Seit dem 1. Mai 2026 ist Thomas Kempf Regionaldirektor Nord bei Vivantes.
Das teilte der landeseigene Berliner Krankenhauskonzern mit. Kempf führt als Geschäftsführender Direktor das Humboldt-Klinikum in Reinickendorf und das Klinikum Spandau. Der 51-Jährige folgt auf Detlev Corsepius. Corsepius hatte beide Häuser sowie die Region Nord interimsweise geleitet.
Kempf war bereits von 2002 bis 2014 für Vivantes tätig. Er arbeitete zunächst im Controlling und leitete zuletzt das Investitions- und Beteiligungscontrolling im Bereich Strategisches Finanzmanagement. „Ich freue mich sehr, nach 12 Jahren wieder zu Vivantes zurückzukehren und zur weiteren Entwicklung der Region Nord und damit des Gesamt-Unternehmens beizutragen“, sagte Kempf. „Hierbei setze ich auf eine offene, wertschätzende und konstruktive Kommunikation aller Berufsgruppen und eine klare Identifikation mit dem Unternehmen.“
Stationen im Krankenhausmanagement
Kempf ist Diplom-Kaufmann. Zuletzt arbeitete er seit Februar 2025 als Verwaltungsleiter und Prokurist am Evangelischen Herzzentrum Coswig. Parallel hatte er diese Funktion seit 2014 am Evangelischen Krankenhaus Paul Gerhardt Stift in Lutherstadt Wittenberg inne. Dort verantwortete er unter anderem Controlling, Erlösmanagement, Medizintechnik und Infrastruktur.
Seine berufliche Laufbahn begann Kempf in der Pflege. Er absolvierte eine Ausbildung zum Krankenpfleger und studierte Krankenpflegemanagement. Danach arbeitete er in der klinischen Versorgung und als Dozent, bevor er ins kaufmännische Management wechselte.
Zur Region Nord von Vivantes zählen das Humboldt-Klinikum in Reinickendorf und das Klinikum Spandau. Beide Häuser gehören zu den großen Krankenhäusern der Hauptstadt und decken ein breites medizinisches Spektrum ab.
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