Qualitätszirkel Nieren- und Dialysen

Kardiologie Potsdam

Cardiovascular Prevention Center @Charité

Herzinsuffizienz

Universitätzmedizin Rostock

Universitätsmedizin Greiswald

Alexianer St. Josephs Potsdam

Dialyse-Pflege-Standard

salt

PICS Ambulanz

Dr.Vetter

Woran erkranken wir in Deutschland?

BG Klinken - Post-COVID-Programm

Herz Check

EMA

Dr. Heart

Herzhose

Lauflabor

IKDT

Online Strafanzeigen

medpoint - Fortbildungskalendar

Was hab ich?

Healthtalk

BKV Info

BKG

KHS BB

KHS BB
.

Kardiologie

Urologie Berlin

bbgk

VEmaH

ProBeweis

jkb

zurück ins leben

CRO

Gewebenetzwerk

Anamnese- und Untersuchungsbogen

Diagnostische Pfade

CIRS Bayern

Gender Medizin

idw

Transidentität: Geschlechtsinkongruenz - Identitätswechsel: Ist das eine psychische Erkrankung?

Medizin am Abend Berlin Fazit: Endokrinologen fordern vereinfachtes Begutachtungsverfahren für Transsexuelle

Wer in Deutschland das Geschlecht von Mann zu Frau oder umgekehrt wechseln möchte, hat große „bürokratische Hürden“ zu überwinden noch bevor eine Behandlung beginnt. 

Mindestens zwölf Monate Alltagstest und Psychotherapie als Voraussetzung hält die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) für unangemessen und zu lang. 

Dieses Prozedere widerspricht neuen internationalen Leitlinien zu „Geschlechtsinkongruenz“, die in der neuen ICD-11 voraussichtlich nicht mehr als psychische Erkrankung klassifiziert werden wird. 

Gemessen an dem hohen Informationsbedarf gibt es zudem zu wenig Beratungsstellen und zu wenig Experten, die sich mit dem Thema Identitätswechsel und Therapie auskennen. 
 
Wenn sich ein Mann oder eine Frau in seinem oder ihrem Körper nicht “zuhause” fühlt und die körperlichen Merkmale nicht mit der empfundenen Geschlechtszugehörigkeit übereinstimmen, können häufig psychische Belastungen entstehen.

„Das Gefühl, nicht zu dem eigenen anatomischen Geschlecht zu passen, führt zu Unbehagen: 

Experten sprechen von Geschlechtsinkongruenz. 

  • Die Betroffenen haben häufiger als andere Depressionen, Suizidgedanken, Angststörungen oder Probleme mit Suchtmitteln“, sagt Professor Dr. med. Sven Diederich, Ärztlicher Leiter Medicover Deutschland aus Berlin. 

„Ursache dafür sind meist nicht etwa psychische Störungen, sondern die Diskriminierung der Gesellschaft und die Hürden im Gesundheitswesen“, so Diederich, der auch Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) ist.

  • Geschlechtsidentität ist die von jedem Menschen individuell empfundene Geschlechtszugehörigkeit. 

Stimmt diese nicht mit den körperlichen Merkmalen überein, kann mit einer Hormonbehandlung und Operationen in das andere gewünschte Geschlecht „gewechselt“ werden.

Das ist kein einfacher Vorgang, sondern ein komplexer monatelanger Prozess, der viel Wissen und Erfahrung aufseiten der Behandelnden voraussetzt und der/dem Betroffenen körperlich und psychisch viel abverlangt.


Anders als in anderen Ländern wie beispielweise Irland, wo eine Selbstdiagnose ausreicht und gesetzlich verankert ist, müssen die „Wechselwilligen“ hierzulande mindestens zwölf Monate Psychotherapie und zwölf Monate Alltagstest vor dem Beginn einer Behandlung für die Zulassung zu Körperveränderungen vorweisen. 

Bei der „Alltagserprobung“ soll die/der Betroffene über den gesamten Zeitraum und in allen Bereichen ihres/seines Lebens in dem gewünschten Geschlecht leben, um die „neue“ Geschlechterrolle zu erproben, so verlangen es die Kassen.

„Das widerspricht allen neuen internationalen Leitlinien und muss geändert werden“, fordert Diederich.


Wie viele Menschen sich wünschen, als Angehöriger des anderen Geschlechts zu leben und anerkannt zu werden, wird unterschiedlich geschätzt. „Wir gehen von mindestens 0,5 Prozent aus. Für diese große Gruppe von bis zu 400.000 Menschen in Deutschland stehen zu wenige Experten zur Verfügung“, beklagt Diederich.

  • Da zu wenig versierte Psychologen/Psychiater, Hormonexperten (Endokrinologen; spezialisierte Gynäkologen und Urologen) und plastische Chirurgen vorhanden sind, experimentierten zahlreiche Betroffene mit Substanzen. 

Diese Selbstmedikation ist riskant.

Dass es mit einem vereinfachten Begutachtungsverfahren nicht getan ist, ergänzt Professor Dr. med. Matthias Weber, Mediensprecher der DGE: „Es gibt noch immer sehr viele Vorurteile in der Bevölkerung gegenüber Transgender-Menschen. Wir brauchen mehr Aufklärung in der Gesellschaft, aber auch mehr Beratungsstellen für die Betroffenen.“ Auch die Kompetenzen der Behandelnden müssen ausgebaut werden. „Das Thema Transidentität gehört in die Ausbildung von Medizinern ebenso wie in die Fort- und Weiterbildung von Ärzten und Psychologen“, so Weber, Leiter der Endokrinologie und Diabetologie der Universitätsmedizin Mainz.
Die Fachgesellschaft fordert, den Mangel an geeigneten Experten zu beheben und die Hürden für Menschen, die ihr Geschlecht wechseln möchten, zu senken. „Die Selbsteinschätzung und die Begutachtung eines in diesem Bereich versierten Psychologen müssen reichen“, resümieren die DGE-Experten.

Literatur:
Winter, S et al: Transgender people: health at the margins of society. Lancet 2016; 388: 390-400.
Reisner, SL et al: Global health burden and needs of transgender populations: a review.
Lancet 2016; 388: 412-36.
Morgan, J: Self-determing legal gender: transgender right, or wrong? Lancet Diabetes Endocrinol 2016, 4: 207-208.
AWMF S3 Leitlinie Geschlechtsinkongruenz und Geschlechtsdysphorie, zurzeit noch nicht endgültig veröffentlicht, im Bearbeitungsprozess.
Wyley, K et al: Serving transgender people: clinical care considerations and service delivery models in transgender health. Lancet 2016; 388: 401-11.

Beratungsstellen:
Netzwerk Trans*-Inter*-Sektionalität (TIS): https://transintersektionalitaet.org/?page_id=261

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com



 










Über Google: Medizin am Abend Berlin
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Medizin - Kommunikation Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.

Ubierstr. 20
40223 Düsseldorf
Deutschland
Nordrhein-Westfalen
E-Mail-Adresse: office@awmf.org

Dennis Makoschey
Geschäftsführer / Pressesprecher
Telefon: 030 2009 7777
E-Mail-Adresse: makoschey@awmf.org
 


DGE
Dagmar Arnold
Postfach 30 11 20, D-70451 Stuttgart
Tel.: 0711 8931-380, Fax: 0711 8931-167
arnold@medizinkommunikation.org

Endokrinologie ist die Lehre von den Hormonen, Stoffwechsel und den Erkrankungen auf diesem Gebiet. Hormone werden von endokrinen Drüsen, zum Beispiel Schilddrüse oder Hirnanhangdrüse, aber auch bestimmten Zellen in Hoden und Eierstöcken, „endokrin“ ausgeschüttet, das heißt nach „innen“ in das Blut abgegeben. Im Unterschied dazu geben „exokrine“ Drüsen, wie Speichel- oder Schweißdrüsen, ihre Sekrete nach „außen“ ab.

Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
http://www.endokrinologie.net

http://www.hormongesteuert.net

http://www.facebook.com/dge.hormongesteuert

„Rhythmuspflaster“ Vorhofflimmern: Schlaganfall

Medizin am Abend Berlin Fazit: DZHK-Studie: Vorhofflimmern früher erkennen und Schlaganfälle reduzieren

Im Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) startet eine neue klinische Studie zur häuslichen Früherkennung von Vorhofflimmern. 

Diese Herzrhythmusstörung ist für ein Viertel aller Schlaganfälle verantwortlich. 

Dabei lässt sich das Risiko für einen Schlaganfall bei Patienten mit Vorhofflimmern um 70 Prozent senken, wenn sie rechtzeitig Blutverdünner einnehmen. 

Das Problem ist die frühzeitige Diagnose. 

Denn häufig gerät das Herz nur anfallartig aus dem Takt, was keine Beschwerden verursacht. 

 Für die EKG-Aufzeichnung wird ein Pflaster mit integrierter Aufzeichnungseinheit auf die Brust der Patienten geklebt.
 Für die EKG-Aufzeichnung wird ein Pflaster mit integrierter Aufzeichnungseinheit auf die Brust der Patienten geklebt. Quelle: iRhythm Technologies
 
  • Wenn die Vorhöfe des Herzens flimmern, kann das Herz nur noch eingeschränkt pumpen und es besteht die Gefahr, dass sich Blutgerinnsel bilden. 

Wird so ein Blutgerinnsel fortgeschwemmt, kann es an anderer Stelle ein Blutgefäß verschließen. 

  • Passiert dies in der Halsschlagader oder in Gefäßen im Gehirn, kommt es zum Schlaganfall. 
  • Die rechtzeitige Einnahme von Blutverdünnern kann die Gefahr der Blutgerinnselbildung reduzieren und damit auch das Schlaganfallrisiko senken.

Die SCREEN-AF-Studie will deshalb die Früherkennung von Vorhofflimmern verbessern.

Sie überprüft, ob mithilfe einer kontinuierlichen EKG-Aufzeichnung über zweimal zwei Wochen auch klinisch unauffälliges Vorhofflimmern frühzeitig erkannt werden kann.

„Aus Vorstudien wissen wir, dass anfallartiges Vorhofflimmern bei Schlaganfallpatienten häufig ist. Jetzt wollen wir untersuchen, ob wir diese Herzrhythmusstörung in ähnlicher Häufigkeit bei älteren Patienten, die wegen Bluthochdruck vom Hausarzt behandelt werden, finden“, erläutert Prof. Dr. Rolf Wachter, Universitätsklinikum Leipzig, der die Studie für Deutschland gemeinsam mit Prof. Dr. Eva Hummers-Pradier von der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) leitet.

Die Studie setzt ein neues „Rhythmuspflaster“ ein.

Dieses Pflaster hat einen Mini-Monitor als Aufzeichnungseinheit, mit dem der Herzrhythmus für bis zu zwei Wochen aufgezeichnet werden kann. Gegenüber herkömmlichen Langzeit-EKG ist diese Aufzeichnungsform weniger belastend und erlaubt zum Beispiel auch Duschen, ohne dass das Pflaster entfernt werden muss. Zusätzlich messen die Studienteilnehmer zweimal täglich ihren Blutdruck mit einem Blutdruckmessgerät, das für den häuslichen Einsatz geeignet ist.

„Neben der Frage, wie oft wir Vorhofflimmern finden, möchten wir auch herausfinden, wie häufig und wie lange man messen muss, um alle Fälle zu erfassen“, erläutert Wachter den Studienablauf. Deshalb werden die 14-tägigen EKG-Aufzeichnungen und Blutdruck-Messungen nach drei Monaten wiederholt und nach sechs Monaten untersucht der Hausarzt das Herz der Patienten.

Netz von Allgemeinmedizinern
Die Studie wendet sich an über 75-Jährige, die Bluthochdruck haben, aber bisher noch keine Anzeichen für eine Herzrhythmusstörung aufweisen. Co-Studienleiterin Prof. Hummers-Pradier vom Institut für Allgemeinmedizin der UMG verfügt über ein Netz von Allgemeinarzt-Praxen, mit deren Hilfe die Patienten rekrutiert werden. Dafür werden die Allgemeinmediziner gebeten, ihre Datenbanken einmalig nach geeigneten Patienten zu durchsuchen. Ein Studienteam der UMG spricht die Patienten dann an, klärt sie auf und bringt den kleinen Monitor an.

Insgesamt sollen 405 Probanden an der Studie teilnehmen, die außer in Göttingen auch in Hamburg und Frankfurt laufen wird.

Erster Schritt für ein Vorsorgeprogramm

„Außer dem Management von Risikofaktoren wie Übergewicht, hohe Blutfettwerte oder Bluthochdruck, gibt es derzeit keine Vorsorgeprogramme, um das Risiko für Schlaganfälle in Folge von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu reduzieren“, schildert Wachter die Situation. Die Studie SCREEN-AF ist ein erster Schritt, um ein solches Programm für die Primärprävention des Schlaganfalls zu entwickeln. Sie findet in Kooperation mit dem kanadischen C-SPIN-Netzwerk statt, das die Studie gemeinsam mit dem DZHK finanziert.

Über das DZHK
Das Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) ist das größte nationale Zentrum zur Erforschung von Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems. Sein Ziel ist es, Ergebnisse aus der Grundlagenforschung schnellstmöglich in den klinischen Alltag zu überführen. Dazu vereint es exzellente Grundlagenforscher und klinische Forscher aus 30 Einrichtungen an sieben Standorten. Das DZHK wurde 2011 auf Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gegründet und wird zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent von Sitzländern der Partnereinrichtungen gefördert. Es gehört zu den sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG), die sich der Erforschung großer Volkskrankheiten widmen.

Studientitel:
Program for Identification of “Actionable“ Atrial Fibrillation (PIAFF): Home-Based Screening for Early Detection of Atrial Fibrillation in Primary Care Patients Aged 75 Years and Older: the SCREEN-AF Randomized Trial (SCREEN-AF-DZHK15)

Studienleiter:
Prof. Dr. Rolf Wachter, Klinik und Poliklinik für Kardiologie, Universitätsklinikum Leipzig

Prof. Dr. Eva Hummers-Pradier, Institut für Allgemeinmedizin, Universitätsmedizin Göttingen

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com




 









Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Christine Vollgraf
Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK)
Tel.: 030 3465 529 02
presse@dzhk.de

Oudenarder Straße 16
13347 Berlin
Deutschland
Berlin


Telefon: 030 3465 52902
E-Mail-Adresse: christine.vollgraf@dzhk.de 

CAVE: Blutzuckerstreifen - insulinpflichtiger Diabetiker

Medizin am Abend Berlin Fazit: Online-Angebote: Blutzuckerteststreifen auf Abwegen

Unkontrollierter Onlinehandel sollte unterbunden werden 
 
Blutzuckerteststreifen sind ein wichtiges Instrument für einen insulinpflichtigen Diabetiker, um im Rahmen des Therapie-Selbstmanagements permanent den Blutzuckerwert zu kontrollieren.

  • Eine anschließende, dem Wert entsprechend dosierte Insulingabe wirkt so den ansonsten drohenden Folgen eines schlecht eingestellten Diabetes mellitus entgegen. 

Die gesetzlichen Krankenversicherungen unterstützen dies, indem sie die Teststreifen ihren Mitgliedern zuzahlungsbefreit abgeben.

In Online-Handelsportalen werden von privaten Verkäufern Blutzuckerteststreifen zum Kauf angeboten.

  • Ein durchschnittlich realisierter Verkaufspreis in Höhe von rund 18,50 Euro für eine Packung mit 50 Teststreifen ließe den Verdacht aufkommen, so Prof. Dr. Heiko Burchert von der Fachhochschule Bielefeld, dass diese Teststreifen nicht zuvor selbst käuflich erworben wurden und nun weiterverkauft werden. 

Es stelle sich also die Frage nach der Herkunft der Teststreifen.

Als eine Quelle kämen Diabetiker in Frage, die die für ihr Therapie-Selbstmanagement erhaltenen Teststreifen weiterverkaufen, statt sie zu nutzen. 

Burchert, Experte für Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen des Gesundheitswesens, hat das Verkäuferverhalten im Internet seit längerer Zeit akribisch verfolgt.

Sein Fazit: 

„Unsere Untersuchungen belegen deutlich, dass die Versicherten, also die Diabetiker selbst, oftmals auch die Verkäufer sind.“ 

Weitere Verkäufergruppen finden sich „nahe am Diabetiker“ unter den Mitarbeitern von Pflegediensten und -heimen oder in diabetologischen Schwerpunktpraxen. Ihnen gemein ist das Interesse an einem Nebeneinkommen. Während ein Diabetiker mit dem Verkauf seiner Teststreifen im Jahr zwischen 200 und 300 Euro verdient, liegt der Spitzenverdiener bei 18.000 Euro pro Jahr.

Auch die Käufer dieser Teststreifen lassen sich benennen.

Neben den nicht insulinpflichtigen Typ II-Diabetikern, welche über ihre gesetzlichen Krankenversicherungen keine Teststreifen bereitgestellt bekommen, sondern sie selber kaufen müssen, sind das insbesondere Privatpatienten. 

  • Burchert: „Privatversicherte Diabetiker haben zumeist einen Tarif gewählt, in welchem die Arzneimittelkosten ausgespart sind. Die günstigen Online-Angebote geben ihnen Recht.“

Nach mehrjährigen Analysen liegen Daten über die Dimensionen dieses Schwarzmarktes und seiner Entwicklung vor und wurden bereits schrittweise veröffentlicht.

Antworten auf sich daraus ergebende Fragen sollten dringend gefunden werden, fordert Professor Burchert und ergänzt:

“Denn wenn davon ausgegangen werden kann, dass aktuell knapp 13.000 private Verkäufer, Stand August 2017, jährlich rund 27,7 Millionen Teststreifen in Deutschland verkaufen, dann lässt sich darin auch ein ernster finanzieller Schaden für die gesetzlichen Krankenversicherungen in Höhe von rund 15 Millionen Euro pro Jahr erkennen.“

Und diese haben ein Eigeninteresse daran, den unkontrollierten Onlinehandel mit Blutzuckerteststreifen zu unterbinden. Nicht zuletzt tragen sie auf diesem Weg zur Subventionierung der Privatpatienten bei.

In Gesprächen mit Vertretern des GKV-Spitzenverbandes wird gemeinsam nach Lösungen gesucht, um diesem Schwarzmarkt Herr zu werden. Auch der Einsatz telemedizinischer Systeme bei der Betreuung insulinpflichtiger Diabetiker kann hierzu beitragen.

Medizin am Abend Berin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com












Über Google: Medizin am Abend Berlin  
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.



Prof. Dr. rer. pol., Dipl.-Ing. oec. Heiko Burchert -
Fachbereich Wirtschaft und Gesundheit
Lehrgebiet Betriebswirtschaftliche und rechtliche Grundlagen des Gesundheitswesens
FH Bielefeld - Interaktion 1 - 33619 Bielefeld
Telefon 0521.106-5073 - Telefax 0521.106-5086 - Mobil 0151.64959421 - heiko.burchert@fh-bielefeld.de

Deutschland
Nordrhein-Westfalen
E-Mail-Adresse: detlev.grewe-koenig@fh-bielefeld.de

Detlev Grewe-König
Telefon: 0521 /1067752
Fax: 0521 /1067793
E-Mail-Adresse: detlev.grewe-koenig@fh-bielefeld.de 
 

Hemiparese-Schlaganfall: Feinmotorikstörung?

Medizin am Abend Berlin Fazit: Nach Schlaganfall motorische Defizite exakter feststellen

Nach einem Schlaganfall scheitern viele Menschen an täglichen Handgriffen im Haushalt. 

Der Grund dafür sind Lähmungserscheinungen, die von Schädigungen im Gehirn herrühren. 

Diese wirken sich auf die feinmotorischen Fähigkeiten aus. 

Ein Team der Technischen Universität München (TUM) zeigt nun einen Weg auf, der zu einer besseren Diagnose und gezielteren Therapie führt. 

Medizin am Abend Berlin: FachFilm  
 
Dass Patientinnen und Patienten nach einem Schlaganfall nur eingeschränkt mit den Händen einfache Alltagsgegenstände und Werkzeuge greifen oder halten können, belegen klassische Tests zur Überprüfung ihrer manuellen Geschicklichkeit in der Klinik.

Sehr häufig wird der Jebsen Taylor-Handfunktionstest durchgeführt, wo etwa ein Satz auf ein Blatt Papier geschrieben werden muss. „

Der Jebsen-Test wie auch andere Tests zeigen allerdings nicht auf, welche einzelnen Faktoren dazu führen, dass sich Schlaganfallpatienten bei einfachen Handgriffen wie etwa nach einem Blatt zu greifen so schwer tun“, sagt Professor Joachim Hermsdörfer vom Lehrstuhl für Bewegungswissenschaft der Sport- und Gesundheitsfakultät an der TUM.

„Darum haben wir Tests selbst entwickelt, um anhand der daraus identifizierten beeinflussenden Faktoren gezieltere therapeutische Ansätze abzuleiten.“ Ihre Ergebnisse haben Joachim Hermsdörfer und Erstautorin Kathrin Allgöwer gerade im Magazin „Clinical Neurophysiology“ veröffentlicht.

Welche Faktoren lösen die Feinmotorikstörung aus?
  • Die TUM-Wissenschaftler testeten etwa das Hochheben von Gegenständen verschiedener Gewichtsklassen und mit verschiedenen Oberflächen, die vorausschauende und reagierende Griffkontrolle, das visuell-motorische Vermögen und einige weitere Fertigkeiten. 
Eine Gruppe von 22 Patientinnen und Patienten im Alter von 32 bis 78 mit einer halbseitigen Lähmung, der so genannten Hemiparese nach einem Schlaganfall, haben an dieser Studie teilgenommen. Ihnen stand eine gleich große Kontrollgruppe mit gesunden Probanden gegenüber.

Von den Parametern, an denen sich die zwei Gruppen unterscheiden ließen, konnten drei Faktoren festgestellt werden, die maßgeblich waren, um die Feinmotorikstörung zu klassifizieren:

  1. die Kontrolle der Griffkraft, 
  2. die motorische Koordination
  3. das Tempo der Bewegung. 

Mit statistischen Methoden konnte das Team schließlich belegen, dass diese drei Faktoren zu 69 Prozent die Alltagsdefizite des umfassenderen Jebsen-Tests voraussagen.

Ergebnisse ermöglichen gezieltere Therapie nach Schlaganfall

"Dank unserer Ergebnisse können Patienten und Patientinnen künftig nach einem Schlaganfall gezielter in den Bereichen therapiert werden, wo ihre Schwächen evident sind", sagt Professor Hermsdörfer.

Für die Tests wurden selbstentwickelte Geräte benutzt, unter anderem die Gripforce-Box, mit der die Griffkraft der Hand überprüft wird.

Diese könnte künftig für Therapeuten so weiterentwickelt werden, dass sie zum Zweck der Diagnose des Status-quo von Personen nach einem Schlaganfall eingesetzt wird.

 "Daran arbeiten wir derzeit noch", sagt der Bewegungswissenschaftler.

„Das Ziel ist zusammen mit zwei kurzen klassischen Tests künftig mit der GF-Box eine präzise Aussage über die Hintergründe einer Feinmotorikstörung von Schlaganfallpatienten im Alltag zu machen.“

Publikation:
Kathrin Allgöwer und Joachim Hermsdörfer: Fine motor skills predict performance in the Jebsen Taylor Hand Function Test after stroke, Clinical Neurophysiology 31.7.2017. DOI: 10.1016/j.clinph.2017.07.408
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28826016

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com




 









Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Prof. Dr. Joachim Hermsdörfer
Technische Universität München
Lehrstuhl für Bewegungswissenschaft
Tel: +49 (89) 289 - 24550
E-Mail: joachim.hermsdoerfer@tum.de

Dr. Ulrich Marsch Technische Universität München

Arcisstr. 21
80333 München
Deutschland
Bayern
E-Mail-Adresse: presse@tum.de
Telefon: 089 / 289 - 22778
Fax: 089 / 289 - 23388
E-Mail-Adresse: presse@tum.de


CAVE: Die Ablehnung einer medizinisch notwendigen Betreuung von allergiekranken Kindern seitens der Kitas

Medizin am Abend Berlin Fazit: Hilfe bei anaphylaktischer Reaktion – Rechtlicher Rahmen aus Sicht der ges. Unfallversicherung

Allergien zählen zu den häufigsten Erkrankungen von Kindern und Jugendlichen. 

Schätzungen zufolge leiden über 20 % der 3- bis 6-jährigen Kinder an einer Allergie (1). 

Entsprechend hoch ist die Anzahl allergischer Kinder in Kindertagesstätten. 

Die Anaphylaxie ist die schwerste Form einer allergischen Reaktion. 

Sie beginnt plötzlich und erfordert ein schnelles und medizinisch korrektes Eingreifen. 

Unkenntnis und sogar Fehlinformationen in Bezug auf die rechtlichen Konsequenzen aus der gesetzlichen Unfallversicherung können jedoch ein wirksames Eingreifen von Erzieherinnen und Erziehern verzögern oder gar verhindern. 

Dabei ist die Rechtslage aus Sicht der gesetzlichen Unfallversicherung klar. 
 
Es ist für Eltern allergischer Kinder besonders wichtig, dass Ihre Kinder auch in Kita und Schule sicher aufgehoben sind und im Ernstfall gut versorgt werden. Oft stoßen sie aber auf Skepsis bis hin zur Ablehnung, weil die rechtliche Lage vielen Betreuern unklar ist und falsche Informationen vorliegen.

Die Ablehnung einer medizinisch notwendigen Betreuung von allergiekranken Kindern seitens der Kitas wird oft damit begründet, dass Erzieherinnen und Erzieher nicht unfallversichert seien, dass Haftungsansprüche gegen sie und/oder die Einrichtung erhoben werden könnten, dass die Kinder nicht geschützt wären, wenn Komplikationen aufträten und sehr häufig auch, dass die Kita-Leitung dieses schlicht verbiete.

Dabei schließen Kita und Eltern einen Betreuungsvertrag. Die Eltern geben ihr Kind in die Obhut der Einrichtung und übertragen insoweit auch die Personensorge für das Kind. Kaum jemand, schon gar nicht die Beschäftigten in den Kitas, werden bestreiten, dass die Abwehr von Gefahren für die Kinder zu ihren Aufgaben gehört.

Gerade weil die Abwehr von Gefahren für das Kind zu den Aufgaben der Kita bzw. der Kita-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehört, ist die Anwendung eines Notfallpens bei Vorliegen einer anaphylaktischen Reaktion für die Erzieherinnen und Erzieher eine versicherte Tätigkeit.

Sie haben daher, im unwahrscheinlichen Fall einer eigenen Verletzung, einen Arbeitsunfall erlitten.

Dies gilt selbst dann, wenn die Leitung, der Träger oder andere Instanzen ein solches Eingreifen verboten haben sollten
  • Denn verbotswidriges Handeln schließt nach dem ausdrücklichen Willen des Gesetzgebers einen Versicherungsfall in der gesetzlichen Unfallversicherung nicht aus.

Auch das Kind hat beim Eintreten einer anaphylaktischen Reaktion einen Arbeitsunfall erlitten.

Ein Arbeitsunfall liegt auch dann vor, wenn ein Kind von einem anderen allergenhaltige Nahrungsmittel erhält und aufnimmt. Lediglich wenn das Allergen in Lebensmitteln vorkommt, die ihm von zu Hause mitgegeben wurden, liegt kein Arbeitsunfall vor.

Aber selbst in diesem Fall wäre eine Schädigung des Kindes durch den Einsatz des Notfallpens ein Versicherungsfall für das Kind, da die Gefahrenabwehr Bestandteil der Betreuung durch die Kita ist. Ist bereits das Eindringen des Allergens und das Auftreten der entsprechenden Reaktion ein Arbeitsunfall des Kindes, wäre ein Schaden durch den Einsatz des Pens eine (zusätzliche) Folge dieses Arbeitsunfalls.

Auf Grund der Haftungsbeschränkung, die bei Verursachung eines Arbeitsunfalls durch die versicherte Tätigkeit gilt (§ 104 ff SGB VII), braucht niemand Schadenersatzforderungen fürchten, von grob fahrlässigem Handeln oder Schlimmerem abgesehen.

Spätestens bei einer voll ausgeprägten anaphylaktischen Reaktion mit lebensbedrohlichen Symptomen liegt eine Notsituation vor.

Dann ist jeder, z. B. auch eine zufällig anwesende Mutter, zur Hilfeleistung verpflichtet, soweit das Eingreifen zumutbar ist.

Da die Handhabung des Pen einfach ist, dürfte diese Voraussetzung, insbesondere nach entsprechender Einweisung, vorliegen.

Nicht zu handeln wäre damit sogar eine unterlassene Hilfeleistung, ein Straftatbestand. 

Im Gegenzug hat der Gesetzgeber auch hier die Haftung sehr stark begrenzt.

Sie kommt grundsätzlich nur dann in Betracht, wenn grob fahrlässig oder vorsätzlich gehandelt wird.

Außerdem sind solche Nothelfer in der gesetzlichen Unfallversicherung versichert, wenn sie bei der Hilfeleistung selbst verletzt werden.

Eine Einweisung in die Anwendung eines Notfallpens sollte aus präventiver Sicht unbedingt, am besten durch den behandelnden Arzt, erfolgen. 

Die Einweisung bringt den Erzieherinnen und Erziehern nicht nur die Sicherheit, korrekt zu handeln, sondern vermittelt auch weitergehende Informationen, die dazu beitragen können, einen Notfall erst gar nicht entstehen zu lassen.

(1) http://www.rki.de/DE/Content/Gesundheitsmonitoring/Zahl_des_Monats/Archiv2016/20...

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com












Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Dr. Ulrich Kümmel Gesellschaft für Pädiatrische Allergologie und Umweltmedizin e. V.

Telefon: 0228373841
Fax: 0228373840
E-Mail-Adresse: ulrich.kuemmel@ikomm.info
 

Weitere Informationen für innternational Medizin am Abend Berlin Beteiligte

http://bit.ly/2vErQue Flyer Medikamentengabe in Kindertagesstätten 

http://bit.ly/2vEJePx Audiopodcast zur Medikamentengabe in Kita und Schule

CAVE: Finger in Weiwasserbecken

Medizin am Abend Berlin Fazit: Weihwasser: nicht so rein wie erhofft

Ist Weihwasser eher gefährlich als nützlich? 

Welche Auswirkungen hat es, wenn viele Menschen ihre Finger in Weihwasserbecken tauchen? 

Diese Fragen waren der Ausgangspunkt für eine wissenschaftliche Untersuchung. 




Medizin am Abend Berlin ZusatzFachLink: Giftinformationszentrum

Obwohl Weihwasserbecken in katholischen Kirchen zur üblichen Ausstattung gehören, wurden sie von der Wissenschaft bislang wenig beachtet. 

Ein Team aus Studierenden und Forschern des Studiengangs „Molekulare und Technische Medizin“ der Hochschule Furtwangen hat sich nun dieses Themas angenommen und 54 Weihwasserproben aus fünf Kirchen in Villingen-Schwenningen und umliegenden Ortschaften verglichen. 
 
Die erste in Deutschland durchgeführte Studie zum Thema mikrobielle Verunreinigung von Weihwasser ist nun in der Zeitschrift "Journal of Water and Health" (https://doi.org/10.2166/wh.2017.026) erschienen. Sie trägt den Titel „Quantification and identification of aerobic bacteria in holy water samples from a German environment” und wurde von Christoph König, Stephanie Tauchnitz, Heike Kunzelmann, Christian Horn, Frithjof Blessing, Matthias Kohl und Markus Egert verfasst.

Drei Stadtkirchen und zwei Dorfkirchen sind mehrmals beprobt worden.

  • Durchschnittlich wurden rund 6.000 Keime pro Milliliter gemessen. 
  • Das Weihwasser aus Stadtkirchen war mit zwischen 1.500 und 21.000 Keimen pro Milliliter signifikant stärker belastet als das aus Dorfkirchen mit nur rund 100 Keimen pro Milliliter. 

„Wir vermuten, dass dieser große Unterschied auf die höheren Besucherzahlen in den Stadtkirchen zurückzuführen ist“, so Studienleiter Prof. Dr. Markus Egert. „Die Keimzahl zeigte eine Korrelation mit den Gemeindegrößen.“

In Deutschland gibt es knapp 24 Millionen Katholiken, von denen gut 10%, also immerhin 2,5 Millionen regelmäßig Gottesdienste besuchen.

Das Thema Weihwasser ist etwas tabuisiert.

„Gerade in Anbetracht einer immer älter werdenden Gottesdienstbesucherschaft wollten wir dieses Thema trotzdem untersuchen“, so Egert. „Die örtlichen Kirchenvertreter standen unserer Untersuchung sehr aufgeschlossen gegenüber.“

Neben Wasserbakterien wurden vor allem Bakterien der humanen Hautflora gefunden, insbesondere Staphylokokken. 50% der identifizierten Isolate waren potentiell pathogen. 

Staphylokokken sind bekannte Erreger von Haut- und Weichteilinfektionen, etwa von Abszessen. Insgesamt 20 verschiedene Arten von Bakterien konnten sicher nachgewiesen werden.


Die Forscher empfehlen, Hygienemaßnahmen zu ergreifen, um eine mikrobielle Verunreinigung des Weihwassers zu verhindern. 

Dies sollte durch regelmäßigen Wasser-Austausch, insbesondere in Kirchen mit hohen Besucherzahlen, gewährleistet werden.

„Der rituelle Salzzusatz zu Weihwasser hat auch konservierenden Charakter“, erläutert Professor Egert.

„Allerdings sind gerade Staphylokokken für ihre Salztoleranz bekannt.“

 Die Forscher wollen weitere Arbeiten im Bereich Verhinderung des Keimwachstums in Weihwasserbecken folgen lassen. Einer der Ansatzpunkte wird das Material der Weihwasserbehälter sein. Möglicherweise lassen sich durch Metalle wie Kupfer bessere Bedingungen erzielen.

Eine gute Nachricht: 

Die Keimzahlen in den Proben aus dem Raum Villingen-Schwenningen (Baden-Württemberg) waren um bis zu 1000-fach geringer als die Werte aus einer österreichischen Studie (Kirschner et al., 2012) welche Kirchen in Wien verglichen hatte.

Auch wenn das Wasser in Weihwasserbecken keine Trinkwasserqualität mehr hat, so besteht jedoch keine Gefahr bei äußerlicher Anwendung auf unverletzter Haut. 

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com












Über Google: Medizin am Abend Berlin
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Jutta Neumann Hochschule Furtwangen

Robert-Gerwig-Platz 1
78120 Furtwangen
Deutschland
Baden-Württemberg
E-Mail-Adresse: nej@hs-furtwangen.de

Jutta Neumann
Telefon: 07723 / 920-2734
E-Mail-Adresse: nej@hs-furtwangen.de
 




Weitere Informationen für international Medizin am Abend Berlin Beteiligte
https://doi.org/10.2166/wh.2017.026

CAVE: Früherkennung, Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms

Medizin am Abend Berlin Fazit:  Prostatakarzinom zur Kommentierung freigegeben

Die S3-Leitlinie zur "Früherkennung, Diagnose und Therapie der verschiedenen Stadien des Prostatakarzinoms" wurde im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie im Jahr 2009 erstellt. 

Nach Aktualisierungen 2011 und 2014 wurde die Leitlinie 2016 zum dritten Mal fokussiert bearbeitet und 2017 weiter aktualisiert, sodass nun die vollständig geprüfte 4. Aktualisierung vorliegt. 
 
Folgende Themen wurden bearbeitet: 

MRT in der Primärdiagnostik,
perkutane Strahlentherapie mittels IGRT, Protonentherapie,
hochintensiver fokussierter Ultraschall und fokale Therapien,

begleitende hormonablative Therapie,

ergänzende antihormonelle Therapie im hormonsensitiven metastasierten Stadium,
Erstlinientherapie im kastrationsresistenten Stadium,
Prävention von Komplikationen bei Knochenmetastasen,
rehabilitative Maßnahmen.

Die Konsultationsfassung kann ab sofort bis einschließlich 23.10.2017 kommentiert werden.

Neben der Leitlinie stehen auch die Evidenztabellen und der vorläufige Leitlinienreport zur Verfügung.

Betroffene, Interessierte und Experten sind eingeladen, Anmerkungen an die Redaktion zurückzumelden. 

Diese können nur bearbeitet werden, wenn Sie mit dem Kommentierungsbogen

 http://www.leitlinien.de/mdb/edocs/word/kommentierungsbogen-prostatakarzinom-ver... unter info@azq.de oder per Post eingehen.

Patientenvertreter und Ärzte aus dem Kreis der Leitlinienautoren haben die Leitlinie gemeinsam erarbeitet.

Methodische Begleitung und Redaktion lagen beim Ärztlichen Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ).

Die Entwicklung erfolgte im Rahmen des Leitlinienprogramms Onkologie, das gemeinsam von der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) und der Deutschen Krebshilfe (DKH) getragen wird.

http://www.leitlinien.de/mdb/edocs/pdf/literatur/prostatakrebs-vers5-konsultatio...
- Langversion, Konsultationsfassung

http://www.leitlinien.de/mdb/edocs/pdf/literatur/prostatakrebs-vers5-konsultatio...
- Evidenztabellen, Konsultationsfassung

http://www.leitlinien.de/mdb/edocs/pdf/literatur/prostatakrebs-vers5-konsultatio...
- Leitlinienreport,nsultati Koonsfassung

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com












Über Google: Medizin am Abend Berlin
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Corinna Schaefer M.A. Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin


E-Mail-Adresse: mail@azq.de

Corinna Schaefer M.A.
Telefon: 030 / 4005 - 2526
Fax: 030 / 4005 - 2555
E-Mail-Adresse: schaefer@azq.de


Martina Westermann
Telefon: 030 / 4005 - 2501
E-Mail-Adresse: westermann@azq.de

Chest Pain Unit: Brustschmerhambulanz: Plötzliche Brustschmerzen

Medizin am Abend Berlin Fazit: Gefahr im Verzug: Plötzliche Brustschmerzen

Die vor wenigen Wochen rezertifizierte Chest Pain Unit (Brustschmerzambulanz) am Herzzentrum Leipzig steht Patienten an 7 Tagen die Woche, 24 Stunden zur Verfügung. 

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: Herzinsuffizienz 
 
Plötzlich auftretende Brustschmerzen machen verständlicherweise Angst und sollten in jedem Fall ernst genommen werden.

Häufig sind sie ein erster Hinweis auf schwere Herzerkrankungen, wie akuter Herzinfarkt, Einrisse in der Hauptschlagader (Aortendissektion) und/oder Lungenembolien.

  • „Um lebensbedrohliche Komplikationen zu verhindern, bedarf es in diesen Fällen einer unverzüglichen Diagnose und einer sofortigen Einleitung der Behandlung“, erklärt Professor Dr. Holger Thiele, Direktor der Universitätsklinik für Kardiologie – HELIOS Stiftungsprofessur am Herzzentrum Leipzig. 

Bereits seit 2007 gibt es am Herzzentrum Leipzig für diese Notfälle die so genannte

Chest Pain Unit (Brustschmerzambulanz). Hier wird Patienten an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr geholfen. 

„Durch die besondere Struktur des Herzzentrums, die enge Zusammenarbeit aller Kliniken und Abteilungen sowie durch die über zehnjährige Erfahrung mit der Chest Pain Unit verfügen wir über alle notwendigen Voraussetzungen, die Betroffenen bestens behandeln zu können“, so Professor Thiele.

Dazu zählen neben der vorhandenen personellen Ausstattung unter anderem die ständige Verfügbarkeit eines Herzkatheterlabors, die Vorhaltung von mehr als acht Überwachungsplätzen mit direkter räumlicher Nähe an die deutschlandweit größte internistisch/kardiologische Intensivstation sowie die permanente Anbindung an ein Labor und alle Möglichkeiten der bildgebenden Diagnostik.

„Wöchentlich kommen bis zu 150 Patienten zu uns in die Chest Pain Unit und werden unabhängig vom regulären Patientenbetrieb zu jeder Tages- und Nachtzeit kompetent und intensiv durch ein eingespieltes Team betreut“, erklärt der Kardiologe weiter. „Nicht zuletzt ist auch die vor wenigen Wochen bereits zum zweiten Mal erfolgte Rezertifizierung der Chest Pain Unit durch die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie ein Beweis der exzellenten Arbeit nach den höchsten Qualitätsstandards“, betont Professor Thiele. "Die lebensrettende Arbeit der Chest Pain Unit wollen wir natürlich in gleicher Qualität fortsetzen aber auch stetig verbessern. So werden wir zukünftig unsere Behandlungspfade weiter optimieren, um Patienten mit einem hohen Risiko schneller zu identifizieren und entsprechend individueller behandeln zu können.“


Über das Herzzentrum Leipzig:
Das Herzzentrum Leipzig bietet mit seinen 440 Betten und zehn tagesklinischen Betten in der Universitätsklinik für Herzchirurgie, der Universitätsklinik für Kardiologie – HELIOS Stiftungsprofessur (inkl. der Abteilung für Rhythmologie) und der Universitätsklinik für Kinderkardiologie sowie den Abteilungen für Anästhesiologie und Radiologie Hochleistungsmedizin rund um das Herz. Unter der Leitung international erfahrener Ärzte und namhafter Wissenschaftler arbeitet am Herzzentrum Leipzig ein Team von mehr als 1.450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit der Inbetriebnahme im September 1994 besteht mit dem Freistaat Sachsen und der Universität Leipzig ein Kooperations- und Nutzungsvertrag. Das rechtlich und wirtschaftlich selbständige Herzzentrum kooperiert eng mit der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig. Seit 2014 ist das Herzzentrum Leipzig eine 100-prozentige Tochter der HELIOS Kliniken GmbH. www.helios-kliniken.de/herzzentrum

Über die HELIOS Kliniken Gruppe
HELIOS ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber mit mehr als 100.000 Mitarbeitern. Zum Unternehmen gehören die HELIOS Kliniken in Deutschland und Quirónsalud in Spanien.
In Deutschland hat HELIOS 112 Akut- und Rehabilitationskliniken inklusive sieben Maximalversorger in Berlin-Buch, Duisburg, Erfurt, Krefeld, Schwerin, Wuppertal und Wiesbaden, 78 Medizinische Versorgungszentren (MVZ), vier Rehazentren, 18 Präventionszentren und 13 Pflegeeinrichtungen.

HELIOS ist damit einer der größten Anbieter von stationärer und ambulanter Patientenversorgung in Deutschland und bietet Qualitätsmedizin innerhalb des gesamten Versorgungsspektrums.

HELIOS versorgt in Deutschland jährlich mehr als 5,2 Millionen Patienten, davon rund 1,3 Millionen stationär. Die Klinikgruppe verfügt insgesamt über 35.000 Betten, beschäftigt mehr als 72.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete in Deutschland im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 5,8 Milliarden Euro. HELIOS ist Partner des Kliniknetzwerks „Wir für Gesundheit“.

Quirónsalud betreibt 43 Kliniken, 39 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement. Die Gruppe ist in allen wirtschaftlich wichtigen Ballungsräumen Spaniens vertreten. Quirónsalud beschäftigt 35.000 Mitarbeiter und erwirtschaftete im Jahr 2016 einen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro.

HELIOS gehört zum Gesundheitskonzern Fresenius. Sitz der HELIOS Unternehmenszentrale ist Berlin.

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com








Über Google: Medizin am Abend Berlin 
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Juliane Dylus, Abteilungsleiterin Unternehmenskommunikation
Herzzentrum Leipzig, HELIOS Park-Klinikum Leipzig
Telefon: (0341) 865-21 91
E-Mail: juliane.dylus@helios-kliniken.de

Strümpellstr. 39
04289 Leipzig
Deutschland
Sachsen 

Juliane Dylus Universitätsklinik für Kardiologie – HELIOS Stiftungsprofessur Herzzentrum Leipzig GmbH

 

Ergebnisse zu Arthrose, Osteoporose und Gelenkschmerzen.

Medizin am Abend Berlin Fazit: Atemwegs-, Muskel- und Skeletterkrankungen, depressive Symptomatik, Diabetes

Neue RKI-Daten im Journal of Health Monitoring 3/2017 
 
Erkrankungen der Atemwege und der Lunge sind wichtige Ursachen von Krankheitslast und Sterblichkeit – und Themenschwerpunkt in der neuen Ausgabe des Journal of Health Monitoring.

Ein umfassender Focus-Beitrag betrachtet neben akuten respiratorischen Erkrankungen wie Influenza auch Lungenkrebs, chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) und Asthma bronchiale.

Zu Asthma bronchiale und COPD werden zusätzlich in Fact sheets neue Ergebnisse aus der Studie „Gesundheit in Deutschland aktuell“ (GEDA 2014/2015) dargestellt. „Grippe und akute Atemwegsinfektionen, Asthma und COPD sind sehr häufige Krankheiten mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Bedeutung, COPD ist zudem eine der wichtigsten Todesursachen in Deutschland und weltweit“, erläutert Lothar H. Wieler, Präsident des RKI.

„Eine kontinuierliche Überwachung von Krankheitshäufigkeiten und Sterberaten ist eine unerlässliche Voraussetzung für den Gesundheitsschutz“, unterstreicht Wieler. Das RKI, assoziiertes Mitglied im Deutschen Zentrum für Lungenforschung, engagiert sich daher abteilungsübergreifend für das Thema respiratorische Erkrankungen. Für den Focus-Beitrag werteten die RKI-Wissenschaftler eigene und externe Datenquellen aus. Dargestellt werden Ergebnisse und Trends zu Vorkommen und Sterblichkeit respiratorischer Erkrankungen mit hoher Public-Health-Relevanz in Deutschland. Bei den akuten Atemwegsinfektionen z.B. ist das Krankheitsgeschehen durch starke saisonale Schwankungen gekennzeichnet. 

Der bislang höchste Wert der vergangenen Jahren trat in der Grippewelle 2012/2013 auf, als zum Höhepunkt der Welle 2,6 % der Bevölkerung pro Woche mit einer akuten Atemwegserkrankung den Arzt aufsuchten.

  • Ein weiterer Schwerpunkt der Journal-Ausgabe sind Muskel-Skelett-Erkrankungen. 

Die RKI-Autoren erläutern Ergebnisse zu Arthrose, Osteoporose und Gelenkschmerzen. 
  • So berichteten 29 % der Frauen und 24 % der Männer von akuten Gelenkschmerzen, also Schmerzen in den vorangegangenen 24 Stunden. 
Gelenkbeschwerden und –schmerzen gehören weltweit zu den häufigsten Einschränkungen, die bei der Ausübung von Alltagsaktivitäten Schwierigkeiten bereiten und die Lebensqualität verringern.

Eine Arthrose bestand in Deutschland bei rund 22 % der Frauen und 14 % der Männer in den zwölf Monaten vor der Befragung.

Von einer Osteoporose in den vergangenen zwölf Monaten berichteten rund 8 % der Frauen und 2 % der Männer.

Das Journal enthält auch ein Fact sheet zur Häufigkeit von depressiver Symptomatik.

Eine depressive Symptomatik ist mit Beeinträchtigungen von Lebensqualität, erhöhter Morbidität und Mortalität sowie vermehrter Inanspruchnahme des Gesundheitssystems assoziiert. 

In der GEDA-Studie wurde eine aktuelle depressive Symptomatik bei 10,1 % der Befragten festgestellt.

Diese Daten zeigen die weite Verbreitung – auch jenseits des Vorliegens einer klinischen Depressionsdiagnose.

Weitere Fact sheets befassen sich mit gesundheitsbedingten Einschränkungen bei alltäglichen Aktivitäten und mit Unfallverletzungen.

Diabetes mellitus ist das Thema des zweiten Focus-Beitrags.

Basierend auf einer umfassenden Literaturrecherche werden für die letzten Jahrzehnte bevölkerungsbezogene Angaben zur Häufigkeit des Vorliegens (Prävalenz), zur Häufigkeit von Neuerkrankungen (Inzidenz)
und zur Sterblichkeit (Mortalität) des Diabetes in Deutschland dargestellt.

Am RKI wird derzeit eine Nationale Diabetes-Surveillance aufgebaut.

Weitere Informationen: http://www.rki.de/journalhealthmonitoring

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com













Über Google: Medizin am Abend Berlin  
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.

Robert Koch-Institut
Nordufer 20
D-13353 Berlin
http://www.rki.de
Twitter: @rki_de
Das Robert Koch-Institut ist ein Bundesinstitut im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

Susanne Glasmacher
(Pressesprecherin)
Günther Dettweiler
Marieke Degen
(stellv. Pressesprecher)
Claudia Paape
Heidi Golisch
Judith Petschelt

Kontakt
Tel.: 030.18754-2239, -2562 und -2286
Fax: 030.18754 2265
E-Mail: presse@rki.de

Schlaf von Kinder und Müttern, aber auch von den Vätern

Medizin am Abend Berlin Fazit: Schlafqualität von Kindern und Müttern hängt zusammen

Wenn Mütter unter Schlafproblemen leiden, können häufig ihre Kinder nachts auch weniger gut schlafen. 

Dies berichten Psychologen der Universität Basel in der Fachzeitschrift «Sleep Medicine» nach einer Studie mit knapp 200 gesunden Kindern im Primarschulalter. 
 
  • Schlaf spielt eine wichtige Rolle für das Wohlbefinden von Erwachsenen, aber auch von Kindern. 

Zu wenig Schlaf und eine schlechte Schlafqualität können die psychische Gesundheit, das Lernen, das Gedächtnis und damit bei Kindern auch die Schulleistung beeinträchtigen. In der Schweiz berichten nach neuesten Zahlen ungefähr 28% der erwachsenen Frauen und 20% der Männer, von Schlafproblemen betroffen zu sein.

Medizin am Abend Berlin ZusatzFachThema: Cannabis  


In ihrer Studie untersuchten Forschende um Natalie Urfer-Maurer von der Fakultät für Psychologie der Universität Basel und Prof. Dr. Sakari Lemola, heute an der University of Warwick, wie Ein- und Durchschlafprobleme der Eltern mit dem Schlafverhalten ihrer Kinder zusammenhängen. Sie massen dafür die Schlafqualität von gesunden Kindern zwischen 7 und 12 Jahren mittels Elektroenzephalografie (EEG); rund die Hälfte von ihnen waren Frühgeborene. Zudem befragten die Forschenden die Eltern über ihren eigenen Schlaf und über jenen ihrer Kinder.

Mühe, ins Bett zu kommen

Ergebnis der Studie: 

  • Kinder von Müttern mit Ein- und Durchschlafproblemen schliefen erst später ein, schliefen weniger lang und wiesen weniger Tiefschlaf auf, wie die EEG-Messungen zeigten

Keine Zusammenhänge zeigten sich jedoch mit den Schlafproblemen des Vaters.

Dass vor allem Schlafprobleme der Mutter und nicht des Vaters mit dem Schlafverhalten der Kinder zusammenhängen, könnte daran liegen, dass Mütter in der Schweiz durchschnittlich nach wie vor mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen als Väter, so die Forschenden. Daher ist es möglich, dass sich das Schlafverhalten von Mutter und Kind stärker angleicht.

Wurden die Eltern nach Schlafproblemen der Kinder befragt, berichteten sowohl Mütter wie Väter mit eigenen Schlafproblemen häufiger, dass ihre Kinder Mühe haben, ins Bett zu kommen, und zu wenig schlafen.

Eltern als Vorbilder

Verschiedene Faktoren können hinter dem Zusammenhang zwischen dem Schlaf der Eltern und dem der Kinder stehen, schreiben die Forschenden. So dienen Eltern ihren Kindern als Vorbilder, sodass Kinder die Schlafgewohnheiten der Eltern beobachten und sich zu eigen machen.

Weiter können Konflikte den Schlaf der ganzen Familie beeinflussen:

So kann ein abendlicher Streit in der Familie etwa verhindern, dass angemessene Ruhe in die Schlafumgebung einkehrt.

Auch können Ein- und Durchschlafprobleme bei Eltern dazu führen, dass sie sowohl ihren eigenen Schlaf wie auch jenen ihrer Kinder sehr genau beobachten.

Hier spricht man von «selektiver Aufmerksamkeit» in Sachen Schlaf.

Es kann sein, dass diese übermässige Aufmerksamkeit und Kontrolle die Schlafqualität beeinträchtigen. 
  • Schliesslich ist es auch möglich, dass die Ähnlichkeit im Schlaf zwischen Eltern und Kindern daher kommt, dass sie verwandt sind und somit möglicherweise Genvarianten teilen, die zu Schlafstörungen veranlagen.

Originalbeitrag

Natalie Urfer-Maurer, Rebekka Weidmann, Serge Brand, Edith Holsboer-Trachsler, Alexander Grob, Peter Weber, Sakari Lemola
The association of mothers' and fathers’ insomnia symptoms with school-aged children’s sleep assessed by parent report and in-home sleep- electroencephalography
Sleep Medicine (2017), doi: 10.1016/j.sleep.2017.07.010

Medizin am Abend Berlin DirektKontakt
www.medizin-am-abend.blogspot.com






 








Über  Google: Medizin am Abend Berlin
idw - Informationsdienst Wissenschaft e. V.


Natalie Urfer-Maurer
Universität Basel, Fakultät für Psychologie
 Tel. +41 79 800 47 31
E-Mail: natalie.maurer@unibas.ch

Petersgraben 35, Postfach
4001 Basel
Schweiz
Basel-Stadt


Reto Caluori
Telefon: 0041 61 267 24 95
Fax: 0041 61 267 30 13
E-Mail-Adresse: reto.caluori@unibas.ch