menschen

Mit der medizinischen Behandlung stark übergewichtiger Menschen befasst sich die Unionsfraktion in einer Kleinen Anfrage (20/9995). Adipositas sei eine chronisch-fortschreitende Krankheit, die aufgrund der Vielzahl an Folge- und Begleiterkrankungen eine enorme Herausforderung für Patienten, Ärzte und das Gesundheitssystem darstelle, heißt es in der Anfrage.

In der Regel spreche man von Adipositas bei einem Body-Maß-Index (BMI) über 30 und von extremer Adipositas bei einem BMI von über 40. Die Krankheit führe schon bei Kindern und Jugendlichen zu erhöhten Blutdruckwerten, einer Insulinresistenz, Fettstoffwechselstörungen sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates.

Die Abgeordneten wollen wissen, welche Initiativen die Bundesregierung ergriffen hat, um die aus ihrer Sicht bestehenden Versorgungslücken in der Adipositas-Therapie gemäß dem in der Nationalen Diabetes Strategie formulierten Auftrag zu schließen.

Prof. Dr. Susanne Herold: Viralen Lungenentzündung bis hin zum Lungenversagen: Alveolarmakrophagen

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: Wie der Körper das Lungengewebe nach einer viralen Lungenentzündung repariert

Internationales Forschungsteam unter Federführung der Gießener Lungenforschung entdeckt neuen Reparaturmechanismus mit therapeutischem Potenzial – Veröffentlichung in „Nature Communications“

Wie repariert der Körper Schäden des Lungengewebes nach einer viralen Lungenentzündung und wie lassen sich diese Prozesse therapeutisch beeinflussen? 

Mit diesen Fragen beschäftigt sich ein internationales Forschungsteam unter Federführung der Gießener Lungen- und Infektionsforscherin Prof. Dr. Susanne Herold, Professur für Innere Medizin, Infektiologie und experimentelle Pneumologie an der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU). 

Infektionen mit Atemwegsviren wie Influenza-Viren, den Auslösern der Virusgrippe, RS-Viren oder Coronaviren können eine virale Lungenentzündung auslösen, die im schlimmsten Fall zum Lungenversagen führt. 

  • Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten nun ein Protein identifizieren, das die Lungenschädigung durch Influenza-Viren mildert und therapeutisches Potenzial besitzen könnte. 

Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht worden.

  • Mit einer schweren Lungenentzündung ist ein rascher Rückgang des Gasaustauschs in der Lunge verbunden, so dass eine schnelle Regeneration des geschädigten Lungengewebes vonnöten ist. 
  • Eine wichtige Rolle bei der Reparatur von entzündungsbedingten Lungenschäden spielen Makrophagen, auch Fresszellen genannt. 
  • Sie sind ein wesentlicher Bestandteil in den Prozessen der Immunabwehr und sorgen unter anderem dafür, dass Erreger im Körper abgebaut werden. 
  • Dabei unterscheidet man zwischen ortsunabhängigen Makrophagen, die bei Bedarf über das Blut zum Einsatzort gelangen, und „sesshaften“ Gewebsmakrophagen, die an ein spezifisches Gewebe gebunden sind, wie die Alveolarmakrophagen in der Lunge. 
  • Gewebeansässige Alveolarmakrophagen sind langlebige Zellen in den Lungenbläschen (Alveolen), wo der Gasaustausch zwischen Blut und Atemluft stattfindet. 

Hier sorgen sie für stabile Verhältnisse im Lungengewebe (Gewebehomöostase) und sind an der unmittelbaren Abwehr von Erregern beteiligt. 

Mehrere Studien haben gezeigt, dass Alveolarmakrophagen bei einer viralen Lungenentzündung dezimiert und im Verlauf der Infektion allmählich durch aus dem Knochenmark stammende, mobile Makrophagen ersetzt werden.
Diese verwandeln sich in der entzündeten Lunge zu Alveolarmakrophagen.
Das Forschungsteam hat herausgefunden, dass während des Transformationsprozesses der mobilen Makrophagen zu Alveolarmakrophagen in hohem Maße das Protein Plet1 produziert wird. 

Plet1 erfüllt eine wichtige Funktion für die Lungenreparatur, indem es die Vermehrung von Alveolarepithelzellen – spezialisierte Zellen, die die Lungenbläschen auskleiden – und die Wiederversiegelung dieser Zellschichtbarriere induziert. 

Diese positiven Auswirkungen ließen sich auch von außen herbeiführen: 

Die Verabreichung von Plet1 milderte im präklinischen Modell die virale Lungenschädigung und führte zu einer deutlich schnelleren Erholung nach einer schweren Infektion, die ansonsten tödlich verläuft. 

„Wir haben erstmals einen Faktor identifiziert, der die Reparatur der geschädigten Lunge direkt vermittelt. 

Dieser Befund unterstreicht das therapeutische Potenzial von Plet1 zur Bekämpfung schwerer Lungenschäden bei einer viralen Lungenentzündung, und möglicherweise auch bei anderen Formen des akuten oder chronischen Lungenversagens“, so Prof. Herold.

An der Studie beteiligt waren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verschiedener Einrichtungen der Gießener Infektions- und Lungenforschung – Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) am Standort Gießen, Universities of Giessen and Marburg Lung Center (UGMLC), Deutsches Zentrum für Lungenforschung (DZL), Deutsches Zentrum für Infektionsforschung (DZIF), Institut für Lungengesundheit (ILH), Herz-Lunge-Exzellenzcluster Cardiopulmonary Institute (CPI), der Universitäten Heidelberg und Bonn, des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim sowie des Instituto de Investigación en Biomedicina de Buenos Aires (IBioBA) in Buenos Aires (Argentinien). 

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Originalpublikation:

Pervizaj-Oruqaj, L., Selvakumar, B., Ferrero, M.R. et al. Alveolar macrophage-expressed Plet1 is a driver of lung epithelial repair after viral pneumonia. Nat Commun 15, 87 (2024). https://doi.org/10.1038/s41467-023-44421-6

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Vorbereitung ist explizit NICHT erwünscht!

Mehr Details zum Ablauf:


P.S.: Nicht dass es am Ende, vor allem bei längerer Anfahrt, zu Enttäuschungen kommt: Es wird sich um keine Dozierenden-zentrierte Fortbildung handeln – Ihr seid gefragt!

Daten im medizinischen Bereich..

Der Bericht über das Interoperabilitätsverzeichnis „vesta“ liegt jetzt als Unterrichtung (20/10004) der Bundesregierung vor. 

Der Kurzname „vesta“ steht für die Bezeichnung: Verzeichnis für Standards und Anwendungen. Das Verzeichnis steht seit dem 30. Juni 2017 zur Verfügung. Der vorliegende dritte Bericht bezieht sich auf den Zeitraum zwischen Dezember 2019 und November 2021.

Bedingt durch die heterogenen und teilweise sektoralen Insellösungen sei die Schaffung von Interoperabilität der Systeme im Gesundheitswesen eine kommunikationsintensive Aufgabe, um die verschiedenen Systeme, Schnittstellen und Lösungen schrittweise durch die Nutzung von neuen oder angepassten Standards interoperabel zu machen, heißt es in dem Bericht.

Das Bewusstsein, dass die Entwicklung zu einer interoperablen Übertragung in einer durch Abstimmung auf zu verwendende Spezifikationen und IT-Standards sinnvoll sei, wachse in Deutschland, gerade vor dem Hintergrund des großen Abstands in der Digitalisierung zu fast allen anderen europäischen Ländern.

Im Unterschied zu Deutschland seien Länder, die seit mehreren Jahren auf Standardisierung der Datenstrukturen und Inhalte im medizinischen Bereich setzen und dafür abgestimmte Normen und Standards nutzen, in der Digitalisierung im Gesundheitswesen erfolgreich. 

Viele dieser Länder nutzten teilweise seit mehreren Jahren digital vernetzte Gesundheitsanwendungen, inzwischen sogar

DiGAs

Ein Bericht des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) über die Versorgung mit Digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGAs) liegt als Unterrichtung (20/10007) der Bundesregierung vor.

 Seit knapp zwei Jahren könnten die „Apps auf Rezept“ von Ärzten verordnet oder von Krankenkassen genehmigt werden, um die Versicherten bei der Erkennung, Überwachung oder Behandlung von Krankheiten zu unterstützen, heißt es in dem Bericht, der einen Überblick gibt zur Entwicklung bis Herbst 2022.

Seit Aufnahme der ersten DiGAs im September 2020 ist der Katalog erstattungsfähiger Anwendungen im Verzeichnis des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) bis Oktober 2022 den Angaben zufolge stetig auf 33 DiGAs angewachsen. 

Bis zum 30. September 2022 wurden DiGAs 164.000 Mal in Anspruch genommen. Dies entspricht im Berichtszeitraum Leistungsausgaben in Höhe von 55,5 Millionen Euro.

Es habe sich auch im zweiten Berichtszeitraum gezeigt, dass für die Mehrheit der Anwendungen bei Aufnahme in das DiGA-Verzeichnis keine positiven Versorgungseffekte nachgewiesen werden könnten. So seien zwei Drittel der DiGAs nur vorläufig in das Verzeichnis aufgenommen worden. Von den im Laufe ihres zweiten Erprobungsjahres dauerhaft für die Regelversorgung zugelassenen DiGAs seien drei Anwendungen nicht im vollen Indikationsumfang übernommen worden. Drei weitere Erprobungs-DiGAs seien aus dem Verzeichnis ganz gestrichen worden. Auch die in Teilen und ganz gestrichenen DiGAs mussten von der GKV finanziert werden.

Unabhängig vom Nutzenbeleg bestehe innerhalb des ersten Jahres nach Aufnahme in das Verzeichnis für Hersteller die Möglichkeit, den Preis für ihre DiGAs beliebig festzulegen, heißt es in dem Bericht weiter. Im Durchschnitt lägen die Herstellerpreise für eine DiGA bei 500 Euro (in der Regel für ein Quartal). Die Herstellerpreise seien weiter gestiegen und lägen weit über den Preisen für vergleichbare digitale Anwendungen außerhalb des Verzeichnisses. Sie überstiegen auch deutlich das Vergütungsniveau einer konventionellen Versorgung, etwa einer ambulanten ärztlichen Behandlung.

Auch die zum 1. Oktober 2022 in Kraft getretenen Höchstbeträge begrenzten das sehr hohe Preisniveau nicht nennenswert, heißt es in dem Bericht der GKV. Bei der initialen Preisbildung seien bislang nicht nur exorbitant hohe, sondern auch weiter steigende Preise zu beobachten. Die höchsten Herstellerpreise seien bei Erprobungs-DiGAs zu verzeichnen, also Anwendungen, für die kein Nachweis eines positiven Effektes auf die Versorgung vorliege, und lägen zwischen 600 und 952 Euro für ein Quartal.

Die anfänglich beliebige Preisbildung durch die Hersteller und die zusätzliche Möglichkeit der Preiserhöhung im Erprobungszeitraum führe zu großen Verwerfungen bei der Vergütung von GKV-Leistungen mit nachgewiesenem Nutzen und konterkarierten den Maßstab der Wirtschaftlichkeit in der GKV.

Der GKV-Spitzenverband fordert, die Rahmenbedingungen für DiGAs an die der digitalen Pflegeanwendungen (DiPAs) anzupassen. Dort würden die durch die Pflegekassen zu vergütenden Erstattungsbeträge für DiPAs zum ersten Tag der Aufnahme in das DiPA-Verzeichnis verhandelt, wobei eine Erstattungsobergrenze von 150 Euro pro Quartal gelte und der Nutzen nachgewiesen sein müsse. Eine Aufnahme zur Erprobung sei nicht möglich.

Prof. Dr. Jochen Vollmann: Die Zwangsmedikation/Medikamenteneinnahme.....? Spannungsfeld, Selbstbestimmung, gesundheitliche Wohl und Sicherheit in der Psychiatrie

Medizin am Abend Berlin - MaAB-Fazit: 

Preis: Wie psychiatrisches Personal unbewusst Zwang ausübt

Manche Zwangsmaßnamen wie eine Unterbringung oder Zwangsmedikation sind in der Psychiatrie gesetzlich geregelt. 

Im Alltag wird jedoch häufig auch über kommunikative Mittel Druck auf Patient*innen ausgeübt, um sie zu einer Behandlung oder Medikamenteneinnahme zu bewegen – etwa wenn eine Psychiaterin einem Patienten droht, dass die Familie nicht kommen darf, wenn er seine Medikamente nicht nimmt. 

Wann solche kommunikativen Mittel die Grenze zum informellen Zwang überschreiten, hat ein Team um Christin Hempeler von der Ruhr-Universität Bochum untersucht und dafür den Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) erhalten.

Die Forschung fand im Rahmen der von Dr. Jakov Gather geleiteten Forschungsgruppe „SALUS“ statt. 

Der DGPPN-Preis für Philosophie und Ethik in Psychiatrie und Psychotherapie wurde am 1. Dezember 2023 verliehen. Die mit 6.000 Euro dotierte Auszeichnung wurde in diesem Jahr geteilt. Beide prämierten Projekte wurden an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt (siehe unten).

Interviews mit Betroffenen und neues Konzept

Während rechtlich geregelter, formeller Zwang in der Psychiatrie bereits viel erforscht wurde, gibt es vergleichsweise wenige Arbeiten zu informellem Zwang. Das Bochumer Team nahm sich dieses Themas an, weil es in der klinischen Praxis eine große Rolle spielt.  

Auch wenn psychiatrische Fachkräfte im vermeintlichen Interesse der Patient*innen handeln möchten, kann es passieren, dass sie in der Kommunikation bewusst oder unbewusst Druck erzeugen, der einem Zwang gleichkommt.

Für eine Studie, die bei BMC Psychiatry erschienen ist (https://bmcpsychiatry.biomedcentral.com/articles/10.1186/s12888-022-03810-9), interviewte das Forschungsteam 14 Patientinnen und Patienten mit psychischer Erkrankung, um zu erfahren, wie diese verbal ausgeübten Druck erleben. 

In der nun von der DGPPN ausgezeichneten Arbeit, die in “The American Journal of Bioethics“ erschienen ist (https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/15265161.2023.2232754), entwickelte das Team basierend auf empirischen Erkenntnissen ein philosophisches Konzept, mit dem sich informeller Zwang beschreiben lässt. 

Denn sowohl in der eigenen als auch in weiteren empirischen Arbeiten zeigte sich: 

Der Kontext kommunikativer Interaktionen beeinflusst, ob Zwang stattfindet. Das konnte in der bisherigen Konzeption informellen Zwangs nicht abgebildet werden. Bislang wurden nur Drohungen als Zwang erachtet, nicht jedoch andere kommunikative Mittel.

Auf den Kontext kommt es an

„Wenn ich einem Patienten sage, dass er seine Familie nicht sehen darf, wenn er seine Medikamente nicht nimmt, ist das eine Drohung“, sagt Christin Hempeler vom Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin.  

Als Bewertung legt sie dabei zugrunde, dass der Patient durch die Verweigerung der Medikamente schlechter gestellt wird, als es ihm zusteht – denn er hat ein Recht darauf, seine Angehörigen zu treffen.

Schwieriger wird es, wenn augenscheinlich ein Angebot vorliegt, etwa wenn die Fachkraft dem Patienten ein Päckchen Zigaretten anbietet, wenn er die Medikamente nimmt. 

„Wenn der Patient darauf verzichtet und nur der Bonus entfällt, dann ist es ein Angebot. Aber um zu beurteilen, ob es sich um Zwang handelt, reicht es nicht, nur das Gesagte zu betrachten“, erklärt Christin Hempeler. 

„Man muss auch beachten, was die Patient*innen glauben, was mit ihnen passieren wird, wenn Sie das Angebot ablehnen, und in welchem Kontext die Interaktion stattfindet.“ Beispielsweise spielt die Umgebung eine Rolle: 

Wenn ein Fixierbett im Raum steht, könnte der Patient berechtigterweise vermuten, dass er fixiert und zwangsmediziert wird, wenn er die Medikamente im Rahmen eines solchen Angebots verweigert, weil er dieses Vorgehen zuvor bei anderen Patient*innen beobachtet hat. Unter bestimmten Umständen können so auch Angebote Zwang ausüben.
„Uns ist bewusst, dass es ein schmaler Grat ist zu entscheiden, ob ein Patient berechtigterweise glauben könnte, dass ihm negative Konsequenzen drohen, wenn er eine Behandlung nicht möchte“, sagt Christin Hempeler. „Wir wollen unsere Arbeit nicht als Generalvorwurf gegen psychiatrische Fachkräfte verstanden wissen. Uns geht es darum, Verbesserungspotenziale aufzuzeigen und für das Thema zu sensibilisieren.“

Handlungsempfehlungen

Eine Lösung wäre laut den Forschenden beispielsweise, im Gespräch aufzuzeigen, dass es keine negativen Konsequenzen gibt, wenn ein Patient eine Maßnahme verweigert. 

„Man kann zum Beispiel eine Belohnung für die Medikamenteneinnahme anbieten und zugleich klarmachen, dass nichts passieren wird, wenn das Angebot nicht angenommen wird“, so Hempeler.

Die Arbeiten waren eingebettet in das Forschungsprojekt „SALUS“, welches das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert. 

Es untersucht das Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung, gesundheitlichem Wohl und Sicherheit, das in der Psychiatrie häufig besteht. 

In einem nächsten Schritt möchte das Team Handlungsempfehlungen für psychiatrische Fachkräfte entwickeln, die informellen Zwang reduzieren sollen.

Die Bochumer Preisträgerinnen und Preisträger

Die ausgezeichnete Arbeit zu informellem Zwang haben Christin Hempeler, Dr. Esther Braun, Dr. Sarah Potthoff, Dr. Jakov Gather und Dr. Matthé Scholten vom Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin sowie der LWL-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin der Ruhr-Universität im Juli 2023 im American Journal of Bioethics veröffentlicht (https://jme.bmj.com/content/early/2023/10/16/jme-2023-108984). 

Die zweite Hälfte des Preises ging an Dr. Mirjam Faissner und Dr. Esther Braun für eine Arbeit, die im Oktober 2023 im Journal of Medical Ethics erschienen ist. Sie ist ebenfalls aus einer Kooperation der LWL-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Präventivmedizin und dem Bochumer Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin entstanden. 

Der Leiter des Instituts, Prof. Dr. Jochen Vollmann, hat dort den Schwerpunkt Ethik in der Psychiatrie etabliert. 

Christin Hempeler vom Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin

 Christin Hempeler vom Institut für Medizinische Ethik und Geschichte der Medizin RUB, Kramer

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Originalpublikation:

Christin Hempeler, Esther Braun, Sarah Potthoff, Jakov Gather, Matthé Scholten: When Treatment Pressures Become Coercive: A Context-Sensitive Model of Informal Coercion in Mental Healthcare, in: The Americal Journal of Bioethics, 2023, DOI: 10.1080/15265161.2023.2232754

Sarah Potthoff et al.: “Voluntary in Quotation Marks”: A Conceptual Model of Psychological Pressure in Mental Healthcare Based on a Grounded Theory Analysis of Interviews With Service Users, in: BMC Psychiatry, 2022, DOI: 10.1186/s12888-022-03810-9

Mirjam Faissner, Esther Braun: The Ethics of Coercion in Mental Healthcare: The Role of Structural Racism, in: Journal of Medical Ethics, 2023, DOI: 10.1136/jme-2023-108984


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